# INNO3 > shaping health care innovations ## Beiträge - [E-Health Café Leipzig: Community Sundowner](https://www.inno3.de/eventinfo/e-healthe-health-cafe-leipzig-community-sundownere-health/): Der Community Sundowner bringt die E-Health-Community in Leipzig zusammen. Networking, Start-up-Pitches & Austausch. Das E-Health Café ist zurück – jetzt... - [Diskurs GKV: Von Daten zu Entscheidungen – Evidenz für wirksame Versorgung](https://www.inno3.de/eventinfo/diskurs-gkv-von-daten-zu-entscheidungen-evidenz-fuer-wirksame-versorgung/): Die gesetzliche Krankenversicherung verfügt heute über mehr Daten und Analysen als je zuvor. Dennoch bleibt häufig offen, welche Versorgungsmaßnahmen tatsächlich... - [KI-Stammtisch Life Sciences](https://www.inno3.de/eventinfo/ki-stammtisch-life-sciences-2/): Unternehmer:innen im Bereich Life Sciences zeigen reale Use Cases und Erfahrungen aus der Praxis. Wir freuen uns auf Tim Kersken,... - [KI-Stammtisch Life Sciences](https://www.inno3.de/eventinfo/ki-stammtisch-life-sciences/): Beim Online-KI-Stammtisch Life Sciences werden reale Use Cases und Erfahrungen aus der Praxis des Geschäftsführers Björn Degenkolbe geteit. Freuen Sie... - [E-Health-Café](https://www.inno3.de/eventinfo/e-health-cafe/): Der Community Sundowner bringt die E-Health-Community in Leipzig zusammen. Networking, Start-up-Pitches & Austausch. Das E-Health Café ist zurück – jetzt... - [Mit Herz und Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (6. Auflage)](https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-und-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-6-auflage/): Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt... - [Mit Herz & Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (4. Auflage)](https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-4-auflage/): Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt... - [Mit Herz und Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (5. Auflage)](https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-und-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-5-auflage/): Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt... - [OTWorld - Sonderschau Robotics & AI Hub und Mitwirkung im Weltkongress](https://www.inno3.de/eventinfo/otworld-sonderschau-robotics-ai-hub-und-mitwirkung-im-weltkongress/): Der Robotics & AI Hub der OT World ist eine zentrale Plattform für Robotik, KI und digitale Anwendungen in Orthopädietechnik... - [WeACT Con 2026](https://www.inno3.de/eventinfo/weact-con-2026/): Bereits zum dritten Mal in Folge sind wir Programmpartner der WeACT CON, dem Forum für Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, und übernehmen... - [Rückblick: 7. HEALTH INSURANCE HACK+CON](https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-7-health-insurance-hackcon/): Die HEALTH INSURANCE HACK+CON 2025 hat erneut gezeigt, welche Innovationskraft in der Krankenversicherungsbranche steckt. Rund 80 Hacker:innen aus GKV, Wissenschaft... - [LVL UP HEALTH VOL. 4](https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health-vol-4/): Das Event von Young Professionals für Young Professionals – rund um die aktive Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens. Unsere Roadshow... - [health insurance hack:ed 2026](https://www.inno3.de/eventinfo/health-insurance-hacked-2026/): Branchen-Hackathon als Weiterbildungsformat für innovative Arbeitsmethoden und KI-Einsatz in der Krankenversicherung Neu 2026: Aus hack+con wird >hack:ed! Das Brancheninnovationsformat für... - [7. RSA-Fachkongress](https://www.inno3.de/innospace/7-rsa-fachkongress-2/): Erstmals fand der RSA-Fachkongress im InnoSpace Leipzig statt... - [4K-Anwendertag 25./26. Nov. 2025](https://www.inno3.de/innospace/4k-anwendertag-25-26-nov-2025/): Lorem Ipsum - [Mit Herz & Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (3. Auflage)](https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-3-auflage/): Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt... - [Gesundheit digital vernetzt – Impulse, Innovationen und Einblicke vom TI-SUMMIT 2025](https://www.inno3.de/blog/events/gesundheit-digital-vernetzt-impulse-innovationen-und-einblicke-vom-ti-summit-2025/): Vom 4. bis 5. Juni 2025 fand in der Kongresshalle am Zoo Leipzig erstmals der TI-SUMMIT statt – der Messekongress... - [test](https://www.inno3.de/innospace/test/): lorem ipsum lorem ipusm - [Mit Herz und Hindricks  – Neue Wege in der Kardiologie (2. Auflage)](https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-und-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-2-auflage/): Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt... - [5. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2026](https://www.inno3.de/eventinfo/5-diversity-in-health-congress-2026/): Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen erneut eine einzigartige Bühne! Diversität hat viele Facetten, die unter anderem von der Charta... - [Save the Date: 2. TI‑SUMMIT am 7.-8. Oktober 2026 in Leipzig ](https://www.inno3.de/blog/news/save-the-date-2-ti%e2%80%91summit-am-7-8-oktober-2026-in-leipzig/): Nach einer erfolgreichen Erstauflage des TI‑SUMMIT am 4. und 5. Juni 2025 blicken wir bereits jetzt mit großer Vorfreude auf... - [2. TI-SUMMIT 2026](https://www.inno3.de/eventinfo/2-ti-summit-2026/): Der TI‑SUMMIT ist der Messekongress rund um die Anwendungen der Telematikinfrastruktur und Themenvielfalt der gematik – ein einzigartiges Veranstaltungsformat, das... - [Warum ein Hackathon mehr hinterlässt als nur Ideen – im Interview mit Ingo Hornberg](https://www.inno3.de/blog/interview/warum-ein-hackathon-mehr-hinterlaesst-als-nur-ideen-im-interview-mit-ingo-hornberg/): Ein Ort, der wie Klassenfahrt beginnt und wie Formel 1 endet: Ingo Hornberg, Fachberater für Digitalisierung - [7. RSA-Fachkongress](https://www.inno3.de/eventinfo/7-rsa-fachkongress/): Welche Rolle spielt der Risikostrukturausgleich in der aktuellen Wettbewerbssituation der Krankenkassen? Wirkt seine Weiterentwicklung als Stabilisator oder ist sie Systemrisiko?... - [Nachbericht: 4. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2025](https://www.inno3.de/blog/events/nachbericht-4-diversity-in-health-congress-2025/): Am 25. Februar 2025 fand der 4. Diversity in Health Congress 2025 statt – eine wegweisende Veranstaltung, die in einer... - [LVL UP HEALTH VOL. 3](https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health-vol-3/): Gemeinsam mit Branchen-Nachwuchs-Verbänden im Gesundheitswesen (Hashtag Gesundheit, bvitg_generation_next) veranstalten wir zum dritten Mal das deutschlandweit einzigartige Format für die Entscheider:innen... - [7. HEALTH INSURANCE HACK+CON](https://www.inno3.de/eventinfo/7-health-insurance-hackcon/): Das einzigartige Innovationsformat bestehend aus einem dreitägigen Hackathon (3. -5. September) und einer eintägigen Konferenz (4. September) rund um aktuelle... - [Healthy Hub - Digital Campus 2025](https://www.inno3.de/eventinfo/healthy-hub-digital-campus-2025/): Wir bringen Dich in die GKV! Du willst mit deinem Startup die Gesundheitsversorgung verbessern und digitaler machen? Unter diesem Motto... - [Staatssekretär Thomas Kralinski überreicht Fördermittelbescheid an die Inno3 GmbH](https://www.inno3.de/blog/news/staatssekretaer-thomas-kralinski-ueberreicht-foerdermittelbescheid-an-die-inno3-gmbh/): Staatssekretär Thomas Kralinski hat heute einen Bescheid des Förderprogramms »Lokale Innovationsräume für Digitalisierung« an die Inno3 GmbH und ihre Projektpartner... - [Nachbericht: 1.ePA- Summit in Essen](https://www.inno3.de/blog/news/nachbericht-1-epa-summit-in-essen/): Am Dienstag, 19. 11. 2024, fand der erste ePA Summit in Essen statt – das Highlight-Event rund um die Einführung... - [Nachbericht: LVL UP HEALTH VOL.2](https://www.inno3.de/blog/news/nachbericht-lvl-up-health-vol-2/): Am 13. November fand die zweite Ausgabe von LVL UP HEALTH in Leipzig statt, bei der sich rund 100 engagierte... - [Next Generation in Healthcare - BMC und AHIME über den Wandel im Gesundheitswesen](https://www.inno3.de/blog/interview/bmc-und-ahime-ueber-den-wandel-im-gesundheitswesen/): Herzlich willkommen zum zweiten Teil unserer Interviewreihe mit den Nachwuchsverbänden der Gesundheitsbranche! Nachdem wir bereits im ersten Teil die Perspektiven... - [Next Generation in Healthcare: Die Nachwuchsverbände bvitg und Hashtag Gesundheit im Interview](https://www.inno3.de/blog/interview/nachwuchsverbaende-bvitg-und-hashtag-gesundheit/): LVL UP HEALTH Vol. 2 – das Event für Young Professionals von Young Professionals – findet am 13. November 2024... - [Nachbericht 2. TI-MESSENGER-SUMMIT](https://www.inno3.de/blog/news/nachbericht-2-ti-messenger-summit/): Sichere und interoperable Kommunikation – dies steht auf den wehenden Fahnen der TI-Messenger. In der Modellregion Hamburg konnten erste entlastende... - [Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach eröffnet TI-SUMMIT 2025 am 4. Juni als Keynote-Speaker](https://www.inno3.de/blog/news/bundesgesundheitsminister-prof-dr-karl-lauterbach-am-4-juni-2025-als-keynote-speaker-zum-ti-summit-2025/): Wir freuen uns, Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach, SPD am 4. Juni 2025 als Keynote-Speaker zum Auftakt des ersten Messekongresses... - [Innovation in der Klinik: Wie „Meine Station“ neue Wege der Zusammenarbeit ebnet – mit Nadja Nardini](https://www.inno3.de/blog/interview/innovation-in-der-klinik-wie-meine-station-neue-wege-der-zusammenarbeit-ebnet-mit-nadja-nardini/): Nadja Nardini ist Beraterin für Organisationsentwicklung und hat unter anderem das innovative Pilotprojekt „Meine Station“ initiiert und begleitet. In unserem... - [ePA-Rollout: Lena Dimde und Charly Bunar (gematik) geben Einblicke in die Zukunft der elektronischen Patientenakte](https://www.inno3.de/blog/interview/epa-rollout-mit-lena-dimde-und-charly-bunar/): Lena Dimde und Charly Bunar sind Product Ownerin und Produktmanager für die elektronische Patientenakte (ePA) bei der gematik. Wir haben... - [4. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS](https://www.inno3.de/eventinfo/4-diversity-in-health-congress/): Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen: ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. Nach drei erfolgreichen Auflagen 2022, 2023 und... - [TI-Insights: TI-Modellregion Franken mit Projektleiter Sebastian Hilke](https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-ti-modellregion-franken-mit-projektleiter-sebastian-hilke/): Sebastian Hilke ist Projektleiter für die TI-Modellregion Franken sowie Leiter für digitale Gesundheit und Medizin bei Bayern Innovativ. In unserem... - [Nachbericht: 6. HEALTH INSURANCE HACK+CON 2024](https://www.inno3.de/blog/events/nachbericht-6-health-insurance-hackcon-2024/): Vom 3. bis 5. September 2024 drehte sich in den DESIGN OFFICES Leipzig alles um innovative Lösungen für die drängendsten... - [TI-Insights: Der TI-Messenger im Praxischeck mit Marie Ruddeck und Timo Frank (gematik)](https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-ti-messenger-mit-marie-ruddeck-und-timo-frank-gematik/): Im Interview geben Marie Ruddeck und Timo Frank (Produktmanager:innen für den TI-Messenger bei der gematik) spannende Einblicke in die Vorteile... - [6. HIHC: Im Interview mit unseren Partnerkrankenkassen](https://www.inno3.de/blog/interview/partnerkassen/): Partnerkassen wie die VIACTIV Krankenkasse, IKK gesund plus, AOK PLUS und IKK classic teilen ihre Erfahrungen und die Vorteile der... - [Ankündigung: Der TI-SUMMIT ist der erste Messekongress mit der Digitalagentur Gesundheit und findet am 4. und 5. Juni 2025 in Leipzig statt](https://www.inno3.de/blog/news/ankuendigung-ti-summit-2025/): Das Heute und Morgen des digitalen Gesundheitssystems steht im Fokus des ersten TI-SUMMIT am 4. und 5. Juni 2025 –... - [Hack' die Krankenversicherung - Interview mit Simon Siecksmeier](https://www.inno3.de/blog/interview/interview-simon-siecksmeier/): Simon Siecksmeier, Produkt Manager Bonus in der Abteilung Produkt- und Serviceentwicklung der Pronova BKK, hat dreimal am HEALTH INSURANCE HACK+CON... - [Healthtech und AI zum Mitmachen – Björn Degenkolbe über das neue Veranstaltungsformat in Leipzig](https://www.inno3.de/blog/interview/interview-bjoern-degenkolbe/): Björn Degenkolbe ist Gründer und Geschäftsführer von 4K ANALYTICS. Gemeinsam mit InfAI Management und INNO3 hat er das erste Barcamp... - [TI-SUMMIT 2025](https://www.inno3.de/eventinfo/ti-summit-2025/): Der TI-Summit 2025 ist der erste große Messekongress, bei dem sich alles rund um die Themenfelder der neuen Digitalagentur Gesundheit... - [TI-Insights - E-Rezept mit Lara Fürtges (MediosApotheke)](https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-e-rezept-mit-lara-fuertges-mediosapotheke/): Das elektronische Rezept löst das rosafarbene Papierrezept bereits seit einigen Jahren schrittweise ab. Seit dem 1. Januar 2024 ist es... - [TI-Insights - E-Rezept mit Hannes Neumann (gematik)](https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-e-rezept-mit-hannes-neumann-gematik/): Das elektronische Rezept löst das rosafarbene Papierrezept bereits seit einigen Jahren schrittweise ab. Seit dem 1. Januar 2024 ist es... - [Das große Finale: 5. E-REZEPT SUMMIT in Leipzig](https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-5-erezeptsummit-leipzig/): Leipzig, 10. 06. 2024 Seit dem 1. Januar 2024 ist das E-Rezept in Deutschland Pflicht für Apotheken und Vertragsärzt:innen. Trotz... - [Rückblick: future of health xperience mit Gesundheitskongress Mitteldeutschland 2024](https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-future-of-health-xperience-mit-gesundheitskongress-mitteldeutschland-2024/): Leipzig, 22. 05. 2024 "Es macht Mut, dass das heute Undenkbare irgendwann nicht mehr undenkbar sein wird. " (Max Wiedemann... - [HEALTH INSURANCE HACK&CON](https://www.inno3.de/eventinfo/health-insurance-hackcon/): Das einzigartige Format aus Hackathon (06. bis 08. 09. 2023) und Innovationskonferenz (07. 09. 2023) in der Krankenversicherung kehrt zurück:... - [TI-MESSENGER SUMMIT 2023](https://www.inno3.de/eventinfo/ti-messenger-summit-2023/): Interoperables Instant-Messaging – kurz: Das sichere „Whatsapp“ für das Gesundheitswesen! Mit der Entwicklung des neuen Messaging-Standards für das deutsche Gesundheitswesen nimmt... - [LVL UP HEALTH](https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health/): Save-the-Date: Im Auftrag von vier Nachwuchs-Vereinen/Verbänden im Gesundheitswesen (Hashtag Gesundheit, bvitg_generation_next, BMC Brown Bag und AHIME Young Professionals) veranstalten wir... - [FUTURE OF HEALTH XPERIENCE](https://www.inno3.de/eventinfo/future-of-health-xperience/): Die Digitalisierung nimmt im Gesundheitswesen eine herausragende Stellung ein: Nur hier vermögen digitale Innovationen in Form von effizienteren Prozessen, unbegrenzt... - [4. E-REZEPT SUMMIT](https://www.inno3.de/eventinfo/4-e-rezept-summit/): Längst sollte es verpflichtend im deutschen Gesundheitswesen angekommen sein: das elektronische Rezept. Doch die Ruhestandsplanung des Muster 16-Papierformulars ist noch... - [CYBER RISK & SECURITY IN HEALTH](https://www.inno3.de/eventinfo/cyber-risk-security-in-health/): Impulsvortrag und Q&A rund um IT-Sicherheit im Gesundheitswesen: Wie angreifbar sind unsere digitalen Gesundheitsdatenspeicher? Zum Anlass nehmen wir die jüngsten... - [GREEN HEALTH FORUM](https://www.inno3.de/eventinfo/green-health-forum/): Soziale und ökologische Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit und umgekehrt. Der Klimawandel stellt unser Gesundheitswesen in diesem Spannungsverhältnis vor nie dagewesene... - [2. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS](https://www.inno3.de/eventinfo/2-diversity-in-health-congress/): Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen: ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. Nach einer erfolgreichen Erstauflage des Formats 2022... - [LVL UP HEALTH VOL. 2](https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health-vol-2/): Im Auftrag von vier Nachwuchs-Vereinen/Verbänden im Gesundheitswesen (Hashtag Gesundheit, bvitg_generation_next, BMC Brown Bag und AHIME Young Professionals) veranstalten wir zum... - [ePA SUMMIT 2024](https://www.inno3.de/eventinfo/epa-summit-2024/): Die Elektronische Patientenakte (ePA) wird die zentrale Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems. Für Januar 2025 ist verpflichtende Einführung mit Opt-Out-Verfahren geplant... - [Health Datathon @ Data Week Leipzig 2024](https://www.inno3.de/eventinfo/health-datathon-data-week-leipzig-2024/): Die Data Week Leipzig ist die Netzwerk- und Austauschplattform zu KI und Daten in Leipzig. Gemeinsam mit Praxispartnern richetet INNO3... - [3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS](https://www.inno3.de/eventinfo/3-diversity-in-health-congress/): Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen: ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. Nach zwei erfolgreichen Auflagen 2022 und 2023... - [5. E-REZEPT SUMMIT](https://www.inno3.de/eventinfo/5-e-rezept-summit/): Nach 4 erfolgreichen Veranstaltungen mit jeweils über 1. 000 digitalen Teilnehmer:innen bereiten wir mit freundlicher Unterstützung der gematik zum letzten... - [BARCAMP HEALTHTECH & AI 2024](https://www.inno3.de/eventinfo/barcamp-healthtech-ai-2024/): Das Barcamp rund um die aktuellen Hot Topics in Digital Health – von AI-as-a-Service über TI-Anwendungen bis hin zur KHZG-Umsetzung.... - [6. HEALTH INSURANCE HACK&CON](https://www.inno3.de/eventinfo/6-health-insurance-hackcon/): Das einzigartige Format aus Hackathon (03. bis 05. 09. 2024) und Innovationskonferenz (04. 09. 2024) in der Krankenversicherung kehrt zurück:... - [2. TI-MESSENGER SUMMIT 2024](https://www.inno3.de/eventinfo/2-ti-messenger-summit-2024/): Interoperables, sicheres Instant-Messaging für das Gesundheitswesen! Das versprechen die TI-Messenger auf Basis der Telematikinfrastruktur (TI). Die esten Messenger für die... - [WeACT Con / WeHACKATHON](https://www.inno3.de/eventinfo/weact-con-wehackathon/): Die Teilnehmenden der WeACT Con 2024 erwartet ein abwechslungsreiches Programm zu den Themen Umwelt – Gesundheit – Nachhaltigkeit. Im Sinne... - [future of health xperience vol. 2 x Gesundheitskongress Mitteldeutschland](https://www.inno3.de/eventinfo/future-of-health-xperience-vol-2-x-gesundheitskongress-mitteldeutschland/): Hier dreht sich alles um das Heute und Morgen in der Gesundheitsversorgung: die „next big thing(s) in health“ – live... - [Rückblick: 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2024](https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-3-diversity-in-health-congress-2024/): Vergangenen Dienstag, am 27. 02. 2024, fand der 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS statt. Der Kongress wurde mit Inno3, gemeinsam... - [Diversity-Talk mit Dr. Nora Gottlieb](https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-dr-nora-gottlieb/): Der DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS setzt sich dafür ein, ein ganzheitliches Verständnis für die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu... - [Diversity-Talk mit Prof.in Dr. Marie von Lilienfeld-Toal](https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-prof-in-dr-marie-von-lilienfeld-toal/): Der DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS ist dem Anliegen gewidmet, ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu... - [Diversity-Talk mit Andrea Galle](https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-andrea-galle/): Am 27. 02. findet der 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS statt, der dem Anliegen gewidmet ist, ein umfassendes Verständnis für... - [Diversity-Talk mit Dimitri Bilyarchyk](https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-dimitri-bilyarchyk/): Am 27. 02. findet der 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS statt, der dem Anliegen gewidmet ist, ein umfassendes Verständnis für... - [Newsmeldung: 1. TI-MESSENGER SUMMIT am 24.10.2023 in Hamburg](https://www.inno3.de/blog/events/newsmeldung-1-ti-messenger-summit-freie-bahn-fuer-einfache-und-sichere-kommunikation-im-deutschen-gesundheitssystem/): Leipzig, 01. 11. 2023 Mithilfe der TI-Messenger sollen ab 2024 Kurznachrichten im Gesundheitswesen ortsunabhängig und in Echtzeit verschickt werden können.... - [Green Health Forum und WeACT Con | Gesundheit – Umwelt – Nachhaltigkeit: Zwei starke Kräfte wirken gemeinsam](https://www.inno3.de/blog/news/green-health-forum-und-weact-con-gesundheit-umwelt-nachhaltigkeit-zwei-starke-kraefte-wirken-gemeinsam/): Leipzig, 19. Oktober 2023 In einer wegweisenden Entscheidung bündeln die Veranstaltungsreihen Green Health Forum und WeACT Con | Gesundheit –... - [Rückblick: 5. HEALTH INSURANCE HACK&CON vom 6.- 8. September 2023](https://www.inno3.de/blog/news/rueckblick-5-health-insurance-hackcon-vom-6-8-september-2023/): Leipzig, 14. September 2023 Erneut liegen drei intensive, spannende und lehrreiche Tage mit der 5. Auflage von HEALTH INSURANCE HACK&CON... - [Rückblick: GREEN HEALTH FORUM 2023](https://www.inno3.de/blog/events/newsmeldung-green-health-forum/): "Gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten“. 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Das E-Health Café ist zurück – jetzt im Health Innovation Space Leipzig! 2023 noch als physischer Ort gegründet, lebt die Idee heute als regelmäßiges Veranstaltungsformat weiter: ein Treffpunkt für alle, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten möchten. Unser Ziel: Die Digital-Health-Community in Leipzig und darüber hinaus stärken, mutige Ideen sichtbar machen und Menschen verbinden, die gemeinsam etwas bewegen wollen. - Published: 2026-03-31 - Modified: 2026-03-31 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/diskurs-gkv-von-daten-zu-entscheidungen-evidenz-fuer-wirksame-versorgung/ Die gesetzliche Krankenversicherung verfügt heute über mehr Daten und Analysen als je zuvor. Dennoch bleibt häufig offen, welche Versorgungsmaßnahmen tatsächlich wirken, welche Programme wirtschaftlich sinnvoll sind und welche Ansätze sich nachhaltig skalieren lassen. Für belastbare Entscheidungen braucht es mehr als Analysen: Entscheidend ist Evidenz, die wissenschaftlicher Methodik standhält und zugleich für die Steuerung in der Versorgungspraxis nutzbar ist. Hier setzt Diskurs GKV an. Als wissenschaftliches Institut arbeitet WIG2 eng mit gesetzlichen Krankenkassen zusammen, um unabhängige, methodisch fundierte und praxisrelevante Evidenz zu schaffen – als Grundlage für strategische Entscheidungen in der Versorgung. - Published: 2026-03-10 - Modified: 2026-03-10 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/ki-stammtisch-life-sciences-2/ Unternehmer:innen im Bereich Life Sciences zeigen reale Use Cases und Erfahrungen aus der Praxis. Wir freuen uns auf Tim Kersken, Inotec, „Claude Code in Life Sciences: Wie nutze ich es richtig? Praxisnahe Einblicke in die Datenstruktur im Hands-on Modus" und Ivan Ivanikov, AI-Driven Therapeutics GmbH, "Dein Kontext ist voll? Skill Issue! – LLM-Spezialisierung für Proteindesign on Demand". - Published: 2026-03-02 - Modified: 2026-03-10 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/ki-stammtisch-life-sciences/ Beim Online-KI-Stammtisch Life Sciences werden reale Use Cases und Erfahrungen aus der Praxis des Geschäftsführers Björn Degenkolbe geteit. Freuen Sie sich auf konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag, Learnings aus der Umsetzung und offenen Austausch auf Augenhöhe. Ob erste Berührungspunkte oder bereits mittendrin – der KI-Stammtisch bietet Impulse, die Sie direkt mitnehmen können. - Published: 2026-03-02 - Modified: 2026-03-02 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/e-health-cafe/ Der Community Sundowner bringt die E-Health-Community in Leipzig zusammen. Networking, Start-up-Pitches & Austausch. Das E-Health Café ist zurück – jetzt im Health Innovation Space Leipzig! 2023 noch als physischer Ort gegründet, lebt die Idee heute als regelmäßiges Veranstaltungsformat weiter: ein Treffpunkt für alle, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten möchten. Unser Ziel: Die Digital-Health-Community in Leipzig und darüber hinaus stärken, mutige Ideen sichtbar machen und Menschen verbinden, die gemeinsam etwas bewegen wollen. - Published: 2026-02-16 - Modified: 2026-03-31 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-und-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-6-auflage/ Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. - Published: 2026-02-12 - Modified: 2026-02-26 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-4-auflage/ Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. - Published: 2026-02-12 - Modified: 2026-02-16 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-und-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-5-auflage/ Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. - Published: 2026-01-13 - Modified: 2026-01-14 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/otworld-sonderschau-robotics-ai-hub-und-mitwirkung-im-weltkongress/ Der Robotics & AI Hub der OT World ist eine zentrale Plattform für Robotik, KI und digitale Anwendungen in Orthopädietechnik und Rehabilitation, mit praxisnahen Showcases und starker Einbindung Leipziger Akteure. Begleitet durch Kongressbeiträge stärkt er den Technologietransfer und positioniert die OT World international als Innovationsplattform. - Published: 2026-01-13 - Modified: 2026-01-13 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/weact-con-2026/ Bereits zum dritten Mal in Folge sind wir Programmpartner der WeACT CON, dem Forum für Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, und übernehmen auch in diesem Jahr die Gestaltung eines interaktiven Diskussionsforums. Der Programmpunkt schafft einen offenen Raum für Austausch, Einordnung und gemeinsame Reflexion und lädt das Publikum ausdrücklich zur aktiven Mitwirkung ein. Durch verschiedene interaktive Elemente werden unterschiedliche Perspektiven sichtbar, Positionen geschärft und zentrale Fragestellungen gemeinsam mit den Teilnehmenden vertieft diskutiert. Weitere Details folgen in Kürze. - Published: 2025-12-11 - Modified: 2025-12-11 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-7-health-insurance-hackcon/ Die HEALTH INSURANCE HACK+CON 2025 hat erneut gezeigt, welche Innovationskraft in der Krankenversicherungsbranche steckt. Rund 80 Hacker:innen aus GKV, Wissenschaft und Industrie arbeiteten drei intensive Tage an praxisnahen Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Unterstützt wurden sie auch in diesem Jahr durch erfahrene Coaches, inspirierende Workshops und ein interaktives Konferenzprogramm. Hackathon & Fragestellungen Während des Hackathons bearbeiteten die Teams neun spannende Fragestellungen. Die Themen reichten von der Optimierung der Gesundheitsversorgung für körperlich arbeitende Menschen über die Schaffung datengestützter Präventionsprofile für NCDs bis hin zur Entwicklung KI-gestützter Lösungen für die elektronische Patientenakte. In intensiver Zusammenarbeit entwickelten die Teams Prototypen und Lösungskonzepte, die am Ende der Veranstaltung in Pitch-Präsentationen vorgestellt wurden. Für die besten Ideen gab es drei Preisgeld-Kategorien à 1. 000 €, die die Teams untereinander aufteilen oder spenden konnten. Beispiele der Fragestellungen und Lösungen: A) Wechseljahre im Fokus – Gesundheitsversorgung und Arbeitswelt neu denken (AOK PLUS) Viele Frauen erleben zwischen 40 und 55 Jahren die Wechseljahre, eine Lebensphase mit vielfältigen körperlichen und psychischen Symptomen. Bis zu 80 % der Frauen sind betroffen, dennoch fühlen sich 91 % von ihrer Krankenkasse unzureichend unterstützt. Das Team „Mein Meno Plus“ entwickelte eine digitale Plattform, die über Selbsttests Symptome erfasst, individuelle Empfehlungen gibt und niedrigschwellige Unterstützung bietet – von Lifehacks bis zu einem Glossar. Ergänzend sorgen Poster, Buchempfehlungen und QR-Codes dafür, dass die Zielgruppe direkt erreicht wird. B) Optimierung der stationären Versorgung durch KI (VIACTIV Krankenkasse) Das Team „Klinik am Handgelenk“ entwickelte ein Frühwarnsystem für Patient:innen mit erhöhtem Risiko für stationäre Aufenthalte. Vitalwerte werden über Wearables erfasst und mit Krankenkassendaten kombiniert, visualisiert über ein Ampelmodell. Empfehlungen für ambulante Maßnahmen werden direkt angezeigt. So wird die Versorgung präventiv, personalisiert und digital unterstützt. C) Versorgungsangebote für körperlich arbeitende Menschen (IKK classic) Das Team des „Gesundheitsbuddy“ arbeitete an einer Lösung zur Stärkung der Gesundheitskompetenz körperlich arbeitender Menschen. Das Team konzipierte ein Wearable-gestütztes Datensammelsystem und entwickelte leicht verständliche Hinweise zu Rückenprävention, Ernährung und psychischer Gesundheit. Zusätzlich erarbeitete das Team ein Kommunikationsmodul, das präventive Maßnahmen im Alltag verankert. Damit legte das Team die Grundlage für nachweislich weniger Krankentage. D) Datengestützte Präventionsprofile für NCDs (AOK PLUS) Team „Länger gesund leben“ analysierte umfangreiche Krankenkassendaten und trainierte lernende Algorithmen, um personalisierte Präventionsprofile zu erstellen. Das Team entwickelte außerdem einen gamifizierten Nutzerflow, einen personalisierten Feed sowie ein Anreizsystem, das die Nutzung nachhaltig erhöht. So schuf das Team einen datenbasierten Ansatz zur frühzeitigen Prävention von NCDs wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und psychischen Erkrankungen. E) Gender Health Gap schließen (IKK classic) Team „MedTheGap“ untersuchte Versorgungslücken zwischen den Geschlechtern und entwickelte darauf basierend ein datengetriebenes Versorgungskonzept. Das Team erarbeitete Mechanismen zur Erfassung und Dokumentation von Nebenwirkungen, konzipierte eine Forschungsdatenplattform und integrierte ePA-Funktionen zur direkten Kommunikation zwischen Patient:innen und Ärzt:innen. Das Ergebnis ist ein Ansatz, der Ungleichbehandlung reduziert und gleichzeitig erhebliche Kosten einsparen kann. F) KI-Agenten für Krankenkassenprozesse (IBM) Das Team hinter „MailCare“ analysierte typische Kommunikationsprozesse in Krankenkassen und entwickelte auf dieser Grundlage einen KI-Agenten, der E-Mails automatisiert vorverarbeitet. Das Team arbeitete konkrete Antwortlogiken aus, definierte Kontrollmechanismen für Sachbearbeiter:innen und erstellte einen Prototypen, der Routineaufgaben deutlich beschleunigt und Mitarbeitende entlastet. G) Zugang zur Versorgung für Menschen mit psychischen Belastungen (GWQServicePlusAG) Das Team „Fadenfinder“ beschäftigte sich intensiv mit Versorgungslücken bei psychischen Belastungen und entwickelte ein Screening- und Unterstützungskonzept. Das Team kombinierte Krankenkassendaten mit digitalen Screening-Tools, definierte Risikoindikatoren und entwarf ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot. Dadurch schuf das Team einen empathischen und effizienten Ansatz zur frühzeitigen Identifikation und Begleitung Betroffener. H) Notfallmigration aus der Microsoft-Welt (Mobil ISC GmbH) Das Team erarbeitete ein vollständiges Notfallszenario für den Fall eines Microsoft-Ausfalls. Es konzipierte die technische Architektur, definierte die notwendigen Migrationselemente wie Authentik und Nextcloud und entwickelte eine zentrale Landingpage für den operativen Weiterbetrieb. Das Ergebnis ist ein klares, in 48–72 Stunden umsetzbares Notfallkonzept. I) KI denkt ePA neu (4K Analytics) Team I arbeitete daran, die elektronische Patientenakte zu einem aktiven Gesundheitsassistenten weiterzuentwickeln. Das Team entwickelte KI-Modelle zur Zusammenfassung von Arztbriefen, integrierte Wearable-Daten und legte besonderen Wert auf eine verständliche Datenaufbereitung für Patient:innen. Der Ansatz überzeugte die Jury als innovativste Lösung. HEALTH INSURANCE CON 2025 Die begleitende Konferenz am 4. September bot zahlreiche Impulse für die Zukunft der Krankenversicherung. Session 1: Ausblick 2035 – Reformen, Wünsche & Visionen für eine nachhaltig aufgestellte Krankenversicherung Die Diskussionsrunde wurde von Prof. Dr. Dennis Häckl moderiert und brachte Führungspersönlichkeiten aus GKV und PKV an einen Tisch: Jonas Pieper vom PKV Verband, Nico Richter von der DAK-Gesundheit, Franziska Beckebans von der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse und Uwe Deh von der IKK gesund plus. Gemeinsam diskutierten sie, wie die Krankenversicherung im Jahr 2035 aussehen könnte, welche gesetzlichen und strukturellen Reformen notwendig sind und wie digitale Innovationen, datenbasierte Modelle und Versorgungsforschung die Zukunft der Branche prägen werden. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Finanzierung, patientenzentrierte Versorgung und der gezielte Einsatz neuer Technologien entscheidend sein werden, um langfristig zukunftsfähige Lösungen zu gestalten. Session 2: Startup-Pitch-Session – Neue Ideen und Lösungen für die Versorgung der Zukunft Unter der Moderation von Judith Israel präsentierten Start-ups ihre Ideen vor einem fachkundigen Publikum und der Jury. Christian Ruff von QRaGO, Weronika Weber von INNO3 und Pavle Lederer von PROSOMA GmbH stellten ihre Konzepte vor, die von KI-unterstützten Analysen über digitale Präventionsprofile bis hin zu dem neu gegründeten Inkubator-Programm InnoTrack reichten. Die Pitches zeigten eindrucksvoll, wie Start-ups die Versorgung der Zukunft aktiv mitgestalten können. Session 3: Neue Kompetenzen in der Krankenversicherung Anna Bechara moderierte die Session, die sich mit den Kompetenzen beschäftigte, die Mitarbeitende in der Zukunft der Krankenversicherung benötigen. Dr. Christian Stephan von IQVIA hielt einen Impulsvortrag, gefolgt von einer Diskussion mit Stefan Schellberg (IKK classic), Judith Kaiser (AOK PLUS) und Nicole Lachmann (GWQ ServicePlus AG). Dabei wurde klar, dass neue digitale Fähigkeiten, Datenanalysekompetenz und Kenntnisse über KI-Anwendungen unerlässlich sein werden. Zudem betonten die Panelist:innen die Bedeutung bereichsübergreifender Zusammenarbeit und agiler Arbeitsmethoden, um innovative Lösungen erfolgreich umzusetzen. Session 4: Horizon Scan – KI ist das „New Normal“, was sind die „Next Big Things“ der Branche? In dieser Session gab es Impulsvorträge von Paul Burggraf (Thryve), Hardy Gröger (IBM) und Peter Flemming (BITMARCK). Unter der Moderation von Anna Bechara wurden die Chancen und Herausforderungen der KI in der Krankenversicherung beleuchtet. Die Speaker:innen stellten vor, wie KI... - Published: 2025-12-02 - Modified: 2026-03-18 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health-vol-4/ Das Event von Young Professionals für Young Professionals – rund um die aktive Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens. Unsere Roadshow geht weiter: Nach einem erfolgreichen Auftakt in Leipzig und der nächsten Station in Erlangen, macht das Format in diesem Jahr Halt in München. - Published: 2025-12-02 - Modified: 2025-12-02 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/health-insurance-hacked-2026/ Branchen-Hackathon als Weiterbildungsformat für innovative Arbeitsmethoden und KI-Einsatz in der Krankenversicherung Neu 2026: Aus hack+con wird >hack:ed! Das Brancheninnovationsformat für Co-Creation und Weiterbildung geht in die 8. Auflage - Published: 2025-11-28 - Modified: 2025-11-28 - URL: https://www.inno3.de/innospace/7-rsa-fachkongress-2/ Erstmals fand der RSA-Fachkongress im InnoSpace Leipzig statt... - Published: 2025-11-28 - Modified: 2025-11-28 - URL: https://www.inno3.de/innospace/4k-anwendertag-25-26-nov-2025/ Lorem Ipsum - Published: 2025-11-24 - Modified: 2026-02-12 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-3-auflage/ Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. - Published: 2025-11-13 - Modified: 2025-11-13 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/gesundheit-digital-vernetzt-impulse-innovationen-und-einblicke-vom-ti-summit-2025/ Vom 4. bis 5. Juni 2025 fand in der Kongresshalle am Zoo Leipzig erstmals der TI-SUMMIT statt – der Messekongress und Branchengipfel für die digitale Gesundheitsversorgung in Deutschland. Veranstaltet von INNO3, in enger Kooperation mit der gematik GmbH als strategische Partnerin, brachte das Event mehr als 800 Expert:innen und 60 Speaker:innen aus Politik, Forschung, Industrie und Praxis zusammen. Zwei Tage lang stand in Leipzig alles im Zeichen der Telematikinfrastruktur (TI) und der Frage, wie Deutschland die digitale Gesundheitsversorgung der Zukunft gestalten kann. Im Mittelpunkt standen zentrale Anwendungen wie etwa die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept, KIM, der TI-Messenger und die Gesundheits-ID, ergänzt um Zukunftsthemen wie, digitale Identitäten, KI in der TI und den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS). Der TI-SUMMIT 2025 war damit die erste Veranstaltung, die alle Bausteine und Beteiligten des digitalen Gesundheitssystems kompakt in einem Format vereinte – praxisnah, interaktiv und über Sektorengrenzen hinweg. Tag 1 – Orientierung, Aufbruch, Austausch Der erste Tag begann mit der Opening Session und Keynote der gematik-Geschäftsführung Brenya Adjei, Dr. Florian Hartge und Dr. Florian Fuhrmann, sowie mit Sebastian Zilch vom Bundesministerium für Gesundheit, die zusammen den strategischen Rahmen für die kommenden Jahre absteckten. Im Zentrum stand die Weiterentwicklung zur TI 2. 0. Dabei wurde deutlich: Die Telematikinfrastruktur ist längst keine rein technische Aufgabe mehr, sondern das Rückgrat eines modernen, patientenzentrierten Gesundheitssystems. Denn die Perspektive der medizinischen und pharmazeutischen Versorgung wird systematisch und verstärkt in die Weiterentwicklung der digitalen Anwendungen einbezogen. Im weiteren Verlauf des Tages drehte sich vieles um die Zukunft der Telematikinfrastruktur und den Betrieb der TI. Sessions beleuchteten, wie Stabilität, Transparenz und Resilienz in der Infrastruktur gewährleistet werden können und wie etwa die Zusammenarbeit und Abstimmungsprozesse im Falle von Störungen noch weiter verbessert werde können. Diskutiert wurde auch, welche Datenstrategien nötig sind, um Informationssilos zu überwinden und Versorgungsprozesse effizienter zu gestalten. Parallel gaben Workshops praxisnahe Einblicke – etwa in den Aufbau der ePA in verschiedenen Praxisverwaltungssystemen, oder in die sichere Kommunikation über den TI-Messenger. Die Showcase-Sessions demonstrierten, wie innovative Kommunikationslösungen und smarte Schnittstellen die tägliche Arbeit in Praxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erleichtern können. Den thematischen Höhepunkt des Tages bildete die Session „ePA für alle – volle Kraft voraus? ! “. Expert:innen aus Industrie, Selbstverwaltung und Leistungserbringung diskutierten über Akzeptanz, Nutzungsstrategien und die zu diesem Zeitpunkt bevorstehende schrittweise Einführung der elektronischen Patientenakte. Dabei wurde deutlich: Die ePA ist weit mehr als ein IT-Projekt – sie ist vor allem die Basis für eine modere und zukunftsfähige sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Der Abend endete in entspannter Atmosphäre mit der Networking-Veranstaltung – ein inspirierender Ausklang nach einem intensiven ersten Kongresstag, der den Austausch zwischen Expert:innen und Entscheidern weiter vertiefte. Tag 2 – Innovationen, Interoperabilität und Europa im Blick Der zweite Veranstaltungstag startete mit einem klaren Fokus auf Innovation und Vernetzung. Die Session „Telematik mit Co-Piloten – Wann kommt KI in die TI? “ widmete sich den Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz in der digitalen Versorgung. Diskutiert wurde, wie KI als „Co-Pilot“ Ärzt:innen bei Entscheidungen unterstützen, Abläufe automatisieren und Prävention stärken kann – vorausgesetzt, die zugrundeliegenden Daten sind strukturiert, interoperabel und sicher und der Einsatz von KI erfolgt verantwortungsvoll, transparent und im Einklang mit hohen ethischen und datenschutzrechtlichen Standards. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Sessions und Workshops zu Interoperabilität und Forschung mit Gesundheitsdaten. Sie zeigten, dass offene Schnittstellen und standardisierte Formate entscheidend sind, um Mehrwerte aus Daten zu schaffen – ob für Versorgung, Qualitätssicherung oder Wissenschaft. Zugleich wurde betont, dass auch die Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschungszwecke verantwortungsvoll, sicher und im Einklang mit ethischen sowie datenschutzrechtlichen Grundsätzen erfolgen muss. Auch die Themen Pflege, ambulante Versorgung und digitale Verantwortung standen im Fokus. Hier wurde deutlich, dass Digitalisierung nicht nur Effizienz bedeutet, sondern Freiräume schaffen kann – für Kommunikation, Beziehung und Menschlichkeit in der Versorgung. Mit der Session „Digitale Identitäten im Kontext des TI-Zugangs“ richtete sich der Blick auf eine der Schlüsseltechnologien der kommenden Jahre. Wallet-basierte Identitäten und Heilberufsausweise mit Fernsignatur sollen künftig den sicheren Zugang zu digitalen Gesundheitsdiensten vereinfachen – national und europäisch harmonisiert. Den Abschluss auf der Hauptbühne bildete die Session „Deutsche Inseln im europäischen Datenmeer? – Brücken bauen im EHDS“. Sie machte deutlich, welche Chancen der Europäische Gesundheitsdatenraum für Versorgung, Forschung und Industrie bietet. Einheitliche Standards, sichere Datenräume und föderierte Nutzung schaffen die Grundlage für medizinischen Fortschritt und Innovation – bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre. Tag 2 zeigte eindrucksvoll, dass die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens nur gelingt, wenn nationale und europäische Entwicklungen zusammengedacht werden – und wenn Innovationen, Interoperabilität und Datennutzung konsequent am Patientennutzen ausgerichtet bleiben. Save the Date: TI-SUMMIT 2026 Nach der erfolgreichen Erstauflage geht der TI-SUMMIT im kommenden Jahr in die zweite Runde. Am 7. und 8. Oktober 2026 kehrt der Messekongress in die Kongresshalle am Zoo Leipzig zurück. Im Mittelpunkt steht dann erneut das Heute und Morgen des digitalen Gesundheitssystems – von TI 2. 0, ePA für alle und KI in der TI und Digitalagenturgesetz bis zu digitalen Identitäten und dem Europäischen Gesundheitsdatenraum. Erwartet werden über 1. 000 Teilnehmende, ein erweitertes Programm mit zusätzlicher Showcase-Bühne, einem zweiten Workshop-Strang und noch mehr Raum für Networking. Der TI-SUMMIT bleibt damit die Leitveranstaltung für alle, die die digitale Gesundheitsversorgung aktiv mitgestalten wollen. Denn auch 2026 gilt: Brücken bauen, Menschen verbinden, Zukunft gestalten – gemeinsam digital.  Fazit – Ein Gipfel der Vernetzung Der TI-SUMMIT 2025 hat Maßstäbe gesetzt: als Plattform für Wissenstransfer, Kooperation und den gemeinsamen Blick nach vorn. Die Veranstaltung zeigte, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen kein Selbstzweck ist, sondern ein Werkzeug, um Versorgung sicherer, effizienter und menschlicher zu gestalten. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Speaker:innen, Partner:innen, Sponsor:innen, Aussteller:innen und Teilnehmenden für ihre Energie und ihren Beitrag zu diesem Erfolg. Informationen zum 2. TI-SUMMIT finden Sie regelmäßig auf unserer Website oder auf unserem LinkedIn-Kanal.   - Published: 2025-10-30 - Modified: 2025-10-30 - URL: https://www.inno3.de/innospace/test/ lorem ipsum lorem ipusm - Published: 2025-10-16 - Modified: 2025-10-16 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/mit-herz-und-hindricks-neue-wege-in-der-kardiologie-2-auflage/ Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. - Published: 2025-10-13 - Modified: 2025-10-13 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/5-diversity-in-health-congress-2026/ Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen erneut eine einzigartige Bühne! Diversität hat viele Facetten, die unter anderem von der Charta der Vielfalt bestimmt werden: Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Ethnische Herkunft & Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung und soziale Herkunft. Auch das Gesundheitswesen sieht sich mit der Diversität konfrontiert und muss reagieren. So werden bestimmte Personengruppen in der Forschung und Versorgung noch immer stigmatisiert und stereotypisiert oder gar nicht erst berücksichtigt. Auch der Zugang zu Gesundheit ist nicht allen Menschen gleich gegeben. Ebenso bilden Organisationsstrukturen der Gesundheitsakteure die Vielfalt der Gesellschaft noch nicht ausreichend ab. So wird die Forderung nach mehr Gleich- sowie Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem stetig lauter: Eine individuelle Diagnostik, Prävention und Behandlung bei einer Gleichbehandlung und Parität in den Organisationen des Gesundheitswesens. - Published: 2025-07-28 - Modified: 2025-07-28 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/save-the-date-2-ti%e2%80%91summit-am-7-8-oktober-2026-in-leipzig/ Nach einer erfolgreichen Erstauflage des TI‑SUMMIT am 4. und 5. Juni 2025 blicken wir bereits jetzt mit großer Vorfreude auf die Fortsetzung des Formats – und freuen uns, heute das Datum für den zweiten großen TI-Branchengipfel bekanntzugeben: Am 7. und 8. Oktober 2026 wird der TI-SUMMIT in die historische Kulisse der Kongresshalle am Zoo Leipzig zurückkehren. Der TI‑SUMMIT ist der Messekongress rund um die Anwendungen der Telematikinfrastruktur und Themenvielfalt der gematik – ein einzigartiges Veranstaltungsformat, das über zwei Tage mehr als 1. 000 Fachexpert:innen aus allen Bereichen des Gesundheitssystems zusammenbringt. Im Zentrum stehen die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur (TI 2. 0), konkrete Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept, KIM, die TI-Messenger sowie überlagernde Trends der Branche, bspw. digitale Identitäten und der Einsatz von KI. Präsentiert werden diese und viele weitere Inhalte in hochkarätig besetzten Vorträgen und Panels, praxisnahen Showcases sowie Workshops. Ausgewählte Neuerungen für 2026: 1. Zwei volle Veranstaltungstage: Wir beginnen an beiden Tagen jeweils um 10:00 Uhr (Einlass ab 9:00 Uhr). 2. Mehr Raum und Zeit für Inhalte: Wir erweitern das Programm um eine zusätzliche, praxisfokussierte Showcase-Bühne sowie einen zweiten Workshop-Strang. Darüber hinaus nutzen wir die hinzugewonnene Veranstaltungsdauer für mehr Messe- und Networkingzeiten. 3. Anwender:innen im Fokus: Mit gezielten Programminhalten und Angeboten werden wir insbesondere die Gruppe der (End-)Nutzer:innen verstärkt als Teilnehmende ansprechen. Unser Ziel ist es erneut, Brücken zu bauen und Menschen zusammenzubringen – um sich im Sinne eines gemeinsam gestalteten, zukunftsgerichteten Gesundheitssystems zu informieren, zu inspirieren und auszutauschen. Regelmäßige Updates zur Veranstaltung werden in den kommenden Wochen und Monaten über unsere Website, unsere LinkedIn-Kanäle sowie unseren Newsletter veröffentlicht. Der Ticketverkauf startet im Herbst 2025 mit Frühbucherkonditionen. Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor – wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch bei der 2. Auflage des TI‑SUMMIT im Oktober 2026. Der TI‑SUMMIT wird auch 2026 von INNO3 als Veranstalterin gemeinsam mit der gematik als Exklusivpartnerin für Inhalte, Schwerpunkte und Insights ausgerichtet. - Published: 2025-07-28 - Modified: 2026-03-12 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/2-ti-summit-2026/ Der TI‑SUMMIT ist der Messekongress rund um die Anwendungen der Telematikinfrastruktur und Themenvielfalt der gematik – ein einzigartiges Veranstaltungsformat, das über zwei Tage mehr als 1. 000 Fachexpert:innen aus allen Bereichen des Gesundheitssystems zusammenbringt. Im Zentrum stehen die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur (TI 2. 0), konkrete Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept, KIM, die TI-Messenger sowie überlagernde Trends der Branche, bspw. digitale Identitäten und der Einsatz von KI. Präsentiert werden diese und viele weitere Inhalte in hochkarätig besetzten Vorträgen und Panels, praxisnahen Showcases sowie Workshops. Unser Ziel ist es erneut, Brücken zu bauen und Menschen zusammenzubringen – um sich im Sinne eines gemeinsam gestalteten, zukunftsgerichteten Gesundheitssystems zu informieren, zu inspirieren und auszutauschen. - Published: 2025-07-15 - Modified: 2025-07-28 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/warum-ein-hackathon-mehr-hinterlaesst-als-nur-ideen-im-interview-mit-ingo-hornberg/ Ein Ort, der wie Klassenfahrt beginnt und wie Formel 1 endet: Ingo Hornberg, Fachberater für Digitalisierung bei der IKK classic, nimmt uns in seiner Rolle als Hacker mit hinter die Kulissen des HEALTH INSURANCE HACK+CON – einem Innovationsformat, das süchtig machen kann. Zwischen Wohlfühlzone, Boxengassen-Atmosphäre und schlaflosen Nächten erzählt er, warum der jährlich stattfindende Krankenkassen-Hackathon mehr ist als nur ein Wettbewerb – und wie man daran wachsen kann, wenn man sich traut. Wir haben Ingo gefragt, wie er seine bisherigen Teilnahmen erlebt hat, welchen Herausforderungen er begegnet ist, welche Learnings er mitgenommen hat und warum er das Format immer weiterempfehlen würde. INNO3: Was hat dich an der Veranstaltung besonders angesprochen? Ingo: Beim HIHC herrscht für mich eine ganz besondere Atmosphäre. Ich glaube, dass das auch mit den Räumlichkeiten zusammenhängt. Man kommt in das Foyer und wird sofort superherzlich aufgenommen – da wirkt alles noch, als wäre man auf Klassenfahrt. Egal, wie mies die Anreise gelaufen ist, da ist dann alles wieder gut. Alles wirkt sehr entspannt und ist gut organisiert (denn gute Organisation erkennt man daran, dass sie dezent funktioniert), man ist gespannt auf den Give-away-Beutel – Wohlfühlzone pur! Das wird anders, sobald man die Haupthalle betritt, vor allem, wenn schon ein paar Leute da sind. Da liegt so ein ganz eigenes Knistern in der Luft, so als würden sämtliche Synapsen aller Anwesenden in den Startlöchern stehen, um Gas zu geben. Manche rennen da schon hektisch herum, manche suchen das Gespräch, andere bleiben eher für sich und saugen die Atmosphäre auf. So muss sich die Boxengasse vor dem Formel-1-Rennen anfühlen. Allein für diese Atmosphäre komme ich immer gerne wieder. "Da liegt so ein ganz eigenes Knistern in der Luft, so als würden sämtliche Synapsen aller Anwesenden in den Startlöchern stehen, um Gas zu geben. " INNO3: Mit welchen Erwartungen oder Zielen bist du in den Hackathon/die Konferenz gestartet? Ingo: Ich war bis jetzt dreimal beim Hackathon dabei, und jedes Mal war es anders: 2022 waren noch viele Befürchtungen im Gepäck. Erster Hackathon – ich weiß nix, ich kann nix, ich bin hier falsch – vor allem die Boxengasse-Stimmung empfand ich da noch als etwas einschüchternd. Ich wollte einfach viel lernen und unter dem Radar bleiben. Das ging ungefähr so lange gut, bis klar wurde, dass ich den Pitch mit vortragen sollte. Bis dahin hätte ich nie gedacht, dass das wirklich etwas für mich ist, dass ich Hackathon und pitchen „kann“. 2023 hatte ich ein bisschen Erfahrung im Gepäck und dementsprechend war schon die Hoffnung im Hinterkopf, das Podium zu erreichen. Diesmal wollte ich den Pitch machen. Dass ich dann mit dem Thema und unserem Team so viel Glück hatte, dass wir Spaß und Erfolg kombinieren konnten, war natürlich das Sahnehäubchen. 2024 hat mich in eine völlig neue Gedankenwelt gebracht: Ich will „den Titel verteidigen“. Aber: weiß ich einfach nur, was ich kann, oder werde ich schon arrogant? Meine Kollegin Sarah und ich wollten auf keinen Fall unser Team mit unseren Erfahrungen platt walzen, sondern eher dafür sorgen, dass alle davon profitieren. Ich war daher sehr froh, dass zwei Andere den Pitch machen wollten und Sarah und ich bei vielem quasi gecoacht haben; ich war ebenso froh, dass uns gespiegelt wurde, dass wir uns nicht in den Vordergrund gespielt haben, sondern einfach gute Teamplayer waren. Ingo Hornberg und sein Team bei der Bearbeitung der FragestellungINNO3: Was waren die größten Herausforderungen, denen du begegnet bist? Und was war dein persönliches Highlight des Hackathons? Ingo: Die größte Herausforderung war 2022 nach dem Probe-Pitch am zweiten Abend. Wir waren selbst noch der Meinung, dass der Pitch unausgegoren war, haben uns aber dennoch entschlossen, ihn zu verproben und wurden von den Probejuroren – quasi komplett zerstört. Danach musste sich das Team gefühlt völlig neu aufstellen, es wurde eine Nachschicht eingelegt, es gab jede Menge Wut, Schweiß und Tränen. Ich war zwar im Vorfeld gewarnt worden, dass so etwas passieren kann, aber auf diese Situation kann man sich nicht vorbereiten – auch das eine einzigartige, unheimlich lehrreiche Erfahrung ... die ich aber keinem wünsche. Mein persönliches Highlight ist der Wettbewerb 2023: Ich hatte einfach riesiges Glück, so viele tolle und kompetente Menschen in meinem Team zu haben, denen bei allem Wettkampfgeist und bei aller Professionalität nie der Gedanke verloren ging, dass der HIHC, und damit Innovation, Spaß machen soll. Und den hatten wir reichlich. Alles lief wie „geschnitten Brot“ – und wurde mit gleich zwei Preisen belohnt; vor allem den Publikumspreis habe ich gefeiert, da einen hier Leute honorieren, die genauso an der Schwelle zum Völlig-ausgelaugt-sein stehen, wie man selbst; die wissen, was man die letzten Stunden gemacht hat. Das Team und der Pitch um #Herniehilft ist für mich wie der schönste Urlaub, den man hatte. Alles, was danach kommt, muss sich daran messen lassen. "Bei allem Wettkampfgeist und bei aller Professionalität ging nie der Gedanke verloren, dass der HIHC, und damit Innovation, Spaß machen soll. " INNO3: Welche Learnings hast du aus deiner Teilnahme gezogen? Ingo: Für mich persönlich: dass ich nicht mehr an dem Probe-Pitch teilnehme und auch – vor allem Pitch-Neulingen – nicht ab-, aber dringend zur Vorsicht rate. Die Idee, den Lerneffekt dahinter verstehe ich, auch die teils harsche Kritik, die man sich einfängt. Mich würde es aber einen Abend vorher aus der Spur bringen, also lasse ich es lieber. Generell gilt für mich: Achte immer darauf, Dich nicht an Deiner Idee zu „besaufen“. Es ist schön, wenn sie Dir gefällt, aber sie muss auch anderen gefallen. Wie im American Football gibt es auch in einem Team bei einem Hackathon für jede Person eine Position, auf der sie performen kann. Man kann Hackathon nicht-mögen, aber man kann ihn nicht nicht-können. Jedes Team hat eine „Mutti“, und zwar unabhängig von Geschlecht oder Alter: eine hoch empathische Person, die einfach sieht, wenn man eine Pause, einen Kaffee oder einen Gesprächspartner braucht. Meistens merkt die Person selbst das gar nicht, aber alle anderen im Team. Ingo Hornberg bei der Siegerehrung beim 6. HIHC 2024INNO3: Warum würdest du die Teilnahme am Hackathon weiterempfehlen? Ingo: Weil ich... - Published: 2025-06-11 - Modified: 2025-11-04 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/7-rsa-fachkongress/ Welche Rolle spielt der Risikostrukturausgleich in der aktuellen Wettbewerbssituation der Krankenkassen? Wirkt seine Weiterentwicklung als Stabilisator oder ist sie Systemrisiko? Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen am 26. und 27. November beim 7. RSA-Fachkongress im Kreis von Expert:innen zu diskutieren. Seien Sie gespannt auf eine Agenda, die aktuelle Entwicklungen einordnet und neue Impulse für die Zukunft des RSA und der GKV liefert. - Published: 2025-03-14 - Modified: 2025-07-28 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/nachbericht-4-diversity-in-health-congress-2025/ Am 25. Februar 2025 fand der 4. Diversity in Health Congress 2025 statt – eine wegweisende Veranstaltung, die in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen und wachsender Ungleichheiten im Gesundheitswesen ein starkes Zeichen für eine gerechtere und inklusivere Versorgung setzte. Unter dem Motto „Wie kann eine gerechte Gesundheit für alle erreicht werden? " versammelten sich führende Expert:innen aus den Bereichen Medizin, Wissenschaft, Politik und Aktivismus, um die vielschichtigen Herausforderungen im Gesundheitssektor zu beleuchten. Dabei wurde nicht nur auf die bestehenden Ungleichheiten im System hingewiesen, sondern auch intensiv über konkrete Lösungen und innovative Ansätze diskutiert, die eine gerechtere, inklusive Gesundheitsversorgung für alle Menschen ermöglichen sollen. Der Kongress wurde mit Inno3, gemeinsam mit dem WIG2 Institut und der Universität Leipzig (Health Economics and Management) veranstaltet. Unterstützt wurde der Kongress von mkk- meine krankenkasse, Pfizer und Medienpartner Health&Care Management. Keynote: Warum es unmöglich ist, „richtig“ über Diversität zu sprechen Den Auftakt des Kongresses bildete die Keynote von Dr. Julia Zielke (Scientific Coordinator, Einstein Center Population Diversity an der Charité Berlin) mit dem Titel „Sind wir nicht alle divers? – Warum es (mir) so schwerfällt, über Diversität zu sprechen“. In ihrem Vortrag zeigte sie eindrucksvoll, dass Diversität weit mehr ist als eine Sammlung von Identitätsmerkmalen. Vielmehr stelle sie eine kritische Perspektive dar, die hinterfrage, was als „normal“ gelte, welche Strukturen bestimmte Gruppen begünstigten oder benachteiligten und wie Barrieren abgebaut werden könnten – sowohl für Patient:innen (beispielsweise durch niedrigschwellige Initiativen im Kiez oder mobile Gesundheitsstationen) als auch für das Personal (beispielsweise durch Mentoring oder flexible Arbeitszeitmodelle) im Gesundheitswesen. Besonders eindrücklich war Zielkes Reflexion darüber, wie schwierig es sei, „richtig“ über Diversität zu sprechen. Sie machte deutlich, dass es keine perfekte Sprache gebe, die allen gerecht werde. Vielmehr sei Diversität ein kontinuierlicher Aushandlungsprozess, der Offenheit, Reflexion und die Bereitschaft erfordere, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Dabei plädierte sie für eine neue Fehlerkultur, in der Unsicherheiten nicht als Scheitern, sondern als Teil eines kollektiven Lernprozesses verstanden würden. Denn nur wenn bestehende Strukturen und Privilegien hinterfragt, neue Perspektiven eingenommen und kreative sowie emotionale Wege gefunden werden, könne Diversität im Gesundheitswesen mehr sein als ein Schlagwort – nämlich eine echte Veränderung hin zu mehr Gerechtigkeit und Teilhabe. Die Keynote setzte damit einen wichtigen Rahmen für die folgenden Sessions und schärfte den Blick für strukturelle Diskriminierung im Gesundheitssystem. Session 1: LGBTQI* in der Medizin – Herausforderungen und Chancen Die erste Session widmete sich den spezifischen Gesundheitsbedürfnissen von LGBTQI*-Personen. Dabei wurden Herausforderungen im medizinischen Bereich aufgezeigt und diskutiert, wie eine diversitätssensible Gesundheitsversorgung gelingen könne. Den Beginn machte Dr. med. Martin Viehweger (Allgemeinmedizin, ViRo Praxis Schillerkiez Berlin). Er stellte die hausärztliche ViRo-Praxis in Berlin vor, die als niedrigschwellige Anlaufstelle für queere und trans*-Personen dient. Ziel ist eine inklusive Gesundheitsversorgung, die die spezifischen Bedürfnisse dieser Community erkennt und angemessen behandelt. Viehweger betonte die Bedeutung eines interdisziplinären und intersektionalen Ansatzes, um Barrieren in der medizinischen Versorgung abzubauen. Wichtige Aspekte dabei seien die Sensibilisierung des gesamten Praxisteams, die Vernetzung mit NGOs und Peer-Organisationen sowie die Schaffung einer einladenden Atmosphäre. Zudem plädierte er für eine stärkere Integration transaffirmativer Medizin in die hausärztliche Versorgung anstelle einer zusätzlichen Fachdisziplin. „Transaffirmative medizinische Begleitung ist kein Hexenwerk – sie sollte als wichtiges Querschnittsfach in der hausärztlichen Medizin stärker verankert werden, anstatt eine neue fachärztliche Struktur zu schaffen. “ – Dr. med. Martin Viehweger Der nächste Vortrag nahm das Thema Intergeschlechtlichkeit und Gesundheit in den Blick. Michael Rogenz (Landeskoordination Inter*, Queeres Netzwerk Niedersachsen e. V. ) erklärte zunächst, was Intergeschlechtlichkeit bedeutet und betonte, dass es sich um natürliche, gesunde Varianten der Geschlechtsmerkmale handelt. Dennoch seien intergeschlechtliche Menschen historisch pathologisiert und oft ohne medizinische Notwendigkeit operiert worden, insbesondere im Kindesalter. „Intergeschlechtliche Menschen kennen ihren Körper oft sehr gut – doch ihre Expertise wird im Gesundheitssystem nicht ernst genommen, was zu schädlichen oder unangenehmen medizinischen Maßnahmen führt. “ – Michael Rogenz Dies habe gesundheitliche und psychische Belastungen zur Folge gehabt. Trotz rechtlicher Fortschritte gebe es weiterhin Schutzlücken. Rogenz plädierte für eine bessere Aufklärung im Gesundheitswesen und empfahl Peer-Beratung für intergeschlechtliche Menschen und ihre Angehörigen, um Unsicherheiten zu begegnen und Selbstbestimmung zu fördern. Den Abschluss der Session bildete Anne Baumann (Dipl. -Psych. , Psychologische Psychotherapeutin, Universität Köln), die über Diversität in der Palliativmedizin sprach. Sie wies darauf hin, dass die Realität oft nicht den Wünschen der Sterbenden entspreche: Während viele einen Abschied zu Hause oder im Hospiz bevorzugen, versterben die meisten in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. „Jeder schwerstkranke und sterbende Mensch hat ein Recht auf eine umfassende medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Betreuung und Begleitung, die seiner individuellen Lebenssituation und seinem hospizlich-palliativen Versorgungsbedarf Rechnung trägt. “ – Anne Baumann Gerade für LSBTIQ-Personen* sei eine einfühlsame und inklusive Palliativversorgung essenziell, da ihre sozialen Netzwerke oft anders strukturiert seien. Häufig erlebten sie Diskriminierung und mangelnde Anerkennung ihrer Beziehungen, was ihre letzte Lebensphase erschwere. Baumann empfahl Anti-Diskriminierungsrichtlinien, die Einbeziehung der LGBTQI*-Community in Fortbildungen sowie mehr Sichtbarkeit durch Materialien in der Öffentlichkeitsarbeit. Session 2: Personalisierte Zukunft – von Gender Health bis Präzisionsmedizin Diese zweite Session beleuchtete, wie individuelle Gesundheitsbedarfe stärker in medizinische Forschung und Versorgung integriert werden können – von gendersensibler Medizin bis hin zu Präzisionsmedizin. Während die erste Session einen breiten Blick auf Geschlecht jenseits binärer Kategorien warf, lag der Fokus in der zweiten Session – insbesondere im Bereich der geschlechtersensiblen Pharmakologie und Medizin – stärker auf den biologischen Unterschieden zwischen Männern und Frauen. Die Vorträge in dieser Session zeigten eindrücklich, wie medizinische Forschung lange Zeit männliche Normwerte als Standard genommen hat, was gravierende Auswirkungen auf Diagnosen, Behandlungen und Medikamentenentwicklung hatte. Gleichzeitig stellte sich in der anschließenden Diskussion die Frage, ob der Fokus auf das binäre Geschlecht als primärer Differenzierungsfaktor langfristig ausreicht. Ein Publikumskommentar regte an, statt von Geschlecht stärker von individuellen Faktoren wie Hormonhaushalt, Körperzusammensetzung oder Lifestyle zu sprechen. Die Antwort des Podiums war differenziert: Geschlechtersensible Medizin sei ein essenzieller erster Schritt, um bestehende Ungleichheiten zu adressieren – aber eben nur ein erster Schritt. Eine wirklich individualisierte und diversitätssensible Medizin müsse auch intersektionale und kontextspezifische Faktoren stärker einbeziehen. Den Auftakt der Session machte Andrea Galle (Alleinvorständin, mkk – meine krankenkasse) mit ihrem Vortrag Geschlechtsunterschiede bei... - Published: 2025-01-14 - Modified: 2025-10-16 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health-vol-3/ Gemeinsam mit Branchen-Nachwuchs-Verbänden im Gesundheitswesen (Hashtag Gesundheit, bvitg_generation_next) veranstalten wir zum dritten Mal das deutschlandweit einzigartige Format für die Entscheider:innen von morgen – mit Impulsen, Workshops, Barcamp und jede Menge Next-Level-Networking! - Published: 2025-01-10 - Modified: 2025-08-13 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/7-health-insurance-hackcon/ Das einzigartige Innovationsformat bestehend aus einem dreitägigen Hackathon (3. -5. September) und einer eintägigen Konferenz (4. September) rund um aktuelle Herausforderungen und Hot Topics in der Krankenversicherung. Das Hackathon-Format stellt Praxisfragestellungen echter Krankenkassen in den Fokus, die nach frischen Ideen und Hands-On-Lösungen zur Verbesserung der Versorgung und Zufriedenheit ihrer Versichert:innen suchen. Die HEALTH INSURANCE CON erweitert das Format Hackathon um eine parallele Konferenz rund um Innovationen in der Krankenversicherung und die Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems. Zu diesen und weiteren Themen referieren und diskutieren Expert:innen aus der GKV, dem nahen IT-Umfeld, Politik, Regulatorik, Wissenschaft und Startups. - Published: 2024-12-19 - Modified: 2025-01-14 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/healthy-hub-digital-campus-2025/ Wir bringen Dich in die GKV! Du willst mit deinem Startup die Gesundheitsversorgung verbessern und digitaler machen? Unter diesem Motto helfen dir die 4 kooperierenden Krankenkassen des Healthy Hub auf dem Weg in die gesetzliche Krankenversicherung! Unser Format „Digital Campus“ geht am 04. 02. 2025 in die dritte Runde und vermittelt erneut Wissen rund um Digital Health und die GKV. In unserem Workshop lernst Du die Welt der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kennen. Triff unsere Expertinnen und Experten und diskutiere mit Ihnen über Zugangswege und Markteintrittsstrategien, Rechtsgrundlagen, Evaluation und vieles mehr. Erfahre aus erster Hand, was Kassen wirklich wichtig ist und wie man mit Ihnen ins Gespräch und ins Geschäft kommt. - Published: 2024-12-16 - Modified: 2025-01-14 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/staatssekretaer-thomas-kralinski-ueberreicht-foerdermittelbescheid-an-die-inno3-gmbh/ Staatssekretär Thomas Kralinski hat heute einen Bescheid des Förderprogramms »Lokale Innovationsräume für Digitalisierung« an die Inno3 GmbH und ihre Projektpartner übergeben. Der Freistaat Sachsen fördert damit hälftig die Einrichtung eines »InnoSpace«, welcher am neuen Innovationsstandort Alte Messe Leipzig der firmenübergreifenden Health Innovators Group Leipzig geplant ist. Mit Fokus auf intelligenten und digitalen Lösungen für die Gesundheitsversorgung wird auf 300 Quadratmetern ein Ort für Co-Working, Digital- und Reallabore sowie für Innovations- und Netzwerk-Veranstaltungen entstehen. Durch Fördermittel in Höhe von rund 346. 000 Euro wird so ein neuer Raum für die Partizipation von Digital Health-Playern, wie Unternehmen, Start-Ups und Forschungsinstitutionen, geboten. Die Projektführung übernimmt die Inno3 GmbH. Weitere Kooperationspartner des Gesamtvorhabens sind unter anderem das WIG2 Institut, die 4K ANALYTICS GmbH und die Universität Leipzig (Professur Health Economics and Management). Hierzu Staatsekretär Thomas Kralinski: »Digitalisierung verändert die Art wie wir lernen, leben und arbeiten. Mit Hilfe von digitalen Techniken wird sich auch die Gesundheitsversorgung deutlich verbessern. Mit der Förderung aus unserer LIfd-Förderrichtlinie sorgen wir dafür, dass ein offener und kreativer Ort des Austausches, des Wissenstransfers und der Vernetzung entsteht. Dort sollen Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft miteinander reden, sich vernetzen und so neue Ideen und Techniken entwickeln. Aufgrund des breiten Ökosystems aus Gründern und Acceleratoren wie dem HHL SpinLab oder Biosaxony sowie den ansässigen Hochschulen und Universitäten ist Leipzig für diese Art von Innovationsraum sehr gut geeignet. Ich bin überzeugt, dass die Stadt und ihr Umland von diesem Vorhaben nachhaltig profitieren wird. « Björn Degenkolbe, Gründer und Kopf der Health Innovators Group Leipzig: »Wir freuen uns sehr und fühlen uns geehrt, dass unser Projekt Health Innovation Space diese wertvolle Unterstützung durch den Freistaat Sachsen erhält. Wir kommen damit einem unserer Ziele einen großen Schritt näher, Leipzig als führenden Standort für Gesundheitsinnovationen, Gesundheitsökonomie und -forschung weiter zu stärken. Im InnoSpace an der Alten Messe werden wir ab Sommer 2025 progressive Akteure aus allen Sektoren des Gesundheitssystems zusammenbringen und gemeinsam neue Wege in der digitalen Gesundheitsversorgung erkunden. Unsere Entwicklungen und Ideen haben dabei ein übergeordnetes Ziel: Sie sollen die Gesundheitsversorgung in Deutschland nachhaltig verbessern. «Carsta Militzer-Horstmann (WIG2 Institut), Dennis Haeckl (Universität Leipzig), Björn Degenkolbe (Kopf der HEALTH INNOVATORS GROUP Leipzig und Susanna Rieckmann (Lieblingsimmobilien) nehmen den Förderbescheid von Staatssekretär Thomas Kralinski entgegen. Quelle: Freistaat Sachsen fördert »Lokalen Innovationsraum für Digitalisierung« (LIfD) in Leipzig, vom 13. 12. 2024 - Published: 2024-11-26 - Modified: 2024-12-03 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/nachbericht-1-epa-summit-in-essen/ Am Dienstag, 19.11.2024, fand der erste ePA Summit in Essen statt – das Highlight-Event rund um die Einführung der elektronischen Patientenakte. Die Elektronische Patientenakte (ePA) wird die zentrale Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems. Für Januar 2025 ist die verpflichtende Einführung mit Opt-Out-Verfahren geplant – und damit verbunden eine Nutzung durch einen Großteil der Versicherten in Deutschland. Wo stehen wir bei der Einführung der ePA zum Jahresende – kurz vor dem verpflichtenden Rollout? Wie laufen die technischen, organisatorischen und kommunikativen Vorbereitungen? Welche Herausforderungen bestehen? Und welche Mehrwertversprechen gehen mit der Einführung einher? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus des 1. ePA SUMMITs 2024. Fotograf Frank Lochau | Rotkopf FotografieAm Dienstag, 19. 11. 2024, fand der erste ePA Summit in Essen statt – das Highlight-Event rund um die Einführung der elektronischen Patientenakte. Die Elektronische Patientenakte (ePA) wird die zentrale Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems. Für Januar 2025 ist die verpflichtende Einführung mit Opt-Out-Verfahren geplant – und damit verbunden eine Nutzung durch einen Großteil der Versicherten in Deutschland. Wo stehen wir bei der Einführung der ePA zum Jahresende – kurz vor dem verpflichtenden Rollout? Wie laufen die technischen, organisatorischen und kommunikativen Vorbereitungen? Welche Herausforderungen bestehen? Und welche Mehrwertversprechen gehen mit der Einführung einher? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus des 1. ePA SUMMITs 2024. Mit Fachexpert:innen aus gematik, Krankenversicherungen (GKV/PKV), dem IT-nahen Umfeld, der Industrie, Leistungserbringenden sowie allen weiteren beteiligten Akteuren wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt, praktische Anwendungsbeispiele vorgestellt und viel fachlicher Austausch auf Augenhöhe betrieben. Die Hauptprogrammpunkte waren Status Quo, ePA?  – Wo stehen wir kurz vor der verpflichtenden Einführung im Januar 2025 – organisatorisch, technisch und kommunikativ? , Patients first?  – Mehrwerte der elektronische Patientenakte für Anwender:innen umsetzen und kommunizieren, Weiterentwicklung – Blick in die Zukunft eines digital-vernetzten Gesundheitssystems rund um die ePA als zentrale Datendrehscheibe und in den Digital Showroom – Live-Demos realer Praxisanwendungen konnten erste Einblicke gegeben werden. Die Opening Session wurde von Martin Blaschka, Geschäftsführer der INNO3, gestartet. Es folgte Andreas Strausfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der BITMARCK, in deren Räumlichkeiten der erste ePA Summit stattfand, mit einem Grußwort. Dr. Susanne Ozegowski, Leiterin Digitalisierung und Innovation, Bundesministerium für Gesundheit, begrüßte die Teilnehmer:innen mit einem digitalen Grußwort. In einem sehr gut gefüllten Veranstaltungsraum gaben Lena Dimde und Charly Bunar von der gematik den Auftaktimpuls in den Veranstaltungstag. Sie gaben einen Überblick über die ePA inklusive kurzer Grundlegender Erläuterung, bildeten die Quellen, über welche Dokumente und Daten in die ePA kommen ab, stellten die Zusammenhänge zwischen E-Rezept und ePA dar. Sie präsentierten den Rollout und den Zeithorizont für die Einführung der ePA für alle, was viele der Teilnehmer:innen besonders interessierte. Lena Dimde verwies noch einmal auf das Umfangreiche Informationsmaterial auf der Webseite der gematik, welches für alle Akteur:innen zur Verfügung steht und gern genutzt werden soll. Die ePA ist ein weiterer Meilenstein im Gesundheitswesen und hat zum Ziel, den sektorenübergreifende Informationsaustausch zum Wohle der Patient:innen zu verbessern. Die drei Hauptsession: Status Quo, ePA? Bestandsaufnahme vor der verpflichtenden Einführung 2025, Patients first? – Use Cases für Anwender:innen im Fokus & Weiterentwicklung und Vernetzung – Roadmap zur zentralen Datenplattform? An die Opening-Session schloss sich Session 1: Status Quo, ePA? Bestandsaufnahme vor der verpflichtenden Einführung 2025, moderiert von Lena Dimde (Produktverantwortliche ePA, gematik) an. Sie führte durch die Diskussion zwischen Dr. Julian Hollender (Geschäftsführer, AOK Mein Leben), Dr. med. Thorsten Hagemann (Leiter der Stabsstelle eHealth der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein), Christian Hälker (Geschäftsführer IT, PKV-Verband), Stephan Neubauer (Leitung Stabsstelle Telematikinfrastruktur/Projektleiter, medatixx) und Lukas Löffler (Senior Referent Politik, Redcare Pharmacy). Die Schwerpunkte ihrer Diskussion lagen zum einen auf dem Nutzerversprechen und zum anderen auf dem Umsetzungsstand. Beim Fazit waren sich alle einig, dass es sinnvoll ist, eine positiv gemäßigte Erwartungshaltung zu kommunizieren. Charly Bunar (Produktverantwortlicher ePA, gematik) navigierte Prof. Dr. Sebastian Spethmann, MHBA (Stellv. Klinikdirektor, Deutsches Herzzentrum der Charité und Konsortialführer, Innovationsfondsprojekt „ePA für alle“), Marek Rydzewski (Chief Digital Officer, BARMER), Annette Rennert (Fachärztin für Allgemeinmedizin, Praxis im Kaiserviertel Dortmund), Holger Zander (Bereichsleiter Strategisches Produktmanagement, BITMARCK) und Reza Mazhari (TI-Consultant, eHealth Experts) durch die Diskussion in Session 2: Patients first? – Use Cases für Anwender:innen im Fokus. Beleuchtet wurde der digital gestützte Medikationsprozess – was kann er in der Versorgung bringen? Was wird evaluiert? Was erwarten andere Akteur:innen aus der Versorgung? Wie können die Prozesse weiterentwickelt werden? Im Fazit fasst Charly Bunar (Produktverantwortlicher ePA, gematik) zusammen, dass jeder die Komplexität sieht, Tiefe und Reichweite der Themen versteht und keiner einfache Antworten auf komplexe Herausforderungen gibt und geben kann. Die Umsetzung der ePA betrifft alle Akteur:innen im Gesundheitswesen. Session 3 hatte das Thema Weiterentwicklung und Vernetzung – Roadmap zur zentralen Datenplattform? Unter der Moderation von Martin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3) sprachen Britta Marquardt (Mitglied der Geschäftsführung, BPI -Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. ), Marcel Weigand (Leiter politische Kommunikation, TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V. ; Berater/Moderator), Dr. Christian Schanes (Mitglied der Geschäftsführung, RISE), Dr. Julia Kallenberg (Program Manager Telematikinfrastruktur, Charité – Universitätsmedizin Berlin) und Tobias Wolf (Leiter Team E-Health & Telematik, IKK classic) auf der Bühne miteinander. Gestartet wurde mit der Vision der ePA als zentrale Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems und wie, wann und womit dieses Zielbild erreicht werden kann. Es folgte der Übergang zum Ausblick: welche Funktionen werden zum Launch noch nicht bereitstehen, was wird im weiteren Verlauf 2025 noch kommen? Geschlossen wurde die Session mit den Wünschen der Panellist:innen für die ePA – darunter der Grundtenor, die ePA mit offenen Armen zu empfangen und nicht zu hart zu Urteilen. Konstante Weiterentwicklungen werden notwendig sein – doch bei welcher Anwendung ist das nicht der Fall? ! Zwischen Session 2 und Session 3 fand der praktische Teil statt: Live-Demos aktueller Entwicklungsstände und laufender Weiterentwicklungen sowie ein Workshop vor Ort in Essen Die AOK Mein Leben präsentierte sich mit dem Thema „Wie die ePA 3. 0 individuelle Gesundheitslösungen ermöglicht“. Medikamentenunverträglichkeit, chronische Schmerzen oder langwierige Diagnosen? Die ePA 3. 0 verändert das Spiel! Sie ermöglicht eine personalisierte Gesundheitsreise und individuelle Therapieansätze, die wirklich helfen. Mirellas Penicillinallergie, Amiras Schuppenflechte und Lukas’ Rückenprobleme – sie alle erhalten durch die ePA 3. 0 endlich Lösungen, die auf ihre gesamte Krankengeschichte und Gesundheitsbedürfnisse abgestimmt sind. Die ePA ist nicht nur eine Akte, sondern der Schlüssel zu maßgeschneiderter Versorgung und zu einer neuen Art der Gesundheitsbetreuung. Die BARMER führte eine Demo ihrer ePA-App vor und lud die Teilnehmer:innen ein, sich selbst auf dem Smartphone durchzuklicken. Als dritte im Bunde hatten dann noch die eHealth Experts die Bühne für sich. Ihr Thema: Gamechanger in der ambulanten Versorgung. Mit der Einführung der ePA4All im kommenden Jahr steht uns erstmals die Medikationsliste zur Verfügung, die als erstes Teilstück im digital gestützten Medikationsprozess dient. Damit werden im Rahmen der ePA nicht nur Dokumente elektrifiziert, sondern auch ein Prozess verändert und digital nutzbar gemacht. Was bedeutet das in der Umsetzung? Und wie kann... - Published: 2024-11-25 - Modified: 2025-07-28 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/nachbericht-lvl-up-health-vol-2/ Am 13. November fand die zweite Ausgabe von LVL UP HEALTH in Leipzig statt, bei der sich rund 100 engagierte Young Professionals aus dem Gesundheitswesen versammelten, um gemeinsam an einer zukunftsorientierten Branche zu arbeiten. Organisiert von INNO3, Hashtag Gesundheit e.V., BMC Brown Bag, bvitg generation_next und AHIME bot die Veranstaltung eine Plattform für Austausch, Inspiration und Zusammenarbeit – ganz nach dem Motto: Von Young Professionals für Young Professionals. Am 13. November fand die zweite Ausgabe von LVL UP HEALTH in Leipzig statt, bei der sich rund 100 engagierte Young Professionals aus dem Gesundheitswesen versammelten, um gemeinsam an einer zukunftsorientierten Branche zu arbeiten. Organisiert von INNO3, Hashtag Gesundheit e. V. , BMC Brown Bag, bvitg generation_next und AHIME bot die Veranstaltung eine Plattform für Austausch, Inspiration und Zusammenarbeit – ganz nach dem Motto: Von Young Professionals für Young Professionals. Den Auftakt machte eine inspirierende Keynote von Ann Hillig (Vorständin, IKK gesund plus), die humorvoll und scharfsinnig Generationenklischees hinterfragte und verdeutlichte, wie wichtig Kommunikation und der Austausch zwischen den verschiedenen Altersgruppen sind – auch wenn zwischen den Generationen teilweise 30 Jahre liegen. Sie betonte, dass es in einem Arbeitsumfeld nicht um das Denken in starren Schubladen gehen dürfe, sondern darum, die Stärken und Perspektiven aller Generationen zu nutzen. Anschließend stellte Patrick Schraps (Business Development, XUND) im Rahmen der Projekt Pitch-Session „XUND“ vor - ein innovatives Healthtech-Unternehmen, das digitale Lösungen für das Gesundheitswesen entwickelt, um präzise Risikoanalysen und personalisierte Empfehlungen bereitzustellen. Ein weiteres Highlight des Vormittags waren die Impulsvorträge und Fishbowl-Diskussion unter der Moderation von Sophia Walczyk (Leitung Stabsstelle Digitale Innovation und Kommunikation der Universitätsmedizin Greifswald). Das besondere dabei? Eine Fishbowl-Diskussion ist ein partizipatives Gesprächsformat, bei dem eine Gruppe in einem inneren Kreis ein Thema diskutiert, während das Publikum außen zuhört und bei Bedarf in die Diskussion wechseln kann. Zunächst stellte Nadja Nardini (Beraterin für Organisationsentwicklung, Pilotprojekt „Meine Station“) das Projekt „Meine Station“ vor, dass die Vision einer selbstorganisierten chirurgischen Station Realität werden ließ. Hier übernehmen Mitarbeitende eigenverantwortlich die Gestaltung von Lösungen und arbeiten in flachen, kompetenzbasierten Hierarchien. Diese Struktur führte nicht nur zu einer höheren Zufriedenheit unter den Beschäftigten, sondern zeigte auch, dass innovative Arbeitsmodelle den Herausforderungen des Personalmangels aktiv begegnen können. Veronika Brühn (Consulting & Community, UNITY) setzte auf das große Ganze: Für sie steht strategisches Kompetenzmanagement im Mittelpunkt. Transparenz über vorhandene Skills, frühzeitiges Erkennen von Kompetenzlücken und gezielte Weiterentwicklung sind laut ihr die Basis, um strategische Ziele erfolgreich umzusetzen. Auch Nachhaltigkeit spielte eine zentrale Rolle. Tabea Bickel (Kaufmännisches Controlling und Nachhaltigkeit, Kreiskrankenhaus Rotenburg a. d. Fulda) verdeutlichte, wie Krankenhäuser eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz spielen können. Mit smarten Ideen wie Mehrwegprodukten und Nachhaltigkeitsstrategien, die sich wie Business Cases rechnen, können Gesundheitseinrichtungen CO₂-Emissionen erheblich reduzieren. Sie plädierte dafür, Nachhaltigkeitsmaßnahmen nicht als Zusatzkosten, sondern als langfristigen wirtschaftlichen Vorteil zu begreifen. Simone Becherer (Managerin Partnerpanel, AOK PLUS) brachte spannende Perspektiven aus der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Sie stellte das Programm „Navida“ vor, welches vom Symptomcheck über die ärztliche Videosprechstunde bis zum Vorsorgekompass viele nützliche Funktionen. Ihre Botschaft: Strategische Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um Gesundheitsangebote sinnvoll zu vernetzen und echte Mehrwerte zu schaffen – für Versicherte und das gesamte System. Dr. Anne Sophie Kubasch (Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Universität Leipzig) berichtete von ihren Erfahrungen in Israel, wo sie Innovationen am Sheba Medical Center miterleben durfte. Mit Projekten wie „Cynergy“, das einen Algorithmus zur Vorhersage und Überwachung des Cytokine Release Syndroms nach CAR-T-Zelltherapie entwickelt, und „Kait“, einer intuitiven Plattform zur strukturierten Verwaltung von Patientendaten und zur Unterstützung therapeutischer Entscheidungen, zeigte sie eindrucksvoll, wie digitale Lösungen die Gesundheitsbranche revolutionieren können. Das Fazit der Diskussion: Egal ob selbstorganisierte Teams, Nachhaltigkeit oder innovative Technologien – es gibt jede Menge Potenzial. Was zählt, ist Mut, Machen und die Bereitschaft, sich von alten Strukturen zu lösen. Am Nachmittag ging es dann in einen weiteren wichtigen Teil der Veranstaltung über – die interaktiven Barcamp-Sessions. Diese Sessions boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, eigene Themen vorzuschlagen und in kleinen, offenen Gruppen über zukunftsweisende Fragestellungen im Gesundheitswesen zu diskutieren. Eine Besonderheit der zweiten Barcamp-Runde war die Einführung und Anwendung der Kopfstand-Methode. Die Methode funktioniert, indem zunächst das Problem „auf den Kopf gestellt“ wird, also in sein Gegenteil verkehrt wird, um ungewöhnliche oder neue Lösungsansätze zu identifizieren. Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem „Das Gesundheitswesen von morgen“, in dem visionäre Modelle für die zukünftige Versorgung beleuchtet wurden, sowie „Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen“, bei dem der Fokus auf digitalen Lösungen für transparente und umweltfreundliche Lieferketten lag. Weitere Gruppen widmeten sich der „Krankenkasse der Zukunft“ und dem Thema „Kommunikation auf Augenhöhe“, das Strategien für eine wertschätzende Gesprächsführung und den Abbau von Hierarchieunterschieden erforschte. Auch praxisnahe Themen wie Change Management bei niedergelassenen Ärzt:innen und kleineren Einrichtungen adressierten spezifische Herausforderungen im Bereich der Veränderungsprozesse. Nach zwei intensiven Arbeitsstunden ging der Abend nahtlos in eine inspirierende und motivierende Veranstaltung über den Dächern Leipzigs über - geprägt von Gesprächen, die noch lange nachhallen. LVL UP HEALTH zeigte erneut, dass Mut, Energie und Zusammenarbeit die entscheidenden Treiber für Transformation im Gesundheitswesen sind. LVL UP HEALTH bot eine Plattform für Ideen und zeigte das Potenzial der Stimmen der jungen Generation – wenn sie gehört und unterstützt werden. Mit einem Zitat von Pippi Langstrumpf brachte Sophia Walczyk das Mindset auf den Punkt: „Wie soll ich etwas wissen, wenn ich es noch nie versucht hab? “ Stay tuned for LVL UP Volume 3! - Published: 2024-11-07 - Modified: 2024-11-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/bmc-und-ahime-ueber-den-wandel-im-gesundheitswesen/ Herzlich willkommen zum zweiten Teil unserer Interviewreihe mit den Nachwuchsverbänden der Gesundheitsbranche! Nachdem wir bereits im ersten Teil die Perspektiven von Hashtag Gesundheit und dem Bundesverband für Gesundheits-IT (bvitg) hören durften, freuen wir uns nun, die Stimmen von BMC Brown Bag und AHIME vorzustellen. In Zusammenarbeit mit diesen vier Nachwuchsverbänden organisieren wir LVL UP HEALTH – das Event für Young Professionals im Gesundheitswesen, das am 13. November in Leipzig stattfindet. Hier wird jungen Talenten die Möglichkeit geboten, sich zu vernetzen, gemeinsam über die Zukunft des Gesundheitswesens nachzudenken und neue Wege für die Branche zu erschließen. Auch im zweiten Teil beleuchten wir, welche Aufgaben und Ziele die Verbände verfolgen und wie sie junge Stimmen aktiv fördern und einbinden. Sie geben uns Einblicke in ihre Visionen, die Herausforderungen des Gesundheitswesens und ihre Erwartungen an die Politik und Gesellschaft. Viel Freude beim Lesen! Was sind die Hauptaufgaben und Ziele eures Verbands/Vereins? In welcher Form werden junge Stimmen bei euch organisiert und gefördert? BMC Brown Bag: Der BMC ist ein pluralistischer Verband, der sich für die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems im Sinne einer zukunftsfähigen, qualitätsgesicherten und patientenorientierten Versorgung einsetzt. Als Innovationsforum an der Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft bringt er sich durch Publikationen, Veranstaltungen und Vernetzung der Akteure in den gesundheitspolitischen Diskurs ein. „BMC Brown Bag ist das Netzwerk für Young Professionals im Gesundheitswesen – mit dem Ziel, das Wissen rund um das Gesundheitswesen zu erweitern und durch den Austausch mit anderen Young Professionals neue Perspektiven zu entdecken. “ BMC Brown Bag ist das Netzwerk für Young Professionals im Gesundheitswesen – mit dem Ziel, das Wissen rund um das Gesundheitswesen zu erweitern, gedanklich einmal die Grenzen der eigenen Organisation zu verlassen und durch den Austausch mit anderen Young Professionals neue Perspektiven zu entdecken. 2015 ins Leben gerufen, hat sich das Brown Bag Netzwerk mittlerweile zu einem festen Bestandteil im BMC etabliert. Über das Jahr verteilt, bieten wir spannende Veranstaltungsformate: Stammtische, Fachvorträge, Studienreisen, Workshops und vieles mehr. Dabei sind neue Ideen und der Austausch von Erfahrungen ausdrücklich erwünscht!   AHIME: Die AHIME unterstützt Führungskräfte und IT-Spezialisten im Gesundheitswesen durch gezielte Weiterbildungsangebote, um sie auf die Herausforderungen der digitalen Transformation vorzubereiten und ihre Management- sowie Technologiekompetenzen zu stärken. Das Hauptziel ist die Förderung strategischen Health Information Managements, um die Wettbewerbsfähigkeit von Gesundheitseinrichtungen langfristig zu sichern. „Die AHIME unterstützt Führungskräfte und IT-Spezialisten im Gesundheitswesen durch gezielte Weiterbildungsangebote, um sie auf die Herausforderungen der digitalen Transformation vorzubereiten“ Natürliche Personen können auf drei Arten Mitglieder werden: Qua Position – Führungskraft in der Gesundheitswirtschaft mit dem Anspruch, die digitale Transformation des Unternehmens voranzutreiben Qua Qualifikation – Zertifikat CHCDO, CHCIO, CHSSP oder SH-I-ME (siehe Akademie AHIME) Qua Passion – Junge Führungskräfte in der Gesundheitswirtschaft mit dem Wunsch, etwas bewirken zu wollen, d. h. strategisch im Präsidium der AHIME integriert, aber auch operativ auf den Veranstaltungen des AHIME e. V. mit aktiver Übernahme von Rollen und Verantwortung - AHIME Youngs. Ihr seid Gründungspartner des Formats „LVL UP HEALTH“ – dem Event von Young Professionals für Young Professionals. Was hat euch zu diesem Engagement bewogen? BMC Brown Bag: Unser Engagement als Gründungspartner des Formats „LVL UP HEALTH“ basiert auf dem festen Glauben daran, dass die Vernetzung von jungen Talenten im Gesundheitswesen aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung essenziell ist, um die Transformation der Branche voranzutreiben. Das Netzwerk für Young Professionals im BMC sehen wir es als unsere Aufgabe, Plattformen zu schaffen, auf denen junge Stimmen Gehör finden und ihre Ideen einbringen können. „LVL UP HEALTH“ bietet genau das: Einen Raum für Austausch, Vernetzung und Weiterbildung, der es jungen Fachkräften ermöglicht, voneinander zu lernen und gemeinsam innovative Lösungsansätze zu entwickeln. „Unser Engagement (... ) basiert auf dem festen Glauben daran, dass die Vernetzung von jungen Talenten im Gesundheitswesen aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung essenziell ist, um die Transformation der Branche voranzutreiben. “ AHIME: Unser Engagement für „LVL UP HEALTH“ basiert auf dem Wunsch, mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten, unser Netzwerk zu erweitern und unsere Erfahrungen insbesondere im Hinblick auf Hierarchie und Führung in der Gesundheitsbranche zu teilen. Durch den Austausch über gemeinsame Herausforderungen und Perspektiven wollen wir eine Plattform schaffen, die es Young Professionals ermöglicht, einander zu stärken und voneinander zu lernen. LVL UP HEALTH dient dazu als „Safe Space“, in dem Nachwuchskräfte aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft zusammenkommen und auf Augenhöhe über Ziele und Visionen diskutieren können. „Unser Engagement basiert auf dem Wunsch, mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten und unsere Erfahrungen insbesondere im Hinblick auf Hierarchie und Führung in der Gesundheitsbranche zu teilen. “ Wie stellt ihr euch die Zukunft des Gesundheitswesens vor? Welche Chancen und Herausforderungen seht ihr in den nächsten Jahren auf uns zukommen – und wie kann der Generationenwechsel sinnstiftend dazu beitragen? BMC Brown Bag: Was wäre, wenn Patientinnen und Patienten sowie Versorgenden mehr personalisiertes Wissen über den Gesundheitszustand und Therapieoptionen zur Verfügung stünde? Was wäre, wenn wir Menschen mehr und auf sie zugeschnittene Angebote machen könnten, auch in ländlichen Regionen? Und wenn der Aufwand für all dies drastisch sinken würde, als Entlastung für Patientinnen und Patienten sowie für Mitarbeitende im Gesundheitswesen gleichermaßen? Was wäre, wenn wir Menschen aktivieren könnten, mehr für ihre Gesundheit zu tun? Und wenn wir als Beteiligte im Gesundheitswesen agiler, enger und kollaborativer zusammenarbeiten würden? Vor allem: Was wäre, wenn wir in einer Gesellschaft des längeren Lebens Vertrauen auch in die künftige Leistungsfähigkeit unseres Gesundheits- und Pflegesystems fassen könnten? „Wir stellen uns die Zukunft der Versorgung durch eine Neuausrichtung des Systems an einem ‚Mehr an Gesundheit‘ vor. (... ) Die Aufgabe der nächsten Generation ist, dies einzufordern und auch vorzuleben. “ Wir stellen uns die Zukunft der Versorgung durch eine Neuausrichtung des Systems an einem „Mehr an Gesundheit“. Um das zu erreichen, müssen die Akteure im Gesundheitswesen sich bewegen und bereit sein für Veränderung. Die Aufgabe der nächsten Generation ist, dies einzufordern und ach vorzuleben. AHIME: Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der digitale Technologien nahtlos in die Gesundheitsversorgung integriert sind. Telemedizin, KI-gestützte Diagnosen und patient:innenzentrierte digitale Anwendungen können den Zugang zu medizinischer Versorgung und deren Qualität erheblich verbessern. Immer präzisere Datenerhebungen und -analysen ermöglichen somit Behandlungen, die... - Published: 2024-10-29 - Modified: 2024-10-30 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/nachwuchsverbaende-bvitg-und-hashtag-gesundheit/ LVL UP HEALTH Vol. 2 – das Event für Young Professionals von Young Professionals – findet am 13. November 2024 in Leipzig statt. Gemeinsam mit vier Nachwuchsverbänden der Gesundheitsbranche bieten wir mit dieses Event eine Plattform für Vernetzung, Austausch und aktive Mitgestaltung im Gesundheitswesen. Im ersten Teil unseres Interviews erwarten euch spannende Einblicke in die Ziele, Aufgaben und Visionen des Bundesverbands für Gesundheits-IT (bvitg) sowie Hashtag Gesundheit e. V. Wie fördern sie junge Stimmen? Welche Projekte und Initiativen bringen den Nachwuchs konkret voran? Und welche Rolle spielen sie bei der Digitalisierung und Modernisierung des Gesundheitswesens? Außerdem erfahrt ihr, wie die Verbände den Generationenwechsel im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten und welche Chancen sie in den kommenden Jahren sehen. Was sind die Hauptaufgaben und Ziele eures Verbands/Vereins? In welcher Form werden junge Stimmen bei euch organisiert und gefördert? bvitg e. V. : Seit beinahe 30 Jahren setzt sich der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. für eine umfassende Nutzung digitaler Lösungen im Gesundheitssystem ein. Mit seinen über 110 Mitgliedsunternehmen repräsentiert der Verband heute die führenden Unternehmen der Gesundheits-IT-Branche. Je nach Segment werden die Produkte der Mitglieder in bis zu 90 Prozent des ambulanten und stationären Sektors inklusive Reha-, Pflege- und Sozialeinrichtungen eingesetzt. Über 70 Prozent der Unternehmen sind zudem in internationalen Märkten aktiv. Neben der fachlichen Arbeit setzt der bvitg sich für die aktive Nachwuchsförderung ein: Mit dem verbandseigenen Netzwerk bvitg_generation_next schafft der Verband einen Raum für die Vernetzung und die Weiterbildung junger Fach- und Führungskräfte. Hashtag Gesundheit: Wir von Hashtag Gesundheit haben ein klares Ziel: Wir sind die „Nachwuchslobby“ im Gesundheitswesen und setzen uns dafür ein, dass junge Stimmen nicht nur gehört, sondern auch aktiv eingebunden werden. Es reicht nicht, immer nur die etablierten Meinungen zu hören. Junge Fachkräfte müssen frühzeitig Verantwortung übernehmen und ihre Ideen konkret umsetzen können - dafür bieten wir die Plattform. „Wir sind die ‚Nachwuchslobby‘ im Gesundheitswesen und setzen uns dafür ein, dass junge Stimmen nicht nur gehört, sondern auch aktiv eingebunden werden. “ Neben unseren Diskussionsrunden und Workshops veranstalten wir regelmäßig Regionaltreffen in vielen deutschen Städten, bei denen wir nicht nur netzwerken, sondern auch Exkursionen zu Krankenkassen, Krankenhäusern und großen Unternehmen wie Philips, AbbVie und Google unternehmen. Diese Besuche ermöglichen uns einen direkten Einblick in die Praxis und oft auch einen Blick über den Tellerrand. Ein Highlight war sicherlich unsere Studienreise nach Paris, bei der wir internationale Gesundheitsversorgung hautnah erleben konnten. Diese Formate geben uns die Möglichkeit, den Austausch im Verband sektorenübergreifend zu gestalten und nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern auch praktisch anzupacken. Tolle Projekte, die Veränderungen heute schon konkret voranbringen, sind unter anderem unser Magazin „HealthHorizons“ oder auch unser Mentoring-Programm, bei dem erfahrene Expert:innen mit Young Professionals gematcht werden, um voneinander zu profitieren. Ihr seid Gründungspartner des Formats „LVL UP HEALTH“ – dem Event von Young Professionals für Young Professionals. Was hat euch zu diesem Engagement bewogen? bvitg e. V. : Als wir 2023 die Idee hatten ein neues Format zu gründen, welches nur für Teilnehmer:innen U40 ist, waren #Gesundheit und die Nachwuchsnetzwerke des BMC und AHIME sofort dabei und es brauchte keine Überzeugungsarbeit, sondern es sprudelten direkt die Ideen. Wir wollten eine Veranstaltung, bei der wir Leute miteinander sektorenübergreifend vernetzen können, es einen Austausch auf Augenhöhe geben kann und auch mal Themen angesprochen werden können, die man sich sonst nicht traut anzusprechen. „Es ist sehr wichtig, ein Format zu schaffen, welches speziell den Nachwuchs im Markt anspricht, da sie bei vielen anderen Formaten oft vergessen werden. “ Die Möglichkeit zur freien Mitgestaltung der Teilnehmer:innen am Programm war uns auch wichtig. So war es auch keine große Herausforderung einen Veranstaltungspartner zu finden. INNO3 war schnell von der Idee überzeugt und die Planung der Veranstaltung ging gut voran. Ich glaube, es ist sehr wichtig ein Format zu schaffen, welches speziell den Nachwuchs, sprich die jungen Fach- und Führungskräfte, im Markt anspricht, da sie bei vielen anderen Formaten oft vergessen werden und nur sehr selten nach ihrem Input für eine Veranstaltung gefragt werden. Das machen wir bei LVL UP HEALTH anders und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden meine Zeit, oft auch Freizeit, in die Ausgestaltung des Formats zu stecken. Ich bin INNO3 sehr dankbar für diese Möglichkeit. Ohne sie hätte es LVL UP HEALTH nicht gegeben. Hashtag Gesundheit: LVL UP HEALTH ist für uns kein Nice-to-have, sondern ein absolutes Muss. Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Nachwuchs im Gesundheitswesen zu mobilisieren und zu vernetzen. Wir sind es leid, dass junge Menschen oft als „unfertig“ oder „nicht erfahren genug“ abgetan werden. Das Format LVL UP HEALTH gibt uns in meinen Augen die Möglichkeit, genau das zu ändern. Wir wollen nicht warten, bis wir gefragt werden - wir setzen uns selbst an den Tisch. Ich bin fest davon überzeugt, dass nur durch Formate wie dieses eine wirkliche Veränderung erreicht werden kann. „Wir wollen nicht warten, bis wir gefragt werden – wir setzen uns selbst an den Tisch. “ Wir bieten hier eine Plattform, auf der sich junge Talente vernetzen, austauschen und gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten können. Es geht darum, nicht nur dabei zu sein, sondern die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Health Community braucht frischen Wind und neue Ideen und die kommen vor allem von uns Young Professionals. Wie stellt ihr euch die Zukunft des Gesundheitswesens vor? Welche Chancen und Herausforderungen seht ihr in den nächsten Jahren auf uns zukommen – und wie kann der Generationenwechsel sinnstiftend dazu beitragen? bvitg e. V. : Die Zukunft des Gesundheitswesens bietet enorme Chancen, vor allem durch technologische Innovationen und die Digitalisierung. Künstliche Intelligenz, Telemedizin und personalisierte Medizin haben das Potenzial, die Versorgung nicht nur effizienter, sondern auch individueller zu gestalten. Doch das Wichtigste dabei ist, dass die Menschen diesen Wandel aktiv mittragen und den "Change" befürworten. Unsere Generation erkennt den dringenden Bedarf, das Gesundheitswesen zu verbessern, und ist bereit, diesen Weg zu gehen. Eine der größten Herausforderungen sehen wir im demografischen Wandel. Der Fachkräftemangel, insbesondere in der Pflege und Ärzteschaft, und die oft unattraktiven Arbeitsbedingungen in diesem Bereich sind drängende Probleme, die sich nicht länger ignorieren lassen. Es muss... - Published: 2024-10-28 - Modified: 2024-10-30 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/nachbericht-2-ti-messenger-summit/ Sichere und interoperable Kommunikation – dies steht auf den wehenden Fahnen der TI-Messenger. In der Modellregion Hamburg konnten erste entlastende Erfahrungen verzeichnet werden. Doch wo liegen Herausforderungen, Verbesserungspotenziale und sinnvolle Erweiterungen der Anwendungen? Welche offenen Fragen stehen im Raum? Dies und vieles mehr beschäftigte am 22.10.2024 über 120 Gäst:innen vor Ort im Innovation Center sowie über 700 Livestreamer:innen während des 2. TI-Messenger Summits in Erlangen. Fotograf Klaus Gruber | dolphin photography Sichere und interoperable Kommunikation – dies steht auf den wehenden Fahnen der TI-Messenger. In der Modellregion Hamburg konnten erste entlastende Erfahrungen verzeichnet werden. Doch wo liegen Herausforderungen, Verbesserungspotenziale und sinnvolle Erweiterungen der Anwendungen? Welche offenen Fragen stehen im Raum? Dies und vieles mehr beschäftigte am 22. 10. 2024 über 120 Gäst:innen vor Ort im Innovation Center sowie über 700 Livestreamer:innen während des 2. TI-Messenger Summits in Erlangen. Expert:innen und Branchenangehörige aus der gesamten Palette des Gesundheitswesens tauschten sich über den aktuellen Stand, bereits bewältigte Herausforderungen und verzeichnete Erfolge sowie die Zukunft der TI-Messenger aus. Marie Ruddeck und Timo Frank (Produktmanager:innen) von der gematik gaben mit der Vorstellung der Roadmap sowie einem ersten Blick auf die TI-Modellregionen den inhaltlichen Auftakt in der Opening-Session. „Wir binden Nutzerinnen und Nutzer ein. “ Anhand der Pilotierung in den Modellregionen Hamburg und Franken erprobt die gematik die Funktionalität der TI-Messenger im Versorgungsalltag. Daraus werden wichtige Schlussfolgerungen für die weitere Entwicklung sowie die Nutzer:innenfreundlichkeit gezogen. Hierfür gehen sie in einen engmaschigen Austausch mit den Test-Nutzer:innen und führen wöchentliche Updatemeeting mit den Leistungserbringer:innen durch. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich evaluiert und ein Abschlussbericht mit kritischer Beurteilung erstellt. Ziel der TI-Messenger Anwendung ist, die Gruppenkommunikation unter allen Mit-Behandelnden sektorenübergreifend zu ermöglichen und zu vereinfachen. Für eine klare Nutzerzentrierung hat sich die gematik für drei Produktvarianten entschieden: TI-Messenger Pro mit Fokus auf Health Professionals, TI-Messenger ePA der die Versicherten in den Mittelpunkt rückt sowie TI-Messenger Connect mit der Ausrichtung auf Mehrwertanwendungen. Für die Zukunft stellen sich Marie und Timo eine reibungslose, sektorenübergreifende Kommunikation, stationär und mobil vor, die einen fallbezogenen Austausch unter Leistungserbringern ermöglicht. Im Ausblick kommen die Patient:innen ins Spiel. Ab 15. 07. 2025 sollen auch Versicherte einen TI-Messenger erhalten. Hierüber sollen vor allem Terminabfragen- und Änderungen, Anfragen für Folgerezepte, Anamnese- und Aufklärungsbögen sowie medizinische Rückfragen abgedeckt werden. Darüber hinaus soll der TI-Messenger ab 2026 in weitere Anwendungen für Versicherte integriert werden. Zum Abschluss gaben Marie und Timo das schöne Sinnbild eines Eisbergs mit in den Tag: TI-M ist viel mehr als nur ein Messenger – es ist ein strukturierter Informationsfluss. Geschlossen wurde die Opening-Session von Dr. Patrick Alberts (Geschäftsführer Element Software GmbH), der über das Matrix Protokoll – ein Kommunikationsprotokoll für Echtzeitkommunikation - referierte. Entworfen, um Chat, Bild- und IP-Telefonie unabhängig von einem bestimmten Internetdienstanbieter nutzen zu können. Ti-Messenger nutzen zwei Internetstandards: Matrix und FHIR, globaler Industriestandard für den Austausch von Gesundheitsdaten. Matrix als Standard bietet viele Vorteile anderen Diensten gegenüber. So ist beispielsweise ein Self-hosting möglich, es ist eine Open Source Software, eine End-zu-End Verschlüsselung ist gewährleistet und es verfügt über ein interoperables Frontend. „Der Matrix Standard ist offen für alle. “ Patrick Alberts sieht drei zentrale Herausforderungen für TI-Messenger: Komplexität der Föderation, Skalierung großer Homeserver sowie Nachhaltige Sicherheit. Sein Appell: gemeinsam Matrix weiterentwickeln, ob Messaging, Videokonferenzen, VR/AR oder IoT. Der Rundumblick: TI-Messenger Status Quo, Erfahrungsberichte und Zukunftsvisionen In Session 1 „Status Quo? Update zur Einführung der TI-Messenger“ diskutierten Sebastian Hilke (Projektleitung, TI-Modellregion Franken & Leiter digitale Gesundheit/Medizin, Bayern Innovativ), Dr. Phillipp Kurtz (Gründer und Geschäftsführer, Famedly – erster zugelassener Anbieter für TI-Messenger), Johannes Ritter (Technischer Consultant, TI-Modellregion Hamburg & Umland), Dr. Jana Husemann (Leistungserbringerin aus der TI-Modellregion Hamburg) und Monika Schindler (Leiterin Digitalisierung, Kassenärztliche Vereinigung Bayern) unter der Moderation von Timo Frank (Produktmanager TI-Messenger, gematik) die letzten Entwicklungsschritte und Erfahrungen aus der Modellregion Hamburg. Von Seiten der Leistungserbringenden wurde der Mehrwert, der in den TI-Messengern steckt, deutlich – auch wenn es noch einige Baustellen und Verbesserungspotenziale gibt. Wertvolle und detaillierte Einblicke in den Anwendungsalltag gab es in Session 2 „Use-Cases für sichere Kommunikation im Gesundheitswesen heute in der Praxis“ von Dr. med. Nicolas Kahl (Hausarzt) mit dem Use Case Hausärztliche Kommunikation, gefolgt von Cornelia Thron (Geschäftsführerin und geschäftsführender Vorstand des Caritasverbandes für den Landkreis Kronach e. V. ) & Dr. Cornelia Kolb (Geschäftsführerin, Awesome Technologies Innovationslabor GmbH) die den Use Case Pflege abbildeten und Prof. Dr. Matthias Keller (Ärztlicher Direktor, Standort Kinderklinik Dritter Orden Passau, Klinik Dritter Orden gGmbH) der den Use Case virtuelle Kinderklinik vorstellte. In allen drei Use-Cases wurde klar, welche Erleichterungen die TI-Messenger mit sich bringen – und wenn es nur das Schweigen des Telefons, und somit eine willkommene und notwendige Entlastung der MTAs ist. Marie Ruddeck (Produktmanagerin TI-Messenger, gematik) führte durch die Diskussion von Sean Monks (Geschäftsführer, Monks – Ärzte im Netz GmbH), Arne Kaufmann (Senior Business Development Manager Health, STACKIT), Prof. Dr. Norman Uhlmann (AK Leiter Interoperabilität, Spitzenverband Digitalisierung Gesundheitsversorgung), Björn Kalweit (Senior Manager für eHealth, Telematikinfrastruktur und Gov-Tech, RISE) und Markus Göner (Fachbereichsleiter Digitalisierung & Digitale Transformation, IKK classic) in Session 3 „Weiterentwicklung und Vernetzung – TIM ePA & Connect“. Es kamen mögliche Szenarien und Entwicklungen zur Sprache und es durfte auch etwas geträumt und Wünsche abgegeben werden. Wir sind gespannt, wohin die sich die TI-Messenger in Zukunft entwickeln werden. Sollte nur die Hälfte der Vorstellungen und Wünsche in Erfüllung gehen, haben die TI-Messenger eine glänzende Zukunft vor sich. Der praktische Teil: Live-Demos aktueller Entwicklungsstände und laufender Weiterentwicklungen sowie die Workshops vor Ort in Erlangen Auf die 3 Hauptsessions folgten zwei Showroom Parts, in der Partner:innen Live-Demos ihrer aktuellen Entwicklungsstände und laufender Weiterentwicklungen präsentieren konnten. Parallel dazu fanden Workshops statt. In Showroom Part 1 präsentierte sich CGM zum Thema „Ausblick – KI-Einsatz im TI-Messenger“ gefolgt von Famedly gemeinsam mit einem Partner zum Thema „TI-Messenger im Praxiseinsatz beim Seniorenpflegedienst Rötzel“. Parallel fanden die Workshops „TI-Messenger on STACKIT: 100% Cloud Native – einzigartig und alternativlos? “, durchgeführt von STACKIT, sowie „TI-Messenger – Automatisierung durch Kontakt-Center & Funktions-Accounts“, durchgeführt von Telekom Healthcare Solutions, statt. Nach einer kurzen Kaffee- und Networkingpause ging es direkt weiter mit Showroom Part 2, in dem die Bühne zeitweise drei Partner:innen gehörte: die Telekom Healthcare Solutions hatte das Thema „Einsatz von TI-Messenger im mobilen KIS“ dabei, „TI-Messenger @ Public Cloud – Das passt nicht, oder doch? “ wurde von STACKIT präsentiert und Arvato Systems besprach das Thema „tim+: Kommunikation neu erleben“. Auch parallel zu Showroom Part 2 hatten die Teilnehmer:innen vor Ort die Möglichkeit, in Workshops aktiv zu werden. Zur Auswahl standen der... - Published: 2024-10-24 - Modified: 2024-10-24 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/bundesgesundheitsminister-prof-dr-karl-lauterbach-am-4-juni-2025-als-keynote-speaker-zum-ti-summit-2025/ Wir freuen uns, Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach, SPD am 4. Juni 2025 als Keynote-Speaker zum Auftakt des ersten Messekongresses mit der Digitalagentur Gesundheit (gematik) in Leipzig begrüßen zu dürfen. Mit dem approbierten Arzt, Gesundheitsökonom und erfahrenen Politiker gewinnt das Format einen prominenten Fürsprecher mit ausgewiesener Expertise an der Schnittstelle zwischen Medizin, Forschung und Technologie. „Mit dem E-Rezept, der eAU, den TI-Messengern, der für Januar 2025 erwarteten ‚ePA für alle‘ und vielen weiteren Anwendungen der Telematikinfrastruktur steht Prof. Lauterbach für die erfolgreiche Einführung wichtiger Bausteine eines digital-vernetzten Gesundheitssystems in Deutschland. Umso mehr freuen wir uns, dass er den TI-SUMMIT – als gebündeltes Format rund um alle Themenfelder der neuen Digitalagentur Gesundheit und TI – mit einer Keynote eröffnen wird. “ – Martin Blaschka, INNO3. Alle Informationen rund um den TI-SUMMIT 2025 finden Sie laufend online unter: www. tisummit. de. Die Möglichkeit zur Anmeldung folgt in Kürze. - Published: 2024-10-24 - Modified: 2024-10-25 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/innovation-in-der-klinik-wie-meine-station-neue-wege-der-zusammenarbeit-ebnet-mit-nadja-nardini/ Nadja Nardini ist Beraterin für Organisationsentwicklung und hat unter anderem das innovative Pilotprojekt „Meine Station“ initiiert und begleitet. In unserem Interview gibt Nadja spannende Einblicke in das Projekt am Klinikum Aschaffenburg. Als einzigartiges Modell im Gesundheitswesen setzt „Meine Station“ auf Selbstorganisation und autonome Arbeitsweisen, bei denen Mitarbeitende eigenverantwortlich Entscheidungen treffen und aktiv an der Gestaltung ihrer Arbeitsprozesse beteiligt sind. Sie erläutert, wie dieses Projekt die Teamdynamik, Arbeitsabläufe und die Beziehung zwischen Pflegekräften und Ärzt:innen verändert hat, und teilt wertvolle Erfahrungen aus der Begleitung weiterer Transformationsprozesse. Ihr erfahrt außerdem, welche Herausforderungen mit der Einführung selbstorganisierter Strukturen verbunden sind und wie diese Ansätze das Potenzial haben, die Zukunft des Gesundheitswesens zu gestalten. INNO3: Wie hat das Pilotprojekt „Meine Station“ die Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Selbstorganisation vorangetrieben, und welche Erfahrungen haben Sie seitdem in der Begleitung weiterer Transformationsvorhaben gemacht? Nadja Nardini: „Meine Station“ am Klinikum Aschaffenburg war das initiale und in dem Vorhaben, eine komplett autonom agierende, selbstorganisierte Station aufzuhaben, ein zu der Zeit einzigartiges Pilotprojekt und damit sehr relevantes Referenzprojekt. In der Zwischenzeit begleitete und begleite ich weitere Transformationen und Transformationsvorhaben. Dabei geht es um weitere selbstorganisierte Teams, aber auch darum, mithilfe der Methoden der Selbstorganisation die individuell passende organisatorische Zusammenarbeit zu finden – im Raum zwischen zentralen und dezentralen Strukturen. Die Methoden bieten den Mitarbeitenden die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zusammenarbeit sowie Arbeitsbedingungen mitzugestalten – ausgerichtet an den Bedürfnissen der Organisation bzw. der Teams. "'Meine Station' am Klinikum Aschaffenburg war das initiale und in dem Vorhaben, eine komplett autonom agierende, selbstorganisierte Station aufzuhaben, ein zu der Zeit einzigartiges Pilotprojekt und damit sehr relevantes Referenzprojekt. " INNO3: Wie unterscheidet sich der Arbeitsalltag auf „Meine Station“ im Vergleich zu herkömmlichen Stationen, insbesondere in Bezug auf Arbeitsabläufe, Teamdynamik und die Zusammenarbeit zwischen Ärzt:innen und Pflegekräften? Nadja Nardini: 2022 war es die Vision, eine Station aufzubauen, die eine naturwissenschaftlich fundierte Medizin ermöglicht und Raum gibt für eine menschenfokussierte und bedürfnisorientierte Entwicklung. Strukturen und Prozesse werden von den Mitarbeitenden von „Meine Station“ selbst entwickelt, bei Bedarf (immer wieder) angepasst und nicht von oben aus der Hierarchie herab oder von extern diktiert. Dabei werden die Bedürfnisse der Mitarbeitenden sowie der Patient:innen bestmöglich integriert. Der Arbeitsalltag ist durch deutlich höhere Eigenverantwortung geprägt. Das Team arbeitet in Rollen und in Kreisen. Im Fokus stehen die Behandlung und Pflege von Patient:innen. Hinzu sind Rollen gekommen, die Verantwortlichkeiten rund um die Organisation, Administration und Weiterentwicklung der Station und ihrer Mitarbeitenden tragen. Die Rollen werden nach Stärken und Kompetenzen verteilt. Das öffnet neue Räume für persönliche Entwicklung. Die verschiedenen Abschnitte des Behandlungs- und Pflegeprozesses werden jeweils gemeinsam von den beteiligten Professionen gestaltet. Im Behandlungsablauf hat sich für die Patient:innen einiges verändert. Vorab findet eine Patient:innenschulung statt, um sie individuell auf ihren Stationsaufenthalt vorzubereiten. Während des Stationsaufenthalts werden die Patient:innen schnellstmöglich mobilisiert und, im Rahmen ihrer gesundheitlichen Möglichkeiten, in ihren Behandlungsprozess einbezogen. Damit wird nicht nur der Stationsaufenthalt möglichst effizient gestaltet, sondern die Patient:innen auch auf die Situation Zuhause vorbereitet. Beispielsweise holen sich die Patient:innen ihre Medikamente und Mahlzeiten aktiv im Stationsstützpunkt ab. Gegessen wird nicht im Bett, sondern im stationseigenen Bistro, wo die Patient:innen auch immer einen Ort zum Austausch (unter Betroffenen) finden. Auch die Visite findet nicht mehr klassisch im Bett statt, sondern in einem Visiten-Sprechstundenzimmer. „Im Behandlungsablauf hat sich für die Patient:innen einiges verändert. Beispielsweise holen sie sich ihre Medikamente und Mahlzeiten aktiv im Stationsstützpunkt ab. Gegessen wird nicht im Bett, sondern im stationseigenen Bistro, wo sie auch immer einen Ort zum Austausch (unter Betroffenen) finden. " INNO3: Welche Herausforderungen haben Sie bei der Umstellung auf selbstorganisierte Arbeitsweisen erlebt und wie werden in Ihrem Team ohne klassische Hierarchien Entscheidungen getroffen? Nadja Nardini: Generell bringt die Abkehr vom traditionell hierarchischen System hin zu mehr oder vollständiger Autonomie der Teams die Herausforderung, dass die Mitarbeitenden (Eigen-)Verantwortung übernehmen und das zum Teil erst einmal (wieder) lernen müssen. Dafür braucht es zum einen Klarheit in den definierten Strukturen, Prozessen und Regeln für die Zusammenarbeit. Zum anderen braucht es eine gute Kommunikation – für die Transparenz von relevanten Informationen, aber für einen verständnisvollen Umgang miteinander. Für Letzteres braucht es wiederum nicht nur Empathie, sondern auch Kompetenzen in Feedback und Konfliktlösung. All diese Veränderungen können, insbesondere zu Anfang, überfordern. Deshalb muss sich die Geschwindigkeit der Transformation nach den Bedürfnissen des Teams richten. Sie darf nicht zu schnell sein, damit sie nicht überfordert, aber auch nicht zu langsam sein, damit es die Motivation nicht ausbremst. Zusätzlich gibt es jeweils Vorteile, Nachteile und Herausforderungen in der Transformation eines bestehenden Teams oder dem Neuaufbau eines Teams – wie „Meine Station“. Hier kam ein Großteil der Stationsmitglieder fachfremd und/oder von extern neu ins Klinikum, ins Team und auf eine bis dahin leerstehende Station. Das bedeutete gleichzeitig neue Methoden zu lernen, eine leere Station aufzubauen, die Patient:innenversorgung in der neuen Art der Zusammenarbeit zu gestalten, klinikspezifische Prozesse sowie die Fachlichkeit kennenzulernen sowie sich als Team zu finden. Darüber hinaus musste für das Pilotprojekt eine Betriebsvereinbarung erstellt werden. Die Mitglieder von Meine Station haben sich durch ihre Bewerbung zwar bewusst für das Pilotprojekt entschieden. In der Selbstorganisation zu arbeiten, fordert jedoch bewusst Energie, die Verantwortung zu übernehmen, alte Muster zu verlernen und neue Muster zu festigen. Das braucht Zeit und Geduld. Und viel Selbstreflexion und persönliche Entwicklung. Für den Strukturaufbau sowie die weiteren iterativen Veränderungen werden über Strukturen, Prozesse und Regeln im Team Entscheidungen getroffen. Veränderungsvorschläge werden in den entsprechenden Kreisen eingebracht und im Konsent (nicht Konsens) beschlossen – sofern kein Sicherheitsrisiko durch den Vorschlag entstehen. So können Veränderungen nach dem Motto „Good enough for now and safe enough to try” schnell und schrittweise umgesetzt werden. Die festgelegten Rollen besitzen dann außerdem im Rahmen ihrer Verantwortlichkeiten die Autonomie, um Entscheidungen zu treffen. INNO3: Haben die Patient:innen einen spürbaren Unterschied in der Pflege wahrgenommen? Welche Rückmeldungen haben Sie dazu erhalten? Nadja Nardini: Von den Patient:innen gibt es sehr positives Feedback. Am Ende eines jeden Stationsaufenthalts nehmen sie an einer Befragung teil. Diese zeigt überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit und Wohlbefinden vor, während und nach dem Stationsaufenthalt. Besonders positiv wird bewertet, dass... - Published: 2024-10-08 - Modified: 2024-10-08 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/epa-rollout-mit-lena-dimde-und-charly-bunar/ Lena Dimde und Charly Bunar sind Product Ownerin und Produktmanager für die elektronische Patientenakte (ePA) bei der gematik. Wir haben mit ihnen über die aktuelle Entwicklung und Zukunft der ePA gesprochen. Dabei gaben sie spannende Einblicke in den bisherigen Rollout, die geplanten Funktionen sowie die Herausforderungen und Potenziale der ePA. Im Interview erklären sie, welche Features bereits erfolgreich eingeführt wurden, welche Vorteile die ePA für Patient:innen, Leistungserbringende und das gesamte Gesundheitssystem mit sich bringt und welche technologischen Entwicklungen wir in den nächsten Jahren erwarten dürfen. Lena und Charly werden beim ePA SUMMIT am 19. November in Essen dabei sein, die Opening-Session mitgestalten sowie in zwei Sessions moderieren, die den aktuellen Status quo sowie konkrete Anwendungsfälle der ePA behandeln. INNO3: Welche Funktionen der elektronischen Patientenakte (ePA) sind bereits heute erfolgreich implementiert? gematik: Im Grunde genommen gibt es das technische System der elektronischen Patientenakte (ePA) heute schon in Deutschland. Seit dem 01. 01. 2021 stellen alle gesetzlichen Krankenkassen die ePA-Aktenkonten bereit, für ihre Versicherten auch die ePA-Apps und die Primärsystemhersteller haben die ePA grundsätzlich in ihren Systemen implementiert. Verbesserungspotenzial besteht bei der aktuellen ePA sowohl in der Anzahl der Versicherten und Versorgenden, die von einem ePA-Aktenkonto profitieren, als auch in der Art der Implementierung in den Primärsystemen und der Alltagstauglichkeit der ePA(-Architektur). Die aktuelle und neue ePA lassen sich daher gar nicht so einfach miteinander vergleichen, eben weil sich die Architektur mit der neuen ePA verändern wird. Funktional nehmen wir allerdings einige Features mit, die weiterhin verfügbar sein werden: Versicherte können mithilfe der ePA-App selbstständig mit der ePA arbeiten; Versicherte und Versorgende können Dokumente hochladen, herunterladen, Metadaten korrigieren und bei Bedarf löschen; mittels der Protokollfunktion können Versicherte nachvollziehen, was in ihrer ePA passiert ist; zudem können sie bis zu fünf Vertreter:innen benennen, die für sie mit der ePA arbeiten dürfen.   INNO3: Welcher Umfang erwartet die Nutzer:innen zum Start des Opt-Out-Rollouts im Januar 2025? Was ist neu? gematik: Neu ist sowohl die Architektur und damit das, was sozusagen „im Hintergrund“ passiert. Die neue Architektur ermöglicht eine performante ePA. Die Ausrichtung der ePA liegt nun nicht nur auf einer sicheren Datenablage, sondern vor allem auf der Datennutzung zum Behandlungszeitpunkt. Wesentlich dafür ist, dass die ePA-Aktenkonten bis auf Widerspruch angelegt werden, dass Versorgende automatisch mit der ePA arbeiten dürfen, wenn die elektronische Gesundheitskarte eingelesen wurde, und dass das Primärsystem möglichst automatisiert neue Dokumente hochladen soll, um für Informationszuwachs in der ePA zu sorgen. Ein spürbarer Mehrwert für alle wird das Zusammenspiel mit dem E-Rezept sein: Verordnungsdaten – das heißt, welches Medikament die Ärztin oder der Arzt den Versicherten empfiehlt und folgerichtig verschreibt sowie Dispensierdaten – also welche E-Rezepte die versicherte Person eingelöst hat und welche Medikamente in der Apotheke ausgegeben wurden – werden erstmals zusammengefasst und sind für die Beteiligten sichtbar. Die Mehrwerte davon: Ein schneller Überblick über die Medikamente, wodurch eine Bewertungsgrundlage für nächste Therapieschritte ermöglicht wird. Diese Informationen sind Basis für eine verbesserte Arzneimitteltherapiesicherheit und stärken zugleich die Patientensicherheit. "Ein spürbarer Mehrwert für alle wird das Zusammenspiel mit dem E-Rezept sein: (... ) Verordnungsdaten und Dispensierdaten werden erstmals zusammengefasst und sind für die Beteiligten sichtbar. " INNO3: Welche wesentlichen Vorteile bietet die ePA und wie profitieren Leistungserbringende, Patient:innen, Krankenkassen und Apotheken davon? gematik: Der Vorteil ist, dass die ePA Daten in Bewegung bringt und denjenigen zugänglich macht, die sich um die Gesundheit der Versicherten kümmern. Praxen, Apotheken, Krankenhäuser, künftig auch Pflegeeinrichtungen und natürlich Versicherte selbst sowie ausgewählte Vertrauenspersonen können auf die Dokumente in der ePA zugreifen. Im Zentrum stehen im ersten Schritt die Medikationsdaten aus dem E-Rezept, die in einem zweiten Schritt um weitere Dosierangaben und Einnahmehinweise ergänzt werden können, ebenso um Angaben zu Allergien und Unverträglichkeiten. INNO3: Die „ePA für alle“ Kampagne läuft seit einigen Wochen. Und die Akteur:innen und ihre Verbände positionieren sich in schnellerer Taktfolge zum Rollout. Wie fällt das aktuelle Feedback aus, das bei euch ankommt? Welche spezifischen Bedenken gibt es aktuell noch bei den beteiligten Akteur:innen? Und wie können diese abgebaut werden? gematik: Das deutsche Gesundheitssystem ist komplex. Es gibt viele Akteur:innen in der Breite und in der Tiefe. Jede:r hat seinen eigenen Zuständigkeitsbereich und konkrete Interessen. Was wir wahrnehmen, ist viel Neugierde, intrinsische Motivation und die Frage vieler Akteur:innen: Wie können wir unseren Beitrag leisten? Als gematik arbeiten wir mittlerweile seit mehr als einem Jahr mit vielen Partner:innen zusammen, um bspw. Informationsmaterialien zum Thema ePA zu erarbeiten. In den TI-Modellregionen laufen die Arbeiten in der Vorbereitungsphase nun an, ebenso in einzelnen KV-Regionen, welche die ePA pilotieren wollen. Wir werden den Rollout und die Einführung technisch genau beobachten, um mögliche Fehlerbilder frühzeitig zu identifizieren und gemeinsam mit allen Beteiligten gegenzusteuern. "Der Vorteil ist, dass die ePA Daten in Bewegung bringt und denjenigen zugänglich macht, die sich um die Gesundheit der Versicherten kümmern. " INNO3: In Sachen Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit: Wie wird sichergestellt, dass die ePA für alle Patient:innen zugänglich ist, unabhängig von deren technischem Verständnis und digitalem Zugang? gematik: In der Spezifikation für die ePA-Apps der Krankenkassen greifen wir in Kapitel 5. 4. 2. 1. das Thema Barrierefreiheit auf. Hier referenziert die gematik die gängigen Orientierungshilfen DIN EN ISO 9241 und BITV 2. 0, die bei der Entwicklung von Apps berücksichtigt werden, sowie weitere Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit. Die Umsetzung in den ePA-Apps obliegt den Krankenkassen. Diese ziehen darüber hinaus User Panels hinzu, um die Benutzerfreundlichkeit der Anwendung zu optimieren. Zum Thema Nutzerfreundlichkeit im Rahmen der Identifikation bzw. Authentisierung: Hier haben wir sogenannte Akzeptanzfeatures eingeführt, um die Hürden für die Anmeldung mittels GesundheitsID zu senken und bspw. die Benutzung von FaceID zu ermöglichen, wenn die Versicherten sich aktiv dafür entscheiden. Die Festlegung der Akzeptanzfeatures haben wir in einem konstruktiven Austausch gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erarbeitet. INNO3: Welche technologischen und regulatorischen Entwicklungen erwarten uns für die ePA im Laufe des Jahres 2025 und auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Welche davon versprechen die größten Mehrwerte auf dem Weg zur „Zentralen Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems“? gematik: Die ePA muss zunächst starten, funktionieren und sich etablieren, damit sie sich entwickeln kann. Nach... - Published: 2024-10-07 - Modified: 2024-12-19 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/4-diversity-in-health-congress/ Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen: ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. Nach drei erfolgreichen Auflagen 2022, 2023 und 2024 geht die virtuelle Veranstaltung nun in die dritte Runde: Mit einem erneut breiten Themenspektrum rund um die Vielfalt im Gesundheitssystem. Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen: ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. Nach drei erfolgreichen Auflagen 2022, 2023 und 2024 geht die virtuelle Veranstaltung nun in die dritte Runde: Mit einem erneut breiten Themenspektrum rund um die Vielfalt im Gesundheitssystem. - Published: 2024-09-24 - Modified: 2024-09-24 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-ti-modellregion-franken-mit-projektleiter-sebastian-hilke/ Sebastian Hilke ist Projektleiter für die TI-Modellregion Franken sowie Leiter für digitale Gesundheit und Medizin bei Bayern Innovativ. In unserem Interview erhalten wir von ihm spannende Einblicke in die TI-Modellregion Franken, ihre Bedeutung für die digitale Gesundheitsversorgung und die Erfahrungen, die bereits in der Erprobung neuer Anwendungen wie dem E-Rezept gesammelt wurden. Sebastian Hilke ist Projektleiter für die TI-Modellregion Franken sowie Leiter für digitale Gesundheit und Medizin bei Bayern Innovativ. In unserem Interview erhalten wir von ihm spannende Einblicke in die TI-Modellregion Franken, ihre Bedeutung für die digitale Gesundheitsversorgung und die Erfahrungen, die bereits anhand der Modellregion Hamburg gesammelt werden konnten. Wir sprechen mit ihm über Herausforderungen, Potenziale und wie innovative Technologien wie die TI-Messenger das Gesundheitswesen revolutionieren könnten. Sebastian Hilke wird beim 2. TI-MESSENGER SUMMIT am 21. /22. Oktober in Erlangen dabei sein und an der Diskussions-Sessions Status Quo? Update zur Einführung der TI-Messenger mitwirken. INNO3: Was ist eigentlich eine TI-Modellregion, wie erhält man diesen Status, und was zeichnet sie aus? Sebastian Hilke: Die TI-Modellregion Franken (TIMO-Franken) ist die zweite Telematikinfrastruktur-Modellregion in Deutschland, die von der gematik beauftragt wurde. Ziel der TIMO-Franken ist es, die Anwendungen und Dienste der Telematikinfrastruktur im Versorgungsalltag zu testen und zu fördern. Dabei werden sowohl bestehende als auch neue Anwendungen erprobt. Mehr als 180 Leistungserbringerinstitutionen in Franken, darunter Krankenhäuser, Zahnarzt- und Arztpraxen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und weitere, sind Teil der TIMO. Der Status als Modellregion wird durch die Beauftragung der gematik verliehen und erfordert ein umfassendes Netzwerk aus den verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens. Die Modellregion zeichnet sich aus durch ein innovatives Netzwerk von Leistungserbringerinstitutionen, die umfassende Erprobung neuer Anwendungen und Dienste der Telematikinfrastruktur im Versorgungsalltag sowie das Setzen wegweisender Akzente für eine zukunftsorientierte, digitale Gesundheitsversorgung.   INNO3: Wie viele Kooperationspartner und Leistungserbringende sind in der TI-Modellregion Franken involviert? Sebastian Hilke: Aktuell sind über 180 Leistungserbringerinstitutionen vertraglich gebunden und Teil der Modellregion. Darüber hinaus gibt es diverse Kooperationspartner wie gesetzliche Krankenkassen, Verbände, Ministerien (LfP und StMGP), IT-Dienstleister vor Ort sowie Primärsysteme/Hersteller. "Die TI-Modellregion Franken zeichnet sich durch ein innovatives Netzwerk (... ) aus, das wegweisende Akzente für eine zukunftsorientierte, digitale Gesundheitsversorgung setzt. " INNO3: Welche Praxiserfahrungen konnten in der Erprobung von TI-Anwendungen mit der gematik bereits gesammelt werden? Sebastian Hilke: Die Bereitschaft zur Erprobung neuer Anwendungen seitens der Leistungserbringer ist hoch und Anwendungen wie das „E-Rezept“ sind weitestgehend in der Versorgung angekommen. Mit zunehmender Nutzung wächst auch die Erfahrung der Leistungserbringer. Allerdings besteht noch Nachholbedarf in einigen Versorgungsbereichen. Besonders die stationären Bereiche, wie Krankenhäuser, hinken derzeit hinterher. Auch die Pflege steht erst am Anfang, was die Anbindung an die Telematikinfrastruktur und die Nutzung der Anwendungsfälle angeht. Ein besonderes Potenzial zur Verbesserung der Versorgung ergibt sich aus dem hohen Bedarf an lückenloser und intersektoraler Kommunikation. INNO3: Wie bewerten Sie die Mehrwerte der TI-Messenger für die beteiligten Akteure im Gesundheitssystem? Sebastian Hilke: Der TI-Messenger ermöglicht eine schnelle und einfache Kommunikation, auch intersektoral, und bietet eine neue Möglichkeit zum Austausch versorgungsrelevanter Informationen. Das Ganze auf sichere und DSGVO-konforme Weise. Neben KIM wird der TI-Messenger eine sinnvolle Ergänzung für eine niedrigschwellige Kommunikation in und zwischen Einrichtungen sein. Aber auch für die Kommunikation zwischen Leistungserbringern und zu Versorgenden soll der TI-Messenger zukünftig zur Verfügung stehen. "Ein besonderes Potenzial zur Verbesserung der Versorgung ergibt sich aus dem hohen Bedarf an lückenloser und intersektoraler Kommunikation. " INNO3: Welche Aspekte funktionieren gut und wo sehen Sie aktuell Herausforderungen oder Verbesserungspotenzial? Sebastian Hilke: Eine valide Einschätzung ist derzeit noch nicht möglich, da es in Franken noch keine Pilotierung zum TI-Messenger gegeben hat. Hier kann die Modellregion Hamburg bessere Aussagen treffen, da diese den Messenger bereits pilotiert hat. Dort gibt es eine positive Resonanz von Seiten der Leistungserbringer und es wurden bereits viele Nutzungsszenarien identifiziert, für die der Austausch via TI-Messenger mehrwertstiftend ist. Eine Herausforderung sehen wir bei der aktuell fehlenden Refinanzierung des Messengers, was die Akzeptanz bei Ärzten hemmen könnte. Wir gehen aber davon aus, dass der TI-Messenger auch ohne Refinanzierung mit seinen Mehrwerten überzeugen kann. INNO3: Wenn Sie einen Wunsch für die Weiterentwicklung des TI-Messengers freihätten, egal ob er umsetzbar ist oder nicht, was würden Sie sich wünschen? Sebastian Hilke: Zum einen die Möglichkeit, direkt über den TI-Messenger Videosprechstunden durchzuführen, und zum anderen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Daten schneller zu analysieren und Antworten effizienter zu generieren. - Published: 2024-09-20 - Modified: 2024-10-28 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/nachbericht-6-health-insurance-hackcon-2024/ Vom 3. bis 5. September 2024 drehte sich in den DESIGN OFFICES Leipzig alles um innovative Lösungen für die drängendsten Herausforderungen der Krankenversicherungen. Erneut zeigte sich die einzigartige Verknüpfung von Hackathon und Konferenz. Leipzig, 17. September 2024 Vom 3. bis 5. September 2024 drehte sich in den DESIGN OFFICES Leipzig alles um innovative Lösungen für die drängendsten Herausforderungen der Krankenversicherungen. Erneut zeigte sich die einzigartige Verknüpfung von Hackathon und Konferenz – während rund 80 engagierte Hacker:innen in 2,5 Tagen an kreativen Lösungen arbeiteten, bot die begleitende Konferenz eine Plattform für spannende Diskussionen und inspirierende Vorträge. Auch in diesem Jahr haben unsere Partnerkassen AOK PLUS, IKK classic, IKK gesund plus, VIACTIV Krankenkasse jeweils zwei herausfordernde und praxisnahe Fragestellungen eingebracht, u. a. zu den Themen Gesundheitskompetenz im Hochschulalltag, Zahngesundheit, Identifizierung von Versichertenbedürfnissen oder der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Die Teilnehmer:innen formierten sich in acht interdisziplinären Teams, um in über 40 Stunden an Lösungsvorschlägen für die Fragestellungen zu arbeiten. Ein besonderer Dank gilt unseren Coaches, die den Teams mit ihrer Expertise und Erfahrungen als ehemalige Hackathon-Veteranen mit Rat und Tat zur Seite standen. Tim Bartling (Digital Health Consultant Innovationsabteilung FutureTech, ITSC GmbH), Markus Göner (Bereichsleiter Digitalisierung, IKK classic), Simon Siecksmeier (Produkt- und Serviceentwicklung, Pronova BKK) und Markus Wulfern (Senior eHealth Manager, Arvato Sytems Digital GmbH) waren die Ansprechpersonen bei technischen Hürden, konzeptionellen Fragen oder der Verfeinerung von Ideen. Darüber hinaus boten Fachworkshops von Tim Bartling zum Thema Prototyping mit AI und Philipp Köller (Philipp Köller, Abteilungsleiter User Experience, BITMARCK) zum Thema Design Thinking, den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, neues Wissen anzueignen und innovative Ansätze kennenzulernen. Innovationskonferenz Am zweiten Tag lag der Fokus auf der parallelen Konferenz rund um Innovationen in der Krankenversicherung und der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Nach einem Grußwort von Alexander Rudhart, Mitglied im Management und Bereichsleiter Markt und Kunde bei DAVASO – an IQVIA business, brachte Dr. Mathias Krisam von der läuft. GmbH in seiner Keynote frische, kontroverse Impulse zum Thema „95+X? Wie wir Krankenkasse 2024 neu denken können. “ Er ist überzeugt, dass das aktuelle System zur Verwaltung von Gesundheit langfristig nicht mehr finanzierbar ist. Seine Lösung liegt in der Gründung einer neuen Krankenkasse, die durch Digitalisierung, Patientenzentrierung und Empathie nicht nur eine zukunftsfähige Versorgung sicherstellt, sondern auch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen ermöglicht, von denen sowohl Patient:innen als auch die Kassen profitieren könnten. In der Session 1 Status Quo – Die GKV zwischen finanziellen Herausforderungen und gesetzlichen Digitalisierungsprojekten diskutierten unter der Moderation von Martin Blaschka (Mitglied der Geschäftsleitung, INNO3) Ann Hillig (Vorständin, IKK gesund plus), Dr. Ruth Hecker (Vorsitzende, Aktionsbündnis Patientensicherheit), Reza Mazhari (Leiter Fachbereich eHealth und Digitalisierung in der Versorgung, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen), Stefan Utermark (Director Software Development Engineering, Chief Technology Officer, DAVASO GmbH) sowie Dr. Mathias Krisam aktuelle Herausforderungen in der GKV, wie etwa die wirtschaftliche Schieflage durch steigende Leistungsausgaben sowie die Pipeline digitaler Anwendungen wie die elektronische Patient:innenakte. Session 2 Zukunft der Krankenversicherung – Führt Künstliche Intelligenz zu mehr Wettbewerb, oder zur digitalen Einheitskasse? wurde durch Impulse von Jan Kekeritz (Chief Digital Officer, ITSC GmbH), Stefan Baßler (Bereichsleiter Customer and Business Analytics, AOK PLUS), Thorsten Loh (Geschäftsbereichsleiter IT-Services und Digitalisierung, VIACTIV Krankenkasse), Markus Wulfern (Senior eHealth Manager, Arvato Systems Digital GmbH) und Stefan Schellberg (Geschäftsführer Unternehmenssteuerung und CDO, IKK classic) eingeleitet. Anschließend führte Annika Venohr (Head of Consulting GKV, 4K Analytics) durch die Diskussionsthemen KI-Strategie, Use Cases und der Wandel von KI-Einsatz. Anne Vogel (Expertin Sales, T-Systems International) moderierte die dritte Session Gesundheit zurück im Fokus – Prävention und Gesundheitsförderung neu gestalten mit Julia Thomas (Solution Process Engineer, AOK PLUS), Martin Reemts (Referent, digitale Präventionsplattform „Gesundheit gestalten“, PKV-Verband), Stefan Blank (Geschäftsführer, cf physio Greifswald GmbH) und Christoph Holz-Rossi (Geschäftsführer, nuvio Institut für Gesundheitsgestaltung). Themenschwerpunkte waren Rahmenbedingungen, Bereitstellung von Präventionsangeboten sowie Digitalisierung und Prävention. Die letzte Session gestaltete sich als Startup-Pitch-Session, in der Dr. Falk Zakrzewski von Katana Labs, Sebastian Heidrich & Sebastian Janus von Streamcheck und Chris Stockmann von Redwave Medical GmbH ihre innovativen Lösungen präsentierten: Katana Labs ist ein Startup aus Dresden, das durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz die bildbasierte Analyse von Tumorgeweben revolutionieren möchte, Streamcheck ist die urologische Früherkennung ohne Arztbesuch dank Urinanalyse und Auswertung per App und Redwave Medical erstellt klinisch validierte, intelligente Algorithmen im Herz-Kreislauf-Bereich. Ein Highlight des zweiten Tages war die Fuck-Up Night Leipzig, unter der Moderation von Marco Weicholdt. In lockerer Atmosphäre teilten Franziska Regal (Lead Digitale Gesundheitskompetenz, AOK PLUS) und Florian Bontrup (Gründer und Geschäftsführer, DOCYET) ihre Erfahrungen mit dem Scheitern und dem Umgang mit Rückschlägen – eine wichtige Erinnerung daran, dass Innovationen oft auch aus Fehlern entstehen. Die Fuck-Up Night war ein gelungener Auftakt für den anschließenden Networking-Abend, der Konferenzteilnehmer:innen und Hacker:innen zusammenbrachte. Abschlusspitches der Hacker:innen-Teams Am Donnerstag präsentierten die 8 Teams ihre erarbeiteten Ideen auf den Bühnen und stellten sich den kritischen Nachfragen unserer Jury: Ann Hillig (Vorständin der IKK gesund plus), Thorsten Loh (Geschäftsbereichsleiter IT-Services und Digitalisierung bei der VIACTIV Krankenkasse), Markus Göner (Bereichsleiter Digitalisierung bei der IKK classic), Dr. Ines Weinhold (Geschäftsführerin WIG2 Institut) und Ilona Wojnowski (Bevollmächtigte des Vorstands der AOK PLUS). Während die Juror:innen die Sieger:innen festlegten, wurde der Publikumspreis an das Team mit dem besten Pitch vergeben. Dieser ging an das Team, welches die Fragestellung der VIACTIV Krankenkasse bearbeitet hatte: „Künstliche Intelligenz (KI) in der Kund:innenbetreuung“. Das Team stellte KIBA, den KI-Beratungsassistenten, vor, der Empathie und KI in der Kundenbetreuung vereint. Anschließend wurden die Teams in drei Preiskategorien prämiert: Die finalen Siegerteams erhielten jeweils ein Preisgeld i. H. v. 1. 000 € und gewannen in den Kategorien: Innovativste Lösung, Größter Nutzen für die Versicherten und Bestes gesundheitsökonomisches Konzept. In der Kategorie „Innovativste Lösung“ überzeugte ebenfalls Team G mit der Idee KIBA. In der Kategorie „Größter Nutzen für die Versicherten“ wurde Team D mit der Fragestellung der IKK classic „Wenn die Welt zu hell wird – Digitale Hilfe für Migränepatienten“ prämiert. Sie entwickelten die App Migräne-Zwilling, die Patient:innen vor, während und nach einem Migräneanfall unterstützen soll. Team C sicherte sich mit der Präsentation ihrer Lösung zu der Fragestellung der IKK classic „Therapietreue im Rahmen der oralen Therapie bei onkologischen Erkrankungen“. Das Team präsentierte OnkoNurse – eine PVS-integrierte App-Lösung für Patient:innen und medizinisches Personal, die Live-Beratung und persönliche Betreuung, ein Ampelsystem für Symptome sowie eine Echtzeit-Datenintegration umfasst. Ausblick auf die Zukunft Das Brancheninnovationsformat HEALTH INSURANCE HACK+CON hat erneut gezeigt, wie... - Published: 2024-09-17 - Modified: 2024-09-18 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-ti-messenger-mit-marie-ruddeck-und-timo-frank-gematik/ Im Interview geben Marie Ruddeck und Timo Frank (Produktmanager:innen für den TI-Messenger bei der gematik) spannende Einblicke in die Vorteile und Herausforderungen des TI-Messengers im digitalen Gesundheitssystem. Sie verraten, wie diese innovative Kommunikationsplattform die Zusammenarbeit von Behandlungsteams revolutioniert und welche besonderen Highlights die Teilnehmenden des TI-MESSENGER SUMMITS erwarten dürfen. Marie Ruddeck und Timo Frank sind Produktmanager:innen für den TI-Messenger bei der gematik. Im Interview geben sie spannende Einblicke in die Vorteile und Herausforderungen des TI-Messengers im digitalen Gesundheitssystem. Sie verraten, wie diese innovative Kommunikationsplattform die Zusammenarbeit von Behandlungsteams revolutioniert und welche besonderen Highlights die Teilnehmenden des TI-MESSENGER SUMMITS erwarten dürfen. Marie und Timo werden Teil der Opening Session des 2. TI-MESSENGER SUMMITS am 21. /22. Oktober in Erlangen sein und zwei Sessions moderieren, die den aktuellen Status quo sowie konkrete Anwendungsfälle des TI-Messengers behandeln. INNO3: Warum braucht das digitale Gesundheitssystem die TI-Messenger? Welche Mehrwerte bringen sie den beteiligten Akteur:innen? Gematik: Mit dem TI-Messenger können sich Behandlungsteams unabhängig von Ort und Zeit austauschen. Ob es um übermittelte Bilder von Wunden, Sprachnachrichten mit Symptom-Beschreibungen oder kurze Videos geht – all das vereinfacht die interdisziplinäre Zusammenarbeit erheblich. "Mit dem TI-Messenger können sich Behandlungsteams unabhängig von Ort und Zeit austauschen. (... ) das vereinfacht die interdisziplinäre Zusammenarbeit erheblich. " INNO3: Erste Erfahrungen konnten bereits in Pilotprojekten und im Rollout gesammelt werden. Welche Aspekte funktionieren in der Praxis besonders gut? Gematik: Uns wird berichtet, dass der TI-Messenger die Antwortzeiten deutlich verkürzt, weil eine Reaktion zeitlich flexibel, also asynchron, erfolgen kann. Außerdem wird die Kommunikation als sehr niederschwellig wahrgenommen. Insgesamt führt dies bei den Nutzerinnen und Nutzern zu einer deutlichen Zeitersparnis und einer verbesserten Erreichbarkeit im Versorgungsnetzwerk. INNO3: Wo seht ihr aktuell Herausforderungen oder Verbesserungspotenzial? Gematik: Die größten Herausforderungen liegen im Zugang und der Verbreitung des TI-Messengers. Da es sich um eine freiwillige Anwendung handelt, benötigt es ein gewisses Maß an Eigenmotivation, um den TI-Messenger anzuschaffen, einzurichten und die Kommunikation darauf umzustellen. Verbesserungspotenzial sehen wir insbesondere in einer noch niederschwelligeren Verfügbarkeit. INNO3: Wenn ihr einen Wunsch für die Weiterentwicklung des TI-Messengers freihättet, egal ob er umsetzbar ist oder nicht, was würdet ihr euch wünschen? Gematik: Ein Sticker-Pack für das deutsche Gesundheitswesen – kleiner Scherz! Tatsächlich würden wir uns am meisten die Integration von Chatbots wünschen. In den letzten zwei Jahren hat die Nutzung von KI-Sprachmodellen im Alltag stark zugenommen. Solche Sprachmodelle funktionieren oft im Rahmen eines klassischen Chatverlaufs – und genau hier bietet der TI-Messenger eine perfekte Oberfläche. Es gibt viele potenzielle Einsatzgebiete in der Gesundheitsversorgung, zum Beispiel in der Versorgungssteuerung, wie sie etwa die 116117 bereits heute nutzt. INNO3: Welche Highlights erwarten die Teilnehmer:innen beim 2. TI-MESSENGER SUMMIT und warum ist die Teilnahme besonders empfehlenswert? "Ein besonderes Highlight in Erlangen ist die direkte Einbindung der Nutzer:innen (... ). Eine Teilnahme lohnt sich diesmal besonders, da wir die Ergebnisse der Evaluation aus der TI-Modellregion Hamburg präsentieren werden. " Gematik: Ein besonderes Highlight in Erlangen ist die direkte Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer, etwa in die Workshop-Sessions der Hersteller am Nachmittag. Eine Teilnahme lohnt sich diesmal besonders, da wir die Ergebnisse der Evaluation aus der TI-Modellregion Hamburg präsentieren werden. Zum ersten Mal können wir so offen über die Erfahrungen der Nutzerinnen und Nutzer sprechen und diskutieren. - Published: 2024-08-23 - Modified: 2024-09-18 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/partnerkassen/ Partnerkassen wie die VIACTIV Krankenkasse, IKK gesund plus, AOK PLUS und IKK classic teilen ihre Erfahrungen und die Vorteile der wiederholten Teilnahme. Sie betonen die Förderung von Teamarbeit, die Entwicklung neuer Ideen und die Bedeutung des interdisziplinären Austauschs. Außerdem werden die Herausforderungen für den kommenden Hackathon vorgestellt, die für die Weiterentwicklung der Branche besonders relevant sind. Das Format Health Insurance Hack+Con geht bereits in die sechste Runde und hat sich inzwischen zu einem zentralen Innovations- und Austauschforum im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entwickelt. Die VIACTIV Krankenkasse, die IKK gesund plus, die AOK PLUS und die IKK classic sind erneut als Partnerkrankenkassen an Bord und stellen insgesamt acht innovative Fragestellungen für die Hacker:innen bereit. Wir haben mit Vertreter:innen der Kassen darüber gesprochen, was sie zu einer wiederholten Partnerschaft motiviert hat, welche Mehrwerte das Format HIHC für sie bietet und welche spezifischen Herausforderungen sie für den diesjährigen Hackathon sehen.     INNO3: Ihr seid zum wiederholten Mal als offizielle Partnerkasse von „Health Insurance Hack+Con“ an Bord. Was hat euch zu einer wiederholten Partnerschaft motiviert? Welche Mehrwerte bringt das Format für euren Arbeitsalltag, eure Mitarbeitenden und Versicherten? "Man ist auf spielerische Weise herausgefordert zu lernen und sich zu überwinden. Beides ist essenziell, um die Zukunft zu gewinnen. " - VIACTIV Krankenkasse VIACTIV Krankenkasse: Unsere Kolleg:innen haben hier die Chance, in äußerst komprimierter Form zu erfahren, was es heißt, ein Team zu formen, an einer für unsere Versicherten relevanten Frage zu arbeiten und live zu erleben, was Teamwork, Teamgeist und übergreifende Zusammenarbeit in kürzester Zeit leisten können. Man ist auf spielerische Weise herausgefordert zu lernen und sich zu überwinden. Beides ist essenziell, um die Zukunft zu gewinnen. Die Partnerschaft des Health Insurance Hack+Con gibt uns die Möglichkeit, Ideen, die uns bewegen, aktiv in das Format zu geben. Zudem ermöglicht die Teilnahme am Hackathon unseren Mitarbeiter*innen, eine für sie neue Methode der Zusammenarbeit im Alltag kennenzulernen. IKK gesund plus: Unsere Entscheidung begründet sich auf den durchweg positiven Erfahrungen, die wir im Rahmen des HIHC2022 sammeln konnten. Das Feedback unserer Hacker:innen war eindeutig: Eine klasse Veranstaltung, um sich intensiv mit konkreten zukunftsgewandten Fragestellungen der GKV auseinanderzusetzen. Durch den fachlichen Austausch, die besondere Arbeitsweise und letztendlich auch die Netzwerkarbeit schafft das Format hierfür die optimale Basis, denn es erweitert den eigenen Horizont und setzt neue Impulse. Das Feedback unserer Hacker war eindeutig: Eine klasse Veranstaltung, um sich intensiv mit konkreten zukunftsgewandten Fragestellungen der GKV auseinanderzusetzen. - IKK gesund plus AOK PLUS: Unsere wiederholte Partnerschaft ist das Ergebnis der positiven Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren gemacht haben. Die Zusammenarbeit ermöglicht es der AOK PLUS, wertvolle Impulse für innovative Produkte und für die Kundenbetreuung zu gewinnen. Unsere Mitarbeitenden profitieren ebenfalls enorm von der Teilnahme am Hackathon. Sie haben die Möglichkeit, sich neues Know-how in verschiedenen Bereichen unmittelbar anzueignen und in die tägliche Arbeit zu übertragen. Zudem bietet die Partnerschaft eine wertvolle Plattform für den Erfahrungsaustausch, das Netzwerken und setzt neue Anreize im Sinne des unternehmenskulturellen Lernens. IKK classic: Jedes Jahr kommen innovative Ideen zustande. Durch die gute Organisation fühlt man sich jederzeit gut aufgehoben und es entsteht keine Langeweile oder Leerlauf. Auch wenn es sich um einen Wettbewerb handelt, hat man nie das Gefühl von Konkurrenz, sondern eher eine lockere Atmosphäre als Gemeinschaft. Genau wegen dieser Atmosphäre ist ein Denken ‚out of the box‘ möglich und sorgt für viele überraschende Ideen. Durch das unterschiedliche Woher der Teilnehmenden entstehen durch die verschiedenen Antriebe meistens ungeahnte Synergieeffekte. Aus der Verbindung der oben genannten Punkte entsteht eine bereichernde Veranstaltung. Auch wenn es sich um einen Wettbewerb handelt, hat man nie das Gefühl von Konkurrenz, sondern eher eine lockere Atmosphäre als Gemeinschaft. - IKK classic INNO3: Was macht das Hackathon-Format in euren Augen besonders geeignet für die Entwicklung innovativer Ideen im Bereich der Krankenversicherung? VIACTIV Krankenkasse: Aus unserer Sicht sind es im Kern drei Vorteile. Zum ersten ist es die Zusammenarbeit als Team, das Lust hat, gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, für das sich die Teilnehmenden im Pitch entscheiden konnten. Zum zweiten ist es die Location außerhalb des normalen Tagesgeschäftes. Und zum dritten ist es die Intensität, innerhalb von 72 Stunden ein konkretes Ergebnis zu erarbeiten. Der Zeitrahmen und die klare gemeinsame Zielsetzung fördern den Teamgeist, die Lösungsorientierung und den Fokus auf das Wesentliche. IKK gesund plus: Gemeinsam, konzentriert und aus der eigenen Komfortzone heraus, mit „Fremden“ an der Lösung von konkreten Fragestellungen praxisnah zu arbeiten, erfordert Mut. Es birgt aber auch großes Potenzial, gute, innovative Ergebnisse zu erzielen. Daran trägt der interdisziplinäre Austausch von Playern aus GKV, IT, Wissenschaft und Wirtschaft ebenso seinen Anteil, wie das Hacken im geschlossenen Raum und das bewusste Zulassen des Scheiterns (Fuckup-Night). AOK Plus: Ein großer Fokus der AOK PLUS liegt darauf, die regionale Versorgung in Sachsen und Thüringen zu stärken. Der HEALTH INSURANCE HACK&CON bietet somit eine hervorragende Plattform, unser Netzwerk zwischen den Krankenkassen zu stärken, verschiedene Perspektiven zu unseren aktuellen Projekten auszutauschen und gemeinsam die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. HIHC bietet eine hervorragende Plattform, unser Netzwerk zwischen den Krankenkassen zu stärken, verschiedene Perspektiven zu unseren aktuellen Projekten auszutauschen und gemeinsam die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. - AOK Plus IKK classic: Wir haben die Ideen von Anfang an als Denkanstöße genutzt. Im Rahmen unserer täglichen Arbeit verfolgen wir alle Ideen seit 2022 weiter, sei es als eigenständige Idee, sei es als Teil eines anderen Projektes/Produktes. Einige dieser Ideen befinden sich daher bereits in der Umsetzung. Die diesjährigen Challenges der Partnerkrankenkassen beim 6. HIHC vom 3. bis 5. September in LeipzigINNO3: Welche spezifische(n) Challenge(s) habt ihr für den diesjährigen Hackathon vorbereitet und warum sind diese eurer Ansicht nach im Jahr 2024 besonders relevant für die Branche? VIACTIV Krankenkasse: Für uns ist der Hackathon besonders geeignet für die Entwicklung von innovativen Ideen, weil er Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Krankenkassen mit verschiedenen fachlichen Hintergründen, Perspektiven und Erfahrungen in einem interdisziplinären Team zusammenbringt. Der Zeitrahmen und die klare gemeinsame Zielsetzung fördern den Teamgeist, die Lösungsorientierung und den Fokus auf das Wesentliche. IKK gesund plus: In diesem Jahr haben wir zwei thematisch sehr unterschiedliche Challenges vorbereitet. In Challenge Nummer 1 stellen wir das Thema Versorgungssteuerung in den Mittelpunkt: Im Frühjahr 2024 waren sich Politik und Ärzteschaft einig. Versicherte, die Arzttermine gesteuert z. B. durch eine Überweisung in Anspruch nehmen, sollen von der GKV einen finanziellen Bonus in Höhe von bis zu 100 Euro erhalten. In Challenge Nummer 2 geht es um den Rollenwandel im Verhältnis... - Published: 2024-08-21 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/ankuendigung-ti-summit-2025/ Das Heute und Morgen des digitalen Gesundheitssystems steht im Fokus des ersten TI-SUMMIT am 4. und 5. Juni 2025 – die Plattform für einen Austausch, der an die Einführung der elektronischen Patientenakte als zentrale Datenplattform des deutschen Gesundheitswesens anknüpft und die fortschreitende Entwicklung neuer Technologien beleuchtet, die das Gesundheitssystem nachhaltig prägen werden. Der TI-SUMMIT ist das erste Veranstaltungsformat, bei dem sich alles rund um die Themen der neuen Digitalagentur Gesundheit und die Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) dreht. Neben der ePA zählen hierzu u. a. das E-Rezept, der TI-Messenger, KIM, die GesundheitsID sowie Zugang, Betrieb und Weiterentwicklung der TI selbst. In die Programmgestaltung fließen außerdem überlagernde Trends der Branche ein, von Ressourcenschonung über Künstliche Intelligenz bis hin zur Freigabe und Nutzung von Forschungsdaten. Dafür schaffen wir in der Kongresshalle am Zoo Leipzig im Sommer 2025 Raum für bis zu 800 Expert:innen aus allen Sektoren des Gesundheitswesens, über 60 Top-Referent:innen und mehr als 50 Partner aus Industrie und Versorgung – um sich im Sinne eines zukunftsgerichteten Gesundheitssystems zu informieren, zu inspirieren und auszutauschen. Ziel der Veranstaltung ist es, Brücken zu bauen und den Dialog zwischen Expert:innen aus allen Bereichen des Gesundheitssystems zu fördern. Wir freuen uns, mit dem TI-SUMMIT erstmals eine große Bühne für die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsvisionen der Digitalagentur Gesundheit zu schaffen – mit der TI als Plattform für Gesundheitsanwendungen in Deutschland im zentralen Blickpunkt. Martin Blaschka, Mitglied der Geschäftsleitung, INNO3 Die Teilnehmer:innen erwartet ein vielseitiges Programm aus mehreren Konferenzbühnen, Deep Dives und Live-Experiences, Workshops, einer umfangreichen Fachmesse, Meeting-Lounges sowie einer Eröffnungsabendveranstaltung. Der TI-Summit richtet sich an alle an der Digitalisierung des Gesundheitssystems beteiligten Berufsgruppen und Interessierte aus Industrie, Körperschaften und Verbänden, der medizinischen Versorgung, politische Vertreter:innen sowie engagierte Young Professionals. „Wir unterstützen die Veranstalter von INNO3 seit 2021 bei den Events rund um die Anwendungen der gematik. 2025 gehen wir nun den nächsten gemeinsamen Schritt mit einem Messekongress rund um die Themen der TI und Digitalagentur Gesundheit. Wir freuen uns auf den ersten TI-SUMMIT! “ Martin Schmalz, Kommunikationschef, gematik GmbH Die Premiere des Veranstaltungsformats vereint die bisherigen INNO3-Events rund um E-Rezept (04. 06. 2024), TI-Messenger (21. /22. 10. 2024) und ePA (19. 11. 2024) zu einem umfassenden Gipfeltreffen der digitalen Gesundheitsbranche. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie ab sofort auf unserer Website unter: https://www. tisummit. de/ Über INNO3 Wir sind davon überzeugt, dass mithilfe der richtigen Netzwerke, Eventformate und Innovationsmethoden die Gleichung 1+1=3 aufgeht – um die Zukunft des Gesundheitswesens im Sinne aller Beteiligten aktiv mitzugestalten. Um diese Vision mit Leben zu füllen, bauen wir ein stetig wachsendes Partnernetzwerk an Innovator:innen im Gesundheitswesen auf, beraten etablierte Organisationen des Gesundheitssystems bei der digitalen und nachhaltigen Transformation, begleiten Healthcare Startups auf dem Weg in den deutschen Gesundheitsmarkt und kreieren wegweisende Vernetzungsveranstaltungen in traditionellen (Konferenzen, Ausstellungen, Workshops, ) und innovationsgetriebenen (Hackathons, Barcamps, World Cafés,... ) Formaten. Die Inno3 GmbH ist Teil der Unternehmensgruppe Health Innovators Group Leipzig. Kontakt: Martin Blaschka, Geschäftsleitung, martin. blaschka@inno3. de, +49 173 411 500 8   Über die gematik Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens ist eines der größten IT-Projekte Europas. Die gematik gestaltet diesen Prozess und stellt dafür eine zeitgemäße technische Infrastruktur mit hohem Sicherheitsniveau zur Verfügung. Das Unternehmen konzipiert zudem digitale Anwendungen wie das E-Rezept und die elektronische Patientenakte mit dem Ziel, die medizinische Versorgung der Menschen in Deutschland zu verbessern. Pressekontakt: Presse-Team der gematik, presse@gematik. de, +49 30 400 41-441   - Published: 2024-08-14 - Modified: 2024-08-19 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/interview-simon-siecksmeier/ Simon Siecksmeier, Produkt Manager Bonus in der Abteilung Produkt- und Serviceentwicklung der Pronova BKK, hat dreimal am HEALTH INSURANCE HACK+CON teilgenommen und zweimal mit seinem Team den Publikumspreis gewonnen. Im Interview spricht er über die Herausforderungen und Highlights des Hackathons, seine wertvollen Learnings und warum er die Teilnahme immer empfehlen würde. Simon Siecksmeier arbeitet als Produkt Manager Bonus in der Abteilung Produkt- und Serviceentwicklung der Pronova BKK und hat bereits dreimal erfolgreich am Innovationsformat HEALTH INSURANCE HACK+CON teilgenommen. Beim dritten (2021) und vierten (2022) Hackathon ging er mit seinem Team als Gewinner des Publikumspreises hervor. Er bearbeite damals die Fragestellungen „Mit individuellen Gesundheitszielen gesund bleiben und gesund werden“ von der BIG direkt gesund Krankenkasse sowie „Deine Fitness – deine Gesundheit – deine Daten“ von der VIACTIV Krankenkasse. Auch in diesem Jahr wird Simon beim 6. HIHC dabei sein. Allerdings steht er den Hackerinnen und Hackern diesmal als Coach zu Seite und teilt sein Wissen und seine Erfahrungen mit den Teilnehmer:innen. Wir haben Simon gefragt, wie er seine Teilnahmen am Hackathon erlebt hat, welchen Herausforderungen er begegnet ist, welche Learnings er mitgenommen hat und warum er das Format immer weiterempfehlen würde. INNO3: Wie hast du vom Hackathon-Format erfahren und welche Erwartungen hattest du im Vorfeld? Simon: Meine erste Teilnahme war 2020, damals noch über das Ideen-Netzwerk BKK YoungTalents. Besondere Erwartungen hatte ich nicht, außer Spaß zu haben, kreative Abwechslung zu erleben und coole Leute zu treffen. "Jede:r im Team ist bereit, bis tief in die Nacht zu arbeiten und vollen Einsatz zu zeigen. Sowas erlebt man im beruflichen Alltag einer Krankenkasse nicht allzu oft" INNO3: Kannst du uns das Event aus der Teilnehmer-Perspektive eines Hackers schildern? Was hat dich besonders fasziniert? Simon: Schon zu Beginn der Veranstaltung ist die Teamfindung spannend. An der Teilnahme als Hacker hat mich daher besonders die spontane Teamdynamik begeistert. Das war in allen drei Jahren gleich. Obwohl man sich untereinander und die jeweiligen Fähigkeiten nicht kennt, werden alle Stimmen und Vorschläge aufgenommen, bewertet und diskutiert. Jede:r im Team ist bereit, bis tief in die Nacht zu arbeiten und vollen Einsatz zu zeigen. Sowas erlebt man im beruflichen Alltag einer Krankenkasse nicht allzu oft. Simon Siecksmeier und sein Team als Gewinner des Publikumspreises beim 4. HIHC 2022INNO3: Was waren die größten Herausforderungen, denen du begegnet bist? Und was war dein persönliches Highlight des Hackathons? Simon: Die größte Herausforderung für mich ist der Pitch am Ende der Veranstaltung. Das gesamte angesammelte Wissen und die Kernbotschaften von 48 Stunden Arbeit in wenige Minuten zu packen, ist wirklich anspruchsvoll und sollte daher gut geübt werden. Mein persönliches Highlight war ein TikTok-Tanz, den ich choreografiert und auf der Bühne in den Pitch eingebaut habe. "Die größte Herausforderung für mich ist der Pitch am Ende der Veranstaltung. Das gesamte angesammelte Wissen und die Kernbotschaften von 48 Stunden Arbeit in wenige Minuten zu packen, ist wirklich anspruchsvoll" INNO3: Welche Learnings hast du aus deiner Teilnahme gezogen? Simon: Drei Learnings, die ich aus meiner Teilnahme gezogen habe, sind: Annahmen und Sichtweisen innerhalb der Produkterstellung so oft wie möglich überprüfen und iterativ arbeiten Sich nicht zu schnell in die erste Idee verlieben Kreative Arbeit macht Spaß!   INNO3: Warum würdest du die Teilnahme am Hackathon weiterempfehlen? Simon: Durch die Teilnahme am Hackathon bekommt man nicht nur einen Einblick in agile Arbeitsweisen, sondern baut sich ein wertvolles Netzwerk auf und darf erleben, dass Krankenkassen gar nicht so „trocken“ sind, wie man vielleicht manchmal glaubt! Du hast auch Lust, wertvolle Einblicke in agile Arbeitsweisen zu gewinnen, neue Kontakte zu knüpfen und spannende Erfahrungen in einem dynamischen Team zu sammeln? Vom 3. bis 5. September findet das Innovationsformat HEALTH INSURANCE HACK+CON zum 6. Mal in Leipzig statt. Sichere dir jetzt dein Hackathon-Ticket. Wir freuen uns auf deine Teilnahme! - Published: 2024-08-14 - Modified: 2024-08-20 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/interview-bjoern-degenkolbe/ Björn Degenkolbe ist Gründer und Geschäftsführer von 4K ANALYTICS. Gemeinsam mit InfAI Management und INNO3 hat er das erste Barcamp HEALTHTECH & AI in Leipzig ins Leben gerufen. In unserem Interview spricht Björn Degenkolbe über die transformative Kraft der Künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen. Er teilt spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends, die das Potenzial haben, die Patientenversorgung revolutionär zu verändern. Warum seiner Meinung nach KI für die Zukunft der Medizin unverzichtbar ist und wie DU Teil dieser innovativen Bewegung werden kannst, erfährst du nachfolgend. Das Barcamp HEALTHTECH & AI 2024 findet am 28. August 2024 im SimpliOffice Eventspace Leipzig statt. Alle Informationen rund um die Programmgestaltung, Schwerpunktthemen und Tickets findest du hier. INNO3: Als Geschäftsführer von 4K ANALYTICS bist du Mitinitiator des ersten Barcamp HealthTech & AI. Stelle dich bitte einmal kurz vor und teile mit uns, wie du dich in diesem Themenfeld engagierst. Björn Degenkolbe: Ich bin Gründer und einer der beiden Geschäftsführer der 4K ANALYTICS GmbH, die seit zehn Jahren in Leipzig sitzt. Als Teil der HEALTH INNOVATORS GROUP Leipzig hat 4K ANALYTICS umfangreiche Kompetenzen und Erfahrungen aufgebaut, um Daten in Echtzeit nutzbar zu machen und daraus effizientes, mehrwertorientiertes Wissen zu generieren, das unseren Kunden in der Gesundheitsbranche als Entscheidungsgrundlage dient. Dabei spielt KI eine zunehmend relevante Rolle. Umso wichtiger ist es, dass wir schon heute mit klugen und kreativen Köpfen darüber nachdenken, wie KI das Gesundheitssystem der Zukunft beeinflussen kann. "KI spielt eine zunehmend relevante Rolle. Umso wichtiger ist es, dass wir schon heute mit klugen und kreativen Köpfen darüber nachdenken, wie KI das Gesundheitssystem der Zukunft beeinflussen kann. " INNO3: Welche konkreten Einsatzmöglichkeiten, Entwicklungen und Trends im Bereich KI im Gesundheitssystem findest du momentan besonders spannend? Warum? Björn Degenkolbe: Besonders spannend finde ich die Nutzung von Large Language Models (LLM) in klinischen Dokumentationsprozessen. Sie ermöglichen erhebliche Zeiteinsparungen und tragen dazu bei, dass die Berufe des Klinikpersonals attraktiver werden, da mehr Zeit für die Patienten bleibt. Weitere interessante Entwicklungen sind vorgenerierte Arztbriefe, Pflegedokumentationen und Anamnesebögen sowie automatisierte Visitenprotokolle. Auch die Nutzung von KI zur Fallsteuerung, also zur Entscheidung, ob eine Notfall-, ambulante oder stationäre Behandlung notwendig ist, finde ich besonders interessant, da sie sicherstellt, dass Patienten die richtigen Versorgungspfade durchlaufen und die Behandlungskosten gesenkt werden.   Aktuell beeindrucken mich die Entwicklungen im Bereich der Retrieval Augmented Generation, die Informationsabruf und Textgenerierung kombiniert und somit die medizinische Dokumentation und Entscheidungsunterstützung revolutionieren kann. Fortschritte in agentischen Workflows, die komplexe Arbeitsabläufe automatisieren, sind insbesondere im Klinikalltag von großem Nutzen. Vision-Modelle verbessern die Analyse medizinischer Bilder und damit die Diagnostik erheblich. Die Implementierung von KI-gestützten Lernplattformen für Ärzte und Pflegepersonal ist ebenfalls ein großer Schritt, um kontinuierlich Wissen zu erweitern. Auch die Unterstützung von Patienten durch personalisierte Empfehlungen und Gesundheitsüberwachung zeigt, wie KI die Patientenversorgung direkt verbessern kann. Schließlich sehe ich großes Potenzial in Open Source Modellen, die Innovationen fördern und eine breite Anwendung von KI-Technologien ermöglichen. „Aktuell beeindrucken mich die Entwicklungen im Bereich der Retrieval Augmented Generation, die Informationsabruf und Textgenerierung kombiniert und somit die medizinische Dokumentation und Entscheidungsunterstützung revolutionieren kann. “ INNO3: Welche aktuellen Herausforderungen siehst du bei der Implementierung? Björn: Dazu zählen die begrenzten technischen Möglichkeiten in den Krankenhäusern, einschließlich fehlendem Know-how und unzureichender Infrastruktur. Auch die Akzeptanz ist ein Hindernis, insbesondere aufgrund fehlender zeitlicher und finanzieller Ressourcen. Menschen machen Fehler und KI-basierte Ergebnisse erfordern stets eine menschliche Validierung. Zusätzlich arbeiten alle am Limit und die finanziellen Mittel sind knapp. Hinzu kommen negative Erfahrungen und mangelndes Vertrauen in die IT-Abteilung. Strenge Regulierungen, rechtliche Rahmenbedingungen in der EU sowie Datenschutz können die Einführung neuer Technologien erschweren. Zudem sehe ich die Monopolisierung der Modelle als potenzielles Hindernis, da die Dominanz weniger großer Unternehmen Innovationen hemmen und die Vielfalt der Lösungen einschränken könnte. Es ist auch wichtig, die Transparenz und die Entscheidungshoheit der behandelnden Ärzte zu erhalten, um sicherzustellen, dass medizinische Entscheidungen weiterhin nachvollziehbar und auf fundierten Grundlagen basieren. Schließlich hinkt Deutschland bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hinterher, was die Implementierung neuer Technologien zusätzlich verzögert. INNO3: Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Faktoren, um die Entwicklungen möglichst schnell und nutzenorientiert in die Versorgung und die Verwaltung zu bringen? Björn Degenkolbe: Um KI-Technologien in die Praxis zu integrieren, sind mehrere Faktoren entscheidend. Zunächst muss das Know-how und die technische Infrastruktur in den Kliniken ausgebaut werden. Wichtig ist auch die Akzeptanz durch benutzerfreundliche Lösungen. Zudem sollten rechtliche Fragen, primär bezüglich der Verantwortungsübernahme, geklärt werden. Eine positive Einstellung gegenüber neuen Technologien sowie Offenheit und Veränderungsbereitschaft sind ebenfalls essenziell, um die Implementierung zu beschleunigen. Gründliche Validierungs- und Kontrollmechanismen schaffen das notwendige Vertrauen in die neuen Technologien und können eine EU-weite Norm sicherstellen. Die enge Zusammenarbeit mit medizinischem Personal bei der Entwicklung praxisnaher Tools spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie die reibungslose Integration neuer Systeme in bestehende IT-Infrastrukturen. „Unser Ziel ist es, mit dem Barcamp einen fortlaufenden Innovationsprozess im Gesundheitswesen anzustoßen, zu fördern und konkrete Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung zu generieren. “ INNO3: Wie entstand die Idee zum Barcamp HealthTech & AI 2024 und was möchtet ihr bei 4K Analytics mit dem Format erreichen? Björn Degenkolbe: Die Idee entstand aus unserer Bestrebung, technikaffine Expert:innen und Anwender:innen im Gesundheitswesen zusammenzubringen und stärker in die aktuellen Entwicklungen rund um KI-Use Cases einzubeziehen. Wir möchten eine Plattform schaffen, auf der sich Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens offen austauschen, voneinander lernen und gemeinsam neue Ansätze entwickeln können. Unser Ziel ist es, mit dem Barcamp einen fortlaufenden Innovationsprozess im Gesundheitswesen anzustoßen, zu fördern und konkrete Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung zu generieren. INNO3: Warum sollten technikaffine Köpfe im Gesundheitswesen unbedingt am Barcamp teilnehmen? Mit welchen Takeaways können sie rechnen? Björn Degenkolbe: Wer interessiert daran ist, die neuesten Entwicklungen in der KI hautnah zu erleben und die eigenen Kenntnisse an diesen Technologien zu vertiefen, ist beim Barcamp genau richtig. Die Teilnehmer:innen können wertvolle Einblicke in aktuelle Trends und Best Practices gewinnen, sich mit Gleichgesinnten vernetzen und gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen des Gesundheitswesens arbeiten. Ich freue mich darauf, die spannenden Diskussionen und Ergebnisse des Barcamps mitzuerleben und hoffe, viele inspirierte Teilnehmer:innen begrüßen zu dürfen.   Du... - Published: 2024-08-13 - Modified: 2024-08-20 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/ti-summit-2025/ Der TI-Summit 2025 ist der erste große Messekongress, bei dem sich alles rund um die Themenfelder der neuen Digitalagentur Gesundheit und die Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI & TI 2. 0) dreht - von ePA und E-Rezept über KIM und TI-Messenger bis hin zu DiGA sowie GesundheitsID u. v. m. Im Sommer 2025 schaffen wir in Leipzig Raum für bis zu 800 Expert:innen aus allen Sektoren des Gesundheitswesens, um sich im Sinne eines gemeinsam zu gestaltenden, zukunftsgerichteten Gesundheitssystems zu informieren, zu inspirieren und auszutauschen. Unser Ziel: Brücken bauen und Menschen zusammenbringen - mit den wegweisenden Anwendungen der Digitalagentur Gesundheit als Bindeglied zwischen allen beteiligten Akteuren und Berufsgruppen. - Published: 2024-06-26 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-e-rezept-mit-lara-fuertges-mediosapotheke/ Das elektronische Rezept löst das rosafarbene Papierrezept bereits seit einigen Jahren schrittweise ab. Seit dem 1. Januar 2024 ist es nun verpflichtend: Verschreibungspflichtige Arzneimittel werden von Ärztinnen und Ärzten ausschließlich auf elektronischem Weg verordnet. Das E-Rezept kann über die elektronische Gesundheitskarte oder eine E-Rezept-App verwaltet und eingelöst werden. Die Reise wurde durch unseren E-Rezept Summit Jahr für Jahr begleitet und fand in diesem Jahr mit seiner 5. Ausgabe sein großes Finale. Doch das ist noch lange nicht das Ende unserer TI-Reihe, die die Entwicklung der Digitalisierung in der Gesundheitsbranche begleitet. Noch in diesem Jahr setzen wir unsere Serie fort: Am 22. Oktober findet der zweite TI-Messenger Summit in Erlangen (und digital) statt und am 19. November folgt der erste ePA Summit in Essen (und digital). Lara Fürtges, Apothekerin und Digital Health Managerin bei der MediosApotheke, hat die Entwicklung des E-Rezepts von den Grundsteinen bis zur Verpflichtung begleitet und kennt die Höhen und Tiefen dieses Weges. In unserem Interview haben wir sie zu ihren Erlebnissen und Eindrücken auf dieser Reise befragt. INNO3: Wenn du an die letzten fünf Jahre E-Rezept zurückdenkst, was waren aus deiner Sicht die emotionalsten Momente und warum? Lara Fürtges: Ich habe den Jahresanfang mit Spannung erwartet, nicht mit Sorge, denn wir hatten wirklich viel Zeit zu üben und zu testen. Wir waren im guten Austausch mit Verordnern, die bereits umgestellt hatten und waren gespannt, ob die bundesweite Infrastruktur dem plötzlichen Lastanstieg standhält. Und das hat Sie – gerade zu Anfang und das war enorm wichtig! Ein persönliches Highlight waren die Rückmeldungen von Patient:innen zu unseren Info-Materialien, den Erklärvideos und unserer Homepage. Wir konnten bspw. einer Patientin helfen, die nun dank der Gematik-App und unseres Lieferdienstes das Beratungsangebot mit Ihren vertrauten Ansprechpartner:innen bei uns nutzt. Ich bin so dankbar für diese Rückmeldungen und zu sehen, dass wir auch hier einen Beitrag leisten konnten, neben der Arzneimittelversorgung. INNO3: Was waren aus deiner Perspektive die größten Learnings im ersten halben Jahr, seitdem das E-Rezept im Januar 2024 verpflichtend eingeführt wurde? Lara Fürtges: Die kommunikative Begleitung und die Technologieakzeptanz sind essenziell. Das lange Warten auf das E-Rezept im Regelbetrieb hat in meinen Augen bei Patient:innen und Gesundheitsberuflern dazu geführt, dass man sich noch nicht konkret mit dem E-Rezept befasst hat. Lara Fürtges beim 5. E-Rezept Summit in Session 3: Wünsch dir was – Visionen für eine (noch) bessere ZukunftAuch fehlte die Möglichkeit, über andere Teilabschnitte des Prozesses regelhaft zu informieren. Wie sieht so etwas in der ärztlichen Praxis aus? Was sind die Herausforderungen für Zahnärzt:innen? In Klärfällen wären so manche Fragen durch interprofessionelle Schulungen erspart geblieben. Das heißt, dass gemeinsame Schulungen und Software-Demos reibungsärmere Gesamtprozesse fördern können. Ein weiteres Learning ist die Information von Patient:innen. Entgegen zu voriger Bemühungen der Versicherungen haben sich Patient*innen – menschlicherweise – erst dann mit dem E-Rezept beschäftigt, als es für sie relevant wurde. Damit die „Erklärlast“ nicht nur in Praxen und Apotheken bleibt, muss diese umfassender im Alltag der Menschen ankommen und die Praxen und Apotheken für die Hilfe ins Digitale finanziell honoriert werden. INNO3: Was ist deiner Meinung nach der größte Mehrwert, den das E-Rezept für die Patient:innen und Versicherten mit sich bringt? Lara Fürtges: Gerade bei Folgerezepten im laufenden Quartal profitieren Patient*innen und Praxen in der Organisation. Weg- und Zeitersparnisse sowie Reduktion des Infektionsrisikos sind damit verbunden. Patient*innen können asynchron eine Folgeverordnung auf dem Weg Ihrer Wahl anfordern und die Praxen bearbeiten die Ausstellung, wenn es die Abläufe zulassen und nicht, wenn Patient*innen den Weg in die Praxis gemacht haben (was in einem vollen Alltag einfach auch schon schwierig sein kann). "Gerade bei Folgerezepten im laufenden Quartal profitieren Patient*innen und Praxen in der Organisation. Weg- und Zeitersparnisse sowie Reduktion des Infektionsrisikos sind damit verbunden. " INNO3: Auf welche zukünftige Weiterentwicklung oder Vernetzung des E-Rezepts freust du dich am meisten und warum? Lara Fürtges: Definitiv auf die ePA, Medikationsliste, Medikationsplan und die damit verbundene Verbesserung der IT-Stützung in der Medikationsanalyse. Auch erhoffe ich mir eine vereinfachte Zusammenarbeit der versorgungsbeteiligten Berufe in der ePA mit voller Transparenz für Patient:innen, die auf dieser Informationsbasis ermächtigt und wahrlich in den Mittelpunkt gestellt werden. Auch Veränderung der ärztlichen Vergütungsstrukturen, also das Wegkommen von Quartals- und Jahrespauschalen. Würde die Versorgung mithilfe des E-Rezeptes und bspw. damit möglichen Mehrfachverordnung verbessern, was für mich auch eine Weiterentwicklung in der gelebten Praxis ist. INNO3: Wenn du dir etwas im Kontext des E-Rezepts wünschen könntest, das sofort umgesetzt wird, was wäre es? Lara Fürtges: Die niederschwellige, digitale Nutzung der Gesundheitsversorgung, als Patientin und als Gesundheitsberuflerin. Dazu müssen die unnötigen Brüche angegangen werden. Dazu zählt in meinen Augen kurzfristig: die Umsetzung von Hilfsmittel- und Betäubungsmittel-Rezepten als E-Rezepte und die damit verbundenen Erleichterungen zur Erfüllung vom regulatorischen Rahmen (Kostengenehmigungen und Dokumentationspflichten). "In der Arzneimittelversorgung durch Apotheken, die in meinen Augen die aktuell bestmögliche und unverzichtbare Form der pharmazeutischen Gesundheitsversorgung ist, wünsche ich mir eine sofortige Anpassung des Honorars zur Sicherung der Infrastruktur. " Wir brauchen unbedingt gut nutzbare digitale Identitäten, die auch mit machbarem Umfang erreichbar sind (z. B. Apotheken-Ident. ) und das Abbilden von Stellvertreter:innen wie Eltern für kleine Kinder oder erwachsene Kinder für pflegebedürftige Eltern und das zudem nicht 1:1, weil sich die Sorgearbeit idealerweise auf mehrere Schultern verteilen lässt. In der Arzneimittelversorgung durch Apotheken, die in meinen Augen die aktuell bestmögliche und unverzichtbare Form der pharmazeutischen Gesundheitsversorgung ist, wünsche ich mir eine sofortige Anpassung des Honorars zur Sicherung der Infrastruktur. Diese kann dann auch als Helfer ins Digitale, in Sachen Prävention und akutem Versorgungsbedarf, neue Aufgaben übernehmen. Also da steckt viel Potenzial drin, dass es richtig gut wird! Unseren ausführlichen Bericht zum 5. E-Rezept Summit 2024 könnt ihr hier nachlesen! - Published: 2024-06-17 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/ti-insights-e-rezept-mit-hannes-neumann-gematik/ Das elektronische Rezept löst das rosafarbene Papierrezept bereits seit einigen Jahren schrittweise ab. Seit dem 1. Januar 2024 ist es nun verpflichtend: Verschreibungspflichtige Arzneimittel werden von Ärztinnen und Ärzten ausschließlich auf elektronischem Weg verordnet. Das E-Rezept kann über die elektronische Gesundheitskarte oder eine E-Rezept-App verwaltet und eingelöst werden. Die Reise wurde durch unseren E-Rezept Summit Jahr für Jahr begleitet und fand in diesem Jahr mit seiner 5. Ausgabe sein großes Finale. Doch das ist noch lange nicht das Ende unserer TI-Reihe, die die Entwicklung der Digitalisierung in der Gesundheitsbranche begleitet. Noch in diesem Jahr setzen wir unsere Serie fort: Am 22. Oktober findet der zweite TI-Messenger Summit in Erlangen (und digital) statt und am 19. November folgt der erste ePA Summit in Essen (und digital). Hannes Neumann, Produktmanager für das E-Rezept bei der gematik GmbH, hat die Entwicklung des E-Rezepts von den Grundsteinen bis zur Verpflichtung begleitet und kennt die Höhen und Tiefen dieses Weges. In unserem Interview haben wir ihn zu seinen Erlebnissen und Eindrücken auf dieser Reise befragt. INNO3: Wenn du an die letzten fünf Jahre E-Rezept zurückdenkst, was waren aus deiner Sicht die emotionalsten Momente und warum? Hannes Neumann: Der Start im Sommer 2021 war nach intensiver Konzeptions-, Spezifikations- und Umsetzungsphase ein großer Schritt bei der Realisierung des E-Rezeptes, denn erstmals konnte man das E-Rezept in der Arztpraxis und Apotheke erleben. Ebenso die Botschaft, dass alle Apotheken ab September 2022 in der Lage sind, E-Rezepte einzulösen. Persönlich ist natürlich die erste eigene Erfahrung mit dem E-Rezept in der selbst entwickelten App besonders emotional. "Persönlich ist natürlich die erste eigene Erfahrung mit dem E-Rezept in der selbst entwickelten App besonders emotional. " INNO3: Was waren aus deiner Perspektive die größten Learnings im ersten halben Jahr, seitdem das E-Rezept im Januar 2024 verpflichtend eingeführt wurde? Hannes Neumann: Wenn du glaubst, du hast nach 2,5 Jahren umfangreicher Pilotierung schon alles gesehen, dann irrst du. Es kann immer neue, unvorhergesehene Themen geben. Damit sollte man trotz aller Vorbereitungen immer rechnen. Dennoch funktioniert das E-Rezept nach einer Phase der Einarbeitung in vielen Praxen während des ersten Quartals flächendeckend und viele Praxen spiegeln uns, dass sie auf das E-Rezept schon heute nicht mehr verzichten wollen. Hannes Neumann beim 5. E-Rezept Summit mit seinem Impuls "Einführung und Roadmap E-Rezept"INNO3: Was ist deiner Meinung nach der größte Mehrwert, den das E-Rezept für die Patient:innen und Versicherten mit sich bringt? Hannes Neumann: Gegenwärtig ist der größte Mehrwert für Versicherte die Möglichkeit, Folgerezepte auch ohne Besuch der Praxis ausstellen zu lassen, sofern im laufenden Quartal schon einmal ein Versicherungsnachweis in der Praxis vorgelegt wurde - das heißt, die Gesundheitskarte gesteckt wurde. Auch die Option, einen Botendienst zu nutzen und so die Häuslichkeit nicht einmal verlassen zu müssen, kann für Patienten mit körperlichen Einschränkungen eine große Entlastung bedeuten. "Gegenwärtig ist der größte Mehrwert für Versicherte die Möglichkeit, Folgerezepte auch ohne Besuch der Praxis ausstellen zu lassen (... ) Mit Einführung der ePA für alle in 2025 wird sich auch der medizinische Nutzen (... ) deutlicher zeigen. Denn dann erhalten Praxis- und Apothekenmitarbeitende Zugriff auf die Historie aller bisherigen Verordnungen und Abgabeinformationen eines Patienten und können dank dieser Übersicht besser beraten. " INNO3: Auf welche zukünftige Weiterentwicklung oder Vernetzung des E-Rezepts freust du dich am meisten und warum? Hannes Neumann: In Kürze werden Krankenkassen nicht nur eigene App-Lösungen für den Zugriff auf das E-Rezept anbieten, sondern auch das Stecken der Gesundheitskarte in der Praxis durch eine sogenannte „elektronische Ersatzbescheinigung“ ersetzen. Auch das kann dann aus der Krankenkassen-App heraus bequem von zu Hause aus erfolgen. Mit der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle im Jahr 2025 wird sich – nach den bisher eher logistischen Vorteilen – auch der medizinische Nutzen deutlicher zeigen. Denn dann erhalten Praxis- und Apothekenmitarbeitende Zugriff auf die Historie aller bisherigen Verordnungen und Abgabeinformationen eines Patienten und können dank dieser Übersicht besser beraten. INNO3: Wenn du dir etwas im Kontext des E-Rezepts wünschen könntest, das sofort umgesetzt wird, was wäre es? Hannes Neumann: Es gibt noch einzelne Funktionen in manchen Praxisverwaltungs- und Warenwirtschaftssystemen, die noch verbessert werden könnten – trotz aller Bemühungen, eine gute User Experience in allen Systemen zu erreichen. Wir haben in Implementierungsleitfäden diese Themen den Softwareherstellern aufgezeigt und viele Hersteller machen dazu in unserem TI Score (https://www. ti-score. de/) transparent, ob sie die Themen umgesetzt haben. Eine schnellere Weiterentwicklung aller noch nicht mit Score „A“ bewerteten Lösungen wünsche ich mir im Interesse der Praxen und Apotheken, die mit den Systemen dennoch täglich arbeiten. "eine gute User Experience in allen Systemen zu erreichen (... ) wünsche ich mir im Interesse der Praxen und Apotheken, die mit den Systemen dennoch täglich arbeiten. " Unseren ausführlichen Bericht zum 5. E-Rezept Summit 2024 könnt ihr hier nachlesen! - Published: 2024-06-10 - Modified: 2024-10-29 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-5-erezeptsummit-leipzig/ Leipzig, 10. 06. 2024 Seit dem 1. Januar 2024 ist das E-Rezept in Deutschland Pflicht für Apotheken und Vertragsärzt:innen. Trotz eines holprigen Starts mit einigen "absurden" Forderungen nach Rückkehr zum Papier, haben sich digitale Verschreibungen etabliert. Mehr als 220 Millionen E-Rezepte wurden bisher ausgestellt. So markierte der 5. E-REZEPT SUMMIT, der letzte Woche im Kupfersaal in Leipzig sowie digital stattfand, das große Finale der E-Rezept-Eventreihe. Zum fünften und letzten Mal kamen über 100 Teilnehmende vor Ort sowie zahlreiche Zuschauer:innen im Livestream zusammen, um sich über den aktuellen Stand und die Zukunft des E-Rezepts auszutauschen. Die Veranstaltung begann mit einer einleitenden Keynote von Sebastian Zilch (Leiter eHealth, TI und gematik, Bundesministerium für Gesundheit), der mehrere wichtige Aspekte in Bezug auf das E-Rezept und die elektronische Patientenakte (ePA) betonte. Trotz anfänglicher Herausforderungen habe sich das E-Rezept erfolgreich in der Gesundheitsversorgung etabliert. Es habe nicht nur den Weg für eine verbesserte Versorgungsqualität und Effizienz geebnet, sondern auch den Papieraufwand erheblich reduziert und den Informationsfluss beschleunigt. Zilch unterstrich die Bedeutung einer vollständigen Digitalisierung, um die Telematikinfrastruktur wirksam nutzen zu können, insbesondere im Bereich der Pflege. An der erfolgreichen Umsetzung dieser digitalen Transformation müssen alle gemeinschaftlich arbeiten, um eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Das E-Rezept in der Rundumbetrachtung: Status Quo, Erfahrungen und Zukunftsvisionen In der Eröffnungssession moderierte Hannes Neumann (Produktmanager E-Rezept, gematik GmbH) eine angeregte Diskussion. Auf dem Podium saßen Nicole Löhr (Vorständin, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen), Christian Hälker (Geschäftsführer, PKV Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. ), Katrin Rinder (Director RX Services, DocMorris), Markus Göner (Fachbereichsleiter Digitalisierung & Digitale Transformation, IKK classic) und Dr. Uwe Krasselt (Apotheker, Schlehen-Apotheke Leipzig). Die Expert:innen beleuchteten den aktuellen Stand des E-Rezepts, diskutierten Herausforderungen und Erfolge und gaben einen umfassenden Überblick über die bisherigen Erfahrungen. Es wurde deutlich: Trotz Fortschritten bleibt die Implementierung herausfordernd, Prozesse funktionieren, sind aber ausbaufähig. Britta Marquardt (Mitglied der Geschäftsführung, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie), Prof. Dr. Wolfgang von Meißner (Hausarzt, Vorstandsmitglied für Digitalisierung Hausärztinnen- und Hausärzteverband Baden-Württemberg), Andreas Mohr (Beratungsapotheker und eHealth-Spezialist, AOK PLUS), Claudia Neuhaus (Apothekerin & Geschäftsführerin, Witzleben Apotheke Berlin), Maximilian Müller (SVP, CompuGroup Medical SE & Co. KGaA) und Mark Langguth (Berater & eHealth-Experte) diskutierten unter der Moderation von Susanne Koch (Bereichsleitung Politik und Kommunikation, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. ) in der zweiten Session „Machen statt Wollen- Mehrwerte jetzt in die Versorgung bringen! “, wie die Vorteile des E-Rezepts in die medizinische Praxis umgesetzt werden können. So schrecke die Komplexität des E-Rezepts noch ab. Eine Verpflichtung zur Nutzung bringe nichts, wenn die Lösung selbst die Zielgruppe nicht überzeugt. Die dritte Session des 5. E-REZEPT SUMMIT, moderiert von Laura Böhme (scanacs), konzentrierte sich auf die Zukunft des E-Rezepts und der elektronischen Patientenakte (ePA). Teilnehmer:innen dieser Diskussionsrunde waren Lukas Löffler (Redcare Pharmacy), Sven Pannicke (spectrumK), Lara Fürtges (Apothekerin), Claus Munsch (HMM Deutschland) und Detlef Hühnlein (ecsec GmbH). Weiterhin thematisierten die Panelist:innen die zukünftige Rolle der elektronischen Patientenakte (ePA) in Deutschland. Das Panel war sich einig: Die Einführung der ePA braucht bessere Kommunikation, als es beim E-Rezept der Fall war. Workshops Neben den Podiumsdiskussionen bot der Summit auch praxisorientierte Workshops an. Claudia Hintz (Head of Product Management, scanacs) leitete den Workshop „Innovationsmethoden: Verliebt in das Problem! “, während Dr. Detlef Hühnlein (Geschäftsführer, ecsec GmbH) und Bruno Ristok (Geschäftsführer, C&S Computer und Software GmbH) den Workshop "eHealth-CardLink: Chancen und Risiken des neuen E-Rezept Einlöseverfahrens" moderierten. Diese Workshops boten den Teilnehmenden tiefe Einblicke in spezialisierte Themen und förderten den praxisnahen Austausch. Fazit und Ausblick: TI-MESSENGER SUMMIT am 21. /22 Oktober in Essen und digital & ePA-Summit am 19. November in Essen und digital Der 5. E-REZEPT SUMMIT und die E-Rezept Eventreihe war ein voller Erfolg und bot eine ideale Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen rund um das E-Rezept. Als wichtiges Thema des Summits kristallisierte sich zudem die Erweiterung auf weitere Rezeptarten und die Einbindung der Pflege heraus, die ab 2025 zur Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sein wird. Die ePA soll ab 2025 eingeführt werden und mit dem E-Rezept verknüpft werden. Somit freuen wir uns, der ePA am 19. November digital und vor Ort in Essen beim ePA-Summit eine Bühne zu geben und den organisatorischen, technischen und kommunikativen Vorbereitungen auf den Rollout bis hin zu den Mehrwerten der ePA für Patient:innen und Versicherte in den Blick zu nehmen. Beim 2. TI-MESSENGER SUMMIT am 21. /22. 10 in Erlangen und thematisieren wir die nächsten TI-Ausbaustufen inkl. ePA-Anbindung und Kommunikation zwischen Krankenkassen und Versicherten. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, Partnern und Unterstützern, die durch ihre Expertise und ihr Engagement zum Gelingen der Veranstaltungsreihe beigetragen haben. Ein großes Dankeschön gilt außerdem scanacs für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. - Published: 2024-06-06 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-future-of-health-xperience-mit-gesundheitskongress-mitteldeutschland-2024/ Leipzig, 22. 05. 2024 "Es macht Mut, dass das heute Undenkbare irgendwann nicht mehr undenkbar sein wird. " (Max Wiedemann - Bereichsleiter Unternehmensstrategie & Marke, AOK PLUS - im Rahmen der Konferenzsession "Mission Systemwechsel") Einen Blick in die Zukünfte der Gesundheitsversorgung und ihrer beteiligten Akteure: Das bot die zweite Auflage der future of health xperience am 15. und 16. Mai 2024 in Leipzig , erstmals ergänzt durch den parallel laufenden Gesundheitskongress Mitteldeutschland. Die Veranstaltung bildete erneut eine Plattform für frische Impulse, anregende Diskussionen und Live-Erfahrungen für alle Akteure im Gesundheitswesen: Von Kliniken und niedergelassene Therapeut:innen über Krankenversicherungen, Patient:innenvertretungen, Industrie (BigTech, Pharma, MedTech) einschließlich Healthcare Startups, Investor:innen, Politik und Interessenvertretungen, Forschung, Fachmedien sowie branchenübergreifende Interessent:innen. Im Fokus beider Konferenzbühnen standen der aktuelle Stand und die zukünftige Entwicklung der digitalen Transformation der Gesundheitsbranche in in Mitteldeutschland und deutschlandweit. Eröffnung der kombinierten Veranstaltung future of health xperience und Gesundheitskongress Mitteldeutschland Dr. Patrick Kramer, Futurist und Bodyhacker, eröffnete die future of health xperience mit einer inspirierenden Keynote. Dr. Kramer sprach über „Bio-Hacking – Per Do-It-Yourself zur Unsterblichkeit“ und führte das Publikum durch fünf Stufen der Selbstoptimierung: Messen und die Erhebung eigener Daten, Optimieren durch Schlaf, Bewegung und Ernährung, Stimulieren, Experimentieren und Upgrades in Form von Mikrochip-Implantaten. Grundlage war seine persönliche Geschichte, in der er durch die Prinzipien des Bio-Hacking seine Gesundheit maßgeblich verbessern konnte. Parallel dazu eröffnete der Gesundheitskongress Mitteldeutschland unter der Moderation von Dr. Ines Weinhold (WIG2 Institut). Petra Köpping (Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) und Dr. Stefan Knupfer (Vorstand der AOK PLUS) betonten in ihren Grußworten (Petra Köpping) und der darauffolgenden Keynote (Dr. Stefan Knuper) die Bedeutung innovativer Gesundheitslösungen und die Notwendigkeit eines kooperativen und patientenzentrierten Ansatzes. Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen Die Digitalisierung des Gesundheitswesens stand im Mittelpunkt mehrerer Diskussionen und Vorträge beider Konferenzbühnen. So debattierten Vertreter :innen verschiedener Bereiche, darunter das Bundesministerium für Gesundheit (Sebastian Zilch – Leiter eHealth, TI und gematik) und die Universitätsklinik Leipzig (PD Dr. Nikolaus von Dercks – Leiter Medizinmanagement) in Session 1A: Reality Check- Zukünfte des Gesundheitswesens über die Notwendigkeit von Transparenz und Effizienz, um echte Fortschritte zu erzielen. Die Moderatorin Julia Hagen (Digital Health Expertin) führte durch die Diskussion, bei der besonders die Bedeutung von Vertrauen und der Überwindung von Misstrauen betont wurde. Auch die Session 3A: Next Big Things in Health: (R)Evolution der Gesundheit thematisierte Innovationen und Perspektiven, die das Gesundheitswesen revolutionieren können. Innovative Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), wurden unter anderem von Delia Strunz (Director Government Affairs & Policy Deutschland, Johnson & Johnson) als Schlüsselelemente identifiziert, um die Effizienz zu steigern und die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Luisa Wasilewski (Digital Health Expert & Managing Director, Brainwave) betonte die Bedeutung digitaler Therapien und des Remote Patient Monitorings, jedoch müssten eine vollständige digitale Ausstattung und Vernetzung zur Prämisse werden, um den Einsatz weitere Schlüsseltechnologien wie KI zu ermöglichen. Auch PD Dr. Christian Elsner (Partner, PwC Deutschland ehem. Klinik-Vorstand) beleuchtete die vielschichtigen Möglichkeiten von KI, bspw. in der telemedizinischen Ferndiagnostik und in der automatisierten Symptomerkennung. Er appelierte dabei für einen ausgewogenen, nutzenorientierten Ansatz in Bezug auf den Datenschutz. Martin Brumm (Director E-Health, Redcare Pharmacy) nahm die Apotheken-Perspektive ein und beleuchtete die Herausforderungen im kundennahen Teil des Gesundheitssektors – Chancen zur Bewältigungen stellten dabei die elektronische Patientenakte (ePA), Cardlink und das E-Rezept dar. Regionale Innovationen und Projekte Innovative Projekte und Netzwerke aus und in Mitteldeutschland, die maßgeblich zur Digitalisierung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen, wurden in der Session 1B: Status Quo und Ausblick – Innovative Healthcare- Projekte in Mitteldeutschland vorgestellt. So präsentierten Vertreter:innen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ihre Initiativen: André Hofmann (biosaxony) präsentierte das international agierende, sächische Cluster „biosaxony“ , Dr. Elisa Haucke (Bündnismanagement, Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung) stellte das Translationsregion für digitalisierte Gesundheitsversorgung-Strategie Projekt vor und Universitäts-Professor Dr. med. Orlando Guntinas-Lichius präsentierte das Bündnis „wecare“. Alle Initiativen fördern die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch in der Region und tragen zur Entwicklung neuer, digitaler Gesundheitslösungen bei – so begleitet „biosaxony“ Startups und innovative Organisationen auf dem Weg ihrer Idee aus dem Büro oder Labor bis hin zum Patient:innenbett. Die TDG begleitet Strukturwandel-Projekte in der Region Sachsen-Anhalt und schafft in Form von Forschung und Entwicklung neue innovative Lösungen für immer realer werdende Probleme im Bereich der Digitalen Versorgung - mit Fokus auf digitale Innovationen in der Pflege. Das Bündnis „wecare“ begleitet innovative Akteure in Thüringen und fokussiert sich dabei auf digitale Lösungenzur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Internationale Perspektiven und branchenübergreifende Best Practices Auch in diesem Jahr wurde in Leipzig wieder über den Tellerrand geschaut: Einblicke in internationale und fachübergreifende Best Practices und Innovationen boten eine erweiterte Perspektive auf die Anwendungsmöglichkeiten digitaler Technologien im Gesundheitswesen. In Session 2A: Beyond Health – Blick über den Tellerrand der Branche & international referierte Jan Beger (GE HealthCare) über AI Advocacy und diskutierte die Nutzung von KI im Gesundheitswesen. Vorteile seien die Individualisierung der Behandlung im Umgang mit Patient:innen und die bessere, umfassendere Verarbeitung der Patient:innenndaten und eine damit einhergehende Entlastung der Ärzt:innen bei der Stellung von Diagnosen. Prof. Marcus Klöppel (Professor für Game Design & Development, Hochschule Macromedia) hingegen stellte die Integration von Gamification in die Gesundheitsversorgung vor. Gerade die motivatorischen Effekte, sowie das Flowerleben könnten in der Therapie von Patient:innen und der Ausbildung von Ärzt:innen und Pflegekräften hilfreich sein. Charlotte Rayet (Business France, French Healthcare Booster Germany) legte einen Vergleich des deutschen und französischen Gesundheitssystems vor: Sie konnte aufzeigen, dass es sowohl mit Blick auf Standort, Gesundheitssystem und Märkte große Unterschiede zwischen den beiden Ländern gibt. Dennoch plädierte sie für die Zusammenarbeit beider Länder, indem wir unsere Stärken bündeln. Auch Dr. Christian Ullrich (Bereichsleiter IT Betrieb Applikationen und Infrastruktur sowie Vertreter der Vorständin, SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse) blickte über die deutsche Grenze hinaus und verglich die gesetzlichen Basis-Digitalanwendungen in Großbritannien und Dänemark mit Deutschland - am Beispiel der jeweiligen Patientenakten. Daraus leitete er Impulse für die anstehende Einführung der ePA (elektronische Patientenakte) im Januar 2025 ab und welche Mehrwerte diese liefern muss, um eine breite Akzeptanz zu finden. Expedition Gesundheitswesen Vielfach diskutiert auf beiden Konferenzbühnen wurde die Notwendigkeit eines Systemwechsels im deutschen Gesundheitswesen. Dabei standen Themen... - Published: 2024-05-21 - Modified: 2024-05-21 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/health-insurance-hackcon/ Das einzigartige Format aus Hackathon (06. bis 08. 09. 2023) und Innovationskonferenz (07. 09. 2023) in der Krankenversicherung kehrt zurück: Erneut mit herausfordernden Fragestellungen realer Versicherer und einem spannenden Rahmenprogramm rund um Innovationen im Krankenversicherungssystem und die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. - Published: 2024-05-21 - Modified: 2024-05-22 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/ti-messenger-summit-2023/ Interoperables Instant-Messaging – kurz: Das sichere „Whatsapp“ für das Gesundheitswesen! Mit der Entwicklung des neuen Messaging-Standards für das deutsche Gesundheitswesen nimmt die Telematikinfrastruktur TI 2. 0 mehr und mehr Gestalt an. Bereits im Herbst 2022 hat die gematik den Weg für die anbieter- und sektorenübergreifende Kommunikation zwischen Leistungserbringern im deutschen Gesundheitswesen bereitet. Im Oktober 2023 werden die ersten zugelassenen TI-Messenger auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen das Instant Messaging ermöglichen. Pünktlich zum Start in der Testregion Hamburg laden wir mit freundlicher Unterstützung der gemaitk zum ersten TI-M SUMMIT 2023. - Published: 2024-05-21 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health/ Save-the-Date: Im Auftrag von vier Nachwuchs-Vereinen/Verbänden im Gesundheitswesen (Hashtag Gesundheit, bvitg_generation_next, BMC Brown Bag und AHIME Young Professionals) veranstalten wir ein einzigartiges Format für die Entscheider:innen von morgen – mit Impulsen, Workshops, Barcamp und jede Menge Next-Level-Networking! - Published: 2024-05-21 - Modified: 2024-05-22 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/future-of-health-xperience/ Die Digitalisierung nimmt im Gesundheitswesen eine herausragende Stellung ein: Nur hier vermögen digitale Innovationen in Form von effizienteren Prozessen, unbegrenzt verfügbaren Services und maßgeschneiderten Produkten Mehrwerte zu schaffen, die auf eines der Grundbedürfnisse aller Menschen direkt einzahlen – sogar Leben retten. Die future of health xperience bietet eine zweitägige Erlebnisreise durch die „Next Big Things in Health“ – mit zwei parallelen Konferenzprogrammen (DE/EN), Masterclass-Workshops, Fachausstellung mit Startup-Pavillon, Networking-Abendevent und Shuttle-Tour durch das Digital Health Ökosystem Leipzig. - Published: 2024-05-21 - Modified: 2024-05-21 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/4-e-rezept-summit/ Längst sollte es verpflichtend im deutschen Gesundheitswesen angekommen sein: das elektronische Rezept. Doch die Ruhestandsplanung des Muster 16-Papierformulars ist noch nicht abgeschlossen. Nach 3 erfolgreichen Veranstaltungen mit jeweils über 1. 000 digitalen Teilnehmer:innen bereiten wir gemeinsam mit scanacs erneut eine virtuelle Bühne für einen der Key-Enabler der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem. Die E-REZEPT EVENTREIHE ist eine gemeinsame Veranstaltungsserie mit scanacs. - Published: 2024-05-21 - Modified: 2024-05-21 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/cyber-risk-security-in-health/ Impulsvortrag und Q&A rund um IT-Sicherheit im Gesundheitswesen: Wie angreifbar sind unsere digitalen Gesundheitsdatenspeicher? Zum Anlass nehmen wir die jüngsten Cyberangriffe auf GKV-Datensysteme (BITMARCK, AOK). Was ist im Rückblick eigentlich passiert? Hätten die Sicherheitslücken im Vorfeld gefunden werden können oder sogar müssen? Und wie können Angriffe präventiv abgewendet werden? Experte: Martin Tschirsich (Geschäftsführer ZFT. COMPANY und IT-Sicherheitsexperte, CCC) - Published: 2024-05-21 - Modified: 2024-05-22 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/green-health-forum/ Soziale und ökologische Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit und umgekehrt. Der Klimawandel stellt unser Gesundheitswesen in diesem Spannungsverhältnis vor nie dagewesene Herausforderungen. Unter „Green Health“ verstehen wir Nachhaltigkeit im Gesundheitssystem mit all seinen Facetten – von der medizinischen Versorgung über die kulturelle Transformation bis zur gesetzlichen Berichterstattung. Im Rahmen der Session-Themen „Klimawandel und Gesundheit“, „Nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen“ sowie „Globale und branchenübergreifende Best Practices“ setzen wir das Thema Nachhaltigkeit beim ersten GREEN HEALTH FORUM 2023 für alle Akteure des Gesundheitswesens und darüber hinaus auf die Agenda. - Published: 2024-04-19 - Modified: 2024-05-22 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/2-diversity-in-health-congress/ Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen: ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. Nach einer erfolgreichen Erstauflage des Formats 2022 geht die digitale Veranstaltung in die zweite Runde: Mit einem noch breiteren Themenspektrum rund um die Vielfalt im Gesundheitssystem. - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-06-18 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/lvl-up-health-vol-2/ Im Auftrag von vier Nachwuchs-Vereinen/Verbänden im Gesundheitswesen (Hashtag Gesundheit, bvitg_generation_next, BMC Brown Bag und AHIME Young Professionals) veranstalten wir zum zweiten Mal das deutschlandweit einzigartige Format für die Entscheider:innen von morgen – mit Impulsen, Workshops, Barcamp und jede Menge Next-Level-Networking! - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-09-11 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/epa-summit-2024/ Die Elektronische Patientenakte (ePA) wird die zentrale Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems. Für Januar 2025 ist verpflichtende Einführung mit Opt-Out-Verfahren geplant – und damit verbunden eine Nutzung durch einen Großteil der Versicherten in Deutschland. Wo stehen wir bei der Einführung der ePA Ende 2024? Welche Herausforderungen bestehen? Und welche Mehrwertversprechen gehen mit der Einführung einher? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus des 1. ePA SUMMITs 2024. - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-04-22 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/health-datathon-data-week-leipzig-2024/ Die Data Week Leipzig ist die Netzwerk- und Austauschplattform zu KI und Daten in Leipzig. Gemeinsam mit Praxispartnern richetet INNO3 im Jahr 2024 einen datengetriebenen Hackathon („Datathon“) rund um neue Use-Cases im Gesundheitswesen aus. Weitere Informationen folgen. - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-04-17 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/3-diversity-in-health-congress/ Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen: ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. Nach zwei erfolgreichen Auflagen 2022 und 2023 geht die virtuelle Veranstaltung nun in die dritte Runde: Mit einem erneut breiten Themenspektrum rund um die Vielfalt im Gesundheitssystem. - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-04-17 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/5-e-rezept-summit/ Nach 4 erfolgreichen Veranstaltungen mit jeweils über 1. 000 digitalen Teilnehmer:innen bereiten wir mit freundlicher Unterstützung der gematik zum letzten Mal eine virtuelle Bühne für einen der Key-Enabler der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem. Die E-Rezept-Eventreihe wurde 2021 gemeinsam initiiert mit scanacs. - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-04-17 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/barcamp-healthtech-ai-2024/ Das Barcamp rund um die aktuellen Hot Topics in Digital Health – von AI-as-a-Service über TI-Anwendungen bis hin zur KHZG-Umsetzung. Werde vom Teilnehmenden zum Teilgebenden, bring deine Session ein und diskutiere mit Branchenexpert:innen die digitale Zukunft des Gesundheitswesens – am 28. 08. 2024 in Leipzig. - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-07-23 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/6-health-insurance-hackcon/ Das einzigartige Format aus Hackathon (03. bis 05. 09. 2024) und Innovationskonferenz (04. 09. 2024) in der Krankenversicherung kehrt zurück: Erneut mit herausfordernden Fragestellungen realer Versicherer und einem spannenden Rahmenprogramm rund um Innovationen im Krankenversicherungssystem und die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-06-10 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/2-ti-messenger-summit-2024/ Interoperables, sicheres Instant-Messaging für das Gesundheitswesen! Das versprechen die TI-Messenger auf Basis der Telematikinfrastruktur (TI). Die esten Messenger für die Kommunikation zwischen Leistungserbringenden befinden sich bereits in der Zulassung. 2024 folgt die zweite Ausbaustufe und involviert auch Krankenkassen und Versicherte. Beim 2. TI-MESSENGER SUMMIT blicken wir zurück auf die ersten Praxis-Erfahrungen, zeigen Use Cases auf und blicken in die Zukunft der vernetzten Kommunikation im Gesundheitswesen. - Published: 2024-04-16 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/weact-con-wehackathon/ Die Teilnehmenden der WeACT Con 2024 erwartet ein abwechslungsreiches Programm zu den Themen Umwelt – Gesundheit – Nachhaltigkeit. Im Sinne gebündelter Ressourcen und für das gemeinsame Ziel eines Leitkongresses geht das von INNO3 im Jahr 2023 iniitierte Format „GREEN HEALTH FORUM“ ab 2024 in der WeACT Con auf. Ein besonderes Highlight wird dabei der WeHACKATHON – IDEEN WERDEN LÖSUNGEN (powered by INNO3) sein. Hierbei erarbeiten unterschiedliche Teams anhand von ganz konkreten Fragestellungen innovative Lösungen, welche anschließend vorgestellt und prämiert werden. Hackathon-Schirmherr ist Dr. Eckart von Hirschhausen (Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen). - Published: 2024-04-16 - Modified: 2024-05-22 - URL: https://www.inno3.de/eventinfo/future-of-health-xperience-vol-2-x-gesundheitskongress-mitteldeutschland/ Hier dreht sich alles um das Heute und Morgen in der Gesundheitsversorgung: die „next big thing(s) in health“ – live on stage bei der future of health xperience! Die zweite Auflage des Formats findet am 16. 05. 2024 in Leipzig statt – erstmals mit einem parallelen Bühnenprogramm „Gesundheitskongress Mitteldeutschland“ und mit Pre-Abendevent am Vortag (15. 05. 2024) - Published: 2024-03-05 - Modified: 2024-06-06 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-3-diversity-in-health-congress-2024/ Vergangenen Dienstag, am 27. 02. 2024, fand der 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS statt. Der Kongress wurde mit Inno3, gemeinsam mit dem WIG2 Institut und der Universität Leipzig (Health Economics and Management) veranstaltet. Unterstützt wurde der Kongress von AstraZeneca Deutschland, mkk- meine krankenkasse, Pfizer und Medienpartner Health&Care Management. Erneut war es uns ein Anliegen, der Diversität im Gesundheitswesen eine Bühne zu geben und Themen zu beleuchten, die sonst wenig Beachtung finden: Beispielsweise Trans*-Medizin, diversitätssensible Pflege, Diskriminierung, Zugänge der Gesundheitsversorgung für verschiedene Personengruppen oder inklusive Medizin. Das Programm umfasste somit eine breite Palette von Themen und Beiträgen. Dadurch konnte an einem vielseitigen Kongresstag die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Handlungsstrategien hinsichtlich einer inklusiven Gesundheitsversorgung diskutiert werden. Nach den einleitenden Grußworten von WIG2 Institut- Geschäftsführerin Dr. Ines Weinhold begann die Veranstaltung offiziell mit einer inspirierenden Keynote von Awa Naghipour (sie/-) und Lucia Mair (sie/ihr). Beide sind im Vorstand im Verein Feministische Medizin e. V. Awa Naghipour ist neben der Vereinsaktivität als medizinische Forscher:in in der Abteilung für geschlechtssensible Medizin an der Uni Bielefeld beschäftigt und Lucia Mair ist Ärztin sowie Medizinanthropologin an der Universität Wien. Sie beleuchteten das Thema Diversität unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit und zeigten auf wo, wie und warum unser Gesundheitswesen diskriminiert. Deutlich wurde: Es gibt in der Medizin eine festgewachsene Norm (cis-männlich, heterosexuell, gesund, weiß) und alle Personen, die dieser Norm nicht entsprechen, werden in der Forschung und Lehre weniger abgebildet und berücksichtigt – daraus resultieren unter anderem Diskriminierung sowie ein erschwerter Zugang zur Gesundheitsversorgung: „Es fehlt an medizinischer Forschung und an Wissen, dass die Realität unserer diversen Gesellschaft abbildet. Die Biomedizin hat sich für eine ausschließlich für eine zu lange Zeit einem normierten Standartkörper gewidmet, der nur einem kleinen Teil unserer Gesellschaft entspricht“ - Awa Naghipour Die eindrückliche Keynote ebnete den Weg für den Themenspektrum des Kongresses, der genau an dieser Stelle ansetzt: Wie kann eine Gesundheit für alle gewährleistet werden, die individuelle Faktoren und Bedürfnisse berücksichtigt? Queering Medicine als Perspektive und Praxis Die erste Session Queering Medicine konzentrierte sich als Perspektive auf die Gesundheitsversorgung von LGBTQI*-Personen. Die Session wurde eingeleitet von Robin Ivy Osterkamp (keine Pronomen). Robin Ivy zeigte zunächst auf, was es bedeutet, Trans* im Gesundheitssystem zu sein – so müssten Trans*-Personen Pathologisierung, fehlendem Wissen zu trans* Bedarfen und Paternalismus fürchten. Die Folgen seien Vermeidungsverhalten von Trans*-Personen hinsichtlich des Aufsuchens von Gesundheitseinrichtungen, Diskriminierung und Anpassungsdruck beispielsweise durch die Richtlinien des Medizinischen Diensts und der Reproduktion von Zweigeschlechtigkeit. Dem Vortrag von Robin Ivy schloss sich Dimitri Bilyarchyk (er/ihm) an. Dima ist Founder von Every Health, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Gesundheitslösungen für die LGBTQI*- Community spezialisiert hat: „Die queere Bevölkerung wird öfter krank, sie ist unterversorgt und wächst sehr schnell und stetig an- Und genau hier setzt Every Health an – wir bauen die erste Online Praxis für die LGBTQIA*-Community auf und möchten die digitale Anlaufstelle für alle LGBTQIA+-Gesundheitsthemen werden“ - Dimitri Bilyarchyk Anschließend referierte Milena Siebald (sie/ihr) und zeigte anhand Don’ts (beispielsweise herunterspielen und pathologisieren) und Do’s (hinhören und ernst nehmen) einen diskriminierungssensitiven Umgang in der Begleitung und Behandlung von Trans*-Kindern und Jugendlichen auf. Den Abschluss der Session machte Eva Obernauer (sie/ihr) mit der Vorstellung des Programms Lebensort Vielfalt, der Qualifizierung und Zertifizierung für diversitätssensible Pflege und Gesundheitsförderung. Das zentrale Ziel des Qualitätssiegel sei es, Diskriminierungen und Benachteiligungen von Menschen in der Pflege zu vermeiden und dadurch Gesundheit zu fördern. In einer späteren Session erhielten von Stephanie Klingenmeier (sie/ihr) von Pflege im Quadrat konkrete Einblicke aus der Praxis. So ist Pflege im Quadrat die Piloteinrichtung für das erweiterte Programm des Qualitätssiegels. Stephanie Klingenmeier zeigte an konkreten Anwendungsbeispielen den Umgang mit der Diversität der Patient:innen (z. B. die offene Nachfrage nach Bezugspersonen und nicht explizit nach Ehepartner/Partner:innen) aber auch im Personalmanagement (beispielsweise die Schaffung einer Remote-Arbeitsstelle für eine neurodivergente Person). (K)ein gerechtes Gesundheitssystem! ? – systemische Herausforderungen In der zweiten Session wurde sich dem Thema Diversität im Gesundheitswesen aus systemischer Perspektive genähert. Prof. in Dr. med. Verina Wild (sie/ihr), Professorin für Ethik der Medizin, Universität Augsburg, stellte am Beispiel von Corona die sozialen Determinanten von Gesundheit und Gerechtigkeit dar und verdeutlichte: Je ärmer / strukturell benachteiligter, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Krankheit und Mortalität. Sie appellierte u. a. zu mehr Datenerhebung sozialer Gradienten, einem tieferen Verständnis für soziale Vulnerabilitäten sowie bei der Planung von Gesundheitsmaßnahmen Ungleichheiten mitzudenken – insbesondere unter Beteiligung betroffener Gruppen. Prof. in Dr. med. Meryam Schouler-Ocak (sie/ihr), leitende OÄ der Psychiatrischen Institutsambulanz an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité, stellte die verschiedenen Formen von Diskriminierung, Stigmatisierung und Rassismus vor und zeigte die Auswirkungen auf die Gesundheit auf. So werden Personen mit Migrationshintergrund beispielsweise mit einem erhöhten Risiko für mindestens eine psychiatrische Erkrankung assoziiert. Diskriminierung ist somit ein erheblicher Faktor der gesundheitlichen Ungleichheit. „Die erhöhte Inzidenzrisiken für eine erhöhte Schizophrenie und ähnliche Störungen unter Migarnt:innen persisitiert auch in der 2. Generation. Vermutet wird, dass nicht biologisch und genetische Faktoren dafür verantwortlich gemacht werden können, sondern es sind die sozialen Lebensfelder. “ - Prof. in Dr. med. Meryam Schouler-Ocak Dr. Nora Gottlieb, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung an der Universität Bielefeld, referierte zum Asylbewerberleistungsgesetz und die Auswirkungen auf Geflüchtete und das Gesundheitssystem. Sie machte deutlich, dass das AsylBLG negative Effekte auf die Gesundheit und den Zugang zur Versorgung hat: So bedeutet es erhöhte Belastungen für Leistungserbringende sowie mehr Kosten, weniger Kontrolle und Effizienz für das Gesundheitssystem. Die Konklusion lautete: Das AsylbLG wirkt seinem erklärten Ziel der Kostenminimierung entgegen. Diversitäts- und Individualmedizin als Ziel der Gesundheitsversorgung Session Drei fokussierte sich auf die Diversitäts- und Individualmedizin, wobei die Diversitätsmedizin das Ziel der gesundheitlichen Gleichstellung formuliert und die Individualmedizin den individuellen Patienten mit seinen Hintergründen und Gegebenheiten in den Vordergrund stellt, um für ihn eine bestmögliche Therapie zu ermöglichen. Die Session wurde mit einem Impuls von Ulrike Haase (sie/ihr), Referentin für Frauen*gesundheitspolitik beim Netzwerk behinderter Frauen Berlin e. V. gestartet. Sie zeigte auf, mit welchen Barrieren Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen konfrontiert sind: Neben physisch räumlichen Barrieren wie nicht überwindbare Stufen und kommunikative Barrieren (z. B. schwere Sprache für... - Published: 2024-02-22 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-dr-nora-gottlieb/ Der DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS setzt sich dafür ein, ein ganzheitliches Verständnis für die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu fördern und diesem Thema eine Plattform zu bieten. Wir möchten den Fokus darauf legen, wie ein gleichberechtigter Zugang zur Gesundheitsversorgung gewährleistet werden kann, der die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt. Im Vorfeld des 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS hatten wir die Gelegenheit, im Rahmen der #Diversity-Talks ein kurzes Interview mit Dr. Nora Gottlieb zu führen. Dr. Nora Gottlieb forscht an der Universität Bielefeld im Bereich Public Health. Ihre Forschungsschwerpunkte sind gesundheitliche Ungleichheiten, der Einfluss struktureller Faktoren – wie z. B. gesetzliche Rahmenbedingungen oder Beschäftigungsverhältnisse - auf die Gesundheit in Migrationskontexten, und die Rolle von Evidenz in politischen Entscheidungsprozessen. INNO3: Was verstehst du unter Diversität im Gesundheitswesen? Dr. Nora Gottlieb: Diversität im Gesundheitswesen bedeutet für mich zum einen, dass das Gesundheitssystem die Vielfalt der Gesellschaft abbildet, und zum anderen den unterschiedlichen Bedarfen und Bedürfnissen gerecht wird. INNO3: Wie spielt das bei deiner Arbeit eine Rolle und welche Rolle spielen evidenzbasierte Ansätze dabei? Dr. Nora Gottlieb: Meine Antwort darauf ist vielleicht in Teilen ein bisschen provokant. Zum einen dreht sich meine Forschung um gesundheitliche Ungleichheit im Zusammenhang mit Migration, speziell Fluchtmigration und prekäre Arbeitsmigration. Insofern spielt Diversität in Gesundheitspolitik und Gesundheitswesen eine große Rolle in meiner Arbeit. Andererseits glaube ich, dass Evidenz keine große Rolle spielt, wenn es um die Umsetzung eines diversitätsgerechteren Gesundheitswesens geht. "Man wüsste grundsätzlich, wie man die Gesundheitsversorgung diversitätsgerechter gestalten könnte und man wüsste auch, wie das umzusetzen wäre. Das ist dann keine Frage der Evidenz, das ist auch keine 'Rocket Science', sondern eine Frage der politischen Entscheidung. " Tatsächlich fragen wir uns als Forschende immer wieder selbstkritisch, inwiefern die von uns geschaffene Evidenz etwas beiträgt und wie wir die Diskrepanzen zwischen Wissen und Praxis verringern können; denn viele Probleme sind bereits erforscht und Lösungsansätze bekannt. Es mangelt dann eher am politischen Willen zur Umsetzung, zum Beispiel für Sprachmittlungen in der Gesundheitsversorgung – das ist jetzt ein konkretes Beispiel aus meinem Themenbereich von Migration und Gesundheit. Also, man wüsste grundsätzlich, wie man die Gesundheitsversorgung diversitätsgerechter gestalten könnte und man wüsste auch, wie das umzusetzen wäre. Das ist dann keine Frage der Evidenz, das ist auch keine „Rocket Science“, sondern eine Frage der politischen Entscheidung. INNO3: Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen sind deiner Ansicht nach erforderlich, um ein gerechteres Gesundheitssystem zu etablieren? Dr. Nora Gottlieb: Die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes wäre in meinem thematischen Bereich ein wichtiger Schritt, da es im Widerspruch steht, nicht nur zu Diversität, Gleichstellung und Inklusion, sondern auch zu Normen, die im Grundgesetz und in EU-Richtlinien verankert sind. Zudem ist es ineffektiv. In unserer Forschung konnten wir belegen, dass das Gesetz die Zwecke, die es angeblich verfolgt, nicht erreicht, beispielsweise Kosteneinsparungen. In der Realität entstehen mehr Kosten und Bürden für das Gesundheitssystem. Unserer Forschung zufolge wäre ein inklusiver Ansatz daher rechtlich und ethisch angemessener und auch effektiver – und die Anwendung der „Massenzustrom-Richtlinie“ für ukrainische Geflüchtete hat auch gezeigt, dass er möglich ist. Hier ist also ein Beispiel, wo wir Evidenz zu diversitätsfreundlicher Gesundheitspolitik generieren. Es wäre toll, wenn sie sich auf politische Entscheidungen auswirken würde, aber ich bin da leider skeptisch. "Statt Diversität und Inklusion als Bürde oder Zusatzleistung für „Andere“ zu betrachten, sollten wir sie als eine Stärke und Bereicherung für unsere Gesellschaft begreifen. " Dahingehend wäre ein ganz wichtiger weiterer Schritt eine Veränderung unsere gesellschaftlichen Narrative rund um Diversität und Inklusion. Statt Diversität und Inklusion als Bürde oder Zusatzleistung für „Andere“ zu betrachten, sollten wir sie als eine Stärke und Bereicherung für unsere Gesellschaft begreifen. Diversität verbindet uns; und ein Gesundheitswesen, das diversitätsgerechter ist, kann uns allen zugutekommen. Ein Umdenken in dieser Hinsicht könnte dazu beitragen, mehr Akzeptanz und Unterstützung für diversitätsfreundliche Maßnahmen zu schaffen. Darüber hinaus denke ich, dass es wichtig wäre, die strukturellen und institutionellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen so zu gestalten, dass Gesundheitsdienstleistende die Bedürfnisse und Anforderungen einer vielfältigen Gesellschaft besser erfüllen können, ohne zusätzliche Belastungen auf sie zu laden. Eine grundlegende gesundheitspolitische Maßnahme wäre daher, das Gesundheitssystem wieder stärker von wirtschaftlichen Zielvorgaben zu lösen und stattdessen das Wohl der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Förderung von Gesundheit sollte das oberste Ziel sein, sowohl für die Nutzer:innen des Gesundheitssystems als auch für die Anbieter:innen. Wirtschaftliche Überlegungen sollten da Mittel zum Zweck sein, nicht das Ziel. Und letztendlich wäre es wichtig, mehr Diversität in politischen Entscheidungsprozessen zu fördern, um eine diversitätsfreundlichere Gestaltung gesellschaftlicher Institutionen wie dem Gesundheitssystem zu ermöglichen. Mehr Partizipation und Vielfalt in den Entscheidungsgremien könnten dazu beitragen, eine breitere Palette von Perspektiven zu berücksichtigen und so zu einer inklusiveren Gesundheitsversorgung beizutragen. INNO3: Welches ist dein wichtigster Grundsatz für eine inklusive Gesundheitsversorgung? Dr. Nora Gottlieb: Es geht letztendlich immer um Menschen. Wenn wir Menschen immer als solche wahrnehmen, in all ihren Unterschieden, aber halt darin gleich, dass sie Menschen sind, haben wir schon viel gewonnen. INNO3: Ein Missverständnis über Diversität im Gesundheitswesen, welches ich aufklären möchte. . Dr. Nora Gottlieb: Diversität ist keine Last und keine Bürde, sondern Realität. Es ist etwas, das uns alle verbindet und deshalb ist ein diversitätsgerechtes Gesundheitswesen etwas, von dem wir alle profitieren können. "Es ist mir wichtig zu betonen, dass diese Themen nicht nur theoretische Überlegungen sind, sondern akute Anliegen darstellen, für die wir uns jetzt einsetzen müssen. " Außerdem würde ich gerne noch einmal auf das aktuelle politische Geschehen eingehen. In meiner akademischen Bubble fordern wir seit langem mehr Gleichstellung und Inklusion. Aber in der realen Welt entwickeln sich die Dinge in eine andere Richtung. Es ist mir wichtig zu betonen, dass diese Themen nicht nur theoretische Überlegungen sind, sondern akute Anliegen darstellen, für die wir uns jetzt einsetzen müssen. Hier in Deutschland geht es den meisten von uns noch relativ gut und wir fühlen uns sicher, aber selbst hier haben manche Menschen schon ein akutes Bedrohungsgefühl. Und wir können ganz aktuell an verschiedenen Beispielen sehen, wie schnell es dann plötzlich mit Diversität und mit Demokratie allgemein vorbei sein kann – und mit welchen katastrophalen Folgen. Ich würde mir wünschen, dass das der breiten... - Published: 2024-02-15 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-prof-in-dr-marie-von-lilienfeld-toal/ Der DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS ist dem Anliegen gewidmet, ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu fördern und dem Thema eine Plattform zu bieten. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie ein gleichberechtigter Zugang zur Gesundheitsversorgung ermöglicht werden kann, der die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigt. Wir wollen im Vorfeld der Veranstaltung mit Speaker:innen des Kongresses ins Gespräch kommen, um persönliche Einblicke in die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu gewinn. In Vorbereitung auf den 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS durften wir für unseren nächsten #Diversity-Talk mit Frau Prof. in Dr. Marie von Lilienfeld- Toal sprechen. Prof. in Dr. Marie von Lilienfeld-Toal ist Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie. Seit Juli 2023 verstärkt sie die Campusmedizin der Ruhr-Universität Bochum und baut dort das erste deutsche Institut für Diversitätsmedizin auf. In dem Interview sprachen wir mit ihr über die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen, die Herausforderungen bei der Integration diverser Faktoren in die medizinische Praxis und die Klärung von Begrifflichkeiten. INNO3: Diverstität im Gesundheitswesen bedeutet für mich... Dr. von Lilienfeld-Toal:... angemessene Repräsentanz aller Gruppen. INNO3: Inwiefern spielt Diversität bei Ihrer Arbeit eine Rolle? Dr. von Lilienfeld-Toal: Ich bin von Haus aus Hämatologin und Onkologin und betreue Menschen mit Krebs. Und die sind divers. Insofern ist das für mich täglich Brot, da Menschen vielfältig sind. Das heißt, die Diversität muss bei den Patient:innen berücksichtigt werden, wenn ich eine bestmögliche Therapie gewährleisten möchte. Die gleiche Therapie für alle ist nicht unbedingt die bestmögliche Therapie für jede Person. Die Notwendigkeit, diese Vielfalt zu berücksichtigen, um eine optimale Therapie für jeden zu gewährleisten, motivierte den Aufbau des Instituts für Diversitätsmedizin, insbesondere vor dem Hintergrund der Pandemie. "Die gleiche Therapie für alle ist nicht unbedingt die bestmögliche Therapie für jede Person. " Ich begann, mich mehr mit den Auswirkungen individueller Faktoren hinsichtlich der Epidemiologie, Biologie und Behandelbarkeit von Erkrankungen zu beschäftigen. Genau das nehmen wir beim Institut für Diversitätsmedizin in den Fokus. Hier hinkt Deutschland hinterher – wir sind fortgeschritten in der geschlechtersensiblen Medizin, aber in dem Moment, in dem noch andere Faktoren dazukommen, wird es relativ dünn. Und es wird erst recht sehr dünn, wenn man die Faktoren gemeinsam, also die Schnittstellen und Interaktionen betrachtet. Da ist noch viel zu tun. Das ist besonders wichtig, da unsere Gesellschaft nicht weniger vielfältig wird, sondern eher vielfältiger. INNO3: Welche konkreten Schritte müssen noch hinsichtlich eines diversen Gesundheitssystems gegangen werden? Dr. von Lilienfeld-Toal: Für mich ist Diversität im Gesundheitswesen ein schwammiger Begriff. Als allererstes ist zu klären, was damit eigentlich gemeint ist. Meinen wir das Verständnis und die Berücksichtigung der Diversität der Menschen, die wir behandeln, oder meinen wir die Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten? Das sind zwei verschiedene Perspektiven, die sicherlich miteinander verknüpft sind, aber die auch auseinandergehalten und im Einzelnen betrachtet werden sollten. Und für Ersteres, was auch der Schwerpunkt unseres Institutes ist, ist es als allererstes wichtig, die Begriffe präziser zu klären. Wir betrachten die Diversität als einen Aspekt, der durch verschiedene Systematiken, insbesondere im sozialen Bereich, kategorisiert und beschrieben wird. Es bleibt jedoch unklar, welche Rolle diese Systeme in der Medizin spielen. Stellt beispielsweise der Migrationshintergrund eines Individuums einen medizinisch relevanten Faktor dar? Wenn ja, welche Aspekte sind dabei von Bedeutung? Es ist außerdem sinnvoll zu hinterfragen, ob möglicherweise sozioökonomische Faktoren eine entscheidendere Rolle spielen, unabhängig von einem Migrationshintergrund. Zum Beispiel könnte die Tatsache, ob jemand auf der Straße lebt, medizinisch relevanter sein als der Migrationshintergrund. "Wir betrachten die Diversität als einen Aspekt, der durch verschiedene Systematiken, insbesondere im sozialen Bereich, kategorisiert und beschrieben wird. Es bleibt jedoch unklar, welche Rolle diese Systeme in der Medizin spielen. " Ein besonders aktuelles Beispiel für diese Überlegungen ist die Frage, wie wir mit den Begriffen „Race“ und „Ethnicity“ umgehen. Während dies in den USA stark betont und berücksichtigt wird, gestaltet sich die Übertragung dieses Konzepts und eine Übersetzung des Begriffs in Deutschland schwierig. Es ist wichtig zu betonen, dass es keine genetische Konstellation gibt, die Menschengruppen in „Rassen“ definiert. Somit können wir nicht einfach ein biologisch definiertes Konzept von „Rasse“ übernehmen, sondern dürfen nur die Aspekte berücksichtigen, die für uns tatsächlich von Belang sind. Bei „race“ ist auch vor allem das soziale Konstrukt und nicht so sehr eine angenommene Biologie gemeint. Rassismuserfahrungen hingegen sind in Deutschland durchaus relevant und spielen eine eigenständige Rolle. Jedoch ist fraglich, inwiefern kultureller Hintergrund oder biologische Gegebenheiten rassifizierter Gruppen mit medizinischer Diagnostik oder Therapie verbunden sind. In der Medizin gibt es sogar aus den USA stammende Race-Korrekturfaktoren, was in Deutschland schwer vorstellbar ist, da es sich um eine soziologische Variable handelt und nicht um eine biologische Grundlage. Zusammenfassend sollten wir uns darauf konzentrieren, Begriffe zu klären und nur über Themen zu sprechen, die medizinisch relevant sind. Wenn etwas keine Rolle in der medizinischen Diagnostik spielt, sollte es uns auch wirklich egal sein. INNO3: Auf welche weiteren Herausforderungen stoßen Sie in Ihrer Arbeit noch? Dr. von Lilienfeld-Toal: Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass wir uns von den ausgetretenen Pfaden der Medizin lösen müssen. Die Enge in unserem Denken hat ihre wissenschaftliche Begründung, vor allem durch unser stark naturwissenschaftliches Verständnis. Das Lernen in diesem Kontext ist experimentell ausgerichtet, wobei wir versuchen, nur eine Variable zu verändern, um den Einfluss zu verstehen. Dieses Vorgehen setzt jedoch voraus, dass alles andere konstant bleibt, was am besten bei genetisch identischen Mäusen im Labor funktioniert. Bei Menschen gestaltet sich dies aufgrund ihrer Vielfältigkeit schwieriger. "Das Streben nach Homogenität in der Forschung ist zwar wissenschaftlich nachvollziehbar, führt jedoch potenziell zu fehlender Evidenz für unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen und bringt zusätzliche Unsicherheiten und Schwierigkeiten mit sich. " Zudem erfordert es eine gewisse Bereitschaft, sich auf Unbequemlichkeiten und zeitaufwendige Prozesse einzulassen, was oft als hinderlich wahrgenommen wird. Vielleicht besteht hier die irrige Annahme, dass wir nicht die notwendige Zeit und das Geld dafür haben. Meiner Meinung nach ist dies ein Missverständnis, und die eigentliche Herausforderung liegt darin, anzuerkennen, dass nicht alles so geradlinig funktioniert wie bisher. Dieser Wandel betrifft nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern auch die Zusammenarbeit im Krankenhausumfeld. Es erfordert die gleiche Offenheit und Flexibilität in beiden... - Published: 2024-02-08 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-andrea-galle/ Am 27. 02. findet der 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS statt, der dem Anliegen gewidmet ist, ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu fördern und dem Thema eine Plattform zu bieten. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie ein gleichberechtigter Zugang zur Gesundheitsversorgung ermöglicht werden kann, der die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigt. Wir wollen im Vorfeld der Veranstaltung mit Speaker:innen des Kongresses ins Gespräch kommen, um persönliche Einblicke in die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu gewinnen. Für unseren nächsten #Diversity-Talk haben wir Andrea Galle 5 Fragen zur Vielfalt im Gesundheitswesen gestellt. Andrea Galle ist seit 1993 Alleinvorständin der mkk- meine krankenkasse, ehemals BKK VBU. Die Krankenkasse entwickelte sich von einer geschlossenen Betriebskrankenkasse mit 500 Mitgliedern zu eine der größten bundesweiten Krankenkassen mit über einer halben Millionen Mitglieder. Ihr Motto lautet dabei „Krankenversicherung über Geld und Paragrafen hinaus denken“. Dabei beschäftigt sie sich mit den Fragen, wie gesetzliche Krankenversicherungen ihre Rolle gestalten und weiterentwickeln können und wie die durch die Digitalisierung Kund:innen unterstützt werden und neue Services angeboten werden können. INNO3: Diverstität im Gesundheitswesen bedeutet für mich... Andrea Galle: ... ein fortlaufender Prozess, an dem sich alle Akteur:innen des Gesundheitswesen aktiv beteiligen und der verschiedene Perspektiven, Hintergründe und Erfahrungen integriert, um eine bedarfsgerechte Versorgung aller Menschen sicherzustellen. INNO3: Warum ist es Ihrer Meinung nach wichtig, Diversität auch auf dieser Ebene zu berücksichtigen? Andrea Galle: Es ist von entscheidender Bedeutung, Diversität im Gesundheitswesen zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Gesundheitsangebote für alle Patient:innen zugänglich und wirkungsvoll sind. Das biologische Geschlecht genauso wie unterschiedliche kulturelle, soziale und individuelle Hintergründe beeinflussen maßgeblich unsere Gesundheit und individuellen Bedürfnisse. Ohne eine umfassende Einbeziehung von Diversität nehmen wir uns die Chance, erfolgreich Krankheiten zu vermeiden oder adäquat zu versorgen. "Das biologische Geschlecht genauso wie unterschiedliche kulturelle, soziale und individuelle Hintergründe beeinflussen maßgeblich unsere Gesundheit und individuellen Bedürfnisse. Ohne eine umfassende Einbeziehung von Diversität nehmen wir uns die Chance, erfolgreich Krankheiten zu vermeiden oder adäquat zu versorgen. " INNO3: Was nehmen Sie dabei als größte Herausforderung war? Andrea Galle: Die vorrangige Herausforderung besteht meines Erachtens darin, langjährig bestehende Strukturen und Praktiken im Gesundheitswesen zu überwinden, die oftmals auf uniformen Annahmen basieren. Es bedarf eines tiefgreifenden kulturellen Wandels, um sicherzustellen, dass Diversität nicht bloß als oberflächliches Bekenntnis wahrgenommen wird, sondern aktiv in sämtliche Bereiche der Gesundheitsversorgung integriert wird. INNO3: Was können Sie in Ihrer Funktion tun, um Diversität im Gesundheitswesen zu fördern? Andrea Galle: Ich möchte dazu beitragen, das Bewusstsein für Diversität zu schärfen, Vorurteile und Unwissenheit abzubauen und durch individuelle Angebote unsere Versicherten in der Gesundheit zu begleiten. Indem wir in der Vertragsarbeit konkret Partner:innen zu geschlechtssensiblen Angeboten ansprechen, nehmen wir gestaltend Einfluss und stoßen Veränderungen zum Patient:innenwohl gezielt an. INNO3: Ein Missverständnis über Diversität im Gesundheitswesen, das ich aufklären möchte, ist die Annahme... Andrea Galle: ... dass es lediglich um politische Korrektheit oder soziale Gerechtigkeit geht. In Wirklichkeit ist Diversität ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Qualität der Gesundheitsversorgung. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen tragen dazu bei, innovative Lösungen zu entwickeln und die Bedürfnisse vielfältiger Patient:innengruppen optimal zu berücksichtigen und entscheiden eben auch oftmals über Leben und Tod. - Published: 2024-02-01 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/diversity-talk-mit-dimitri-bilyarchyk/ Am 27. 02. findet der 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS statt, der dem Anliegen gewidmet ist, ein umfassendes Verständnis für die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu fördern und dem Thema eine Plattform zu bieten. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie ein gleichberechtigter Zugang zur Gesundheitsversorgung ermöglicht werden kann, der die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigt. Wir wollen im Vorfeld der Veranstaltung mit Speaker:innen des Kongresses ins Gespräch kommen, um persönliche Einblicke in die Bedeutung von Diversität im Gesundheitswesen zu gewinnen. Unseren ersten #Diversity-Talk führten wir mit Dimitri (Dima) Bilyarchyk durch. Dima ist Mitgründer von Every Health, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Gesundheitslösungen für die LGBTQ+ Community spezialisiert hat. Mit persönlichen Erfahrungen im Umgang mit den Herausforderungen der LGBTQ+ Gemeinschaft im Gesundheitswesen setzt Dima sich aktiv für eine inklusive Gesundheitsversorgung ein. Seine Vision ist es, eine Online-Klinik zu etablieren, die die spezifischen Bedürfnisse der queeren Community adressiert und ihnen auf Augenhöhe mit dem notwendigen Fachwissen begegnet. INNO3: Was verstehst du unter Diversität im Gesundheitswesen? Dima: Diversität im Gesundheitswesen bedeutet für mich nicht nur eine vielfältige Behandler:innenseite, sondern auch ein tiefes Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Situationen der Patient:innen. Es geht darum, anzuerkennen, dass Menschen verschiedene Bedarfe haben und aus unterschiedlichen Lebenssituationen kommen. Wir müssen verstehen, dass die Gesundheitsversorgung nicht nach dem Prinzip "One-Size-Fits-All" funktionieren kann. Besonders in unserer heutigen Zeit, in der wir nahezu jedes Detail, sogar bis zum Türgriff bei der Autobestellung, personalisieren können, sollten wir nicht mehr akzeptieren, dass Anmeldebögen nur die Optionen Mann oder Frau bieten. "Queere Menschen fühlen sich bei Ärzt:innen aufgrund fehlendem Fachwissen, Stigmatisierung und Diskriminierung, die sie tagtäglich in Behandlungszimmern erfahren, oft sehr unwohl. " Außerdem ist es wichtig, die verschiedenen Dimensionen von Diversität zu beachten, insbesondere solche, die nachweislich einen Einfluss auf die Gesundheit haben. Ich spreche hier nicht nur von offensichtlichen Faktoren wie biologischem Geschlecht, sondern auch von Herkunft, Hautfarbe, sozialem Background, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung – was bei bei Every Health der Fokus ist. In der Gesundheitsversorgung muss uns bewusst sein, dass manche Gruppen ein erhöhtes Risiko für bestimmte gesundheitliche Probleme haben. LGBTQIA+ Personen haben beispielsweise ein doppelt so hohes Risiko, positiv auf eine Geschlechtskrankheit getestet zu werden als eine cis-heterosexuelle Person und ein dreifaches so hohes Risiko, an klinischer Depression oder an Suizidgedanken zu leiden. Gleichzeitig fühlen sich queere Menschen bei Ärzt:innen aufgrund fehlendem Fachwissen, Stigmatisierung und Diskriminierung, die queere Menschen tagtäglich in Behandlungszimmern erfahren, oft sehr unwohl. Das wiederum liegt nicht zuletzt daran, dass unser Gesundheitswesen sehr undivers ist. Oft fehlt auch die Offenheit, sich auf Neues einzulassen und sich entsprechend weiterzubilden. Das muss sich ändern und wir können nicht einfach sitzen und warten, bis die neue Generation von Mediziner:innen dran ist, sondern müssen jetzt aktiv handeln! INNO3: Wie hat deine eigene Geschichte oder die von Bekannten aus der Community deine die Arbeit beeinflusst? Dima: Meine Mitgründer:innen und ich waren alle schon selbst in Situationen, wo wir einem Arzt oder einer Ärztin erklären mussten, welche Tests benötigt werden oder was für eine bestimmte HIV-Präventionsmedikation es gibt und wie man sie verschreiben kann. Als die HIV-PrEP in Deutschland eingeführt wurde – damals noch in Blistern und auf Privatrezept, wollte ich sie ausprobieren. Ich ging zu dem einzigen Arzt in Mannheim (einer 300. 000 Einwohner:innen-Stadt! ), der sich offen dazu bekannte, die PrEP zu verschreiben. Die Beratung war hilfreich, und ich konnte die Medikamente erhalten. Kurz darauf ging ich zu meiner Hausärztin wegen einer banalen Impfung und erwähnte beiläufig, dass ich die PrEP einnehme. Auf einmal hörte sie auf zu tippen, und schaute mich an, als hätte ich ihr gerade erzählt, dass der Himmel grün sei. Ich musste ihr erklären, was die PrEP ist, dass ich nicht HIV-positiv bin, da sie direkt angefangen hatte, den Wirkstoff in ihrer Datenbank zu suchen und das eben auch der Wirkstoff ist, der bei der HIV-Behandlung verwendet wird. Solche Situationen ereignen sich immer noch täglich in Praxen, Krankenhäusern und bei Telefonaten mit Krankenkassen – und das ist wirklich nur die Spitze des Eisbergs. "Unser Ziel ist es, der queeren Community die Versorgung zu bieten, die sie verdient: Mit dem nötigen Fachwissen, Empowerment und Partizipation. " Wir haben letztes Jahr 1000 queere Menschen in Deutschland zu ihren Erfahrungen im Gesundheitswesen befragt. Die Ergebnisse dieser Umfragen waren erschreckend: Nur vier von zehn LGBTQIA+ Menschen sind zufrieden mit ihrem Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die Teilnehmenden haben uns teilweise Horror-Stories erzählt von Ärzt:innen, die Homosexualität immer noch als Krankheit betrachten oder von einem Arzt, der einem Patienten gesagt haben soll: “Wenn sie erwarten, dass ich geschlechtsneutrale Sprache verwende, dann können sie gleich wieder gehen. ”. Solche Erfahrungen und Berichte trieben uns an, Every Health zu gründen. Unser Ziel ist es, der queeren Community die Versorgung zu bieten, die sie verdient, mit dem nötigen Fachwissen, Empowerment und Partizipation. INNO3: Was sind die größten Herausforderungen in deiner Arbeit? Und generell die Herausforderungen hinsichtlich eines diversen Gesundheitssystems? Dima: Die Kernprobleme, mit denen wir konfrontiert sind, wurzeln in einem überholten Gesundheitswesen und in Gesetzgebungen, die den Anforderungen der heutigen Zeit nicht mehr gerecht werden. Während Datenschutz und Verbraucher*innenschutz unbestreitbar wichtig sind, müssen wir darauf achten, dass diese nicht in endloser Bürokratie und Bevormundung ausarten und somit innovative Entwicklungen blockieren. Es ist essenziell, dass wir Strukturen schaffen, die Fortschritt ermöglichen, anstatt ihn durch übermäßige Reglementierungen und veraltete Ansätze zu ersticken. Darüber hinaus fehlt es oft an Verständnis für die Bedarfe unterschiedlicher Menschen. Aktuell haben wir ein Gesundheitssystem, welches Einheitslösungen fördert, was wiederum zu einer zunehmend unpersönlichen Gesundheitsversorgung führt. Die Angst vor Neuem ist allgegenwärtig und führt dazu, dass wir schon so viele Chancen bei der Digitalisierung und bedarfsgerechter Versorgung verpasst haben. Wir müssen den Behandler*innen, innovativen Konzepten und nicht zuletzt auch den Patient*innen endlich mehr zutrauen! INNO3: Mein wichtigster Grundsatz für inklusive Gesundheitsversorgung ist ... Dima: ... die Welt aus den Augen des einzelnen Individuums sehen. IINNO3: Ein Missverständnis über Diversität im Gesundheitswesen, welches ich aufklären möchte ist ... Dima: Es reicht nicht, einfach nur eine Regenbogenflaggen-Sticker auf die Tür zu klatschen und dann denken damit sei alles erledigt. Diversität muss bei... - Published: 2023-11-01 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/newsmeldung-1-ti-messenger-summit-freie-bahn-fuer-einfache-und-sichere-kommunikation-im-deutschen-gesundheitssystem/ Leipzig, 01. 11. 2023 Mithilfe der TI-Messenger sollen ab 2024 Kurznachrichten im Gesundheitswesen ortsunabhängig und in Echtzeit verschickt werden können. Ärzte und weitere Leistungserbringende können dann einfach und sicher miteinander chatten sowie Dateien versenden. Gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen wurden die namensgebenden TI-Messenger beim TI-MESSENGER SUMMIT am 24. 10. 2023 erstmals in den öffentlichen Fokus gerückt und präsentierten sich in einem guten Licht. Den Einstieg in das Programm bereitete Timo Frank, Produktmanager für die TI-Messenger. Ziel der gematik sei es, eine sichere und sektorenübergreifende Kommunikation auf Basis des bewährten Matrix-Kommunikationsprotokolls für das deutsche Gesundheitssystem umzusetzen. Um die Funktionalitäten der Messenger im Versorgungsalltag zu erproben, sollen diese nun zunächst innerhalb der TI-Modellregionen Hamburg und Franken erprobt werden. Der Bedarf für sicheres TI- Messaging in Arztpraxen, -netzwerken und Kliniken ist groß, da waren sich alle Teilnehmer:innen der Veranstaltung einig. Die Vorfreude auf die ersten zugelassenen TI-Messenger war deutlich spürbar. Die TI-Messenger sind dabei eine freiwillige Anwendung. Leistungserbringer werden nicht dazu verpflichtet, sie zu nutzen. Dennoch besteht gerade durch die Interoperabilität des neuen Kommunikationsstandards ein großer Vorteil: Nachrichten können unabhängig vom Anbieter auf allen TI-Messengern gesendet und empfangen werden. Erste Pilotprojekte mit Herstellern laufen bereits. Mit Dr. Joachim Draws und Dr. Marc Hanefeld präsentierten gleich zwei niedergelassene Ärzte im Rahmen des Summits ihre Erfahrungen mit bereits heute verfügbaren Messenger-Systemen und zeigten sich begeistert. Die kurzen Kommunikationswege ermöglichen u. a. schnelle Rücksprache- und therapeutische Absicherungsmöglichkeiten sowie nachhaltige Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Anwender:innen. Zugleich formulierten die Expert:innen auch einige aus ihrer Sicht erforderliche Erfolgsfaktoren für die Einführung der TI-Messenger in Deutschland. So sei eine Integration in etablierte PVS- und KIS-Systeme essenziell, um eine einfache Nutzung zu gewährleisten. Auch weitere Telematik-Anwendungen wie die Elektronische Patientenakte (ePA) sowie das E-Rezept müssten nahtlos angebunden werden, so die medizinischen Fachpersonen. Hausarzt Stefan Spieren verwies zudem auf den Wunsch, dass Messenger-Verläufe zukünftig in die ärztliche Dokumentation einfließen müssen. Dabei sei auch die Erwartungshaltung wichtig: Die Grundfunktionen der TI-Messenger müssten ab Zulassung funktionieren, ansonsten verliere man spätestens bei der zweiten Nutzung das Vertrauen der Anwender, so Dr. Ferdinand Bohmann, Oberarzt der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Frankfurt a. M. Auch die Anbindung von weiteren Akteuren des Gesundheitswesens – von Apotheken bis zu den Versicherten – sowie zukünftige Weiterentwicklungen wurden diskutiert. Im Rahmen der Veranstaltung kam schließlich auch eine Auswahl an Herstellern zu Wort, die aktuell an der Umsetzung und an Zulassungsanträgen für TI-Messenger-Anwendungen arbeiten. Famedly demonstrierte am Beispiel des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorfs (UKE) den erfolgreichen Einsatz ihres TI-Messengers, der die interne Klinikkommunikation und die Zusammenarbeit zwischen medizinischen Teams optimiert und bereits heute aktiv im klinischen Alltag integriert ist. Arvato Systems legte mit seinem Entwicklungspartner Awesome Technologies den Fokus auf die deutschlandweite Verzeichnissuche auf dem Standard FHIR und sieht den eigentlichen Mehrwert des Messengers in einer Seamless Integration in vorhandene Primärsysteme sowie einer einfachen Handhabung für Nutzerinnen und Nutzer. CompuGroup Medical präsentierte einen konkreten Weg von der Bestellung bis zum Einsatz des CGM TI-Messengers in einem seiner Arztinformationssysteme. Der Industriepartner Akquinet sah die TI-Messenger sogar als Einstieg in ein erweiterbares Ökosystem rund um die akteursübergreifende Kommunikation im Gesundheitswesen – mit dem Patienten im Mittelpunkt. Die TI-Messenger stehen in der ersten Aufbaustufe allen Heilberufen mit Zugang zur Telematikinfrastruktur zur Verfügung, ab der zweiten Stufe sollen dann auch Versicherte und Krankenkassen einen TI-Messenger nutzen können. Die dritte Stufe ist eine Erweiterung auf Funktionsebene, sodass zusätzliche Features wie die Videosprechstunde interoperabel verfügbar sein sollen. Dabei müsse stets der Mehrwert für die Anwender, aber auch für die Patienten klar herausgestellt und kommuniziert werden, um die Akzeptanz der TI-Messenger von Beginn an zu fördern, so der Messenger-erfahrene Kinderarzt Dr. Wolfgang Landendörfer. Den Videomitschnitt der Veranstaltung können Sie jederzeit hier abrufen. Ebenfalls hat Manuel Recker die Veranstaltung mit einem Graphic Recording begleitet. Die Ergebnisse können Sie hier einsehen: -- Der TI-MESSENGER SUMMIT 2023 wurde organisiert von der INNO3 GmbH. Die Veranstaltung wurde freundlich unterstützt von der gematik GmbH. Sponsoren waren Akquinet (Gold-Sponsor), CompuGroup Medical (Gold-Sponsor), Famedly (Gold-Sponsor), Arvato Systems (Silber-Sponsor), Kosyma (Bronze-Sponsor) und x-tention (Bronze-Sponsor). - Published: 2023-10-19 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/green-health-forum-und-weact-con-gesundheit-umwelt-nachhaltigkeit-zwei-starke-kraefte-wirken-gemeinsam/ Leipzig, 19. Oktober 2023 In einer wegweisenden Entscheidung bündeln die Veranstaltungsreihen Green Health Forum und WeACT Con | Gesundheit – Umwelt – Nachhaltigkeit zukünftig ihre Kräfte. Dieses Bündnis markiert einen wichtigen Schritt, um die Themen Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit gemeinsam voranzutreiben. Das Green Health Forum wurde bisher von INNO3 veranstaltet, die WeACT Con von der Chiesi GmbH initiiert und organisiert. Beide Veranstaltungen wurden mit jeweils starken Partner:innen umgesetzt. „Der Klimawandel stellt uns vor eine nie dagewesene Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Das gilt auch im Gesundheitswesen. Umso wichtiger ist es, die Menschen zusammenzubringen, die sich tagtäglich für ein gesundes Leben auf einem gesunden Planeten einsetzen. Ich freue mich sehr, dass wir für dieses gemeinsame Bestreben fortan unsere Kräfte bündeln – und einen Leitkongress für die Themen Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit in Deutschland schaffen“, so Martin Blaschka, Mitglied der Geschäftsleitung der INNO3 GmbH. Mit dem Ziel, das Gesundheitswesen nachhaltiger zu gestalten und die Synergien zweier Kongresse zu nutzen, haben die Organisatorinnen beschlossen, das Green Health Forum in den WeACT Con-Kongress zu integrieren. INNO3 ergänzt ab sofort die Reihe der Partnerinnen der WeACT Con und wird einen großen Beitrag dazu leisten, nachhaltige Lösungen für die Praxis zu entwickeln. Die INNO3 bringt zusätzlich einen breiten Erfahrungsschatz in der Planung und Durchführung traditioneller sowie innovationsorientierter Veranstaltungsformate ein. Diese Entscheidung wurde gefällt, um die gemeinsamen Anstrengungen beider Veranstaltungsreihen im Bereich Umwelt- und Gesundheitsschutz zu verstärken. Die Organisatorinnen beider Events sind davon überzeugt, dass diese Themen von entscheidender Bedeutung für Umwelt und Gesellschaft sind. Durch das Bündnis werden Ressourcen auf Seiten der Teilnehmenden wie auch auf Veranstaltungsseite geschont. Gleichzeitig wird der Gedanke des Forums gestärkt und eine verbesserte Vernetzung in interdisziplinärer und ressortübergreifender Hinsicht ermöglicht. Somit gewinnen beide Formate im erweiterten Format an Fachexpertise. Die Organisatorinnen möchten mit dieser Weiterentwicklung einen nächsten Schritt in Richtung Leitkongress für die Themen Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit gehen. Ein Leitkongress, der starke Netzwerke fördert, bewährte Praktiken aufzeigt und Akteurinnen des Gesundheitssystems dazu ermutigt, gemeinsam aktiv zu werden. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, an der WeACT Con 2024 am 23. & 24. April auf dem EUREF-Campus in Berlin teilzunehmen und gemeinsam an Lösungen für die drängendsten Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Umweltschutz zu arbeiten. Weitere Informationen zu Anmeldung und Programm werden in Kürze unter www. weactcon. de bekanntgegeben. - Published: 2023-09-13 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/rueckblick-5-health-insurance-hackcon-vom-6-8-september-2023/ Leipzig, 14. September 2023 Erneut liegen drei intensive, spannende und lehrreiche Tage mit der 5. Auflage von HEALTH INSURANCE HACK&CON hinter uns. Das Kombinationsformat aus Hackathon und Konferenz konnte wieder zeigen, wie die Zukunft der Krankenversicherungen und des Gesundheitswesens gestaltet werden können. Auch in diesem Jahr kamen rund 250 interessierte Teilnehmer:innen aus Krankenkassen, Startups, Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, Beratung und Forschung zum bereits fünften HEALTH INSURANCE HACK&CON vom 6. bis 8. September in den DESIGN OFFICES Leipzig Post zusammen. Dazu zählen unter anderem 85 fleißige Hacker:innen, die an Fragestellungen zur Gesundheitsversorgung und Versichertenzufriedenheit arbeiteten. Als offizielle Partnerkassen brachten die vier Krankenkassen AOK PLUS, IKK classic, BKK VBU sowie die VIACTIV Krankenkasse jeweils ein bis zwei Fragestellungen aus ihrer alltäglichen Praxis ein. Im Rahmen des dreitätigen Hackathons mit integrierter Innovationskonferenz formierten sie sich in sieben interdisziplinären Teams, um in über 40 Stunden an neuen Ansätzen und konkreten Lösungen für die Fragestellungen zu arbeiten. Bei der Bearbeitung standen ihnen geschulte Coaches und diverse Workshops zur Verfügung. Am Ende der Veranstaltung zeichnete eine hochkarätige Expert:innenjury die besten Ergebnisse in den drei Kategorien „„Größter Nutzen für die Versicherten“, „Innovativste Lösung“ und „Bestes gesundheitsökonomisches Konzept“ aus. Zur begleitenden Innovationskonferenz durften wir rund 100 Gäste begrüßen, die den spannenden Diskussionen und Impulsen der 20 Speaker:innen rund um die aktuellen Herausforderungen und neuen Chancen in GKV und PKV und die Digitalisierung des Gesundheitswesens folgten. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung lag erneut bei Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Siegerteams des Krankenkassen-Hackathons In fünf Minuten Pitches hatten die sieben Teams Zeit für die Präsentation ihrer Ergebnisse. Anschließend mussten sich die Teams zwei Minuten lang den kritischen Rückfragen der Jury stellen. Die Jury wurde in diesem Jahr besetzt durch Andrea Galle (Alleinvorständin, BKK VBU), Kornell Adolph (Geschäftsführer Innovation und Entwicklung, AOK PLUS), Stefan Schellberg (Geschäftsführer Unternehmenssteuerung und Chief Digital Officer, IKK classic), Dr. Christian Riese (Leiter Menschen und Kultur, VIACTIV Krankenkasse) sowie Dr. Carsta Militzer-Horstmann (Bereichsleiterin Wissenschaftliche Entwicklung, WIG2 Institut). Nach den Pitches zog sich die Jury zur Bewertung der Ergebnisse zurück, um die Teams in drei Preiskategorien zu prämieren. Die Siegerteams erhielten Urkunden sowie Preisgelder von dreimal 1. 000 Euro. Den Preis in der Kategorie „Größter Nutzen für die Versicherten“ erhielten die 14 Hacker:innen des Teams C, welches sich der Fragestellung „Mein Kind leidet. Familienstützprogramm bei Kindern und Jugendlichen mit psychischer Erkrankung“ der AOK PLUS angenommen hatte. Mit einem digitalen Weggefährten für Angehörige von Kindern und Jugendliche mit psychischer Erkrankung inklusive Website-Protoyp konnte das Team überzeugen. Den Preis für die „Innovativste Lösung“ konnte Team D gewinnen. Die 5 Hacker:innen bearbeiteten die zweite Fragestellung der AOK PLUS: „Überzeugende nachhaltige Produkte und Services“. In ihrem Pitch präsentierten sie eine App, die Patient:innen im Anschluss an die Einlösung eines E-Rezepts bei der Einnahme von Medikamenten unterstützt. Damit stellt die Lösung des Teams ein nachhaltiges Konzept dar, dass der Verschmutzung des Grundwassers durch weggeworfene Arzneimittel entgegenwirkt und gleichzeitig die Gesundheitskompetenz der Patient:innen stärkt. In der Kategorie „Bestes gesundheitsökonomisches Konzept“ konnte das 9-köpfige Team A überzeugen. Sie bearbeiteten eine Fragestellung der IKK classic: „Ambulantisierung des Gesundheitswesens“. Mit dem Konzept „Hernie hilft! “ und der Vorstellung des kompetenten Chatbots „Hernie“, der am Beispiel eines Leistenbruchs Patient:innen zu ambulanter und stationärer Operation beriet, konnte die Gruppe eine zukunftsfähige und kostenschonende Idee für mehr Ermächtigung und Eigenständigkeit von Patient:innen präsentieren. Erneut kürte ebenso das Publikum ein Sieger-Team außer Konkurrenz via Abstimmung. Dabei konnten gleich zwei Teams abräumen: Team A konnte das Publikum auch in dieser Kategorie überzeugen, ebenso wie das 12-köpfige Team F. Diese hatte sich der Bearbeitung der Fragestellung „Der direkte Draht zur Krankenkasse: TI-Messenger“ der BKK VBU und der gematik angenommen und konkrete Anwendungsbeispiele und Prototypen für den TI-Messenger einer Krankenkasse erarbeitet. Parallele Innovationskonferenz mit vielseitigen Impulsen Parallel zum Hackathon fand am 7. September 2023 die vierte Health INSURANCE CON statt – die Konferenz für Innovationen in der Krankenversicherung und die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Nach einem Grußwort von Yves Rawiel, Vorsitzender der Geschäftsführung von DAVASO- an IQVIA Business durften wir Michael Weller (Abteilungsleiter Krankenversicherung am Bundesministerium für Gesundheit) mit einer Keynote begrüßen. Anschließend folgte Session 1 in Form einer Diskussionsrunde. Michael Weller, Andrea Galle (Alleinvorständin, BKK VBU), Dr. Stefan Knupfer (stv. Vorstandsvorsitzender, AOK PLUS) und Stefan Schellberg (Geschäftsführer Unternehmenssteuerung und Chief Digital Officer, IKK classic) diskutierten unter der Moderation von Dr. Regina Vetters (Partnerin, EY-Parthenon) über aktuelle Herausforderungen und nachhaltige Lösungsansätze in der Krankenversicherung. Dabei waren sich alle Panelist:innen einig: Alle Akteure im Gesundheitswesen müssen partnerschaftlich wirken, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben. Auch die digitale Gesundheitskompetenz der Patient:innen spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie die sinnvolle Nutzung von Gesundheitsdaten durch Krankenkassen. In der zweiten Session stellten zwei Start-Ups ihre innovativen Services für eine bessere Gesundheitsversorgung in Form von 10 Minuten Pitches vor. Felix Kirchgeorg stellte als Geschäftsführer visgato vor- ein Unternehmen, welches mit den Produkten IndoorPlan Plattform und QGEO Software- und Hardwarelösungen zu Indoor Mapping, Location Based Services, Wayfinding und Navigation sowie Visualisierung von Geoodaten anbietet. Niklas Best (CEO und Co-Founder) stellte mit Oska Health eine Kombination aus Gesundheits-Coach und Health-App vor, die Nierenpatient:innen dabei hilft, sich vor kardiovaskulären Problemen und dadurch bedingten Krankenhausaufenthalten zu schützen. Die Digitalisierung in der Krankenversicherung wurde in der dritten Session anhand von vier Vorträgen und einer anschließenden Diskussion vertieft. Jan Kekeritz (Chief Digital Officer, itsc GmbH) hielt ein Plädoyer für Chatbots in der Krankenversicherung, um einen dialogbasierten Kundenservice mit KI anzubieten. Annika Venohr (Senior Consultant GKV, 4K Analytics GmbH), stellte Wege und Potenziale für Innovationen vor, um in die Regelversorgung zu gelangen und zeigte wie Big Data Analytics, Business Intelligence und Künstliche Intelligenz dabei helfen können. Florian Bontrup (Gründer und Geschäftsführer, DOCYET) präsentierte das etablierte Produktportfolio rund um digitale Gesundheitslotsen in der Krankenversicherung. Wie Prozesse vereinfacht werden könnten, zeigte Sven Pannicke (Mitglied der Geschäftsleitung, spectrumK GmbH) am Beispiel der Abrechnungsprüfung und der Einführung des E-Rezepts als niedrigschwellige Lösung. Die anschließende Diskussion wurde von Stefan Schellberg in seiner Funktion als zweiter Aufsichtsratsvorsitzender der BITMARCK moderiert. Die Nutzung von Gesundheitsdaten und deren Vernetzung wurde in der vierten Session aufgegriffen. Johannes Eisenbarth (Referent Europa und Internationales, GKV-Spitzenverband) leitete die Session mit einem... - Published: 2023-07-10 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/newsmeldung-green-health-forum/ "Gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten“. Diese deutlichen Worte fand Dr. Eckart von Hirschhausen in seiner begrüßenden Videobotschaft beim ersten GREEN HEALTH FORUM. Verbunden mit einem klaren Apell: Neben den direkten Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheitsversorgung trägt auch das Gesundheitswesen selbst einen großen Teil zum CO2-Ausstoß der Bundesrepublik Deutschland bei - mehr als der gesamte inländische Flugverkehr. Wir müssen jetzt handeln. Der Transformationprozess der Branche steht dabei trotz zahlreicher Leuchtturmprojekte noch ganz am Anfang: Das Gesundheitswesen sei in keiner Dimension - werder ökologisch, noch ökonomisch oder sozial - nachhaltig, konstatierte Jürgen Graalmann (Die BrückenKöpfe) zum Abschluss der Veranstaltung. Am 4. Juli 2023 kamen rund 150 Personen in der Green Event Location Gläserne Manufaktur Dresden - dem ersten bilanziell CO2-neutralen Standort der Marke Volkswagen - zusammen, um sich bei einem vielseitigen Konferenzprogramms, spannenden Workshops und zahlreichen Networking-Optionen rund um aktuelle Themen auszutauschen und konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Nach eindringlichen Begrüßungsworten von Kai Swoboda (Stv. Vorstandsvorsitzender, IKK classic) und Keynote-Speakerin Claudia Kleinert (Fernsehjournalistin sowie Wetter- und Klimaexpertin), in der sie die Folgen des Klimawandels sowie die Auswirkungen auf unsere gesamte Gesellschaft adressierten, wurde in drei Sessions die Zukunft der Gesundheitsversorgung sowie des Gesundheitswesens in Zeiten des Klimawandels als auch Lösungsmöglichkeiten für bereits bestehende und hervorgehende Herausforderungen skizziert. Klimawandel und Gesundheit: Neue Herausforderungen für Medizin und Versorgung Kerstin Blum (Geschäftsführerin, Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen) und Dr. Wolfgang Straff (Leiter Fachgebiet Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung, Umweltbundesamt) waren sich einig: Durch die Veränderung und die Verschlechterung von Naturräumen werde nicht nur die Psyche belastet, sondern auch die Ausbreitung von Krankheiten und Allergenen befördert. Mit dem Klimawandel erwarten uns neue Herausforderungen, die eine Veränderung verlangen. Eine Strategie könnte laut Franziska Bauerfeind (Nachhaltigkeitsbeauftragte, AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen) die planetare Ernährung sein. Zudem sieht sie die Verantwortung ihrer Krankenkasse darin, Gesundheits- und Klimakompetenz aufzubauen. Marit Gronwald (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden) stellte ein Hitze-Handbuch für die Stadt Dresden vor, in dem Zahlen, Daten und Fakten zum Klima in Dresden sowie Projektbeispiele und Handlungsempfehlungen gesammelt sind. Sie machte deutlich, dass die Verwaltung ein wichtiges Bindeglied zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft darstellt. Auch in der anschließenden Diskussion wurde deutlich: Die Vernetzung ist ein Schlüsselpunkt der Klimawandel – eine Veränderung kann nur gemeinsam erreicht werden. Nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen: Alle Akteure sind im Zusammenspiel gefragt! In der zweiten Konferenzsession wurde der Frage aus verschiedenen Perspektiven nachgegangen, wie nachhaltig im Gesundheitswesen gehandelt wird. Julia Kaub (Partnerin, KPMG AG) betonte mit ihrer Perspektive Gesundheitswirtschaft die bedeutende Rolle dieser in der Nachhaltigkeitstransformation. So müssten soziale und Governance-Aspekte sowie Risiko- und Compliance-Managementsystems sowie Unternehmensstrategien die Nachhaltigkeitsaspekte mehr berücksichtigen und integrieren. Aus der Perspektive Klinik stellte Christian Elsner (Kaufm. Vorstand der Universitätsmedizin Mainz) den Neubau eines nachhaltigen Medizin Campus vor und sprach sich stark für die Implementierung von Nachhaltigkeitsmanager:innen in Organisationen aus. Dr. Christoph Maas (Medical Director, CHIESI Deutschland) sprach aus der Perspektive Pharma und Großindustrie und verwies auf die dort größte Herausforderung: Recycling. So müssten unter diesem Gesichtspunkt vier Bereiche betrachtet werden: Chemie, Ethik, natürliche Ressourcen sowie Design. Ebenso sprach er sich für ein Gesetz für nachhaltige Produkte aus. Janine Peine (Leiterin ETL Advision) wies mit der Perspektive Pflege darauf hin, dass vor allem Gebäude, Einrichtungen, Fahrtwege und Logistik nicht nachhaltig seien. Ihre Meinung nach müsse erst Erst-Finanzierungsmöglichkeiten für nachhaltige Ansätze geben, da sich viele kleinere Unternehmen diese Ansätze sonst nicht leisten könnten. Lothar Frank Schwarz (Geschäftsführender Inhaber, INTERATIO-MediTec) plädierte aus der Perspektive Medizintechnik für Versorgungssicherheit und stabile Lieferketten mit überwiegend nationalen Partnern. Dorothee Christiani (CSR-Managerin, BKK VBU) wies aus der Perspektive Gesetzliche Krankenversicherung darauf hin, dass Krankenkassen unter dem Klimawandel drastisch beeinflusst seien: Durch den Klimawandel verursachte Katastrophen, Allergien, Klimaänderungen und damit einhergehende psychische Belastungen kämen unabsehbare Kosten auf Krankenkassen zu. Globale und branchenübergreifende Einblicke Der Konferenztag endete mit globalen und branchenübergreifenden Einblicken. So zeigte Frank Roth (Principal, Practice Lead Life Sciences & MedTech, CBR Consult & Invest GmbH; Lead Sustainability Expert, Healthcare Shapers) Erkenntnisse aus verschiedenen Branchen, u. a. der Musikbranche. Sein Fazit lautete: Nachhaltige Wertschöpfung gelingt nur durch Aufbau von Fachwissen – Sektoren und Branchen übergreifend – klare, praktikable Rahmenbedingungen, in denen Mitarbeiter:innen eingebunden und mitgenommen werden sowie durch Überwindung von Systemgrenzen, beispielweise durch Innovationen oder alternative Finanzierungsmodelle. Mario Blank (Leitung Logistik und Planung, Gläserne Manufaktur – Volkswagen Sachsen GmbH) stellte das Ziel von Volkswagen vor, 2050 CO2 neutral zu sein. Ein erster Grundstein wurde 2018 schon gelegt: Als erster Standort der Marke weltweit begann die Gläserne Manufaktur in jenem Jahr, ihre Fahrzeuge bilanziell CO2-neutral zu fertigen. Zusätzliche Maßnahmen wie Photovoltaik-Paneele oder die Bereitstellung von Lebensraum von Pflanzen und Tiere unterstreichen das Umweltbewusstsein. Einen weiteren Aspekt, der gerade in Zeiten der Digitalisierung mehr Beachtung finden sollte, stellte Yelle Lieder (Consultant Technologie & Sustainability, adesso SE) vor: Nachhaltige IT im Gesundheitswesen. IT verursache ungefähr gleich viel Treibhausgasemissionen wie die Tierhaltung. Ein nachhaltiges Gesundheitswesen funktioniere daher nicht ohne nachhaltige IT. Um dies zu erreichen, stellte Lieder verschiedene Handlungsfelder vor, um die Umweltauswirkungen der IT zu reduzieren – unter anderem die Hardware: So müsse die Hardware langlebiger und effizienter genutzt werden. Ein Vortrag führte uns über die Ländergrenzen hinaus nach Nepal: Judith Mohren, MPH (Ärztin in Weiterbildung Arbeitsmedizin, ehrenamtlich tätig beim Long Yang e. V. und Akasha Academy) stellte die Arbeit der Akasha Academy vor, die beispielsweise durch eine umfassende Ausbildung für junge nepalesische Frauen in den Themen Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft, durch Beratungen zu Zusammenhängen zwischen Gesundheit, Umwelt und Klima sowie den Einsatz von regenerativen Landnutzung und Biodiversitätsschutz in der Region kreative und kollaborative Wege findet, um den Planeten zu schützen. Drei Nachhaltigkeits-Dimensionen für ein nachhaltiges Gesundheitswesen Den Abschluss der Konferenz fand Jürgen Graalmann (Geschäftsführender Gesellschafter, Die Brückenköpfe) mit seiner Closing Keynote. Er verdeutlichte, dass Nachhaltigkeit in drei Dimensionen gedacht werden müsse: In den Dimensionen soziale Nachhaltigkeit (gute, bezahlbare Versorgung unabhängig vom Wohnort), ökonomische Nachhaltigkeit (Gewinnerwirtschaftung, ohne dabei die dafür benötigen Ressourcen langfristig zu schädigen) und ökologische Nachhaltigkeit (Umgang mit Ressourcen). Aktuell sei unser Gesundheitssystem in Deutschland in keiner Dimension nachhaltig. Graalmann plädierte dafür, die drei Dimensionen im... - Published: 2023-05-16 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/zurueck-aus-der-zukunft-das-war-die-future-of-health-xperience-2023/ Leipzig, 17. 05. 2023. „Die Zukunft lässt sich nicht zweifelsfrei vorhersagen, aber sie lässt sich aktiv gestalten. “ – bei der future of health xperience am 10. und 11. 05. 2023 wurde deutlich: Digitale Innovationen sind ein zunehmend wichtiger Schlüssel für eine bessere Gesundheitsversorgung, in Deutschland und weltweit. Digital, sektorenverbindend und im Sinne der Patient:innen nutzenstiftend – diese Vision zeichnete sich in den Bühnenprogrammen der mehrtägigen Fach- und Vernetzungsveranstaltung als eine wünschenswerte Zukunft des Gesundheitssystems aus. Über zwei Tage verteilt kamen mehr als 450 Fachpersonen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens in der media city leipzig zusammen, um sich auf zwei parallelen Konferenzbühnen über den Status Quo und aktuelle Entwicklungen zu informieren, in Masterclass-Workshops zu diskutieren und sich im Rahmen einer Fachausstellung sowie einer Abendveranstaltung mit gleichgesinnten Expert:innen zu vernetzen. Martin Blaschka, Mitglied der Geschäftsleitung der veranstaltenden INNO3, zieht ein positives Fazit zur Erstauflage des Formats: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der future of health xperience. Ausgehend vom Innovationsstandort Leipzig konnten wir ein wichtiges Signal senden: Das Gesundheitssystem steht wichtigen Herausforderungen gegenüber – doch gemeinsam im engen Austausch mit allen Beteiligten sind diese auch dank der digitalen Innovationskraft der Branche lösbar. “ Reality Check – Wo steht Deutschland auf dem Weg in die digitale Zukunft? Die Digitalstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) gibt die Zielrichtung vor: Die digitalen Instrumente sind mit ePA, E-Rezept, DiGA & Co. bereits verfügbar, jetzt gehe es darum, sie in die Versorgung zu bringen, so Sebastian Zilch (Leiter für eHealth, TI und gematik am BMG). Im Panel stimmte man damit überein, dass es nun an den Akteuren – von den Ärzt:innen über die Kliniken, Krankenkassen, Apotheken und Industrie bis zu den Patient:innen – selbst innovative Lösungen kooperativ voranzubringen und dabei den Nutzen für die Patient:innen im Fokus zu behalten. Dieses Kredo bildete im Laufe des ersten Veranstaltungstages auch den Fokus der Session „Hand in Hand das Gesundheitswesen revolutionieren“, in der nicht nur 10 Startups ihre innovativen Lösungen präsentierten, sondern auch Best Practices und Herausforderungen für sektorenübergreifende Kooperationen im Gesundheitswesen diskutiert wurden. „Um das Gesundheitssystem effizient und nachhaltig zu gestalten, bedarf es des koordinierten Zusammenspiels aller Beteiligten“, so Verena Voelter (CEO 5P Healthcare Solutions und Autorin des Buches „It takes five to tango“ – Kooperation und Wertschöpfung in der Medizin der Zukunft). Next Big Things in Health Welche Innovationen werden in naher und fernerer Zukunft unsere Gesundheitsversorgung revolutionieren? Die Expert:innen der future of health xperience waren sich einig: Künstliche Intelligenz wie Chat-GPT oder das interaktive Metaverse bergen schon heute zahlreiche nutzenstiftende Anwendungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen. Eine bloße Adaption der Behandlungsreihenfolge „Digital vor Ambulant vor Stationär“ greife dabei aber zu kurz: Versorgungspfade müssen auch in Deutschland neu gedacht werden, um die Versorgung in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel sicherzustellen, so Enrico Jensch, Geschäftsführer Helios. Global. Health. Zugleich stehen die großen Revolutionen in der Medizin schon in den Startlöchern: Sigrid Köth, Innovation Managerin der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) berichtete von Portfolio-Projekten zu Biotechnologien, die zukünftig die Chance eröffnen, bestimmte Krankheitsbilder gänzlich zu eliminieren. Dabei sei es jedoch wichtig, Gesundheit als ganzheitliches System zu verstehen, individuelle Lebensstile zu optimieren und die Prävention von Erkrankungen stärker zu fokussieren, so Dr. med. Robert Percy Marshall, Mannschaftsarzt bei RB Leipzig. Blick über den Tellerrand der Gesundheitsbranche und weltweit Wegweisende Impulse finden sich nicht nur im Innenblick in das deutsche Gesundheitssystem, sondern auch „out of the box“. Roboter werden schon heute in anderen Industrien mittels einfacher Nachahmungsmechanismen ohne IT-Kenntnisse programmiert, so wusste Dr. -Ing. Georg Püschel, Mitgründer von wandelbots, zu berichten. Die Blockchain-Technologie bietet grundlegend neue Möglichkeiten zur Demokratisierung von Gesundheitsdaten. Mariana de la Roche, Senior Regulatory Affairs Expert bei der IOTA-Foundation, stellte erste laufende Pilotprojekte zu vergüteten Forschungsdatenspenden und Blockchain-basierten Echtzeit-Warnsystemen vor, die bereits heute innerhalb der Europäischen Union im Einsatz sind. Kai Rahnenführer, Managing Director bei umlaut, plädierte schließlich dafür, einen dritten Lebensraum stärker in die Gesundheitsdatenmessung, Prävention und Diagnostik einzubeziehen: Das Automobil ermögliche schon heute zuverlässigere Langzeit-Messdaten als bei punktuellen medizinischen Messungen. Ein Blick über die deutsche Landesgrenze hinaus lieferte außerdem zahlreiche Impulse aus anderen Innovationsökosystemen – aus Finnland (Nelli Mylyllä, Futurice), den Vereinigten Arabischen Emiraten (Dr. Hamzeh Awad, Higher Colleges of Technology, Abu Dhabi) und Frankreich (Prof. Antoine Tesniere, PariSanté Campus). Menschen schützen. Daten nutzen. Dr. Verena Kurz (Referentin Datenraum Gesundheit, Referat 511 am Bundesministerium für Gesundheit) gab einen Einblick in das angekündigte Gesundheitsdatennutzungsgesetz als Grundlage zur Einbindung Deutschlands in den Europäischen Raum für Gesundheitsdaten (EHDS). Für eine möglichst nahe Zukunft mit interoperablen Gesundheitsdaten in ganz Europa sprachen sich anschließend auch Dr. Ines Weinhold (Geschäftsführerin, WIG2 Institut) und Delia Strunz (Director Government Affairs & Policy Germany, Johnson & Johnson) aus. Von diesem geteilten Wissen könnten alle Beteiligten – Patient:innen, Versorgende, Krankenkassen und Gesundheitsunternehmen – profitieren. In diesem Zuge bedarf es jedoch umfangreicher Investitionen in Datensicherheit, die aktuelle Cyber Crime-Beispiele eindrücklich aufzeigen. Innovationen hautnah erleben Bei der future of health xperience wurden Innovationen nicht nur besprochen, sondern konnten namensgetreu auch live erlebt werden. In einer Fachausstellung boten mehr als 25 Aussteller ihre Lösungen dar – von digitalen Therapielösungen über 3D-Druck-Anwendungen bis hin zu einem innovationsbeladenen Noteinsatzfahrzeug. Ein abschließendes Highlight der Veranstaltung bildete eine Shuttle-Tour durch insgesamt drei Innovationsstandorte in Leipzig: den Campus der BioCity Leipzig auf mehr als 20. 000m², ICCAS - Innovation Center Computer Assisted Surgery an der Universität Leipzig sowie die Showrooms des innovativen Versorgungskonzepts C4U2BE von Helios Global Health. Ausblick Nach der Erstauflage der future of health xperience soll das Event nun jährlich stattfinden – als zentraler Anlaufpunkt in Mittel- und Ostdeutschland mit nationaler und internationaler Strahlkraft für horizonterweiternde Impulse und fachlichen Austausch rund um digitale Innovationen im Gesundheitswesen. Save-the-Date: Die zweite future of health xperience findet am 15. /16. 05. 2024 erneut in Leipzig statt. Auf Anfrage erhalten Pressevertreter:innen Zugang zu den Videoaufzeichnungen aller 8 Konferenz-Sessions sowie zu zusätzlichem Bildmaterial. Bitte schreiben Sie dazu eine kurze E-Mail an events@inno3. de. Mehr Informationen unter: www. future-health-xperience. com Programm: https://inno3. lineupr. com/future-health-xperience/ - Published: 2023-03-07 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/rueckblick-2-diversity-in-health-congress/ Am 28. Februar und 1. März 2023 ging der einzigartige Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen in die zweite Runde. Hier können Sie den ausführlichen Detailbericht unserer Kollegin des WIG2 Institus nachlesen. Veranstaltet wurde der DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS in diesem Jahr erstmals von der Inno3 GmbH, gemeinsam mit den letztjährigen Initiator:innen: dem WIG2 Institut, der Universität Leipzig (Health Economics and Management) und der SBK – Siemens-Betriebskrankenkasse. Unterstützt wurde der Kongress von der BKK VBU, der Pathways Public Health GmbH und dem Medienpartner Health&Care Management. Mehr als 20 Expert:innen kamen in diesem Jahr an zwei Tagen zusammen, um gemeinsam über die Zielsetzung einer „Gesundheit für alle“ zu diskutieren. Dabei durften wir erstmalig einige Teilnehmer:innen vor Ort im BASISLAGER COWORKING in Leipzig begrüßen. Virtuell verfolgten rund 450 Personen den Kongress via Livestream. In sechs Sessions wurden die verschiedenen Dimensionen von Vielfalt im Gesundheitswesen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Dabei stand insbesondere die Frage im Vordergrund, wie ein gleichberechtigter Zugang zur Gesundheitsversorgung ermöglicht werden kann, welche die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigt. Eröffnet wurde der Kongress von Schirmherrin Dr. Gertrud Demmler (Vorständin, SBK – Siemens-Betriebskrankenkasse). Eine Keynote von Tessa Ganserer (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) leitete die erste Session ein. In ihrer Keynote thematisierte sie insbesondere die Diskriminierungssituation von queeren Menschen. Session 1 trug den Titel „Stereotype und Stigmatisierung in Medizin und Versorgung“. Mari Günther (Fachreferentin für Beratungsarbeit und Gesundheitsversorgung, Bundesverband Trans*) referierte dabei über den Umgang mit trans*- und nicht- binären Personen in der Versorgung. Der zweite Vortrag von Dr. Viviane Bremer (Fachgebietsleiterin für HIV/AIDS, sexuell oder durch Blut übertragbare Infektionen, Robert-Koch-Institut) thematisierte die Versorgung von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) und die Lücken in der Versorgung in Deutschland. „Gleich- und Ungleichbehandlung – mehr als ‚nur‘ eine Frage des Geschlechts“ lautete der Titel der zweiten Session. Prof. Dr. Matthias Bethge (Leiter Sektion Rehabitilation und Arbeit, Universität zu Lübeck) referierte zur medizinischen Rehabilitation bei migrantischen Kindern und Jugendlichen und stellte sein aktuelles Projekt MiMi-Reha-Kids vor. Franziska Beckebans (Bereichsleiterin Kundenmanagement und Versorgung, SBK – Siemens-Betriebskrankenkasse) thematisierte in ihrem Vortrag das (unausgeschöpfte) Potenzial von digitalen Gesundheitsanwendungen. Den Abschluss der Session machte Dr. med. Verena Szczerba (Assistenzärztin, Klinik für Inklusive Medizin am Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe) mit einem Bericht von ihren Erfahrungen und Forderungen als Assistenzärztin an einer Klinik für inklusive Medizin. Die dritte Session „One Health – Gesundheit für alle als Ziel für Nachhaltigkeit und Vielfalt“ wurde von Prof. Dr. Gerhard Trabert (Gründer, Armut und Gesundheit in Deutschland e. V. ) zum Thema Armut und Krankheit eröffnet. Dr. med. Mathias Wendeborn (Gründer, REFUDOCS Verein medizinischer Versorgung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und deren Kinder e. V. ) stellte anschließend die Arbeit und Konzepte seines Vereins zur Behandlung von migrantischen Personen vor. Den Abschluss der Session machte Dr. Ines Weinhold (Geschäftsführerin, WIG2 Institut) mit einem Vortrag zu Zugängen und Barrierefreiheit in der ambulanten ärztlichen Versorgung. Am zweiten Kongresstag eröffnete Andrea Galle (Vorständin, BKK VBU) mit einem Vortrag zu Gendermedizin die vierte Session „Diversity Management- mehr als ein Buzzword“. Dr. Susan Niemeyer (Chief Transformation Officer, HMM Deutschland) Cornelia Wanke (Unternehmensberaterin WANKE! Consulting und Vorständin Healthcare Frauen e. V. ) stellten anschließend Ergebnisse aus ihrem Buch „Mission Possible“ vor und diskutierten über Female Empowerment. In der fünften Session „Diversitätskompetenz als Enabler für ein gerechtes Gesundheitssystem“ referierte Ramazan Salman (Gründer, Ethno-Medizinisches Zentrum e. V) zunächst zum MiMi-Programm zu transkultureller Gesundheitskompetenz. Anschließend stellten Moritz Roloff und Sebastian Paschen (Gründer, studentische Initiative „Geschlecht in der Medizin“) ihr Anliegen vor, Gendermedizin und Geschlechteraspekte in die medizinische Ausbildung zu integrieren. Session 6 drehte sich um das Thema Digital Health. Zunächst referierte Hanna Besbes (Investment Professional & FemTech Expertin, heal. capital) zum Thema „FemTech und Venture-Capital: 10 guidelines for building a thriving FemTech startup in Europe“. Anschließend stellten sechs Start-Ups ihre digitalen Gesundheitsinnovationen vor: EiS-App - einem Wörterbuch für die Hosentasche, mit dem man Gebärden für die Unterstützte Kommunikation lernen kann (Anke Schöttler, Gründerin), HelloBetter mit dem Online-Therapiekurs VaginismusPlus zur psychologischen Unterstützung (Charlotte Kirchhoff, Supervisorin & Coachin), Aidhere mit einer digitalen Adipositastherapie (Dr. Nora Mehl, Co-Founder & CSO) und Inne, einem Produkt zur Bestimmung der Fruchtbarkeit (Eirini Rapti, Co-Founder & CEO). "Hinter uns liegen zwei Kongresstage mit hochkarätigen Speaker:innen, spannenden Vorträgen sowie zahlreichen Diskussionen rund um vielseitige Themen, die häufig nicht die Beachtung im Gesundheitssystem finden, die sie eigentlich verdienen. Wir sind deshalb stolz darauf, genau diesen Stimmen eine Bühne bereiten zu können", blickt Martin Blaschka, Mitglied der Geschäftsleitung der INNO3, auf die Veranstaltung zurück. Mit diesem positiven Fazit freuen wir uns bereits jetzt ankündigen zu dürfen, dass das Format DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2024 zum dritten Mal stattfinden wird. - Published: 2022-09-09 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/inno3-bei-der-health-insurance-hackcon/ Let's hack the GKV! Unter diesem Motto fand Anfang Sepember das 4. Mal die Health Insurance Hack&Con veranstaltet vom WIG2 Institut und zahlreichen Partnerunternehmen in Leipzig statt. Wir sind stolz, als INNO3 dieses Jahr das erste Mal als Partner des Events aufzutreten. Geschäftsführer Dr. Sven Jansen diskutierte im Panel "Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung" mit: Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Thema unserer Zeit - vor allem auch für das Gesundheitswesen. Aber: Nachhaltigkeit ist kein Selbstzweck und gerade auch im GKV-Markt kein Differenzierungsmerkmal mehr. Daher: wir müssen im Gesundheitswesen alle zusammenarbeiten, sonst erreichen wir nicht den optimalen Impact, den die Nachhaltigkeit leisten kann. Geschäftsführerin Ilka Dekan hatte eine Bestandsaufnahme der aktuellen Digitalisierungsvorhaben in Deutschland auf der Agenda. Im Panel wurde zu den aktuellen Entwicklungsperspektiven rund um die elektronische Patientenakte, das eRezept und DIGA/DIPA diskutiert. Die Aufforderung noch nutzerzentrierter und Produkte end-to-end zu entwickeln wurde klar platziert und aus Hersteller- und Kassensicht kontrovers diskutiert. Der Konferenz-Teil bot damit spannende Impulse zum Nachdenken. Parallel zur Konferenz hatten Hackerinnen und Hacker Zeit, verschiedene Herausforderungen von Partnerkassen zu lösen. Wir gratulieren allen Gewinnerteams und freuen uns schon auf nächstes Jahr. - Published: 2022-09-05 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/handelsblatt-summercamp-vernetzt-branchen/ Innovationen entstehen oft, wenn man unterschiedliche Dinge miteinander kombiniert (wie bspw. Schokolade und Radaranlagen, was zur Erfindung der Mikrowelle führte). An zwei intensiven und spannenden Veranstaltungstagen lud daher die Handelsblatt Media Group nach München ein. Über 400 Entscheiderinnen und Entscheider aus ganz verschiedenen Branchen kamen live zusammen und tauschten sich in unterschiedlichen Formaten zum übergeordneten Thema "Wie können die Kollaborationen der Zukunft aussehen, um die epochalen Herausforderungen unserer Generation zu bewältigen? " aus. Ilka Dekan war am 5. /6. September Gast in München und erlebte zwei Tage voller Inspirationen aus ganz unterschiedlichen Branchen. Zwei ihrer Highlights:1. Die Verleihung des diesjährigen Female Allstar Boards - einem Vorstandsboard bestehend aus 5 Power-Frauen, die in ihren bisherigen Karrieren unfassbar beeindruckende Leistungen erbracht haben. Diese Auszeichnung beweisst zum zweiten Mal Mut, Female Empowerment groß zu schreiben und mit echten Rolemodels vielen anderen Frauen Mut zu machen, sich leidenschaftlich zu engagieren. 2. Eine Diskussion über Team-Kollaboration und das Digitale Headquarter der Zukunft. Nina Koch von SLACK gab einen tiefen Einblick in ihre Philosophie für Teamzusammenarbeit mit asynchronen Meetings, einer No-Email-Kultur, achtsamen Ritualen und einer spürbaren Vertrauenskultur. So geht Leadership heute. Es gab noch so viele Highlights mehr. Was bleibt ist der Gedanke, wie man die Zukunft einer modernen Gesundheitswelt noch vernetzter mit anderen Branchen gestalten kann. - Published: 2021-11-23 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/health-innovation-center-meets-digital-health-summit-muenchen/ Das fünfte Mal in Folge trafen sich vom 10. bis 12. November Experten aus dem Gesundheitswesen beim Digital Health Summit München #dhsmuc2021 mit einem unglaublichem Programm. Das fünfte Mal in Folge trafen sich vom 10. bis 12. November Experten aus dem Gesundheitswesen beim Digital Health Summit München#dhsmuc2021 mit einem unglaublichem Programm. PD Dr. med. Dominik Pförringer und Dominik Böhler haben alle Perspektiven des Gesundheitswesens zu Wort kommen lassen und diverse Einblicke, Entwicklungen und Zukunftvisionen aufs Tableau gebracht - und das alles international. Wir durften mit INNO3 unser Projekt des #HealthInnovationCenter für Leipzig vorstellen. Geschäftsführerin Ilka Dekan diskutierte als Table-Captain, was es in solch einem Reallabor braucht, welche Kooperationen sinnvoll sind und was sich Ärzte und Gesundheitsexperten erwarten - quasi Prototyping direkt vor Ort. Danke für alle Interessierten und die spannenden Gespräche vor Ort. Eine fantastische Veranstaltung! Wir sagen danke und freuen uns schon auf nächstes Jahr! - Published: 2021-11-23 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/interview/letstalkvalue/ Verena Voelter, MD - Ärztin und Autorin des Buches "It takes 5 to tango" - hat sich das Ziel gesetzt, Brücken zwischen den Sektoren im Gesundheitswesen zu bauen. Ilka Dekan war in ihren #Podcast #letstalkvalue eingeladen, um über ein werteorientiertes Gesundheitswesen der Zukunft zu sprechen. Verena Voelter, MD - Ärztin und Autorin des Buches "It takes 5 to tango" - hat sich das Ziel gesetzt, Brücken zwischen den Sektoren im Gesundheitswesen zu bauen. Ilka Dekan war in ihren #Podcast#letstalkvalue eingeladen, um über ein werteorientiertes Gesundheitswesen der Zukunft zu sprechen. Was waren die Themen? Wir sprechen über branchenübergreifende Ansätze - z. B. was können wir von der Automobilindustrie lernen? Wir sprechen über den 'digitalen Zwilling', um personalisierte Medizin umzusetzen. Und zum Schluss schauen wir weit in die Zukunft - wenn wir uns in 10 Jahren besprechen, wie sah der Weg aus, der dann geschafft wurde. Neugierig? Es lohnt sich! Hier geht's zum Reinhören:https://anchor. fm/verena-voelter/episodes/LetsTalkValue-with-Ilka-Dekan-Innovative-Cross-Sector-Collaborations--Heute-auf-Deutsch-e1a0nvp - Published: 2021-11-23 - Modified: 2024-10-07 - URL: https://www.inno3.de/blog/news/healthcare-frauen-e-v-gestaltet-wandel-im-gesundheitswesen/ Unter dem Motto #wirsindderWandel gestaltet der Healthcare Frauen e.V. eine aktive Businessplattform für Frauen im #Gesundheitswesen. Unter dem Motto #wirsindderWandel gestaltet der Healthcare Frauen e. V. eine aktive Businessplattform für Frauen im #Gesundheitswesen. Um den #Wandel im Gesundheitswesen anzustoßen, braucht es neue Strategien und neue #Leadership-Ansätze, neue Führungskulturen, ein neues Miteinander und die Kraft der #Digitalisierung. All das waren Schwerpunkte der Herbsttagung am 8. November, bei der auch Ilka Dekan einen Impuls halten durfte ganz unter dem Motto: "Mit neuen Leadership-Ansätzen die Transformation zu einer modernen Gesundheitswelt gestalten". „Es war einfach fantastisch, auf der Bühne zu stehen und so viele inspirierende Frauen aus der Gesundheitsbranche zu erleben. Frauen, die Lust haben, mitzugestalten. Die mutig neue Wege ausprobieren und lernen wollen. Die ganz unterschiedliche Perspektiven wertschätzend miteinander diskutieren. Die sich als Mentees und Mentoren gegenseitig nach vorn bringen und weiterentwickeln. “ so Ilka Dekan Wir bedanken uns bei Cornelia Wanke, Jutta Kristen, Emily Andreae und Marleen Salihović für die Einladung zu diesem besonderen Tag und einem tollen Spirit der Veranstaltung! - Published: 2021-11-22 - Modified: 2025-01-14 - URL: https://www.inno3.de/blog/events/vergesst-digitalisierung-schafft-sinn/ Wie man sein Geschäftsmodell erfolgreich transformiert. „Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen. Erwachsenen damit sie aufwachen“ (Jorge Bucay). Vor einigen Jahren erlebte ich solch einen Moment. Eine Art Weckruf. Was war passiert? Eine bedeutende Persönlichkeit aus dem Krankenversicherungsbereich hielt eine Rede bei einem Kongress. Die Person blickte positiv in die Zukunft und meinte: „Die Gesetzliche Krankenversicherung gibt es seit Bismarck, also seit über 100 Jahren. Und das wird sich auch in der Zukunft nicht ändern!“ Wie man sein Geschäftsmodell erfolgreich transformiert. „Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen. Erwachsenen damit sie aufwachen“ (Jorge Bucay). Vor einigen Jahren erlebte ich solch einen Moment. Eine Art Weckruf. Was war passiert? Eine bedeutende Persönlichkeit aus dem Krankenversicherungsbereich hielt eine Rede bei einem Kongress. Die Person blickte positiv in die Zukunft und meinte: „Die Gesetzliche Krankenversicherung gibt es seit Bismarck, also seit über 100 Jahren. Und das wird sich auch in der Zukunft nicht ändern! “ Damals stellte ich mir das erste Mal die Frage: Wird es in 10 Jahren noch eine Krankenversicherung in Deutschland geben, so wie sie heute ist? Ich konnte für mich diese Frage nicht mit einem eindeutigen ‚Ja‘ beantworten, denn die komplette Welt um uns herum veränderte sich rasant. Das Verhalten der Kunden hat bereits heute Industrien grundlegend gewandelt: Nachrichten werden 24/7 auf Online-Plattformen gelesen, Zeitungen im Papierformat damit sukzessive verdrängt. Produkte kaufen wir zunehmend digital statt im Einzelhandel ein. Neue Mobilitätskonzepte erobern den Markt. In Großstädten buche ich mir per App binnen Sekunden ein Auto vor der eigenen Haustür, um mich fortzubewegen, statt ein Eigenes zu besitzen. Und durch die digitalen Streamingdienste stelle ich mir meine eigenen Lieblingslieder zu einer Playlist zusammen, kann sie per Smartphone zeit- und ortsunabhängig hören, statt produzierte CDs zu erwerben und zu Hause anzuhören. Einige Unternehmen haben es nicht geschafft, sich entlang dieser geänderten Kundenerwartungen weiterzuentwickeln. Der Versandhandel Quelle meldete 2009 Insolvenz an und wurde abgewickelt. Statt ein digitales Geschäftsmodell zu entwerfen, hielt man am Kundenkatalog fest. Otto erkannte im Gegensatz zu Quelle frühzeitig diesen Wandel und gehört heute zu den Top 3 Plattformanbietern. Kodak - in der Vergangenheit einer der Marktführer im Bereich der Fotografie - gab das eigentliche Kerngeschäft auf und positionierte sich neu als Hersteller von Druckmaschinen. Der Trend zur Digitalkamera wurde verschlafen und andere Unternehmen drängten schnell und mit neuen Ansätzen in den Markt. Und der einstige Weltmarktführer Nokia musste 2014 seine Mobilfunksparte verkaufen, als ein anderes Unternehmen das Smartphone neu erfand und wir alle seitdem ‚Wischen‘ statt ‚Tippen‘. Der Gesundheitsmarkt befindet sich ebenfalls in einem umfassenden Wandel. Blicken wir einmal über den Tellerrand. Dann sehen wir neue Wettbewerber auf den Plan treten: 2018 gründete Amazon in den USA eine eigene Krankenkasse für ihre Mitarbeiter. Anfang diesen Jahres öffnete der Internetkonzern sein Angebot der digitalen Arztvisite für andere Unternehmen und bietet nun mit Amazon Pharmacy verschreibungspflichtige Medikamente online an. Walmart, eigentlich ein Handelsunternehmen, etabliert sich als großer Anbieter von Gesundheitsleistungen. Das Unternehmen baute in den letzten Jahren mehrere große, moderne Gesundheitskliniken in den USA auf, bietet in eigenen Apotheken Medikamente an, legte für spezifische Diagnosen, wie Diabetes oder bestimmte Allergien, Gesundheitsprogramme auf und ist zudem Anbieter einer eigenen Krankenversicherung. Ein weiteres Beispiel ist Ping An Good Doctor aus China. Das Gesundheits-Unternehmen bietet eine 24/7 verfügbare, mobile Plattform für Online-Konsultationen, Überweisungen und Termine in Krankenhäusern, bewusstes Gesundheitsmanagement und Wellness-Dienste an. Zudem wurden bereits 2019 die ersten unbemannten ‚One-Minute-Kliniken‘ in Großstädten aufgebaut. Diese mobilen Mini-Kliniken, die aussehen wie kleine rote Telefonzellen, bieten ihren Kunden innerhalb dieser Box eine Vielzahl intelligenter Untersuchungsgeräte, eine medizinische und eine Rehabilitationsberatung sowie die am häufigsten verschriebenen Medikamente aus einer Hand.     Quelle: PING AN Doch nicht nur neue Wettbewerber nehmen Einfluss auf das bestehende Geschäftsmodell. Neue Technologien, wie Künstliche Intelligenz oder Augmented bzw. Virtuell Reality, ermöglichen ganz neue Ansätze im Gesundheitsmarkt. Bereits heute entwickeln Unternehmen KI-Lösungen, die menschlich erscheinen und Personen hinsichtlich ihrer Gesundheit begleiten. Einige Beispiele: Replika. ai bietet einen digitalen Wegbegleiter an, mit dem ich im Sinne einer psychologischen Beratung eigene Gedanken, Gefühle und Träume sicher teilen kann und ein reflektierendes Gespräch führe. Bei Minbank. ai kann ich meinen eigenen Digitalen Zwilling erstellen. Dieser denkt wie ich und liefert mir Erkenntnisse für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung. CUREosity, ein deutsches Startup, therapiert beispielsweise Schlaganfall-Patienten mittels einer Virtual Reality Brille hinsichtlich motorischer sowie kognitiver Einschränkungen mit großem Erfolg. Synthesia. io erstellt mittels Deep Learning Algorithmen binnen Minuten personalisierte Videos in bis zu 40 verschiedenen Sprachen, indem lediglich der zu sprechende Text, der gewünschte Mensch sowie die Umgebung per Klick ausgewählt wird. All diese Beispiele zeigen, welch großer Wandel sich bereits vollzieht. Auch für Krankenversicherungen heißt es, das eigene Geschäftsmodell neu zu denken. Denn was wir erleben, ist nicht nur ein Change! Es ist eine echte Transformation. Tanmay Vora sagte einmal: „Changes fixes the past. Transformation creates the future. “ Für mich bedeutet das, dass es nicht ausreicht, die heutigen Probleme mit einzelnen Changeprozessen zu verbessern. Wir müssen Gesundheit neu denken - die Rolle der Krankenversicherung neu erfinden. Lassen Sie uns eine Reise in die Zukunft machen und einen Blick in eine moderne Gesundheitswelt im Jahr 2031 werfen. Wie könnte diese aus Sicht einer Kundin, nennen wir sie Sophie, aussehen? Das individuelle Gesundheits-Level von Sophie beträgt heute 91 Prozent. Biosensoren in ihrem Körper und in Kombination mit Daten aus ihrem Leben, geniert über Künstliche Intelligenz, teilen ihr genau das mit. Ihre Zahnbürste wertet ihren Speichel täglich aus. Ihre Vitaldaten werden in Echtzeit an ein Labor übermittelt, von dem sie individuell auf sich zugeschnittene Informationen und Empfehlungen für ihr Gesundheitsverhalten erhält. Heute wird ihr empfohlen, eine Yoga-Session zur Entspannung durchzuführen. Sophie hat zudem die Möglichkeit, jeden Morgen in den eigenen vier Wänden ihren Körper zu scannen. Sie wüsste in Echtzeit, wenn sich ihr Gewebe verändert und könnte bei einem Warnsignal diese Information mit Labor und Ärzten in Echtzeit teilen. In diesem Fall würde ihr innerhalb 24 Stunden ein Termin beim Facharzt inklusive tiefergehenden Scans angeboten, der ihr neben einer Diagnose auch exakte Orientierung für mögliche nächste Schritte mitgibt. Für den einen mag das zu verrückt klingen, für den anderen ist dieses Szenario viel zu kurz gesprungen und wenig innovativ. Mein Ziel ist es jedoch gar nicht, die Zukunft für 10 Jahre vorauszusagen. Ich möchte wichtige Fragestellungen diskutieren: Wie kommen wir von einem (im Schwerpunkt) krankheitsorientierten zu einem gesundheitsorientierten Ökosystem. Wie kann es gelingen, Unsichtbares sichtbar zu machen? Krankheiten verhindern, bevor sie entstehen. Personalisierte Medizin, Ansätze von ‚Disease Interception‘ sowie ‚Value Based Healthcare‘ in den Fokus rücken. Und was wäre, wenn Gesundheit dort stattfindet, wo der... ## Seiten - Published: 2026-03-12 - Modified: 2026-03-17 - URL: https://www.inno3.de/lvlup-health-erfolgreich/ Deine Anmeldung ist bestätigt. Du bist jetzt im Mailverteiler von LVL UP HEALTH eingetragen und erhältst ab sofort wichtige Infos, Updates und Neuigkeiten direkt per Mail. Natürlich kannst du dich jederzeit über den Link am Ende jeder E-Mail wieder abmelden. Wir freuen uns, dich rund um die Veranstaltung auf dem Laufenden zu halten. Dein Team von LVL UP HEALTH INNO3 GmbH Puschstraße 6a 04103 Leipzig +49 341 98996999 mail@inno3. de vermietung@inno3. de www. inno3. de linkedin - Published: 2026-02-25 - Modified: 2026-04-17 - URL: https://www.inno3.de/lvl-up-health-vol-4/ Das Event von Young Professionals für Young Professionals - rund um die aktive Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens. Wissen teilen. Zukunft gestalten. Netzwerk stärken. Ziel der Veranstaltung ist, gemeinsam mit jungen Expert:innen neues Wissen zu erlangen, vorhandenes Wissen weiterzugeben sowie ein berufliches Netzwerk auf- und auszubauen. Mit dem Format schaffen wir erneut einen Raum für die Kommunikation auf Augenhöhe unter zukünftigen Entscheider:innen im Gesundheitswesen. Dabei dreht sich alles rund um die Themen von morgen – von aktuellen Gesetzesinitiativen und Herausforderungen, über neue Versorgungsmodelle bis hin zu digitalen Innovationen und industrieübergreifenden Impulsen. Euch erwarten spannende Keynotes, interaktive Formate sowie ein Networking-Abendevent u. v. m. Unsere Roadshow geht weiter: Nach einem erfolgreichen Auftakt in Leipzig und der nächsten Station in Erlangen, macht das Format in diesem Jahr Halt in München. Seid live in München dabei und bringt mit uns die Gesundheitsversorgung zum 4. Mal auf das nächste Level! 17. November 2026, EY wavespace München09:00 UhrEinlassEinlass in die Location EY GmbH & Co. KG WirtschaftsprüfungsgesellschaftArnulfstraße 59, 80636 München Rania Abbas (bvitg), Jonah Grütters (Hashtag Gesundheit), Sven Morgenstern (AByou), Martin Blascka (INNO3) 09:30 UhrAnkommen und Warm-upEröffnungsrede und Recap durch die veranstaltenden Next-Gen-Verbände und INNO3   Begrüßung durch die Gastgeber   Rania Abbas (bvitg), Jonah Grütters (Hashtag Gesundheit), Sven Morgenstern (AByou), Martin Blascka (INNO3) 10:00 UhrGemeinsamer StartBegrüßung durch die Schirmherrin Judith Gerlach – Bayrische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention"     10:30 UhrtbaWeitere Programmpunkte folgen Aus der Motivation zur Veränderung und einer Idee wurde Realität. LVL UP HEALTH steht für alle kommenden Generationen, die nicht abwartet, sondern gestaltet - klar, vernetzt und verantwortungsbewusst. Hier kommen die bedeutendsten Nachwuchsvereine im Gesundheitswesen zusammen, um Herausforderungen aus der Perspektive derer zu verhandeln, die sie künftig tragen werden. Seit drei Jahren wächst daraus ein Netzwerk mit Haltung, Relevanz und echter Wirkung. Dankbar, seit Tag 1 Teil davon zu sein - organisatorisch wie in der Moderation. Ich bin seit mittlerweile drei Jahren Teil der LVL UP HEALTH Orga, weil ich daran glaube, dass Veränderung im Gesundheitswesen bei Menschen beginnt. Dieses Event bringt eine vielfältige Community zusammen, die zuhört, sich ernst nimmt und gemeinsam gestaltet. Und ich glaube nirgendwo sonst treffen sich so viele Entscheider:innen von Morgen und netzwerken, diskutieren und lernen voneinander. 49 € Teilnahme an allen Programmpunkten vor Ort Food & Drinks inbegriffen Preis inkl. MwSt. 299 € Teilnahme an allen Programmpunkten vor Ort Namentliches Featuring als "Förderer" oder "Förderin" Food & Drinks inbegriffen Preis inkl. MwSt. *Die Teilnahmeplätze sind begrenzt auf 100 Personen. Die Tickets beinhalten die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), komm gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! Mitveranstalter:Location-Partner:Junior-Sponsor:Junior-Sponsor:Bereit für Level 4? Wir heben ab in:KONTAKT Du hast Fragen rund um LVL UP HEALTH Vol. 4 2026 - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögere nicht, uns zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Eure Nachrichten. Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut. Fast geschafft! Bitte bestätige deine E-Mail-Adresse über den Link in der Nachricht in deinem Postfach. UPDATES PER E-MAIL Gib deine E-Mail-Adresse ein, um dich anzumelden Ich möchte E-Mails rund um LVL UP HEALTH erhalten und akzeptiere die Datenschutzerklärung. Du kannst dich jederzeit vom Verteiler abmelden. Anmelden - Published: 2025-10-15 - Modified: 2026-06-25 - URL: https://www.inno3.de/innospace/ Die Penthouse-EventlocationDie Eventlocation für Tagungen, Workshops und Events an der Alten Messe – mit modernen Räumlichkeiten in einzigartiger Lage und Raum für Begegnungen, Austausch und Inspiration. Eine Etage Unendliche MöglichkeitenMit einer Gesamtfläche von 400 m² und einer schönen Terrasse verfügt der InnoSpace über vielseitige Möglichkeiten für Ihre Veranstaltung. Ob in kleiner Runde oder mit bis zu 200 Gästen – unsere Räume in unterschiedlichen Größen lassen sich flexibel an Ihre Bedürfnisse anpassen. Die volle Fläche (400 m²) eignet sich ideal für große Veranstaltungen und bietet zahlreiche Möglichkeiten: Reihenbestuhlung: Maximalkapazität für Konferenzen, Mitgliederversammlungen oder Tagungen (bis ca. 100 Personen sitzend). Parlamentarische Anordnung mit Stehtischen: Kombination aus Sitz- und Stehbereichen, ideal für Kongresse, hybride Formate oder Workshops mit offener Struktur (ca. 50 Personen sitzend + Stehtische). Empfang / Networking: Offene Fläche mit bis zu 200 Personen stehend Open Space: Für Ausstellungen oder frei gestaltbare Eventformate. Durch die mobilen Wandelemente lässt sich die Etage in mehrere eigenständige Bereiche unterteilen – jede Teilfläche kann separat bestuhlt und genutzt werden. Workshop / Seminar: Gruppentische mit Trennwänden für konzentrierte Arbeitsatmosphäre, ca. 40–50 Sitzplätze. Meeting / Präsentation: Reihen- oder U-Form je nach Anforderung. Empfang oder Breakout: Kleinere Networking-Formate mit Stehtischen oder Lounge-Setups. Ideal für parallele Sessions, Seminartage oder Teamformate mit klarer Raumstruktur. So einzigartig wie Ihre Veranstaltung. Unsere Räume bieten maximale Flexibilität und lassen sich individuell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen – vom kreativen Workshop bis zur großen Konferenz. Gemeinsam gestalten wir das Raumkonzept, das perfekt zu Ihrer Vision passt. Sprechen Sie uns gern an – wir machen Ihre Ideen möglich. Aktuelle Mietpreisliste Unsere Mietangebote richten sich ausschließlich an Unternehmen und gewerbliche Kunden. Nutzungsgebühr InnoSpace komplett (gesamte Etage mit Küche und Dachterrasse) ab 4h / 850,- € Nutzungsgebühr InnoSpace Teilfläche (verschiedene Konstellationen und Größen) ab 4h / 650,- € Mobiliar (Stühle, Tische, Stehtische, Flipcharts/Whiteboards nach Verfügbarkeit) inklusive Betriebskosten (Gebäudetechnik, Strom, Heizung, WLAN, Projektmanagement) inklusive Veranstaltungstechnik (2x LED-Screens, Tontechnik, benötigte Kabel) ab 4h / 50,- € Zusätzliche Möbel und Veranstaltungstechnik (Bühne, Licht-, Video- und Tontechnik) auf Anfrage Verpflegung (Speisen und Getränke – vom kleinen Snack bis zum Dinner-Buffet) auf Anfrage Personal (Service-Kräfte, Techniker:innen, Sicherheitspersonal, Hostessen) auf Anfrage Jetzt anfragenVergangene Events – Inspirationen & ImpulseYour content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. Begeisterte Kunden „Unsere Mitgliederversammlung im INNOspace? Ein Volltreffer! Offene Räume, moderne Vibes und genau die Energie, die man für gute Diskussionen braucht. " — Marielouise Busch, Projektleiterin bei Cluster IT Mitteldeutschland e. V. „Eine tolle Location und super Atmosphäre. Die Veranstaltungen werden mit viel Zeit und Mühe vorbereitet. Die flexible Raumgestaltung und die Dachterrasse sind außergewöhnlich gut. " — Lucy Naymann, Medgate „Eine Empfehlung für alle Events, die auf Vernetzung und Austausch Wert legen. Das junge und dynamische Team ist super. Die Offenheit und Großzügigkeit der Räume, die Dachterrasse, und dass weitere Firmen / Startups mit im Haus sind, runden das Angebot der schönen Location mit toller Aussicht ab. " — Barbara Weigert, Wirtschaftsförderung Sachsen „Uns hat besonders gut die lockere Atmosphäre und der sensationelle Ausblick von der Dachterrasse gefallen. " — Jörg Weise, Medgate Häufig gestellte FragenFAQJa, unsere großzügige Terrasse eignet sich perfekt für Pausen, Empfänge oder ein entspanntes Get-together im Freien. Ob Theater, Parlament, U-Form, Block oder Bankett – wir passen die Räume flexibel an Ihr Veranstaltungskonzept an. Kostenfrei stehen Ihnen u. a. bis zu 100 Stühle, 42 Tische, 20 Stehtische und Loungemöbel für die Terrasse zur Verfügung. Ja, alle Räume verfügen über Tageslicht, Klimaanlage und Verdunklungsmöglichkeiten für Präsentationen. Gerne! Sie können Ihr Catering frei wählen oder auf unsere Partner zurückgreifen. Ja, alle Veranstaltungsflächen sind barrierefrei zugänglich. Halbtags-, Ganztags- oder Mehrtagesbuchungen sind flexibel möglich. Unsere Hausordnung und Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) finden Sie direkt auf der Website zum Download. Natürlich – vereinbaren Sie einfach einen Termin, wir zeigen Ihnen den InnoSpace gern persönlich. Der InnoSpace befindet sich auf dem Gelände der Alten Messe Leipzig (Puschstraße 6A) und ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Sie schnell und unkompliziert zu uns: Die Straßenbahnlinien 2, 15 und 16 sowie die Buslinien 70, 74, 76 und N8 halten in unmittelbarer Nähe an den Haltestellen An den Tierkliniken, Altes Messegelände, Naunhofer Straße oder An der Tabaksmühle. Die nächstgelegene S-Bahn-Station ist Völkerschlachtdenkmal. Öffentliche Parkplätze finden Sie in der Puschstraße, an der Alten Messe und in der Straße des 18. Oktober. Let’s Create Events Together - Wir beraten Sie gern! Sie suchen eine flexible Location mit Atmosphäre für Ihr Event? Im InnoSpace bieten wir Räume für Workshops, Abendveranstaltungen, Konferenzen und mehr – modern, wandelbar und mit persönlicher Betreuung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! - Published: 2025-10-13 - Modified: 2026-02-24 - URL: https://www.inno3.de/dihc-2026/ 5. Auflage des einzigartigen Kongresses rund um Gleich- und Ungleichbehandlung im deutschen Gesundheitswesen - ob in Versorgung, Forschung oder den Organisationsstrukturen. 5. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2026 Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen erneut eine einzigartige Bühne! Diversität hat viele Facetten, die unter anderem von der Charta der Vielfalt bestimmt werden: Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Ethnische Herkunft & Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung und soziale Herkunft. Auch das Gesundheitswesen sieht sich mit der Diversität konfrontiert und muss reagieren. So werden bestimmte Personengruppen in der Forschung und Versorgung noch immer stigmatisiert und stereotypisiert oder gar nicht erst berücksichtigt. Auch der Zugang zu Gesundheit ist nicht allen Menschen gleich gegeben. Ebenso bilden Organisationsstrukturen der Gesundheitsakteur:innen die Vielfalt der Gesellschaft noch nicht ausreichend ab. So wird die Forderung nach mehr Gleich- sowie Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem stetig lauter: Eine individuelle Diagnostik, Prävention und Behandlung bei einer Gleichbehandlung und Parität in den Organisationen des Gesundheitswesens. Mit dem DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS ist es uns deshalb ein Anliegen, ein umfassendes Verständnis der Bedeutung von Diversität mit seinen ganzen Facetten innerhalb des Gesundheitswesens zu befördern. Dazu zeigen wir Handlungsstrategien zur Förderung von Diversität auf und geben Expert:innen des Themenfelds aus Wissenschaft und Forschung sowie Lehre und Praxis eine Bühne. Gleichzeitig soll der Kongress dazu dienen, die Zusammenarbeit und Diskussion zwischen verschiedenen Akteur:innen im Gesundheitswesen zu stärken. Die Zielsetzung einer "Gesundheit für alle" steht dabei im Vordergrund. VORLÄUFIGES PROGRAMM 24. Februar 202609:00 UhrBegrüßung, Grußwort und KeynotesBegrüßung: Martin Blaschka und Judith Israel (Inno3) Keynotes: Prof. in Dr. Marie von Lilienfeld-Toal - Leiterin Institut für Diversitätsmedizin, Ruhr Universität Bochum Prof. in Dr. Gertraud Stadler - Leitung Geschlechterforschung in der Medizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin 10:00 UhrSession 1: Queer Care - Vielfalt in der VersorgungJun. -Prof. Dr. Jan Schürmann-Vengels - Juniorprofessur für Spezifische Tätigkeitsfelder der Klinischen Psychologie, Universität Witten/Herdecke: Queer Mental Health – wissenschaftliche Evidenz und Versorgungsperspektiven Dr. med. Pichit Buspavanich - Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie; Leiter Nachwuchsgruppe Diversität und Gender in der Medizin, Charité- Universitätsmedizin Berlin: Psychische Gesundheit und Versorgungssituation von trans* und non-binären Personen Samson Grzybek - Gründer:in, Queermed Deutschland: Versorgungslücken in der Gesundheitsversorgung. Wie Patient*innen sich selbst helfen müssen Isi Schwager - Hebamme: Queer*sensible Geburtshilfe - ein Einblick in die Praxis Moderation: Moritz Roloff - Initiator acadim 12:00 UhrSession 2: Health Equity: Zugang & Solidarität im GesundheitssystemBianca Flachenecker - M. Sc. , Journalistin & Sozialwissenschaftlerin, Health Equtiy Consulting Hub: Health Equity als Driver der Aufwärtsspirale in Gesundheits- & Volkswirtschaft Franziska Paul & Shao-Xi Lu - Gesundheitskollektiv Berlin e. V. : Diskriminierungssensible Gesundheitsversorgung im Stadtteil - Nicht ohne die Community(s) Dr. med. M. A. Adak Pirmorady - Ambulanzleitung CBF, Psychoanalytikerin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Charité - Universitätsmedizin Berlin: Erschwerter Zugang zu Psychosomatischer und psychotherapeutischer Versorgung für Minderheiten Moderation: Bianca Flachenecker - M. Sc. , Journalistin & Sozialwissenschaftlerin, Health Equtiy Consulting Hub 14:00 UhrSession 3: Next Gen Health - Diversität lernen & lehren Shreyasi Bhattarchaya - Ärztin & Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Allgemeinmedizin, Uniklinik Köln: Diversitätssensible Lehre als Pflichtcurriculum Prof. in Dr. Sabine Ludwig - Professorin für Diversität in der Medizin, Direktorin Institut für Diversität in der Medizin, Medizinische Universität Innsbruck: Geschlechter- und diversitätssensible Lehre als Qualitätsmerkmal - Best Practice Beispiele Dr. Ute Siebert - wissenschaftliche Mitarbeiterin Projekt "Empowerment für Diversität", Charité - Universitätsmedizin Berlin: Diversitätsorientierte und rassismuskritische Lehre stärken – die neue Lehrmaterial Webseite Simon Lang - Referent Diversität & Tanja Schwarz-Ksionski - Stellvertretende Schulleiterin, Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe: Empowerment für Diversität: Diskriminierungsbewusste Pflegeausbildung gestalten Moderation: Sebastian Paschen - Mitarbeiter Institut für Diversitätsmedizin 16:00 UhrSession 4: Von der Strategie zur Struktur Cora Weißert-Hartmann - Projektreferentin Rassismus im Gesundheitswesen, Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus: Rassismus im Gesundheitswesen - Patient*innenperspektive miteinbinden für strukturelle Veränderungen Andrea Galle - Alleinvorständin, mkk - meine krankekasse: Strukturelle Rahmenbedingungen und Nutzung von Vorsorgeleistungen: Unsichtbare Unterschiede, reale Folgen: Diversität in der Prävention Sebastian Paschen & Moritz Roloff - Initiatoren acadim - Akademie für Diversitäts- und Individualmedizin: Diversitätsmedizin - Mit einem Startup in die Anwendung Moderation: Judith Israel - INNO317:00 UhrEnde des KongresstagsVERANSTALTER:INNEN Wissenschaftlicher BeiratPARTNER:INNEN 2026Sponsor:in:Medienpartner:in:Event-Netzwerkpartner:in:via Livestream und Chat Gebührenfreivia Livestream und Chat 190,- € zzgl. 19% MwSt. Hinweis: Wir bieten auf Anfrage Gebärdensprachdolmetscher an, um sicherzustellen, dass unsere Veranstaltung für alle Teilnehmer:innen zugänglich ist. Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus, um diese Dienstleistung anzufordern. KONTAKT Sie haben Fragen rund um den DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2025-04-11 - Modified: 2026-06-25 - URL: https://www.inno3.de/innotrack/faq/ FAQs – Häufige Fragen zum InnoTrack  Wir suchen innovative, digitale Gesundheitslösungen, die skalierbar sind und sich in das deutsche Gesundheitssystem integrieren lassen. Besonders willkommen sind Ideen in Bereichen wie KI-Anwendungen, Datenverarbeitung oder Prozessautomatisierung. Wir fokussieren uns zunächst auf Lösungen in der Pre-Seed- bzw. Ideenphase und nicht auf marktfertige Lösungen. Hardwarelastige Ansätze, Biotechnologie, Pharmazeutika und traditionelle Medizinprodukte stehen nicht im Fokus. Wenn du unsicher bist, ob deine Idee passt, kontaktiere uns gerne! Wohnsitz in Deutschland: Jedes Teammitglied sollte hier gemeldet sein. Aktive Programmteilnahme: Ihr engagiert euch über 9 Monate hinweg. Finanzielle Eigenständigkeit: Das Programm ist kostenlos, jedoch gibt es keine finanzielle Unterstützung. Präsenz in Leipzig: Regelmäßige Teilnahme vor Ort für Workshops, Networking und Co-Creation-Sessions. Sprachkenntnisse: Deutsch ist keine Teilnahmevoraussetzung, aber es ist von Vorteil, wenn mindestens eine Person im Team die Sprache gut beherrscht.   Auswahlkriterien: Gründungsteams mit einer großartigen Idee und ersten Umsetzungsplänen, die aktuell noch nicht als Start-up gegründet sind oder sich zu Programmstart noch in Gründung befinden. Einsatz von Künstlicher Intelligenz (Kann, kein Muss): Lösungen, die KI innovativ zur Verbesserung des Gesundheitssystems einsetzen, werden vorrangig behandelt. Technologische Umsetzbarkeit – Die Idee muss technisch realisierbar sein und über ein klares Entwicklungskonzept verfügen. Regulatorische Machbarkeit – Die Lösung sollte langfristig mit den Spezifika und Regularien des deutschen Gesundheitssystems kompatibel sein. Nutzerzentrierung – Die Idee sollte auf die Bedürfnisse von Patienten, Ärzten oder anderen zentralen Akteuren im Gesundheitswesen ausgerichtet sein. Geschäftsmodell & Finanzierbarkeit – Die Lösung sollte eine nachhaltige Monetarisierungsstrategie haben oder Potenzial für eine (Re-)Finanzierung aufweisen. Motivation & Umsetzungsstärke des Teams – Ein engagiertes, kompetentes Team, das bereit ist, intensiv an der Umsetzung zu arbeiten. InnoSpace: Der physische und digitale Raum, in dem die Startups arbeiten, sich vernetzen und an Workshops, Coachings oder Mentoring teilnehmen. Ein Ort für Austausch, Lernen und Inspiration. InnoTrack: Unser mehrmonatiges Inkubator-Programm für Startups im Bereich Digital Health. Hier begleiten wir Teams bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen – von der Validierung über Hypothesen-Tests bis zur Vorbereitung auf die Markteinführung. InnoTeams: Die Startup-Teams selbst – unsere Teilnehmer:innen, die im Programm betreut werden, ihre Ideen voranbringen und vom Netzwerk, den Mentor:innen und Partnern profitieren. Das Programm unterstützt Teams in der frühen Phase, ihre Ideen zu schärfen und eine solide Grundlage für den Erfolg zu schaffen. Wir helfen dabei, eure Lösung zu validieren, das Gesundheitssystem und unternehmerische Basics einer Gründung zu verstehen und bereiten die Teams auf die nächsten Schritte vor. Dabei prüfen wir auch, ob die Gründung eines Startups für euch sinnvoll ist und welche alternativen Wege es zur Umsetzung gibt. Frühphasen-Fokus: Wir konzentrieren uns auf Innovator:innen und Teams in der Vorgründungsphase (Pre-Seed), die ihre Ideen und Vision validieren möchten, bevor sie in die komplexen Strukturen des Gesundheitssystems eintauchen. Unser Ziel ist es, euch bei den ersten Schritten in Richtung Unternehmensgründung zu unterstützen. Strukturiertes 9-Monatsprogramm: Wir bieten ein gut strukturiertes Programm, das euch während eines 9-monatigen Zeitraums unterstützt. In einer modernen Co-Working-Fläche in Leipzig arbeiten jährlich fünf Teams daran, das essenzielle Wissen über das Gesundheitssystem und geeignete Geschäftsmodelle zu erwerben, um erfolgreich als Digital Health Startup in den Markt einzutreten. Starkes Netzwerk und Kooperationsmöglichkeiten: Unser Netzwerk aus Partnern im Gesundheitswesen bietet wertvolle Möglichkeiten für erste Proof-of-Concepts (PoCs), Pilotprojekte und gemeinschaftliche Weiterentwicklungen. Durch kooperative Formate wie Lunch&Learns oder Ideensprints fördern wir den Austausch und die Zusammenarbeit. Erste Schritte ins Gesundheitswesen-Ökosystem: Wir begleiten die Teams nicht nur bei der Gründung, sondern auch bei der Ansiedlung in Leipzig und unterstützen sie auf ihrem weiteren Weg zum Markteintritt im deutschen Gesundheitssystem. Ja, die Teilnahme ist für alle teilnehmenden Personen und Teams kostenlos. Allerdings müsst ihr in der Lage sein, eure Lebenshaltungskosten während der 9 Monate selbst finanzieren. Gern unterstützen wir euch bei der Suche nach passenden, ergänzenden Fördermöglichkeiten in Leipzig und Sachsen. Wir bieten keine direkte Finanzierung – aber wir unterstützen euch dabei, Fördermittel wie die Anschubförderung für Wohnen und Gründen in Leipzig zu beantragen. Teilnehmende sollten die Bereitschaft mitbringen, regelmäßig in Leipzig vor Ort zu sein, da bestimmte Workshops, Networking-Events und Mentoring-Sessions physisch stattfinden. Die genauen Präsenzzeiten sind im Programmablauf zu finden. Das InnoTrack-Programm erstreckt sich über 9 Monate, in denen die Startup-Teams systematisch an ihrer Geschäftsidee arbeiten, sie testen und auf den Markteintritt vorbereiten. Das Programm ist in drei aufeinanderfolgende Phasen unterteilt: Crew Boarding (Monate 1–3) Ziel: Die Idee schärfen, konkretisieren und weiterentwickeln Engine Check / InnoEvidence (Monate 4–6) Ziel: Systematische Validierung der zentralen Annahmen / Hypothesen Clearing for Take-Off (Ende Programm) Ziel: Vorbereitung auf den Markteintritt oder die nächste Wachstumsphase Während des gesamten Programms erhalten die Teams kontinuierliche Unterstützung durch: Workshops & Wissensvermittlung zu Markt, Produktentwicklung, Go-to-Market und regulatorischen Themen Mentoring & Netzwerkzugang zu Partnern, Expert:innen und Alumni Monatliche Check-ins zur Begleitung der Fortschritte Am Ende der 9 Monate haben die Startups ein fundiertes, validiertes Geschäftsmodell, konkrete nächste Schritte für die Umsetzung und ein starkes Netzwerk an Unterstützer:innen. Das Programm bewertet, ob die Idee das Potenzial hat, sich zu einem Startup zu entwickeln, und eröffnet nach Abschluss mehrere Wege. Eigenständig gründen – Die validierte Idee könnt ihr unmittelbar als Startup weiterführen. Ihr behaltet natürlich alle Rechte. Wir integrieren sie entweder innerhalb unserer wachsenden Unternehmensgruppe oder mit einem unserer Partner, um die Lösung gemeinsam als Produkt oder Marke zu entwickeln Am Ende ist man immer schlauer: Eure Idee hat sich als nicht marktkompatibel erwiesen? Oder euer Team möchte lieber andere Wege verfolgen? Auch dieses Ergebnis ist natürlich möglich – und erspart euch womöglich einen langen Weg in eine vermeidbare Sackgasse. Das Programm wird von Inno3, einem Unternehmen der Health Innovators Group Leipzig (HIGL), organisiert. HIGL ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Gesundheitsversorgung verbessern. Als Netzwerk für die Zukunft des Gesundheitswesens – made in Leipzig – bringt HIGL Expert:innen, Unternehmen und Partner zusammen, um Innovationen voranzutreiben. Mehr Informationen findet ihr auf unserer Website: https://health-innovators-group. de/Ja, eure Idee und euer geistiges Eigentum (IP) bleiben vollständig bei euch. Am Ende des Programms könnt ihr entscheiden, ob ihr als eigenständiges Startup weitermacht oder mit Partnern zusammenarbeitet, um euer Projekt weiterzuentwickeln. Ja, Vorkenntnisse im Gesundheitswesen sind kein Muss, aber ein großer Vorteil. Unser Inkubator richtet sich an Innovator:innen mit frischen... - Published: 2025-02-11 - Modified: 2025-11-14 - URL: https://www.inno3.de/events/lvl-up-health-vol-3/ Das Event von Young Professionals für Young Professionals - rund um die aktive Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens. LVL UP HEALTH Vol. 3 Ziel der Veranstaltung ist, neues Wissen zu erlangen, vorhandenes Wissen weiterzugeben sowie ein berufliches Netzwerk auf- und auszubauen. Mit dem Format schaffen wir erneut einen Raum für die Kommunikation auf Augenhöhe unter zukünftigen Entscheider:innen im Gesundheitswesen. Dabei dreht sich alles rund um die Themen von morgen - von aktuellen Gesetzesinitiativen und Herausforderungen, über neue Versorgungsmodelle bis hin zu digitalen Innovationen und industrieübergreifenden Impulsen. Dabei erwarten euch spannende Keynotes, Projektpitches, interaktive Diskussionen (Fishbowl), Barcamp-Sessions, Networking-Abendevent u. v. m. Zielgruppe sind junge Expert:innen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens – vertreten durch bvitg_generation_next und Hashtag Gesundheit. Damit ergibt sich ein breites Spektrum von Playern wie Krankenhäuser, Berater, Kostenträger, Industrie (Pharma, MedTech, IT) etc. Seid live dabei und bringt mit uns die Gesundheitsversorgung auf das nächste Level! Bei der dritten Auflage von LVL UP HEALTH am 20. 11. 2025 in Erlangen. Was ist ein Barcamp? Ein Barcamp ist der Gegenentwurf zu einer klassischen Konferenz und wird deshalb auch "Unkonferenz" genannt. Hier liegt der Fokus auf den informellen und aktiven Dialogen, die bei anderen Veranstaltungsformaten üblicherweise nur neben dem eigentlichen Programm stattfinden: Dem freien Austausch mit gleichgesinnten Expert:innen. Die Themen und Gesprächskreise, Methoden und Ziele entstammen dem Teilnehmer:innenkreis selbst. Die Veranstalter:innen schaffen den bestmöglichen Rahmen für die fruchtbaren Diskussionen. Alle Anwesenden agieren dabei stets auf Augenhöhe, wobei ein intensiver Wissensaustausch stattfindet, neue Ideen geschmiedet, Kontakte geknüpft und konkrete Projekte angestoßen werden können.   VORLÄUFIGES PROGRAMM Donnerstag, 20. 11. 202509:00 UhrEinlass und NetworkingAnkommen im Healthineers Innovation Center10:00 UhrBegrüßung durch die Schirmherrin, die Veranstalter:innen und die GastgeberBegrüßung durch die Schirmherrin Judith Gerlach - Bayrische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Eröffnungsrede und Recap durch die veranstaltenden Next-Gen Verbände und INNO3 Begrüßung durch die Gastgeber mit Thilo Mahr - Market Access Manager Digital Solutions, Siemens Healthineers 10:20 UhrInspirational KeynoteDr. Johanna Ludwig - Leiterin Stabsstelle Versorgung, gematik GmbH10:45 UhrKaffee- und Transferpause 11:00 UhrProjekt-Pitches: Vorstellung von innovativen Projekten Projekt-Pitch #1Projekt-Pitch #2Projekt-Pitch #33 Projektvorstellungen (Vorschläge und Auswahl unter den angemeldeten Teilnehmenden im Vorfeld der Veranstaltung)Patrick Schraps - Business Development Manager, XUND"Health Check: vom Konzept zum Booster der digitalen Transformation"Moritz Roloff - Mitgründer, acadim"acadim – Die Akademie für Diversitätsmedizin und Individualmedizin“ Dr. Andreas Weigert - Data Scientist"Stimmungen segeln lernen – mit Daten, Selbstmonitoring und -management sicher durch emotionale Hochs und Tiefs. " 11:30 Uhr"Generation Innovation - aber wo bleibt der Raum? "Impulse & Fishbowl-DiskussionAnna Goldsworthy - CEO, Medical Valley EMN e. V. Nele Stock - wissenschaftliche Mitarbeiterin, FINSOZ e. V. und Hochschule Hof Christian Rachow - Digital Transformation Officer, Universitätsklinikum Jena Sven Morgenstern - Core Team, AByou Eric Grey - Commercial Partner Lead, Thieme Compliance Moderation: Felicia Stolzenberger - Teamleiterin & Senior Managerin, UNITY 13:00 UhrLunch- & Networking-Pause14:00 UhrNext Gen Barcamp - Session BuildingWir suchen eure Herzensthemen - Bringt eure eigene Session in das Barcamp ein! 14:30 UhrBarcamp-Sessions16:30 UhrKaffee- und Networking-Pause 17:00 UhrNext Gen Barcamp - RecapErgebnisvorstellung und - diskussion im Plenum17:45 UhrOptional: Führung durch die MRT-FertigungTeilnahme an der Führung nur mit Voranmeldung (bei Ticketkauf über eventbrite oder per Mail)19:00 Uhrab ca. 21 UhrGemeinsames Abendessen und Get-TogetherIndiv. Ausklang des Abends in der Galileo Bar & Restaurant Erlangen Impressionen der Event Location: Healthineers Innovation Center Adresse: Healthineers Innovation Center, Henkestraße 127, 91052 Erlangen© Fotograf Klaus Gruber | dolphin photographyTeilnahme an allen Programmpunkten in Erlangeninkl. Food & Drinks 49,-€ inkl. MwSt. Teilnahme an allen Programmpunkten in Erlangen inkl. Food & Drinksund namentliches Featuring als "Förderer"/"Förderin" 299,-€ inkl. MwSt. *Die Teilnahmeplätze sind begrenzt auf 100 Personen. Die Tickets beinhalten die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), kommen Sie gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! VERANSTALTER & EVENT-PARTNERVeranstalter:Mitveranstalter:Mitveranstalter:Premium-Sponsor:Sponsor: Junior-Sponsoren:Location-Partner:Medien-Partner:Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings. KONTAKT Sie haben Fragen rund um LVL UP HEALTH Vol. 2 2024 - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2025-01-24 - Modified: 2026-04-17 - URL: https://www.inno3.de/innotrack/ Gemein­sam mehr bewegen INNOTRACKInkubatorprogramm zur Weiterentwicklung, Erprobung und Vernetzung von innovativen Lösungen für das digitale Gesundheitssystem. Healthcare Innovations made in LeipzigUnser Inkubator-Programm im InnoSpace, der Place to be for Digital Health-Founders Gezielte Förderung für (angehende) Gründer:innen: Wir suchen innovative Lösungen für die Zukunft des digital-vernetzten Gesundheitssystems. Dabei unterstützen wir euch in einem strukturierten Programm mit Coachings, Workshops und Sprint-Formaten. Unser Ziel: Neue Angebote für den Markteintritt im Gesundheitswesen validieren und erfolgreiche Neugründungen befähigen. Starke Netzwerke und Synergien: Strategisch im Umfeld des BioCity Campus verankert, verbindet der InnoSpace ein Netzwerk mit starken Partnern aus Industrie, Versorgung und Forschung - auch über Branchengrenzen hinweg. Nachhaltige Wirkung in der Region: Der InnoSpace bildet ein neues Kettenglied in der Identifizierung und Förderung von innovativen Gründer:innen im sächsischen Innovationsökosystem - mit Strahlkraft für den Innovationsstandort Leipzig und Sachsen über die Ländergrenzen hinaus. Wir suchen euch! Jährlich wählen wir spannende Start-ups und Gründerteams ausund unterstützen Sie bei der (Weiter-) Entwicklung bis hin zur Marktreife. Unser Angebot: Begleitung von der Idee bis zur Marktreife, Systematische Validierung (InnoEvidence) & Unterstützung durch ein starkes Partnernetzwerk Zusammenarbeit über Teamgrenzen hinweg und mit verschiedenen Partnern aus Industrie, Versorgung und Forschung - als erweiterter Teil der Health Innovators Group Leipzig. Strukturiertes Programm über jeweils 9 Monate mit Coachings, Workshops und Sprint-Formaten, um euch bestmöglich zu unterstützen. Eine große Palette an Workshops und Networking-Events ermöglicht den Aus- und Aufbau von wertvollen Partnerschaften mit Fokus auf das sächsische Innovationsökosystem. Über den Tellerrand hinaus blicken: Impulse und Wissenstransfer über die Gesundheitsbranche hinaus. MeilensteineScouting-Wettbewerb für Gründerteams im Themenfeld Digital HealthAuswahlverfahren für den zweiten InnoTrack-BatchAktives Begleitprogramm mit Coachings, Workshops und MentoringAuswahlverfahren für den dritten InnoTrack-BatchAktives Begleitprogramm mit Coachings, Workshops und MentoringWir suchen Digital-Health-Visionär:innen! Die Bewerbungsphase für den 2. Batch ist geschlossen. Am 1. April geben wir euch die diesjährigen Gewinner:innen bekannt. Stay tuned! Unsere UnterstützerBleibt up2date! Bleibt immer informiert:Folgt unserer InnoTrack-Seite! Verpasst keine spannenden Einblicke in unsere Veranstaltungen, Arbeitssessions und die innovativen Startups, die wir bisher unterstützt haben. Auf unserer Seite teilen wir regelmäßig wertvolle Erkenntnisse, aktuelle Entwicklungen und exklusive Rückblicke, die euch einen detaillierten Überblick über alles geben, was bei InnoTrack passiert. Let's Innovate Together - Schreibt uns! Du willst Teil unseres Health Innovation Space werden und gemeinsam mit uns die digitale Zukunft des Gesundheitssystems gestalten? Dann freuen wir uns auf Deine Nachricht! Egal, ob Fragen zur Bewerbung, Anmerkungen oder Probleme – wir sind gerne für Euch da. Weronika Weber &Judith IsraelDas Projekt „Health Innovation Space (InnoSpace)“ ist Teil des Förderprogramms „Lokale Innovationsräume für Digitalisierung – LIfD“ der Digitalagentur Sachsen via SAB-Sächsische Aufbau- und Förderbank. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. - Published: 2024-11-12 - Modified: 2024-11-12 - URL: https://www.inno3.de/tickets-ti-summit/ 1. Messekongress mit der Digitalagentur Gesundheitam 4. /5. Juni 2024 in der Kongresshalle am Zoo in LeipzigTICKETS 2025Seien Sie live dabei, wenn sich Fachexpert:innen aus allen Sektoren treffen – mit der gemeinsamen Vision eines digital vernetzten Gesundheitssystems in Deutschland. - Published: 2024-09-27 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/4-diversity-in-health-congress-2025/ 4. Auflage des einzigartigen Kongresses rund um Gleich- und Ungleichbehandlung im deutschen Gesundheitswesen - ob in Versorgung, Forschung oder den Organisationsstrukturen. 4. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2025 Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen erneut eine einzigartige Bühne! Diversität hat viele Facetten, die unter anderem von der Charta der Vielfalt bestimmt werden: Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Ethnische Herkunft & Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung und soziale Herkunft. Auch das Gesundheitswesen sieht sich mit der Diversität konfrontiert und muss reagieren. So werden bestimmte Personengruppen in der Forschung und Versorgung noch immer stigmatisiert und stereotypisiert oder gar nicht erst berücksichtigt. Auch der Zugang zu Gesundheit ist nicht allen Menschen gleich gegeben. Ebenso bilden Organisationsstrukturen der Gesundheitsakteure die Vielfalt der Gesellschaft noch nicht ausreichend ab. So wird die Forderung nach mehr Gleich- sowie Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem stetig lauter: Eine individuelle Diagnostik, Prävention und Behandlung bei einer Gleichbehandlung und Parität in den Organisationen des Gesundheitswesens. Mit dem DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS ist es uns deshalb ein Anliegen, ein umfassendes Verständnis der Bedeutung von Diversität mit seinen ganzen Facetten innerhalb des Gesundheitswesens zu befördern. Dazu zeigen wir Handlungsstrategien zur Förderung von Diversität auf und geben Expert:innen des Themenfelds aus Wissenschaft und Forschung sowie Lehre und Praxis eine Bühne. Gleichzeitig soll der Kongress dazu dienen, die Zusammenarbeit und Diskussion zwischen verschiedenen Akteur:innen im Gesundheitswesen zu stärken. Die Zielsetzung einer "Gesundheit für alle" steht dabei im Vordergrund. VORLÄUFIGES PROGRAMM 25. Februar 202509:00 UhrBegrüßung, Grußwort und KeynoteBegrüßung durch die Veranstalter:innen Keynote: Dr. Julia Zielke - Scientific Coordinator, Einstein Center Population Diversity an der Charité Berlin 09:45 UhrSession 1: LGBTQI* in der Medizin- Heraus-forderungen und ChancenDr. med. Martin Viehweger - Allgemeinmedizin, ViRo Praxis Schillerkiez Berlin Michael Rogenz - Landeskoordination Inter*, Queeres Netzwerk Niedersachsen e. V. Anne Baumann – Dipl. -Psych. Psychologische Psychotherapeutin, Universität Köln11:45 UhrSession 2: Personalisierte Zukunft - von Gender Health bis PräzisionsmedizinProf. in Dr. Anke Hinney - Kommissarische Direktorin am Institut für Geschlechtersensible Medizin, Universität Duisburg-Essen Dr. Dirk Keiner - Chefapotheker, Sophien- und Hufelandklinikum Weimar Andrea Galle - Alleinvorständin, mkk - meine krankenkasse Thao Nguyen- Gründerin und Geschäftsführerin, EQUAL CARE13:45 UhrSession 3: Gesundheit für alle - Wie erreichen wir eine inklusive Versorgung? Hanna Kindlein - Mitgründerin Verein aktiv und selbstbestimmt (akse e. V. ) Dr. med. Björn Kruse - Chefarzt, Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen Dr. Cihan Sinanoğlu - Leiter NaDiRa Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor, Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung Sabine Maur - Psychologische Psychotherapeutin, Vizepräsidentin Bundestherapeut:innenkammer 15:45 UhrSession 4: Vielfalt Managen - Strategien für mehr Diversität Prof. in Dr. Ilka Benner - Professorin für Berufspädagogik mit dem Schwerpunkt Lernortgestaltung und Lernortkooperation in den Gesundheitsberufen, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Ellen Conteh-Blumberg - Gesundheits- und Krankenpflegerin / Zentrale Praxisanleitung (mit Schwerpunkt internationale Pflegekräfte) Antidiskriminierungsbeauftragte , St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof Eugenia Henke - Integrationskoordinatorin, AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG Maram & Carina - studentische Initiative "Diversität in der Medizin" 17:00 UhrVerabschiedung und Ende der VeranstaltungVERANSTALTER:INNEN PARTNER:INNEN 2025Sponsor:innen:Medienpartner:innen:via Livestream und Chat Gebührenfreivia Livestream und Chat 190,- € zzgl. 19% MwSt. Hinweis: Wir bieten auf Anfrage Gebärdensprachdolmetscher an, um sicherzustellen, dass unsere Veranstaltung für alle Teilnehmer:innen zugänglich ist. Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus, um diese Dienstleistung anzufordern. KONTAKT Sie haben Fragen rund um den DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2024-09-27 - Modified: 2026-01-28 - URL: https://www.inno3.de/events/diversity-in-health-congress-2025/ 4. Auflage des einzigartigen Kongresses rund um Gleich- undUngleichbehandlung im deutschen Gesundheitswesen - ob in Versorgung, Forschung oder den Organisationsstrukturen. 4. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen erneut eine einzigartige Bühne! Diversität hat viele Facetten, die unter anderem von der Charta der Vielfalt bestimmt werden: Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Ethnische Herkunft & Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung und soziale Herkunft. Auch das Gesundheitswesen sieht sich mit der Diversität konfrontiert und muss reagieren. So werden bestimmte Personengruppen in der Forschung und Versorgung noch immer stigmatisiert und stereotypisiert oder gar nicht erst berücksichtigt. Auch der Zugang zu Gesundheit ist nicht allen Menschen gleich gegeben. Ebenso bilden Organisationsstrukturen der Gesundheitsakteure die Vielfalt der Gesellschaft noch nicht ausreichend ab. So wird die Forderung nach mehr Gleich- sowie Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem stetig lauter: Eine individuelle Diagnostik, Prävention und Behandlung bei einer Gleichbehandlung und Parität in den Organisationen des Gesundheitswesens. Mit dem DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS ist es uns deshalb ein Anliegen, ein umfassendes Verständnis der Bedeutung von Diversität mit seinen ganzen Facetten innerhalb des Gesundheitswesens zu befördern. Dazu zeigen wir Handlungsstrategien zur Förderung von Diversität auf und geben Expert:innen des Themenfelds aus Wissenschaft und Forschung sowie Lehre und Praxis eine Bühne. Gleichzeitig soll der Kongress dazu dienen, die Zusammenarbeit und Diskussion zwischen verschiedenen Akteur:innen im Gesundheitswesen zu stärken. Die Zielsetzung einer "Gesundheit für alle" steht dabei im Vordergrund. PROGRAMM 25. Februar 202509:00 UhrBegrüßung, Grußwort und KeynoteBegrüßung durch die Veranstalter:innen Keynote: Dr. Julia Zielke - Scientific Coordinator, Einstein Center Population Diversity an der Charité Berlin 09:45 UhrSession 1: LGBTQI* in der Medizin- Heraus-forderungen und ChancenDr. med. Martin Viehweger - Allgemeinmedizin, ViRo Praxis Schillerkiez Berlin Michael Rogenz - Landeskoordination Inter*, Queeres Netzwerk Niedersachsen e. V. Anne Baumann - Dipl. -Psych. Psychologische Psychotherapeutin, Universität Köln11:45UhrSession 2: Personalisierte Zukunft - von Gender Health bis PräzisionsmedizinAndrea Galle - Vorständin, mkk - meine krankenkasse Dr. Dirk Keiner - Chefapotheker, Sophien- und Hufeland- Klinikum Weimar Prof. in Dr. Anke Hinney- Leiterin des Institutes für Geschlechtersensible Medizin an der Universität Duisburg-Essen Thao Nguyen - Gründerin und Geschäftsführerin, EQUAL CARE13:45 UhrSession 3: Gesundheit für alle - Wie erreichen wir eine inklusive Versorgung? Hanna Kindlein - Mitgründerin akse e. V. Prof. Dr. med. Tanja Sappok - Professur für Medizin für Menschen mit Behinderung, Schwerpunkt Psychische Gesundheit; Universität Bielefeld Dr. Cihan Sinanoğlu – Leiter NaDiRa Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor, Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung Sabine Maur - Psychologische Psychotherapeutin, Vizepräsidenten Bundes Therapeuten Kammer15:45 UhrSession 4: Vielfalt Managen - Strategien für mehr Diversität Prof. in Dr. Ilka Benner - Professorin für Berufspädagogik mit dem Schwerpunkt Lernortgestaltung und Lernortkooperation in den Gesundheitsberufen, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Ellen Conteh-Blumberg - Gesundheits- und Krankenpflegerin / Zentrale Praxisanleitung (mit Schwerpunkt internationale Pflegekräfte) Antidiskriminierungsbeauftragte, St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof Eugenia Henke - Integrationskoordinatorin, AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG Maram & Carina - studentische Initiative "Diversity in Medicine" 17:00 UhrVerabschiedung und Ende der VeranstaltungVERANSTALTER:INNEN PARTNER:INNEN 2025Sponsor:innen:Medienpartner:innen:Event-Netzwerkpartner:in:via Livestream und Chat Gebührenfreivia Livestream und Chat 190,- € zzgl. 19% MwSt. Hinweis: Wir bieten auf Anfrage Gebärdensprachdolmetscher an, um sicherzustellen, dass unsere Veranstaltung für alle Teilnehmer:innen zugänglich ist. Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus, um diese Dienstleistung anzufordern. KONTAKT Sie haben Fragen rund um den DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2024-06-18 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/lvl-up-health-vol-2/ Das Event von Young Professionals für Young Professionals - rund um die aktive Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens. LVL UP HEALTH Vol. 2 Ziel der Veranstaltung ist, neues Wissen zu erlangen, vorhandenes Wissen weiterzugeben sowie ein berufliches Netzwerk auf- und auszubauen. Mit dem Format schaffen wir erneut einen Raum für die Kommunikation auf Augenhöhe unter zukünftigen Entscheider:innen im Gesundheitswesen. Dabei dreht sich alles rund um die Themen von morgen - von aktuellen Gesetzesinitiativen und Herausforderungen, über neue Versorgungsmodelle bis hin zu digitalen Innovationen und industrieübergreifenden Impulsen. Dabei erwarten euch spannende Keynotes, Projektpitches, interaktive Diskussionen (Fishbowl), Barcamp-Sessions, Networking-Abendevent u. v. m. Zielgruppe sind junge Expert:innen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens – vertreten durch AHIME Young Professionals, BMC Brown Bag, bvitg_generation_next und Hashtag Gesundheit. Damit ergibt sich ein breites Spektrum von Playern wie Krankenhäuser, Berater, Kostenträger, Industrie (Pharma, MedTech, IT) etc. Seid live dabei und bringt mit uns die Gesundheitsversorgung auf das nächste Level! Bei der zweiten Auflage von LVL UP HEALTH am 13. 11. 2024 in Leipzig. Was ist ein Barcamp? Ein Barcamp ist der Gegenentwurf zu einer klassischen Konferenz und wird deshalb auch "Unkonferenz" genannt. Hier liegt der Fokus auf den informellen und aktiven Dialogen, die bei anderen Veranstaltungsformaten üblicherweise nur neben dem eigentlichen Programm stattfinden: Dem freien Austausch mit gleichgesinnten Expert:innen. Die Themen und Gesprächskreise, Methoden und Ziele entstammen dem Teilnehmer:innenkreis selbst. Die Veranstalter:innen schaffen den bestmöglichen Rahmen für die fruchtbaren Diskussionen. Alle Anwesenden agieren dabei stets auf Augenhöhe, wobei ein intensiver Wissensaustausch stattfindet, neue Ideen geschmiedet, Kontakte geknüpft und konkrete Projekte angestoßen werden können.   VORLÄUFIGES PROGRAMM Mittwoch, 13. 11. 202409:00 UhrEinlass und NetworkingAnkommen im FELIX Leipzig10:00 UhrBegrüßung durch die Veranstalter:innenEröffnungsrede und Recap durch die veranstaltenden Next-Gen Verbände und INNO310:15 UhrInspirational Keynote: Generationenwechsel und Kulturwandel im GesundheitswesenAnn Hillig (Vorständin, IKK gesund plus) 10:45 UhrKaffee- und Transferpause 11:00 UhrProjekt-Pitches: Vorstellung von innovativen Projekten 3 Projektvorstellungen (Vorschläge und Auswahl unter den angemeldeten Teilnehmenden im Vorfeld der Veranstaltung) 11:30 UhrImpulse & Fishbowl-Diskussion: Change in der Praxis - vom Risiko zum Potenzial Nadja Nardini - Beraterin für Organisationsentwicklung, Pilotprojekt "Meine Station" Veronika Brühn- Consulting & Community, UNITY Lisa Feiler - Vorstandsreferentin, AOK PLUS Tabea Bickel - Kaufmännisches Controlling und Nachhaltigkeit, Kreiskrankenhaus Rotenburg a. d. Fulda Dr. Anne Sophie Kubasch - Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Universität Leipzig Moderation: Sophia Walczyk - Leitung Stabsstelle Digitale Innovation und Kommunikation der Universitätsmedizin Greifswald   13:00 UhrLunch- & Networking-PauseImpuls: Madeleine Hauschild - Mentorin für gesunde & erfolgreiche Selbstführung im Business14:00 UhrNext Gen Barcamp - Session BuildingWir suchen eure Herzensthemen - Bringt eure eigene Session in das Barcamp ein! 14:30 UhrNext Gen Barcamp - Runde 13 parallele Barcamp-Sessions15:30 UhrNext Gen Barcamp - Runde 2 (Kopfstand! )3 parallele Barcamp-Sessions (Mit einem Twist! ) 16:30 UhrKaffee- und Networking-Pause 17:00 UhrNext Gen Barcamp - RecapErgebnisvorstellung und - diskussion im Plenum17:45 UhrProjektbörseIhr sucht nach Gleichgesinnten für gemeinsame Vorhaben? Lasst es das Plenum wissen und knüpft direkt beim abendlichen Networking an! 19:00 UhrGemeinsames Abendessen und Get-Together22:00 UhrNetworking-PartyIndiv. Ausklang des Abends in Leipzig (open end)Impressionen der Event Location: Felix Restaurant Adresse: Augustusplatz 1-3, 04109 Leipzig, DeutschlandTeilnahme an allen Programmpunkten in Leipzig inkl. Food & Drinks 49,-€ inkl. MwSt. Teilnahme an allen Programmpunkten in Leipzig inkl. Food & Drinksund namentliches Featuring als "Förderer"/"Förderin" 299,-€ inkl. MwSt. *Die Teilnahmeplätze sind begrenzt auf 100 Personen. Die Tickets beinhalten die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Die Plätze für die interaktiven Formate vor Ort sind ggf. räumlich begrenzt (frist come, first served). Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), kommen Sie gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! VERANSTALTER & EVENT-PARTNERVeranstalter:Mitveranstalter:Mitveranstalter:Mitveranstalter:Mitveranstalter:Premium-Sponsor:Sponsor:Sponsor:Sponsor:Junior-Sponsor:Junior-Sponsor:Junior-Sponsor:KONTAKT Sie haben Fragen rund um LVL UP HEALTH Vol. 2 2024 - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2024-06-17 - Modified: 2024-06-17 - URL: https://www.inno3.de/newsletter-anmeldung/ BleibeUp2Date Erhalte in unserem Newsletter Updates und frische Impulse aus der Gesundheitsbranche. Erfahre als Erstes von unseren Events und sichere dir exklusive Rabatte! - Published: 2024-04-17 - Modified: 2024-06-05 - URL: https://www.inno3.de/events/archiv/ Ein Rückblick auf unsere HighlightsVergangene EventsAlleMain-EventCoop-EventInnoSpaceTI-EventreiheDiskurs GKV: Von Daten zu Entscheidungen – Evidenz für wirksame VersorgungINNO3-Kategorie: InnoSpaceVeranstaltungsort: InnoSpace LeipzigTermin: 16. 06. 2026 bis 17. 06. 2026Kapazität: 100 Teilnehmende vor Ort Die gesetzliche Krankenversicherung verfügt heute über mehr Daten und Analysen als je zuvor. Dennoch bleibt häufig offen, welche Versorgungsmaßnahmen tatsächlich wirken, welche Programme wirtschaftlich sinnvoll sind und welche Ansätze sich nachhaltig skalieren lassen. Für belastbare Entscheidungen braucht es mehr als Analysen: Entscheidend ist Evidenz, die wissenschaftlicher Methodik standhält und zugleich für die Steuerung in der Versorgungspraxis nutzbar ist. Hier setzt Diskurs GKV an. Als wissenschaftliches Institut arbeitet WIG2 eng mit gesetzlichen Krankenkassen zusammen, um unabhängige, methodisch fundierte und praxisrelevante Evidenz zu schaffen – als Grundlage für strategische Entscheidungen in der Versorgung. zur VeranstaltungsseiteMit Herz & Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (4. Auflage)INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: Hörsaalruine der Charité BerlinTermin: 10. 06. 2026Kapazität: 80 Teilnehmende vor Ort Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. zur VeranstaltungsseiteOTWorld – Sonderschau Robotics & AI Hub und Mitwirkung im WeltkongressINNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: Leipziger MesseTermin: 19. 05. 2026 bis 22. 05. 2026 Der Robotics & AI Hub der OT World ist eine zentrale Plattform für Robotik, KI und digitale Anwendungen in Orthopädietechnik und Rehabilitation, mit praxisnahen Showcases und starker Einbindung Leipziger Akteure. Begleitet durch Kongressbeiträge stärkt er den Technologietransfer und positioniert die OT World international als Innovationsplattform. zur VeranstaltungsseiteWeACT Con 2026INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: EUREF-Campus BerlinTermin: 06. 05. 2026 bis 07. 05. 2026 Bereits zum dritten Mal in Folge sind wir Programmpartner der WeACT CON, dem Forum für Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen, und übernehmen auch in diesem Jahr die Gestaltung eines interaktiven Diskussionsforums. Der Programmpunkt schafft einen offenen Raum für Austausch, Einordnung und gemeinsame Reflexion und lädt das Publikum ausdrücklich zur aktiven Mitwirkung ein. Durch verschiedene interaktive Elemente werden unterschiedliche Perspektiven sichtbar, Positionen geschärft und zentrale Fragestellungen gemeinsam mit den Teilnehmenden vertieft diskutiert. Weitere Details folgen in Kürze. zur VeranstaltungsseiteKI-Stammtisch Life SciencesINNO3-Kategorie: InnoSpaceVeranstaltungsort: Innenstadt LeipzigTermin: 25. 03. 2026 Unternehmer:innen im Bereich Life Sciences zeigen reale Use Cases und Erfahrungen aus der Praxis. Wir freuen uns auf Tim Kersken, Inotec, „Claude Code in Life Sciences: Wie nutze ich es richtig? Praxisnahe Einblicke in die Datenstruktur im Hands-on Modus“ und Ivan Ivanikov, AI-Driven Therapeutics GmbH, „Dein Kontext ist voll? Skill Issue! – LLM-Spezialisierung für Proteindesign on Demand“. zur VeranstaltungsseiteKI-Stammtisch Life SciencesINNO3-Kategorie: InnoSpaceVeranstaltungsort: Online-Veranstaltung via ZoomTermin: 11. 03. 2026 Beim Online-KI-Stammtisch Life Sciences werden reale Use Cases und Erfahrungen aus der Praxis des Geschäftsführers Björn Degenkolbe geteit. Freuen Sie sich auf konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag, Learnings aus der Umsetzung und offenen Austausch auf Augenhöhe. Ob erste Berührungspunkte oder bereits mittendrin – der KI-Stammtisch bietet Impulse, die Sie direkt mitnehmen können. zur VeranstaltungsseiteE-Health-CaféINNO3-Kategorie: InnoSpaceVeranstaltungsort: InnoSpace LeipzigTermin: 04. 03. 2026 Der Community Sundowner bringt die E-Health-Community in Leipzig zusammen. Networking, Start-up-Pitches & Austausch. Das E-Health Café ist zurück – jetzt im Health Innovation Space Leipzig! 2023 noch als physischer Ort gegründet, lebt die Idee heute als regelmäßiges Veranstaltungsformat weiter: ein Treffpunkt für alle, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten möchten. Unser Ziel: Die Digital-Health-Community in Leipzig und darüber hinaus stärken, mutige Ideen sichtbar machen und Menschen verbinden, die gemeinsam etwas bewegen wollen. zur Veranstaltungsseite5. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS 2026INNO3-Kategorie: Main-EventVeranstaltungsort: OnlineTermin: 24. 02. 2026Kapazität: >500 digitale Teilnehmer:innen Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen erneut eine einzigartige Bühne! Diversität hat viele Facetten, die unter anderem von der Charta der Vielfalt bestimmt werden: Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Ethnische Herkunft & Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung und soziale Herkunft. Auch das Gesundheitswesen sieht sich mit der Diversität konfrontiert und muss reagieren. So werden bestimmte Personengruppen in der Forschung und Versorgung noch immer stigmatisiert und stereotypisiert oder gar nicht erst berücksichtigt. Auch der Zugang zu Gesundheit ist nicht allen Menschen gleich gegeben. Ebenso bilden Organisationsstrukturen der Gesundheitsakteure die Vielfalt der Gesellschaft noch nicht ausreichend ab. So wird die Forderung nach mehr Gleich- sowie Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem stetig lauter: Eine individuelle Diagnostik, Prävention und Behandlung bei einer Gleichbehandlung und Parität in den Organisationen des Gesundheitswesens. zur VeranstaltungsseiteMit Herz & Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (3. Auflage)INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: Hörsaalruine der Charité BerlinTermin: 18. 02. 2026Kapazität: 60 Teilnehmende vor Ort Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. zur VeranstaltungsseiteHEALTH INNOVATION CIRCLE #1INNO3-Kategorie: hicVeranstaltungsort: Leipzig, verschiedene LocationsTermin: 28. 11. 2025Kapazität: 15 Teilnehmer:innen Das Auftakt-Event des ersten Health Innovation Circle für Innovationsmanager:innen in der Krankenversicherung. Wir vernetzen innovative Treiber in der GKV/PKV, liefern frische Impulse aus der Branche sowie darüber hinaus und legen gemeinsam den Grundstein für einen regelmäßigen Austausch. 7. RSA-FachkongressINNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: HEALTH INNOVATION SPACE LEIPZIGTermin: 26. 11. 2025 bis 27. 06. 2025 Welche Rolle spielt der Risikostrukturausgleich in der aktuellen Wettbewerbssituation der Krankenkassen? Wirkt seine Weiterentwicklung als Stabilisator oder ist sie Systemrisiko? Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen am 26. und 27. November beim 7. RSA-Fachkongress im Kreis von Expert:innen zu diskutieren. Seien Sie gespannt auf eine Agenda, die aktuelle Entwicklungen einordnet und neue Impulse für die Zukunft des RSA und der GKV liefert. Zur ext. Event-WebsiteLVL UP HEALTH VOL. 3INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: Healthineers Innovation Center ErlangenTermin: 20. 11. 2025Kapazität: 100 Teilnehmende vor Ort (Young Professionals) Gemeinsam... - Published: 2024-04-16 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/barcamp-healthtech-ai-2024/   Das Barcamp rund um die aktuellen Hot Topics in Digital Health - von AI-as-a-Service über TI-Anwendungen bis hin zu Anbieter- und Systemwechseln. Werde vom Teilnehmenden zum Teilgebenden, bring deine Sessionidee ein und diskutiere mit Branchenexpert:innen die digitale Zukunft des Gesundheitswesens - am 28. 08. 2024 in Leipzig. barcamp healthtech & AI 2024 Ob digitale Lösungen gegen den Personalmangel, Status Quo und Umsetzung von ePA, E-REZEPT, TIM & Co. , Umsetzung des KHZG, freiwillige oder unfreiwillige Systemwechsel, Automatisierung von Verwaltungs- und Abrechnungsprozessen oder Use Cases für modulare KI-Services in der Gesundheitswirtschaft. Wir schaffen eine Bühne für dein Digital Health-Herzensthema - beim ersten Barcamp HealthTech & AI 2024! Das Format Barcamp steht im Kontrast zu herkömmlichen Veranstaltungsformaten und rückt den sonst in einer Nebenrolle stattfindenden, informellen und freien Austausch gleichgesinnter Personen in den Fokus. Die Teilnehmenden werden dabei zu Teilgebenden und bestimmen zu Beginn der Veranstaltung die im Mittelpunkt stehenden Themen, Arbeitskreise, Methoden und Ziele selbst. Der intensive Austausch, das Entwickeln neuer Ideen und Projektansätze sowie das Netzwerken finden dabei stets auf Augenhöhe statt - ohne Hierarchien oder festgetretene Alltagsmuster. Wir laden alle Interessent:innen herzlich ein, live vor Ort in Leipzig dabei zu sein! PROGRAMM Mittwoch, 28. 08. 2024 09:00 - 10:00 UhrEinlass Begrüßung und Networking in den SimpliOffice Eventspaces in Leipzig10:00 - 10:30 UhrOpening-Session, KeynoteEröffnung durch die Veranstaltenden, Ablauf und Regeln des Barcamp-Formats, Keynote10:30 - 11:00 UhrIdeen-Pitches und Session BuildingWelcome on stage! Stellt eure Ideen und Themen vor und erhaltet euren Platz im Barcamp-Session-Grid. 11:15 - 12:15 UhrBarcamp Runde 1 - Interoperabilität im Gesundheitswesen4 Parallele Barcamp-Sessions 12:15 - 13:15 UhrMittagspause und Networking Snacks und Getränke13:15 - 14:15 UhrBarcamp Runde 2 - KI in der Gesundheitsversorgung4 Parallele Barcamp-Sessions 14:30 - 15:30 UhrBarcamp Runde 3 - Anbieter- und Systemwechsel4 Parallele Barcamp-Sessions 15:30 - 16:00 UhrKaffeepause und Networking Snacks und Getränke16:00 - 17:00 UhrBarcamp Runde 4 - Automatisierung und Dunkelverarbeitung4 Parallele Barcamp-Sessions 17:15 - 18:00 UhrClosing-Session: ErgebnisvorstellungVorstellung und Diskussion der Session-Ergebnisse mit den Session-Ownern und Publikumab 18:00 UhrNetworking-AbendeventGemeinsames Abendessen, Get-Together und Ausklang des TagesEvent Location: SimpliOffice Eventspace Leipzig Adresse: Markgrafenstraße 2, 04109 Leipzig-Zentrum, DeutschlandLeipzig (SimpliOffice Eventspace) Regulärer Preis: 145,- €Öffentl. Körperschaften und Verbände: 95,- € Startups, Uni, NPO, Forschung, Niedergelassene: 45,- € *Alle Preise verstehen sich zzgl. 19% MwSt. Die Teilnahmeplätze vor Ort sind begrenzt auf 100 Personen. Das Vor-Ort-Ticket beinhaltet die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Die Plätze für die interaktiven Formate vor Ort sind ggf. räumlich begrenzt (frist come, first served). Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), kommen Sie gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! VERANSTALTER & EVENT-PARTNERVeranstalter:Mitveranstalter:Mitveranstalter:Medien-Partner:Medien-Partner:KONTAKT Sie haben Fragen rund um das erste Barcamp HealthTech & AI 2024 - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2024-04-14 - Modified: 2025-05-22 - URL: https://www.inno3.de/events/epa-summit-2024/ Die Elektronische Patientenakte (ePA) ist die Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems. Wo stehen wir kurz vor der verpflichtenden Einführung im Januar 2025 - aus organisatorischer, technischer und kommunikativer Sicht? Welche Herausforderungen bestehen? Und welche Mehrwerte dürfen die verschiedenen beteiligten Akteure erwarten? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus des 1. ePA SUMMITs 2024. 1. ePA SUMMIT 2024 Das Highlight-Event rund um die Einführung der elektronische Patientenakte! Die Elektronische Patientenakte (ePA) wird die zentrale Datendrehscheibe des deutschen Gesundheitssystems. Für Januar 2025 ist die verpflichtende Einführung mit Opt-Out-Verfahren geplant – und damit verbunden eine Nutzung durch einen Großteil der Versicherten in Deutschland. Wo stehen wir bei der Einführung der ePA zum Jahresende - kurz vor dem verpflichtenden Rollout? Wie laufen die technischen, organisatorischen und kommunikativen Vorbereitungen? Welche Herausforderungen bestehen? Und welche Mehrwertversprechen gehen mit der Einführung einher? Diese und viele weitere Fragen stehen im Fokus des 1. ePA SUMMITs 2024. Mit Fachexpert:innen aus gematik, Krankenversicherungen (GKV/PKV), dem IT-nahen Umfeld, der Industrie, Leistungserbringenden sowie allen weiteren beteiligten Akteuren geben wir eine aktuelle Bestandsaufnahme, stellen praktische Anwendungsbeispiele vor und schaffen Raum für einen fachlichen Austausch auf Augenhöhe, u. a. zu folgenden Schwerpunktthemen: Status Quo, ePA? - Wo stehen wir kurz vor der verpflichtenden Einführung im Januar 2025 - organisatorisch, technisch und kommunikativ? Patients first? – Mehrwerte der elektronische Patientenakte für Anwender:innen umsetzen und kommunizieren. Weiterentwicklung – Blick in die Zukunft eines digital-vernetzten Gesundheitssystems rund um die ePA als zentrale Datendrehscheibe. Digital Showroom - Live-Demos realer Praxisanwendungen. Diese und weitere Fragen beleuchten wir am 19. November 2024 in Impulsvorträgen, Diskussionspanels und exklusiven Vor-Ort-Programmpunkten (Use-Case-Workshops, Einblicke hinter die Kulissen u. v. m. ). Neben zahlreichen Networking-Optionen erwartet Sie außerdem ein Get-Together am Abend. Wir laden Sie herzlich ein, live vor Ort in Essen oder digital via Livestream am ersten ePA SUMMIT 2024 teilzunehmen.   VORLÄUFIGES PROGRAMM Dienstag, 19. 11. 2024 12:00 - 13:00 UhrEinlassAnkommen in Essen, Networking und Mittagssnacks13:00 - 13:45 UhrOpening-Session: Eröffnung, Grußworte, ImpulseMartin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3) - Eröffnung Andreas Strausfeld (Vorsitzender der Geschäftsführung, BITMARCK) - Grußwort Dr. Susanne Ozegowski (Leiterin Digitalisierung und Innovation, Bundesministerium für Gesundheit) - digitales Grußwort Lena Dimde & Charly Bunar (Produktverantwortliche ePA, gematik) - Impulsvortrag zur ePA-Roadmap14:00 - 14:45 UhrSession 1: Status Quo, ePA? - Bestandsaufnahme vor der verpflichtenden Einführung 2025Dr. Julian Hollender (Geschäftsführer, AOK Mein Leben) Dr. med. Thorsten Hagemann (Leiter der Stabsstelle eHealth der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein) Christian Hälker (Geschäftsführer IT, PKV-Verband) Stephan Neubauer (Leitung Stabsstelle Telematikinfrastruktur/Projektleiter, medatixx) Lukas Löffler (Senior Referent Politik, Redcare Pharmacy) Moderation: Lena Dimde (Produktverantwortliche ePA, gematik)14:45 - 15:00 UhrKaffeepause und Networking Snacks und Getränke 15:00 - 15:45 UhrSession 2: Patients first? - Use Cases für Anwender:innen im FokusProf. Dr. Sebastian Spethmann, MHBA (Stellv. Klinikdirektor, Deutsches Herzzentrum der Charité und Konsortialführer, Innovationsfondsprojekt "ePA für alle") Marek Rydzewski (Chief Digital Officer, BARMER) Annette Rennert (Fachärztin für Allgemeinmedizin, Praxis im Kaiserviertel Dortmund) Holger Zander (Bereichsleiter Strategisches Produktmanagement, BITMARCK) Reza Mazhari (TI-Consultant, eHealth Experts) Moderation: Charly Bunar (Produktverantwortlicher ePA, gematik)15:45 - 16:15 UhrKaffeepause und Networking 16:15 - 17:15 UhrDigital Showroom: Live-Demos und reale Praxis-EinblickeAOK Mein Leben | BARMER | eHealth Experts16:15 - 17:15 UhrWorkshop 1 (Exklusiv vor Ort in Essen): Digital gestützter MedikationsprozessProf. Dr. sc. hum. Hanna Seidling (Bereichsleitung klinische Pharmazie, Universitätsklinikum Heidelberg)17:15 - 17:30 UhrKaffeepause und Networking17:30 - 18:15 UhrSession 3: Weiterentwicklung und Vernetzung - Roadmap zur zentralen Datenplattform? Britta Marquardt (Mitglied der Geschäftsführung, BPI -Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. ) Marcel Weigand (Leiter politische Kommunikation, TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V. ; Berater/Moderator) Dr. Christian Schanes (Mitglied der Geschäftsführung, RISE) Dr. Julia Kallenberg (Program Manager Telematikinfrastruktur, Charité - Universitätsmedizin Berlin) Tobias Wolf (Leiter Team E-Health & Telematik, IKK classic) Moderation: Martin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3)18:15 - 18:30 UhrClosing Session: Wrap-Up und nächste SchritteMartin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3)ab 18:30 UhrAbendveranstaltungGemeinsames Abendessen, Networking und Ausklang des TagesEvent Location: BITMARCK Zentrale Essen (und digital) Adresse: Kruppstraße 64, 45145 Essen, Deutschland Essen (BITMARCK-Zentrale) Regulärer Preis: 190,- €Öffentl. Körperschaften/ Krankenhäuser/ Verbände: 140,- €Med. Berufsgruppen/ Apotheke/ Startups/ Non-Profit: 90,- €Livestream (Hauptbühne) Die virtuelle Teilnahmevia Livestream + Chatist gebührenfrei. *Alle Preise verstehen sich zzgl. 19% MwSt. Die Teilnahmeplätze vor Ort sind begrenzt auf 150 Personen. Das Vor-Ort-Ticket beinhaltet die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Die Plätze für die interaktiven Formate vor Ort sind ggf. räumlich begrenzt (frist come, first served). Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), kommen Sie gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! VERANSTALTER & EVENT-PARTNERVeranstalter:Freundlich unterstützt von:Gold-Sponsor:Gold-Sponsor:Gold-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Location-Partner:Medien-Partner:Medien-Partner:KONTAKT Sie haben Fragen rund um den 1. ePA-Summit 2024 - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2024-04-12 - Modified: 2024-04-17 - URL: https://www.inno3.de/leistungen/market-access-beratung/ Für Digital Health Start-UpsMarket-Access-BeratungWir begleiten euch Schritt für Schritt zu einem erfolgreichen Eintritt in den Gesundheitsmarkt. DIGA Durch das Digitale Versorgung Gesetz (DVG) ist Deutschland Vorreiter bei digitalen Medizinprodukten. Der sogenannte "Fast Track" ermöglicht es digitalen Produkten niedriger Risikoklassen, in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen zu werden. Dadurch können "Apps auf Rezept" von bis zu 73 Millionen Versicherten erstattet werden. Herausforderungen im ersten Gesundheitsmarkt Der Weg in die Regelversorgung ist geprägt von... - Published: 2024-04-02 - Modified: 2024-05-22 - URL: https://www.inno3.de/leistungen/ Das sind unsereLeistungenWir beraten junge Unternehmen und etablierte Organisationen der Gesundheitsbranche. Gemeinsam meistern wir Herausforderungen und schaffen die Grundlage für euren nachhaltigen Erfolg. Für Organisationen der Gesundheitsbranche Events & Networking Ob Fachkonferenzen, Workshops oder Hackathons: unser Angebot umfasst eine Vielzahl an traditionellen und innovativen Formaten, die speziell auf die Herausforderungen und Chancen im Gesundheitswesen zugeschnitten sind. Für Digital Health Start-ups Go-to-Market-Begleitung Ihr wollt mit euren innovativen Produkten die Gesundheitsversorgung revolutionieren, aber der Weg in die Regelversorgung erscheint herausfordernd und kompliziert? Wir unterstützen euch beim Eintritt in den Gesundheitsmarkt. Für Organisationen der Gesundheitsbranche Transformations- & Innovationsberatung Mit der Erfahrung verschiedener Expert:innen im Gesundheitswesen entwickeln wir das für eure Organisation individuell zugeschnittene Transformationsvorgehen sowie passende Innovationsformate. Wir bauen gemeinsam mit euch einen geeigneten Innovationspfad auf und machen eure Mannschaft fit für die Zukunft. Für nachhaltige Gesundheitsunternehmen Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen Um als Organisation authentisch und positiv auf Umwelt und Gesellschaft zu wirken, braucht es eine Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie. Wir entwickeln mit euch einen individuellen Nachhaltigkeitsweg und stehen euch bei jedem Schritt zur Seite. - Published: 2024-04-02 - Modified: 2026-03-18 - URL: https://www.inno3.de/events/ Let's get together. Unsere EventsWir vernetzen innovative Köpfe im Gesundheitswesen mit einer Vielzahl an themenspezifischen Veranstaltungen. Unsere Events bieten die perfekte Gelegenheit, die neuesten Health-Trends zu entdecken, sich gezielt weiterzubilden und wertvolle Netzwerkkontakte zu knüpfen. Sei dabei und lass Dich inspirieren! Professionelles Event­management Dein Fach- und Innovations­event im Gesundheits­wesenDu planst eine Veranstaltung in der Gesundheitsbranche und suchst nach einem zuverlässigen Partner, der nicht nur die Organisation übernimmt, sondern auch tiefgreifendes Branchenwissen mitbringt? Ob Fachkonferenzen, Workshops oder Hackathons: unser Angebot umfasst eine Vielzahl von Formaten, die speziell auf die Herausforderungen und Chancen im Gesundheitswesen zugeschnitten sind. Erlebe unsere Netzwerk- und Innovations­formate hautnah! Upcoming Events 2025:AlleMain-EventCoop-EventInnoSpaceBARCAMP HEALTHTECH & AI 2026INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: LeipzigTermin: tbaKapazität: über 80 Teilnehmende vor Ort Das Barcamp rund um die aktuellen Hot Topics in Digital Health – von AI-as-a-Service über TI-Anwendungen bis hin zur KHZG-Umsetzung. Werde vom Teilnehmenden zum Teilgebenden, bring deine Session ein und diskutiere mit Branchenexpert:innen die digitale Zukunft des Gesundheitswesens – zum zweiten Mal in Leipzig. Weitere Informationen folgen in Kürze! E-Health Café Leipzig: Community SundownerINNO3-Kategorie: InnoSpaceVeranstaltungsort: InnoSpace LeipzigTermin: 19. 08. 2026 Der Community Sundowner bringt die E-Health-Community in Leipzig zusammen. Networking, Start-up-Pitches & Austausch. Das E-Health Café ist zurück – jetzt im Health Innovation Space Leipzig! 2023 noch als physischer Ort gegründet, lebt die Idee heute als regelmäßiges Veranstaltungsformat weiter: ein Treffpunkt für alle, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten möchten. Unser Ziel: Die Digital-Health-Community in Leipzig und darüber hinaus stärken, mutige Ideen sichtbar machen und Menschen verbinden, die gemeinsam etwas bewegen wollen. zur VeranstaltungsseiteMit Herz und Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (5. Auflage)INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: InnoSpace LeipzigTermin: 26. 08. 2026Kapazität: 80 Teilnehmende vor Ort Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. zur Veranstaltungsseitehealth insurance hack:ed 2026INNO3-Kategorie: Main-EventVeranstaltungsort: LeipzigTermin: 02. 09. 2026 bis 04. 09. 2026Kapazität: 250 Teilnehmer:innen Branchen-Hackathon als Weiterbildungsformat für innovative Arbeitsmethoden und KI-Einsatz in der Krankenversicherung Neu 2026: Aus hack+con wird >hack:ed! Das Brancheninnovationsformat für Co-Creation und Weiterbildung geht in die 8. Auflage zur Veranstaltungsseite2. TI-SUMMIT 2026INNO3-Kategorie: Main-Event, TI-EventreiheVeranstaltungsort: Messe-Kongresshalle am Zoo LeipzigTermin: 07. 10. 2026 bis 08. 10. 2026Kapazität: 1. 000 Teilnehmer:innen vor Ort Der TI‑SUMMIT ist der Messekongress rund um die Anwendungen der Telematikinfrastruktur und Themenvielfalt der gematik – ein einzigartiges Veranstaltungsformat, das über zwei Tage mehr als 1. 000 Fachexpert:innen aus allen Bereichen des Gesundheitssystems zusammenbringt. Im Zentrum stehen die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur (TI 2. 0), konkrete Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept, KIM, die TI-Messenger sowie überlagernde Trends der Branche, bspw. digitale Identitäten und der Einsatz von KI. Präsentiert werden diese und viele weitere Inhalte in hochkarätig besetzten Vorträgen und Panels, praxisnahen Showcases sowie Workshops. Unser Ziel ist es erneut, Brücken zu bauen und Menschen zusammenzubringen – um sich im Sinne eines gemeinsam gestalteten, zukunftsgerichteten Gesundheitssystems zu informieren, zu inspirieren und auszutauschen. zur VeranstaltungsseiteLVL UP HEALTH VOL. 4INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: EY wavespace MünchenTermin: 17. 11. 2026Kapazität: 100 Teilnehmende vor Ort (Young Professionals) Das Event von Young Professionals für Young Professionals – rund um die aktive Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens. Unsere Roadshow geht weiter: Nach einem erfolgreichen Auftakt in Leipzig und der nächsten Station in Erlangen, macht das Format in diesem Jahr Halt in München. Zur VeranstaltungsseiteMit Herz und Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (6. Auflage)INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: Hörsaalruine der Charité BerlinTermin: 18. 11. 2026Kapazität: 80 Teilnehmende vor Ort Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. zur VeranstaltungsseiteXPOMET© MedicinaleINNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: RHEIN SIEG FORUM, Bonn/Rhein-SiegTermin: 09. 03. 2027 bis 11. 03. 2027 INNO3 und GÖK Consulting führen ihre Expertisen und Erfahrungen zusammen, um gemeinsam neue Maßstäbe für die sektorenübergreifende Vernetzung von Gesundheitsinnovationen zu setzen. Die XPOMET © Medicinale wird bei ihrer vierten Auflage die Elemente aufgreifen, die sie auszeichnen: wegweisende Innovationen in Kombination mit einer großen Praxisnähe. Dabei richtet sich die Veranstaltung an alle Akteure des Gesundheitswesens, die das Morgen der Gesundheitsversorgung schon heute erleben möchten – ob Ärzt:innen und Therapeut:innen, Klinikmitarbeitende, Pflegefachpersonen, Apotheken, Player der Gesundheitsindustrie inkl. Startups, Krankenversicherungen, VCs, Wissenschaft, Forschung, Politik und Fachmedien. zur Veranstaltungsseite Vergangene Events & ReportsIn unserem Event-Archiv findest du alle vergangenen Veranstaltungen der letzten Jahre. Du möchtest tiefer in unsere Events eintauchen? Auf unserem Blog erwarten dich detaillierte Rückblicke und Reports zu vielen unserer Veranstaltungen. Unsere Event-Netzwerkpartner 2026BleibeUp2Date Erhalte in unserem Newsletter Updates und frische Impulse aus der Gesundheitsbranche. Erfahre als Erstes von unseren Events und sichere dir exklusive Rabatte! - Published: 2024-04-02 - Modified: 2026-05-18 - URL: https://www.inno3.de/wir/ Wir sind INNO3Wir sind das kreative Herz der Healthcare-Branche, immer auf der Suche nach innovativen Wegen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft des Gesundheitswesens. Unsere Vision vonGesundheits­versorgung - Published: 2024-04-02 - Modified: 2025-11-25 - URL: https://www.inno3.de/blog/ Let's talk about it. Unser BlogHier findest du, was uns bewegt: Neuigkeiten aus unserem Unternehmen sowie Rückblicke und Berichte zu vielen unseren Events. Viel Spaß beim Stöbern! Werde Teil unsererLinkedIn-CommunityFolge unserer INNO3-LinkedIn-Seite und verpasse keine Updates mehr. Ob Ankündigungen, Live-Impressionen vom Ort des Geschehens oder detaillierte Rückblicke – wir halten dich stets auf dem Laufenden! BleibeUp2Date Erhalte in unserem Newsletter Updates und frische Impulse aus der Gesundheitsbranche. Erfahre als Erstes von unseren Events und sichere dir exklusive Rabatte! - Published: 2024-04-02 - Modified: 2026-03-06 - URL: https://www.inno3.de/kontakt/ Wir freuen uns, von Dir zu hören! Get in Contact. Brauchst du Hilfe oder möchtest mehr über unsere Angebote erfahren? Wir sind nur einen Klick entfernt. Fülle einfach das Kontaktformular aus und unser Team wird sich schnellstmöglich mit dir in Verbindung setzen. - Published: 2024-03-21 - Modified: 2026-04-02 - URL: https://www.inno3.de/ Wir sind davon überzeugt, dass die richtigen Netzwerke, Eventformate und Innovationsmethoden die Gleichung 1+1=3 aufgehen lassen – um die Zukunft des Gesundheitswesens proaktiv und im Sinne aller Akteure mitzugestalten. Let’s createthe future of healthOb online, hybrid oder live vor Ort: Wir setzen neue Maßstäbe in der Event-Szene. Unser breites Spektrum an themenspezifischen Formaten vernetzt die innovativen Köpfe des Gesundheitswesens, um Transformation aktiv zu gestalten. Als integraler Bestandteil der HEALTH INNOVATORS GROUP Leipzig kombinieren wir die Flexibilität und Dynamik unseres jungen Teams mit jahrelanger Erfahrung und tiefgehender Expertise in der Healthcare-Branche, um zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Health-IT, Research oder Pharma: Unser weitreichendes Netzwerk ermöglicht es, alle Akteure des Gesundheitswesens in Entwicklungsprozesse zu integrieren. So entstehen ganzheitliche Lösungsansätze, welche die diversen Anforderungen des Marktes adressieren. Für Gesundheitsinnovationen, die den Markt nachhaltig transformieren, sind ganzheitliche Strategien nötig, die sowohl auf die individuellen Herausforderungen des Business Cases als auch auf die Dynamik des Teams abgestimmt sind. Unternehmen, dieINNO3 vertrauenDr. Florian Fuhrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung „Die Formate mit INNO3, insbesondere der jährlich stattfindende TI‑SUMMIT, haben sich als wertvolle Plattform für Vernetzung und Austausch rund um die Telematikinfrastruktur (TI) und die Digitalisierung im Gesundheitswesen etabliert. Akteurinnen und Akteure aus Politik, Versorgung, Industrie und Anwendung diskutieren hier stets im konstruktiven Dialog zentrale Themen wie etwa Interoperabilität, digitale Identitäten oder die zukünftige TI‑Architektur. Als gematik – zentrale Gestalterin und Verantwortliche für die TI und deren Weiterentwicklung – schätzen wir diesen offenen und sachorientierten Austausch sehr. Die Zusammenarbeit mit INNO3 ist dabei in jeder Hinsicht ebenso professionell wie partnerschaftlich und schafft echten Mehrwert für die gemeinsame Gestaltung der digitalen, zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung. “Prof. Dr. Hagen Habicht, CEO „Gemeinsam erfolgsversprechende, nutzerzentrierte Ideen entwickeln und umsetzen: Mit Inno3 haben wir einen inspirierenden, zukunftsorientierten und zuverlässigen Kooperationspartner. Jedes Event ist ein echtes Highlight. Der sympathische Austausch im Vorfeld schafft eine sehr angenehme Basis, und die Zusammenarbeit verläuft stets reibungslos bis hin zur Umsetzung. Wir freuen uns bereits auf die kommenden gemeinsamen Projekte. “Dr. Elmar Waldschmitt,Stabstellenleiter Unternehmensentwicklung „Das Healthy Hub – Format „Digital Campus“ für Start-ups aus dem Health–Bereich haben wir gemeinsam mit INNO3 entwickelt und vermarkten es seitdem auch gemeinsam. Es erfreut sich wachsender Beliebtheit und bietet einen guten Überblick darüber, was alles geht, wenn Start-ups und Krankenkassen kooperieren. Die INNO3 ist durch seine Nähe zur Community ein idealer Partner für uns. “UnsereLeistungenEvent­planung im Gesund­heits­wesen Du planst eine Veranstaltung in der Gesundheitsbranche und suchst nach einem zuverlässigen Partner, der nicht nur die Organisation übernimmt, sondern auch tiefgreifendes Branchenwissen mitbringt? Ob Fachkonferenzen, Workshops oder Hackathons: unser Angebot umfasst eine Vielzahl von Formaten, die speziell auf die Herausforderungen und Chancen im Gesundheitswesen zugeschnitten sind. Go-to-Market-Strategie für Health Start-ups Eure Vision ist es, mit euren innovativen Produkten die Gesundheitsversorgung zu revolutionieren, aber der Weg in die Regelversorgung erscheint herausfordernd und kompliziert? Wir bringen Licht ins Dunkel und begleiten euch Schritt für Schritt zu einem erfolgreichen Eintritt in den Gesundheitsmarkt. Trans­for­mations- & Inno­vations­beratung für Gesund­heits­organisa­tionen Mit der Erfahrung verschiedener Expert:innen im Gesundheitswesen entwickeln wir das für eure Organisation individuell zugeschnittene Transformationsvorgehen sowie passende Innovationsformate. Wir bauen gemeinsam mit euch einen geeigneten Innovationspfad auf und machen eure Mannschaft fit für die Zukunft. Nachhaltig­keits­beratung für das Gesundheits­wesen Viele Unternehmen haben die hohe Relevanz von nachhaltigem Handeln für ihre Organisation erkannt. Deshalb werden oft vereinzelte Nachhaltigkeitsmaßnahmen angestoßen. Um wirklich authentisch und positiv auf Umwelt und Gesellschaft zu wirken, braucht es eine Verankerung des Themas in der Unternehmensstrategie. Eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie hilft Unternehmen dabei, fokussiert zu handeln und klar zu kommunizieren. Wir bereiten mit euch einen individuellen Nachhaltigkeitsweg und stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Willkommenin unserem KosmosUnsere Health Innovators Group Leipzig umfasst diverse Institutionen und Organisationen im Healthcare-Bereich, die ihre Synergien nutzen, um gemeinsam innovative Lösungen für die Gesundheitsbranche zu entwickeln. Synergieeffekte schaffen und Kooperationen fördern – für eine bessere und nachhaltigere GesundheitsversorgungDatenanalyse und Business-Intelligence-Lösungen für das Gesundheitswesen – von Krankenkassen, über Klinken bis hin zu PharmaunternehmenDaten und KI für einintelligentes GesundheitswesenSkalierbare Softwarelösungen durch Spezialisten und Entwicklerteams im Healthcare-BereichUpcoming EventsOb online, hybrid oder live & in Farbe: Wir setzen neue Maßstäbe in der Event-Szene. Unser breites Spektrum an themenspezifischen Formaten vernetzt die innovativen Köpfe des Gesundheitswesens, um Transformation aktiv zu gestalten. BARCAMP HEALTHTECH & AI 2026INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: LeipzigTermin: tbaKapazität: über 80 Teilnehmende vor Ort Das Barcamp rund um die aktuellen Hot Topics in Digital Health – von AI-as-a-Service über TI-Anwendungen bis hin zur KHZG-Umsetzung. Werde vom Teilnehmenden zum Teilgebenden, bring deine Session ein und diskutiere mit Branchenexpert:innen die digitale Zukunft des Gesundheitswesens – zum zweiten Mal in Leipzig. Weitere Informationen folgen in Kürze! E-Health Café Leipzig: Community SundownerINNO3-Kategorie: InnoSpaceVeranstaltungsort: InnoSpace LeipzigTermin: 19. 08. 2026 Der Community Sundowner bringt die E-Health-Community in Leipzig zusammen. Networking, Start-up-Pitches & Austausch. Das E-Health Café ist zurück – jetzt im Health Innovation Space Leipzig! 2023 noch als physischer Ort gegründet, lebt die Idee heute als regelmäßiges Veranstaltungsformat weiter: ein Treffpunkt für alle, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten möchten. Unser Ziel: Die Digital-Health-Community in Leipzig und darüber hinaus stärken, mutige Ideen sichtbar machen und Menschen verbinden, die gemeinsam etwas bewegen wollen. zur VeranstaltungsseiteMit Herz und Hindricks – Neue Wege in der Kardiologie (5. Auflage)INNO3-Kategorie: Coop-EventVeranstaltungsort: InnoSpace LeipzigTermin: 26. 08. 2026Kapazität: 80 Teilnehmende vor Ort Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit ihm und seinen Kolleg:innen spannende Einblicke in die Welt der Kardiologie zu gewinnen. Die Fortbildungsreihe informiert Sie über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen rund um Herzgesundheit, Diagnostik und Therapie. Die Veranstaltung widmet sich den zentralen Herausforderungen der modernen Kardiologie und diskutieren innovative Ansätze für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung aus Wissen, Genuss und Unterhaltung sowie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. zur Veranstaltungsseitehealth insurance hack:ed 2026INNO3-Kategorie: Main-EventVeranstaltungsort: LeipzigTermin: 02. 09. 2026 bis 04. 09. 2026Kapazität: 250 Teilnehmer:innen Branchen-Hackathon als Weiterbildungsformat für innovative Arbeitsmethoden und KI-Einsatz in der Krankenversicherung Neu 2026: Aus hack+con wird >hack:ed! Das Brancheninnovationsformat für Co-Creation und Weiterbildung geht in die 8. Auflage zur Veranstaltungsseite2. TI-SUMMIT 2026INNO3-Kategorie: Main-Event, TI-EventreiheVeranstaltungsort: Messe-Kongresshalle am Zoo LeipzigTermin: 07. 10. 2026 bis 08. 10. 2026Kapazität:... - Published: 2024-02-23 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/2-ti-messenger-summit-2024/ Die TI-Messenger sind der Standard für sicheres, interoperables Instant Messaging im deutschen Gesundheitswesen. Nach einer erfolgreichen Erstauflage bereiten wir dem Kommunikationsstandard nun beim 2. TI-MESSENGER SUMMIT erneut eine Bühne - mit einem Update zum Status Quo, aktuellen Anwendungsbeispielen und den geplanten Ausbaustufen. 2. TI-MESSENGER SUMMIT 2024 Das Informations- und Networkingformat rund um den neuen Standard für sicheres, interoperables Instant Messaging im deutschen Gesundheitswesen kehrt zurück! Achtung: Neuer Termin am 22. Oktober 2024 (mit Kickoff-Abendevent exklusiv vor Ort am 21. Oktober). Nach einer erfolgreichen Erstauflage mit über 100 Personen vor Ort sowie über 500 digitalen Teilnehmer:innen (und bereits > 1. 500 Aufrufen des Livestreams/Videoaufzeichnung) bereiten wir dem sicheren, interoperablen Messaging im deutschen Gesundheitswesen erneut eine Bühne. In einer neuen Location schaffen wir Platz für insgesamt 150 Personen im Innovation Center Erlangen. Zusätzlich in den thematischen Fokus rücken dabei die nächsten TI-Ausbaustufen inkl. ePA-Anbindung und Kommunikation zwischen Krankenkassen und Versicherten. Mit Fachexpert:innen aus gematik, Industrie, niedergelassenen und stationären Leistungserbringenden sowie GKV geben wir eine aktuelle Bestandsaufnahme, stellen Anwendungsbeispiele vor und schaffen Raum für einen fachlichen Austausch auf Augenhöhe, u. a. zu folgenden Schwerpunktthemen: • Status Quo – Update zur Einführung der TI-Messenger in der Landschaft des deutschen Gesundheitswesens im Herbst 2024• Use Cases – Sicheres Messaging in der Praxis: Erste Zulassungen, Success-Stories, Praktikabilität, Sicherheit und Vernetzung im Fokus • Weiterentwicklung – Ausblick auf zusätzliche Funktionen sowie die Vernetzung weiterer Anwendungen und Akteure• u. v. m. Zusätzlich finden exklusiv vor Ort im Innovation Center Erlangen weitere Workshops, Use-Case-Weiterentwicklung und Hintergrundgespräche statt. Das Event wird erstmals am Vorabend (21. 10. ) von einem Kickoff-Abendevent mit Get-Together eingeleitet. Die TI-Messenger ermöglichen eine einfache und sichere Echtzeit-Kommunikation im Gesundheitswesen. Die erste erfolgreiche Zulassung eines Anbieters konnten wir im April bekanntgeben - und freuen uns bereits auf die ersten Praxiserfahrungen. Mit Blick auf die geplanten Ausbaustufen werden die Mehrwerte nun weiter ausgebaut und sukzessive für weitere Anwender:innen zugänglich. Ich freue mich, am 22. 10. 2024 in Erlangen und virtuell die Zukunft des Instant-Messaging im deutschen Gesundheitswesen zu diskutieren. Timo Frank, Produktmanager TI-Messenger, gematikPROGRAMM Montag, 21. 10. 2024 / Kickoff- Abendevent16:00 - 17:00 UhrWarmupOptionale Führungen im Siemens Healthineers MedMuseum (fußläufig vom Innovation Center)17:00 - 18:00 UhrAnkommen Einlass und Netzwerken im Innovation Center Erlangenab 18:00 UhrKickoff-AbendeventBegrüßung durch die Veranstalter:innen (INNO3) und Unterstützer:innen (gematik) Grußwort der Gastgeber:innen Dr. Peter Aulbach (Head of Innovation Center, Siemens Healthineers AG) Get-Together, Networking und Abendessen Dienstag, 22. 10. 2024 / Haupteventtag08:00 - 09:00 UhrEinlass im Innovation Center Erlangen09:00 - 09:45 UhrOpening-Session (Begrüßung, Impuls und Keynote)Martin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3) Marie Ruddeck & Timo Frank (Produktmanager:innen für TI-Messenger, gematik) Patrick Alberts (Managing Director Element; Matrix Protocol)09:45 - 10:30 UhrSession 1: Status Quo? Update zur Einführung der TI-Messenger (Diskussion)Sebastian Hilke (Projektleitung, TI-Modellregion Franken & Leiter digitale Gesundheit/Medizin, Bayern Innovativ) Dr. Phillipp Kurtz (Gründer und Geschäftsführer, Famedly - erster zugelassener Anbieter für TI-Messenger) Johannes Ritter (Technischer Consultant, TI-Modellregion Hamburg & Umland) Dr. Jana Husemann (Leistungserbringerin aus der TI-Modellregion Hamburg) - digital Monika Schindler (Leiterin Digitalisierung, Kassenärztliche Vereinigung Bayern) Moderation: Timo Frank (Produktmanager TI-Messenger, gematik)10:45 - 11:30 UhrSession 2: Use-Cases für sichere Kommunikation im Gesundheitswesen heute in der Praxis (3 Impulsvorträge)Dr. med. Nicolas Kahl (Hausarzt) - Use Case Hausärztliche Kommunikation Cornelia Thron (Geschäftsführerin und geschäftsführender Vorstand des Caritasverbandes für den Landkreis Kronach e. V. ) & Dr. Cornelia Kolb (Geschäftsführerin, Awesome Technologies Innovationslabor GmbH) - Use Case Pflege Prof. Dr. Matthias Keller (Ärztlicher Direktor, Standort Kinderklinik Dritter Orden Passau, Klinik Dritter Orden gGmbH) - Use Case virtuelle Kinderklinik Moderation: Martin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3)11:45 - 12:30 UhrSession 3: Weiterentwicklung und Vernetzung - TIM ePA & Connect (Diskussion)Sean Monks (Geschäftsführer, Monks - Ärzte im Netz GmbH) Arne Kaufmann (Senior Business Development Manager Health, STACKIT) Prof. Dr. Norman Uhlmann (AK Leiter Interoperabilität, Spitzenverband Digitalisierung Gesundheitsversorgung) Björn Kalweit (Senior Manager für eHealth, Telematikinfrastruktur und Gov-Tech, RISE) Markus Göner (Fachbereichsleiter Digitalisierung & Digitale Transformation, IKK classic) Moderation: Marie Ruddeck (Produktmanagerin TI-Messenger, gematik)12:30 - 13:30 UhrMittagspause und Networking Snacks und Getränke 13:30 - 14:30 UhrShowroom Part I(vor Ort + Livestream)Live-Demos aktueller Entwicklungsstände und laufender Weiterentwicklungen CGM: Ausblick - KI-Einsatz im TI-Messenger Famedly: TI-Messenger im Praxiseinsatz beim Seniorenpflegedienst Rötzel13:30 - 14:30 UhrWorkshop-Session I:Parallele Workshops(nur vor Ort)Status Quo und Weiterentwicklung mit den Industriepartnern STACKIT: TI-Messenger on STACKIT: 100% Cloud Native - einzigartig und alternativlos? Telekom Healthcare Solutions: TI-Messenger - Automatisierung durch Kontakt-Center & Funktions-Accounts 14:30 - 15:00 UhrKaffeepause und Networking Snacks und Getränke 15:00 - 16:30 UhrShowroom Part II(vor Ort + Livestream)Live-Demos aktueller Entwicklungsstände und laufender Weiterentwicklungen Telekom Healthcare Solutions: Einsatz von TI-Messenger im mobilen KIS STACKIT: TI-Messenger @ Public Cloud - Das passt nicht, oder doch? Arvato Systems: tim+: Kommunikation neu erleben15:00 - 16:30 UhrWorkshop-Session II:Parallele Workshops(nur vor Ort)Status Quo und Weiterentwicklung mit den Industriepartnern CGM: Wo können Automatisierungen und KI zukünftig der Gamechanger im deutschen Gesundheitsmarkt sein? Famedly: TI-Messenger in Aktion: Testen und künftige Funktionen mitgestalten 16:30 - 17:00 UhrWrap-Up und nächste Schritte Martin Blaschka, (Geschäftsleitung INNO3)Timo Frank (Produktmanager, gematik)Event Location: Innovation Center Erlangen (und digital via Livestream) Adresse: Henkestraße 127, 91052 Erlangen. Erlangen (Innovation Center) Regulärer Preis: 190,- €K. d. ö. R. /Verbände/Krankenhäuser: 140,- €Startups/Non-Profit/Forschung: 90,- €Niedergelassene: 50,- €Livestream (Hauptbühne) Die virtuelle Teilnahmevia Livestream, interaktiven Umfragen und Chatist gebührenfrei. *Alle Preise verstehen sich zzgl. 19% MwSt. Die Teilnahmeplätze vor Ort sind begrenzt auf 150 Personen. Das Vor-Ort-Ticket beinhaltet die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Die Plätze für die interaktiven Formate vor Ort sind ggf. räumlich begrenzt (frist come, first served). Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), kommen Sie gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! VERANSTALTER & EVENT-PARTNERVeranstalter:Freundlich unterstützt von:Gold-Sponsor:Gold-Sponsor:Gold-Sponsor:Gold-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Bronze-Sponsor:Location-Partner:Netzwerk-Partner:Medien-Partner:Medien-Partner:KONTAKT Sie haben Fragen rund um den 2. TI-MESSENGER SUMMIT 2024 - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2024-02-12 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/5-e-rezept-summit-2024/ Wir bereiten einer der digitalen Basisanwendungen und Key-Enabler der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem im Sommer ein weiteres Mal eine Bühne: beim 5. E-REZEPT SUMMIT am 4. Juni 2024 live vor Ort im Kupfersaal Leipzig und digital via Livestream. Seien Sie dabei: Beim großen Finale der E-Rezept Eventreihe. 5. E-REZEPT SUMMIT 2024 Die E-Rezept-Veranstaltung des Jahres kehrt zurück - zum großen Finale der Eventreihe! ACHTUNG: NEUER TERMIN! DER 5. E-REZEPT SUMMIT FINDET AM 4. JUNI 2024 STATT. Mit vier erfolgreichen E-REZEPT SUMMITs in den vergangenen drei Jahren, einer verfrühten E-Rezept Welcome Party 2021 und einem parlamentarischen Abend 2023 haben wir den Einführungsprozess des elektronischen Rezepts intensiv begleitet. Nun war es zu Jahresbeginn endlich so weit: Das E-Rezept ist endlich Pflichtbestandteil des digitalen deutschen Gesundheitssystems! Aus diesem Anlass bereiten wir einer der TI-Basisanwendungen und Key-Enabler der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem im Sommer ein weiteres, finales Mal eine Bühne: beim 5. E-REZEPT SUMMIT am 4. Juni 2024 live vor Ort im Kupfersaal Leipzig und digital via Livestream. Als Highlights erwarten Sie folgende Bühnen-Sessions: Zwischen Meckern und Jubeln - Status Quo, E-Rezept? Machen statt Wollen - Mehrwerte jetzt in die Versorgung bringen! Wünsch dir was - Visionen für eine (noch) bessere Zukunft Die Anreise nach Leipzig zur Präsenzteilnahme wird sich dabei besonders lohnen. Denn vor Ort erwarten Sie nicht nur spannende Keynotes, Fachvorträge und Diskussionsrunden, sondern auch exklusive Hintergrundgespräche und Workshops. Darüber hinaus stehen zahlreiche Networking-Möglichkeiten zur Verfügung und wir laden die E-Rezept-Expert:innen-Community zu einem abendlichen Get-Together ein. Als Weiterbildungs- und Dialogveranstaltung ist der fünfte Teil der E-Rezept-Eventreihe erneut von der Sächsischen Landesapothekerkammer für Apotheker:innen sowie PTAs und PKAs mit vier Fortbildungspunkten akkreditiert. Die Akkreditierungspunkte müssen durch eine Präsenzteilnahme in Leipzig nachgewiesen werden. Die virtuelle Teilnahme wird via Livestream und Chat weiterhin gebührenfrei möglich sein.   PROGRAMM Dienstag, 4. Juni 202412:30 - 13:00 Uhr Ankommen Einlass und Netzwerken im Kupfersaal Leipzig 13:00 - 13:45 Uhr Opening, Grußwort und KeynoteBegrüßung (Martin Blaschka, Geschäftsleitung INNO3 & Frank Böhme, Geschäftsführer scanacs) Keynote: Status Quo, Digitalstrategie (Sebastian Zilch, Leiter eHealth, TI und gematik, Bundesministerium für Gesundheit) Impuls: Einführung und Roadmap E-Rezept (Hannes Neumann, Produktmanager E-Rezept, gematik) 14:00 - 15:00 Uhr Session 1: Zwischen Meckern und Jubeln - Status Quo, E-Rezept? Nicole Löhr (Vorständin, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen) Christian Hälker (Geschäftsführer, PKV Verband) Katrin Rinder (Director RX Services, DocMorris) Markus Göner (Fachbereichsleiter Digitalisieurng & Digitale Transformation, IKK classic) Dr. Uwe Krasselt (Apotheker, Schlehen-Apotheke Leipzig) Moderation: Hannes Neumann (Produktmanager E-Rezept, gematik) 15:00 - 15:30 Uhr Kaffee- und NetworkingpauseSnacks und Getränke15:30 - 16:30 Uhr Workshop 1 (vor Ort): eHealth-CardLinkeHealth-CardLink: Chancen und Risiken des neuen E-Rezept-Einlöseverfahrens Dr. Detlef Hühnlein (Geschäftsführer, ecsec GmbH) und Bruno Ristok (Geschäftsführer, C&S Computer und Software GmbH)15:30 - 16:30 Uhr Session 2: Machen statt Wollen - Mehrwerte jetzt in die Versorgung bringen! Britta Marquardt (Geschäftsbereichsleiterin, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie) - digitaler Impuls Prof. Dr. med. Wolfgang C. G. von Meißner (Hausarzt, Vorstandsmitglied für Digitalisierung Hausärztinnen- und Hausärzteverband Baden-Württemberg) Andreas Mohr (Beratungsapotheker und eHealth-Spezialist, AOK PLUS) Maximilan Müller (SVP, CompuGroup Medical) Mark Langguth (Berater & eHealth-Experte, Langguth. Digital) Moderation: Susanne Koch (Bereichsleitung Politik und Kommunikation, bvitg e. V. )16:30 - 16:45 Uhr kurze Pause 16:45 - 17:45 Uhr Workshop 2 (vor Ort): Innovation Innovationsmethoden: Verliebt in das Problem! Claudia Hintz, (Head of Product Management, scanacs) 16:45 - 17:45 Uhr Session 3: Wünsch dir was- Visionen für eine (noch) bessere ZukunftLukas Löffler (Senior Referent Politik, Redcare Pharmacy) Lara Fürtges (Apothekerin, MediosApotheke) Sven Pannicke (Mitglied der Geschäftsleitung, spectrumK) Claus Munsch (Generalbevollmächtigter, HMM Deutschland) Detlef Hühnlein (Geschäftsführer, ecsec GmbH) Moderation: Laura Böhme (Head of Marketing & Communications, scanacs) 17:45 - 18:00 Uhr Closing-Session: Schlussworte und Überleitung in den Abend Martin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3) Frank Böhme (Geschäftsführer, scanacs)ab 18:00 Uhr Abendessen und Networking Abendliches Get-Together der E-Rezept-Expert:innen-Community im Kupfersaal Leipzig Event Location: Kupfersaal Leipzig (und zusätzlich im Livestream). Adresse: Kupfergasse 2, 04109 LeipzigLeipzig (Kupfersaal) Regulärer Preis: 290,- €Öffentl. Körperschaften: 240,- Apotheke**/Niedergelassene/ Startups/ NPO: 90,- €Livestream (nur Bühne) Die virtuelle Teilnahmevia Livestream + Chatist gebührenfrei* Alle Preise verstehen sich zzgl. 19% MwSt. Das Vor-Ort-Ticket beinhaltet die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Die Plätze für die interaktiven Formate vor Ort sind ggf. räumlich begrenzt (frist come, first served). ** Die Präsenzteilnahme an der Fortbildungsveranstaltung ist für Apotheker:in/PTA mit 4 Punkten akkreditiert (Sächsische Landesapothekerkammer). Die entsprechende Teilnahmebescheinigung erhalten Sie von uns im Nachgang. Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), kommen Sie gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! VERANSTALTER & EVENT-PARTNERVeranstalter:Mitinitiator der E-Rezept Eventreihe:Freundlich unterstützt von:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Silber-Sponsor:Bronze-Sponsor:Unterstützer:Medien-Partner:Medien-Partner:KONTAKT Sie haben Fragen rund um den 5. E-REZEPT SUMMIT - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2023-11-27 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/3-diversity-in-health-congress-2024/ 3. Auflage des einzigartigen Kongresses rund um Gleich- und Ungleichbehandlung im deutschen Gesundheitswesen - ob in Versorgung, Forschung oder den Organisationsstrukturen. 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen erneut eine einzigartige Bühne! Diversität hat viele Facetten, die unter anderem von der Charta der Vielfalt bestimmt werden: Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Ethnische Herkunft & Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung und soziale Herkunft. Auch das Gesundheitswesen sieht sich mit der Diversität konfrontiert und muss reagieren. So werden bestimmte Personengruppen in der Forschung und Versorgung noch immer stigmatisiert und stereotypisiert oder gar nicht erst berücksichtigt. Auch der Zugang zu Gesundheit ist nicht allen Menschen gleich gegeben. Ebenso bilden Organisationsstrukturen der Gesundheitsakteure die Vielfalt der Gesellschaft noch nicht ausreichend ab. So wird die Forderung nach mehr Gleich- sowie Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem stetig lauter: Eine individuelle Diagnostik, Prävention und Behandlung bei einer Gleichbehandlung und Parität in den Organisationen des Gesundheitswesens. Mit dem bereits 3. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS ist es uns deshalb ein Anliegen, ein umfassendes Verständnis der Bedeutung von Diversität mit seinen ganzen Facetten innerhalb des Gesundheitswesens zu befördern. Dazu zeigen wir Handlungsstrategien zur Förderung von Diversität auf und geben Expert:innen des Themenfelds aus Wissenschaft und Forschung sowie Lehre und Praxis eine Bühne. Gleichzeitig soll der Kongress dazu dienen, die Zusammenarbeit und Diskussion zwischen verschiedenen Akteur:innen im Gesundheitswesen zu stärken. Die Zielsetzung einer "Gesundheit für alle" steht dabei im Vordergrund. VORLÄUFIGES PROGRAMM 27. Februar 202410:00 UhrBegrüßung, Grußwort und KeynoteBegrüßung: Martin Blaschka und Judith Israel (Inno3) Grußwort: Dr. Ines Weinhold (Geschäftsführerin WIG2 - Wissenschaftliches Institut für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung) Keynote: Awa Naghipour (Ärztin und Wissenschaftlerin, Universität Bielfeld & Co-Founder, Feministische Medizin e. V. ) & Lucia Mair (Ärztin/Medizinanthropologin, Universität Wien & Co-Founder, Feministische Medizin e. V. ) 10:30 UhrSession 1: Queering MedicineSession-Impuls: Robin Ivy Osterkamp (Referent*in trans* und nicht-binär, Landesfachstelle Trans* Queeres Netzwerk Niedersachsen e. V. ) Die medizinische Versorgung von LGBTQI*-Personen Dimitri Bilyarchyk (Founder, Every Health) TRANS*KIDS - Diskriminierungssensitive Begleitung und BehandlungMilena Siebald (Psychologische Psychotherapeutin, stellv. Projektleiterin TRANS*KIDS) Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® - Qualifizierung und Zertifizierung für diversitätssensible Pflege Eva Obernauer (Mitarbeiterin des Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt, Schwulenberatung Berlin) 12:15 UhrSession 2: (K)ein gerechtes Gesundheitssystem? Soziale Determinanten von Gesundheit und GerechtigkeitProf. in Dr. med. Verina Wild (Professorin für Ethik der Medizin, Universität Augsburg) Diskriminierung und psychische GesundheitProf. in Dr. med. Meryam Schouler-Ocak (Leitende OÄ der Psychiatrischen Institutsambulanz, Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité) Sinn und Unsinn des AsylbewerberleistungsgesetzesDr. Nora Gottlieb (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung, Universität Bielefeld)14:00 UhrSession 3: Diversitäts- und IndividualmedizinSession-Impuls: Ulrike Haase (Netzwerk behinderter Frauen Berlin e. v. ) Inklusion in der Gesundheitsversorgung von Menschen mit BehinderungProf. Dr. Christian Walter-Klose (Professur für Behinderung und Inklusion, Universität zu Köln) Geschlechtersensible SchmerztherapieProf. in Dr. Petra A. Thürmann (Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie Department Humanmedizin - Fakultät für Gesundheit, Universität Witten/Herdecke) Trends der IndividualmedizinProf. in Dr. Marie von Lilienfeld-Toal (Leiterin Institut für Diversitätsmedizin, Ruhr Universität Bochum) 15:30 UhrSession 4: Diversity Management in Organisationen des GesundheitswesensSession Keynote: Andrea Galle (Vorständin, mkk- meine krankenkasse) Diversity Management in der Pharmazeutischen Industrie Dr. Dorothee Schoreit (Vice President Legal Affairs, AstraZeneca Deutschland) Diversity Management in der PflegeStephanie Klingenmeier (Pflegedienstleitung, Pflege im Quadrat) Medizinische Ausbildung und LehreShreyasi Bhattacharya (Ärztin) 17:00 UhrVerabschiedung und Ende der VeranstaltungVERANSTALTER:INNEN 2024 PARTNER:INNEN 2024Silber-Sponsor:in:Silber-Sponsor:in:Bronze-Partner:in:Medienpartner:innen:via Livestream und Chat Gebührenfreivia Livestream und Chat 290,- € zzgl. 19% MwSt. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass unsere Veranstaltung leider nicht barrierefrei ist und keine Gebärdendolmetscher:innen bereitgestellt werden können. Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten und stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um zukünftige alternative Unterstützungsmöglichkeiten zu besprechen. KONTAKT Sie haben Fragen rund um den DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2023-07-20 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/ti-messenger-summit-2023/ Der TI-Messenger ist der neue Standard für sicheres, interoperables Instant Messaging im deutschen Gesundheitswesen. Pünktlich zum Start der ersten zugelassenen Messenger geben wir mit dem ersten TI-MESSENGER SUMMIT ein Update zum Status Quo, aktuellen Anwendungsbeispielen und der Weiterentwicklung des neuen Kommunikationsstandards. TI-MESSENGER SUMMIT 2023 Der neue Standard für sicheres, interoperables Instant Messaging im deutschen Gesundheitswesen. Mit der Entwicklung des neuen Messaging-Standards hat die gematik den Weg für die anbieter- und sektorenübergreifende Kommunikation zwischen Leistungserbringern im deutschen Gesundheitswesen bereitet. Im Herbst 2023 werden die ersten zugelassenen TI-Messenger auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen das Instant Messaging ermöglichen. TI-Messenger werden auf Basis des Matrix-Protokolls, dem offenen Messenger-Standard der Matrix. org Foundation, neue Maßstäbe für die Kommunikation in Echtzeit setzen. Der neue Kommunikations-standard der gematik gewährleistet: Interoperabilität - und somit den sektoren- und anbieterübergreifenden Austausch -, Integrität dank hohem Out-of-the-box-Sicherheitsniveau, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie Innovation durch fortlaufende Weiterentwicklung des Matrix-Protokolls. Mit Fachexpert:innen aus gematik, Industrie sowie niedergelassenen und stationären Leistungserbringenden geben wir eine aktuelle Bestandsaufnahme, stellen Anwendungsbeispiele vor und schaffen Raum für einen fachlichen Austausch auf Augenhöhe, u. a. zu folgenden Schwerpunktthemen: Status Quo - Wo stehen gematik und Industriepartner auf dem Weg der deutschlandweiten Einführung? Use Cases – Welche Mehrwerte bieten TI-Messenger in der Praxis? In Bezug auf Praktikabilität, Sicherheit und Vernetzung? Weiterentwicklung – Die Zukunft des Matrix-Protokolls, der TI 2. 0 und sicherer Kommunikation im Gesundheitswesen Diese und weitere Fragen beleuchten wir am 24. Oktober 2023 in Impulsvorträgen, Diskussionspanels und exklusiven Vor-Ort-Inhalten (Use-Case-Workshops, Einblicke hinter die Kulissen u. v. m. ). Neben zahlreichen Networking-Optionen erwartet Sie außerdem ein Get-Together am Abend. Die Anmeldung und Teilnahme an der Veranstaltung sind gebührenfrei. Die verfügbaren Plätze vor Ort in Hamburg sind jedoch begrenzt und können nur mit einem Einladungscode gebucht werden. Die TI-Messenger ermöglichen eine einfache und sichere Echtzeit-Kommunikation im Gesundheitswesen. Schon heute sehen wir im ambulanten und im klinischen Sektor zahlreiche Use-Cases, die die tägliche Kommunikation von Ärzt:innen und Ärzten sowie zwischen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen deutlich erleichtern. Und das ist erst der Anfang. Ich freue mich, dass wir am 24. 10. 2023 in Hamburg und virtuell reale Anwendungsbeispiele auf der Bühne sehen und live diskutieren werden. Timo Frank, Produktmanager TI-Messenger, gematikPROGRAMM Dienstag, 24. 10. 20239:00 - 10:00 UhrAnkommen Einlass und Netzwerken im Health Innovation Port 10:00 - 11:00 Uhr Session 1: „What‘s up, TI-Messenger“? – Status Quo der TI-Messenger in DeutschlandImpuls: Timo Frank, Produktmanager, gematik Moderation: Julia Hagen, Partnermanagerin, Philips PD Dr. Ferdinand Bohmann, Oberarzt, Universitätsklinikum Frankfurt Antonia Rollwage, Stabsstelle Digitale Transformation, Charité - Universitätsmedizin Berlin Jakob Scholz, Leiter eHealth, Kassenärztliche Vereinigung Westfale-Lippe 11:15 - 12:00 UhrSession 2: Einblicke in die Praxis: Use-Cases für sichere Kommunikation im Gesundheitswesen Moderation: Martin Blaschka, Geschäftsleitung INNO3 Dr. Joachim Draws, HNO-Arzt Dr. Marc. A. Hanefeld, Praxis für Familienmedizin 12:15 - 13:00 UhrSession 3: Ausblick: Technische Weiterentwicklung und Einsatzmöglichkeiten der ZukunftModeration: Franziska Faust, Produktmanagerin, gematik Prof. Dr. med. Sebastian Kuhn, Direktor des Instituts für Digitale Medizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg Dr. med. Wolfgang Landendörfer, Kinderarzt Dr. Stefan Spieren, Hausarzt Sabine Haul, Apothekerin13:00 - 14:00 UhrMittagspause und Networking Essen und Getränke 14:00 - 15:30 Uhr Showroom Part I (vor Ort + Livestream)Live-Demos aktueller Entwicklungsstände und laufender Weiterentwicklungen (Industriepartner) Famedly & x-tention | Arvato Systems & Awesome Technologies14:00 - 15:30 UhrWorkshop-Session I- Parallele Workshops(nur vor Ort)CompuGroup Medical (CGM TI) : Status Quo und Weiterentwicklung mit den Industriepartnern Akquinet: Praktische Anwendungsszenarien für den TI-Messenger15:30 - 16:00 UhrKaffee- und Networking Snacks und Getränke 16:00 - 17:30 UhrShowroom Part II(vor Ort + Livestream)Live-Demos aktueller Entwicklungsstände und laufender Weiterentwicklungen (Industriepartner) Akquinet | CompuGroup Medical (CGM TI) 16:00 - 17:30 UhrWorkshop-Session II(nur vor Ort)Famedly: Status Quo und Weiterentwicklung mit den Industriepartnern17:30 - 18:00 Uhr Wrap-Up und nächste Schritte Martin Blaschka, Geschäftsleitung INNO3Timo Frank, Produktmanager, gematikab 18:00 UhrAbendessen und Networking Netzwerken im Health Innovation Port Hamburg  Event Location: Health Innovation Port Hamburg (und im Livestream). Adresse: Röntgenstraße 24, 22335 Hamburg. Hamburg (HIP) Exklusiv nur für eingeladene Gäste (Einladungscode)Livestream (nur Bühne) Gebührenfreie virtuelle Teilnahme via Livestream* Begrenzt auf 75 Teilnahmeplätze. Die Teilnahme ist für Leistungsebringende gebührenfrei. Teilnehmende aus Krankenkassen zahlen 90,- € netto, Teilnehmende aus der Industrie zahlen eine Gebühr i. H. v. 190,- € netto. Das Vor-Ort-Ticket beinhaltet die Teilnahme an allen Programmpunkten inkl. Verpflegung. Die Plätze für die interaktiven Formate vor Ort sind ggf. räumlich begrenzt (frist come, first served). Für individuelle Anfragen, beispielsweise für gebührenfreie Teilnahmen (Politik- und Pressevertreter:innen), kommen Sie gern direkt auf uns zu: events@inno3. de! VERANSTALTER & EVENT-PARTNERVeranstalter:Freundlich unterstützt von:Gold-Sponsor:Gold-Sponsor:Gold-Sponsor:Silber-Sponsor:Bronze-Sponsor:Bronze-Sponsor:Netzwerk-Partner:Medien-Partner:Medien-Partner:KONTAKT Sie haben Fragen rund um den TI-MESSENGER SUMMIT 2023 - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten. - Published: 2023-05-25 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/green-health-forum-2023/personen/ Die Plattform für nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen sowie Medizin und Versorgung in Zeiten des Klimawandels - mit Konferenz-, Workshop- und Networking-Programm inkl. Abendveranstaltung. PERSONEN Entdecken Sie unsere Speaker:innen des ersten GREEN HEALTH FORUMS 2023.   Als Bankkauffrau und studierte Betriebswirtin arbeitete Claudia Kleinert zunächsts 3 Jahre als Geschäftsführerin eines Unternehmens, das mit Wetterdaten handelt. Ihre Leidenschaft aber gehört schon lange der Moderation und Präsentation. Seit vielen Jahren moderiert Claudia Kleinert Sendungen fürs Fernsehen, u. a. die Wettersendungen der ARD sowie der angeschlossenen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Dabei gelingt es ihr selbst dem ungemütlichsten Wetter noch eine positive Seite abzugewinnen. Claudia Kleinert moderiert Veranstaltungen für Unternehmen in den unterschiedlichsten Bereichen und ist eine gefragte Keynote-Speakerin zum Thema Klimawandel. Claudia Kleinert ist Trägerin des Verdienstordens des Landes NRW.   Wolfgang Straff, geboren 1972, Studium der Medizin in Aachen; Promotion an der RWTH-Aachen im Bereich Umweltmedizin, Schwerpunkt Humanes Biomonitoring; anschließend Assistenzarzt in der Klinik für Dermatologie und Allergologie des Universitätsklinikums der RWTH-Aachen; Forschungsaktivität: Zytokinsekretion aktivierter T-Lymphozyten. Seit 2003 wissenschaftlicher Angestellter im Umweltbundesamt im Fachgebiet „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“. Seit 2008 Leiter dieses Fachgebiets und stellvertretender Leiter der Abteilung „Umwelthygiene“. Interessengebiete: Suszeptible Gruppen, Humanes Biomonitoring in der Umweltmedizin, Umwelthygiene, Wirkungen von Duftstoffen, Allergien auf Stoffe in der Umwelt, Feinstaubwirkungen, Risikokommunikation, Planetary Health, Klimawandel und Gesundheit  Kerstin Blum ist Geschäftsführerin der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen und entwickelt als Senior Project Manager bei den BrückenKöpfen Strategien zum Thema „Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen“. Sie greift zurück auf mehr als 15 Jahre Erfahrung im gesundheitspolitischen Umfeld mit wechselnden Perspektiven: Als Mitarbeiterin im Bundestagsbüro, als Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung und als Abteilungsleiterin eines großen Krankenkassenverbandes.    Ärztliche und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsmedizinischen Institut für Schulen in Bayern; ehrenamtlich tätig beim Long Yang e. V. und Akasha Academy NGO; ärztliche Redakteurin bei der AMBOSS GmbH. Ausbildung: Masterstudium Public Health (London School of Hygiene and Tropical Medicine) und Studium der Humanmedizin (Universität Leipzig).    Jürgen Graalmann ist seit 25 Jahren im Gesundheitswesen aktiv. Nach Studium und Stationen in der privaten Krankenversicherung, lange Jahre Leiter Gesundheits- und Unternehmenspolitik der BARMER, danach AOK-Politik-Geschäftsführer und bis 2015 Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Berliner Konzept- und Beteiligungsagentur Die BrückenKöpfe sowie Geschäftsführer des Deutschen Pflegetages, den er 2014 mit initiiert hat.    Christian Elsner hat nach seinem Studium der Medizin in Leipzig und Chicago als Mediziner in der Schweiz gearbeitet. Er war dann für 6 Jahre im Management des Herzzentrums Leipzig bei Rhön-Klinikum AG tätig, um von dort die Leitung der Healthcare Sparte bei der Unternehmensberatung Wieselhuber & Partner in München zu übernehmen. Ab dem Jahr 2010 war Herr Elsner dann als geschäftsführender Direktor für den Campus Lübeck des Uniklinikums Schleswig Holstein mit knapp 300 Mio Euro umsatzverantwortlich. Neben der betriebswirtschaftlichen Sanierung lag dort auch der Aufbau eines Innovations-Hubs sowie die Begleitung des baulichen Masterplans am Standort in seiner Verantwortung. Seit dem Jahr 2019 ist Elsner als kaufmännischer Vorstand am Uniklinikum Mainz für die Themen Bau, Finanzen, Personal, Recht, IT, Services, Technik, Infrastruktur, Innovationen und Technologietransfer verantwortlich.    Als CSR Managerin bei der BKK VBU verantwortet sie seit 2016 alle Facetten unternehmerischer Verantwortung des Unternehmens. Als ausgebildete Organisationsentwicklerin kümmert Sie sich um den Aufbau und die strategische Weiterentwicklung des unternehmensweiten Nachhaltigkeitsmanagements im Innen und Außen. Gemeinsam mit mehr als 30 engagierten CSR-Botschafter:innen an allen Standorten der BKK VBU schafft sie die Rahmenbedingungen dafür, dass alle Arbeitsprozesse, Produkte und Leistungen nachhaltig und ressourcenschonend umgesetzt werden.    Sebastian Jansen ist studierter Kommunikationsmanager mit langjähriger Erfahrung in der Kommunikations- und Strategieberatung. Seit einem Jahr ist er Teil der Nachhaltigkeitsberatung Agentur 2020, die auf Transformationsprozesse und strategische Kommunikation spezialisiert ist. Als Nachhaltigkeitsberater begleitet er seine Kunden bei der strategischen Transformation zu nachhaltigem Wirtschaften und befähigt sie, auf ihrer Reise vom Teil des Problems zum Teil der Lösung zu werden. Als Kommunikationsberater unterstützt er Marketing- und Kommunikationsabteilungen bei einer ehrlichen und authentischen Nachhaltigkeitskommunikation ohne Greenwashing – vom Nachhaltigkeitsbericht über die zielgruppengerechte Vermittlung komplexer Themen bis zur Nachhaltigkeitskommunikationsstrategie.    Janine Peine ist Steuerberaterin, Fachberaterin im Gesundheitswesen (IBG/HS Bremerhaven) und Leitung von ETL ADVISION in Berlin, dem Marktführer in der spezialisierten Steuerberatung im Gesundheitswesen mit rund 120 Partnerkanzleien in Deutschland. Sie verfügt über mehr als 25 Jahre praktische Berufserfahrung in mittelgroßen Steuerkanzleien in Wolfenbüttel und Lüneburg, begonnen als ausgebildete Steuerfachangestellte bis zur Prokuristin und Niederlassungsleitung einer auf das Gesundheitswesen spezialisierten Steuerberatungsgesellschaft. Sie hat als Autorin zahlreiche Fachbeiträge und Publikationen zum Steuerrecht und den Entwicklungen im Gesundheitswesen verfasst, ist regelmäßig bei Kongressen als Expertin präsent und verfügt über ein breites Partnernetzwerk in den verschiedenen Gesundheitssektoren.    Franziska Bauerfeind absolvierte ihr Betriebswirtschaftsstudium (M. Sc) an der TU Dresden. In ihrer Masterarbeit erforschte sie die Wirkung von Message Framing in der Gesundheitskommunikation. 2012 startet sie ihren beruflichen Weg in der AOK PLUS und sammelte hier vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Positionen und Projekten, darunter als Vorstandsreferentin, Koordinatorin für Standortanalysen und Projektmitarbeiterin für Gesundheitskommunikation und Digitalthemen. Seit 2022 ist sie als Nachhaltigkeitsbeauftragte bei der AOK PLUS tätig. Als Nachhaltigkeitsbeauftragte der AOK PLUS ist sie für die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien zuständig. Ihren Fokus legt sie auf die Identifizierung von Verbesserungspotenzialen sowie die Initiierung von Projekten zur Förderung der Nachhaltigkeit, die sowohl in das Unternehmen wirken als auch ein nachhaltiges und präventives Gesundheitswesen vorantreiben.    Yelle Lieder ist Informatiker und bei adesso als Consultant für Technologie und Nachhaltigkeit tätig. Er unterstützt Kunden bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele in den Bereichen Nachhaltigkeitsdaten, nachhaltige Prozesse und Systeme sowie Nachhaltigkeitsinnovationen.    Als Geschäftsbereichsleiter Life Sciences & MedTech bei der CBR Consult & Invest GmbH verbindet Frank Roth klassische Managementberatung mit Technologie- und Nachhaltigkeitsexpertise. CBR unterstützt Unternehmen Branchen übergreifend in zwei Schwerpunkten. "ClimateTech & Sustainability" bei CBR konzentriert sich auf Innovation und neue Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien/Kraftstoffe, Wasserstoff, Power-to-X und grüne Chemikalien. "Life Sciences & MedTech" bei CBR überbrückt Sektorengrenzen mit digital gestützten Prozesslösungen, ganzheitlichen Transformationsansätzen und einem tiefen Verständnis für nachhaltiges Management und technologische Lösungen. Frank Roth studierte Biomedizintechnik und Business Administration (Executive MBA – Kellogg/WHU). Er ist zertifizierter systemischer Coach, Business Trainer und Moderator von Visualisierungen komplexer Systeme im Forschungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftskontext.   ... - Published: 2023-01-29 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/green-health-forum-2023/ Die Plattform für nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen sowie Medizin und Versorgung in Zeiten des Klimawandels - mit Konferenz-, Workshop- und Networkingprogramm inkl. Abendveranstaltung am 04.07.2023 in der Gläsernen Manufaktur Dresden. Die Plattform für nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen sowie Medizin und Versorgung in Zeiten des Klimawandels - mit Konferenz-, Workshop- und Networking-Programm inkl. Abendveranstaltung. GREEN HEALTH FORUM 2023 Das Fach- und Networking-Event für ein nachhaltiges Gesundheitswesen. Soziale und ökologische Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit und umgekehrt. Der Klimawandel stellt unser Gesundheitswesen in diesem Spannungsverhältnis vor nie dagewesene Herausforderungen: Wie müssen wir in Medizin und Versorgung auf sich verändernde Umweltbedingungen reagieren? Welche Handlungsfelder eröffnen sich für die Akteure des Gesundheitswesens - bedingt durch soziale Verantwortung und gesetzliche Auflagen? Welche Best Practices existieren schon innerhalb des deutschen Gesundheitssystems und über die Branche sowie internationale Grenzen hinaus? Unter „Green Health“ verstehen wir die vernetzen Themenkomplexe, "Nachhaltigkeit", "Klimawandel" und "Gesundheit (swesen)" mit all seinen Facetten – von der medizinischen Versorgung über die kulturelle Transformation im Sinne einer "Planetary Health Diet" bis hin zur Corporate Social Responsibility (CSR) der Organisationen im Gesundheitswesen und den neuen Anforderungen der gesetzlich verpflichtenden Berichterstattung. Diese Themen beleuchten wir innerhalb unserer 3 Session-Themen „Klimawandel und Gesundheit“, „Nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen“ sowie „Globale und branchenübergreifende Impulse“. Parallel stattfindende Hands-On-Workshops sowie zahlreiche Networking-Möglichkeiten mit Fachexpert:innen - gipfelnd in einem exklusiven Abend-Networking-Event - runden das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm ab. Unser Ansporn: Ganz im Sinne eines "One Health"-Ansatzes sind wir überzeugt, dass wir die großen Herausforderungen unserer Zeit nur GEMEINSAM lösen können. Die Veranstaltung richtet sich deshalb explizit an alle Akteure des Gesundheitswesens, Expert:innen im Themenfeld Nachhaltigkeit und branchenübergreifenden Interessent:innen. Wie auch immer Sie sich dem Thema Nachhaltigkeit nähern, tun Sie es und lassen Sie sich dabei nicht von der Tragweite des Themas beeindrucken. Ganz getreu dem Motto "Start small, think big! ". Am 4. Juli 2023 bieten wir Ihnen eine Plattform für Fachinformationen, Wissensaustausch sowie Vernetzung innerhalb und über die Gesundheitsbranche hinaus - bei unserem ersten GREEN HEALTH FORUM. Ich freue mich auf Ihr Kommen! Ilka Dekan, Geschäftsführerin INNO3 und Expertin für Innovations- und TransformationsprozessePROGRAMM Dienstag, 4 Juli 202309:00 - 10:00 UhrEinlass in der Gläsernen Manufaktur DresdenEmpfang bei Getränken und Snacks sowie Networking 10:00 - 10:45 UhrOpening Session: Eröffnung, Grußworte und Keynote (ID. Forum) Video-Grußwort: Dr. Eckart von Hirschhausen (Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen) Live Grußwort: Kai Swoboda (Stv. Vorstandsvorsitzender, IKK classic) Keynote: Claudia Kleinert (Fernsehjournalistin, Wetter- und Klimaexpertin) Moderation: Ilka Dekan und Martin Blaschka (Geschäftsleitung, INNO3)10:45 - 11:00 UhrKaffee- und Transfer-Pause (ID. Forum)Location-Wechsel für Workshop-Teilnehmer:innen vom ID. Forum in den ID. Circle11:00 - 13:00 UhrSession 1: Klimawandel und Gesundheit (ID. Forum)Kerstin Blum ( Geschäftsführerin, Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen) - Wir können es schöner haben – und gesünder! Von Klimakrise, Gesundheit und der Lust auf Zukunft Dr. Wolfgang Straff (Leiter Fachgebiet Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung, Umweltbundesamt) - Ausbreitung von Allergenen in Folge der Globalisierung und des Klimawandels in Deutschland Franziska Bauerfeind (Nachhaltigkeitsbeauftragte, AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen) - Gesund für den Menschen und gesund für den Planeten: Strategien für eine planetare Ernährung. Marit Gronwald, MPH (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden) - Die hitzeresiliente Stadt - Gesundheitsförderung und Gesundheitsschutz im Zeichen klimatischer Veränderungen Dr. Henri Michael von Blanquet (President, The Health Captains Club - Leadership for Exploring Sustainable Health. Navigating towards One Health together) - Moderation 11:00 - 13:00 UhrWorkshop 1: Nachhaltigkeit für Organisationen im Gesundheitswesen messbar machen (ID. Circle)Janine Peine (Leiterin, ETL ADVISION), Fritz Baldus (Wirtschaftsprüfer, ETL) & Johann-Georg Cyffka (Leiter Kooperationen, Wilderness International) 13:00 - 14:00 UhrMittags- und Vernetzungspause (ID. Square & e-Vitrum)Mittags-Buffet im e-Vitrum Restaurant (Sternekoch Mario Pattis) | Optionale Manufaktur-Führungen (Fokus Nachhaltigkeit)14:00 - 15:30 UhrSession 2: Nachhaltiges Handeln im Gesundheitswesen (ID. Forum)Julia Kaub (Partner, KPMG) - Moderation und Perspektive Martküberblick PD Dr. Christian Elsner (Kaufm. Vorstand, Universitätsmedizin Mainz) - Perspektive Klinik Dorothee Christiani (CSR-Managerin, BKK VBU) - Perspektive Gesetzliche Krankenversicherung Janine Peine (Leiterin ETL ADVISION) - Perspektive Pflege Dr. Christoph Maas (Medical Director, CHIESI Deutschland) - Perspektive Pharma und Großindustrie Lothar Frank Schwarz (Geschäftsführender Inhaber, INTERATIO-MediTec) - Perspektive Medizintechnik und KMU14:00 - 15:30 UhrWorkshop 2: Von der Nachhaltigkeits-strategie bis zur Berichterstattung: Anforderungen als Chance verstehen & umsetzen. (ID. Circle) Markus Sobottke (Teamleiter Research im Kompetenzzentrum Sozialwirtschaft, BFS Service)15:30 - 16:00 UhrKaffee- und Vernetzungspause (ID. Square & e-Vitrum)Snacks und Getränke im e-Vitrum Restaurant, Location-Wechsel für Workshopteilnehmer:innen16:00 - 17:30 UhrSession 3: Globale und branchenübergreifende Impulse (ID. Forum)Frank Roth (Principal, Practice Lead Life Sciences & MedTech, CBR Consult & Invest GmbH; Lead Sustainability Expert, Healthcare Shapers) - Blick über den Tellerrand: Was können wir aus anderen Industrien lernen? Judith Mohren, MPH (Ärztin in Weiterbildung Arbeitsmedizin, ehrenamtlich tätig beim Long Yang e. V. und Akasha Academy) - Nepal - Deutschland: Gemeinsam kreative Wege für die Zukunft unseres Planeten schaffen. Yelle Lieder (Consultant Technologie & Sustainability, adesso SE) - Digitale Nachhaltigkeit: Technologie als Wegbereiter globaler Ziele? Mario Blank (Leitung Logistik und Planung, Gläserne Manufaktur - Volkswagen Sachsen GmbH) - Einblicke und Best Practices: Nachhaltigkeit in Logistik und Produktionsbetrieb am Beispiel Automotive16:00 - 17:30 UhrWorkshop 3: Kommunikation als Nachhaltigkeits-Enabler (ID. Circle)Sebastian Jansen (Strategy Consultant,2020 - Agentur für Nachhaltigkeit und Kommunikation)17:30 - 18:00 UhrClosing-Session: Keynote, Ausblick und Abschluss (ID. Forum)Closing-Keynote: Jürgen Graalmann (Geschäftsführender Gesellschafter, Die Brückenköpfe) Abschluss: Martin Blaschka (Mitglied der Geschäftsleitung, INNO3)ab 18:00 UhrAbend-Veranstaltung (e-Vitrum, ID. Square und Terrasse)Netzwerken in der Gläsernen Manufaktur Dresden Live-BBQ im e-Vitrum Restaurant (Sternekoch Mario Pattis) mit erweiterter Getränke-Flatrate bis 22:00 Uhr Optionale Manufaktur-Führungen zum Thema Nachhaltigkeit (Gläserne Manufaktur Dresden) Musikalische Begleitung (DJ Barbarella - Musica Floral)Green Event Location: Die Gläserne Manufaktur Dresden. Adresse: Lennéstraße 1, 01069 Dresden. Anfahrtsbeschreibung. Die grüne Manufaktur: Wussten Sie es schon? Die Gläserne Manufaktur Dresden war der erste bilanziell CO2-neutrale Fertigungsstandort der Marke Volkswagen. Die Mission gelebter Nachhaltigkeit treibt sie nicht nur als umweltbewusster Produktionsstandort voran, sondern auch als zertifizierte Green Event Location. Mehr Erfahren. Themenführungen Nachhaltigkeit: Volkswagen auf dem Way to Zero: Gemeinsam geht es in Führungen in den Pausenzeiten durch die Gläserne Manufaktur mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und C02-neutrale Fertigung. Sowohl im Innen- als auch Außenbereich wird das gesamtheitliche Konzept zum ID. Ökosystem erläutert. Hotelempfehlung in Laufnähe: Dorint Hotel Dresden. Empfehlung Certified Green Hotel: Bilderberg Bellevue Dresden.   Gläserne Manufaktur Dresden Regulärer Preis: 290,- €*Körperschaften (K. d. ö. R. )/... - Published: 2022-11-16 - Modified: 2025-07-14 - URL: https://www.inno3.de/events/2-diversity-in-health-congress-2023/ Der Kongress für mehr (Un-)Gleichbehandlung im Gesundheitswesen - ob in Forschung, Versorgung oder Organisationen. 2. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS Wir bereiten der Vielfalt im Gesundheitswesen eine Bühne! Ob Alter, Geschlecht, Herkunft, Sexualität oder Vorerkrankung – „Die eine Patient:in" existiert in einer vielfältigen Gesellschaft nicht. Ganz im Gegenteil: Die Betroffenen und damit auch die Herausforderungen im Gesundheitssystem sind breit gefächert. Angehörige der LGBTQ+*-Community, im Bürokratie-Deutsch „Menschen mit sexuellem Risikoverhalten" oder People of Color werden in der Forschung und Versorgung noch immer stigmatisiert und stereotypisiert. Nicht weiße Personen und nicht cis-geschlechtliche Menschen sind in wissenschaftlichen Studien oft unterrepräsentiert. Auch der Zugang zu Gesundheit ist nicht allen Menschen gleich gegeben. Zudem spiegelt sich die Vielfalt unserer Gesellschaft noch nicht in gerechtem Umfang in den Organisationsstrukturen der Gesundheitsakteure wider. Der Ruf nach mehr Gleich- sowie Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem wird stetig lauter. Und ebenso die mitschwingende Frage: Wie kann eine Gesundheit für alle gewährleistet werden? Beim ersten Diversity in Health Congress 2022 legten wir den Fokus noch primär auf die Themen Gendermedizin und Parität in Gesundheitsorganisationen. Doch Diversität hat viele Facetten. So bestimmt der gemeinnützige Verein Charta der Vielfalt e. V sieben Diversity-Kern-Dimensionen: Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Ethnische Herkunft & Nationalität, Religion & Weltanschauung, Behinderung und soziale Herkunft. Wir wollen beim 2. Diversity in Health Congress 2023 an zwei virtuellen Kongresstagen den Blick erweitern und die verschiedenen Dimensionen im Kontext des Gesundheitswesens adressieren und mit Hilfe unterschiedlicher Akteur:innen aus Wissenschaft und Forschung, Lehre und Praxis beleuchten. Dabei steht die Zielsetzung einer "Gesundheit für alle" - Stichwort: One Health - im Vordergrund. PROGRAMM 1. Kongresstag, 28. Februar 202309:00 UhrBegrüßung, Grußwort und KeynoteBegrüßung: Martin Blaschka (Inno3) Grußwort: Dr. Gertrud Demmler (Vorständin, SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse) Keynote: Tessa Ganserer (Mitglied des Deutschen Bundestages, Bündnis 90/Die Grünen)09:30 UhrSession 1: Stereotype und Stigmatisierung in Medizin und VersorgungDer Umgang mit trans* und nicht-binären Personen in der VersorgungMari Günther (Fachreferentin für Beratungsarbeit und Gesundheitsversorgung, Bundesverband Trans*) STI und nun? Versorgung von sexuell übertragbaren Infektionen in DeutschlandDr. Viviane Bremer (Fachgebietsleiterin für HIV/AIDS, sexuell oder durch Blut übertragbare Infektionen, Robert Koch-Institut) 10:30 UhrSession 2: Gleich- und Ungleichbehandlung - mehr als "nur" eine Frage des GeschlechtsMedizinische Rehabilitation bei migrantischen Kindern und Jugendlichen Prof. Dr. Matthias Bethge (Rehabilitation und Arbeit, Universität zu Lübeck) DiGAs – eine vertane Chance für mehr Diversität? Franziska Beckebans (Bereichsleiterin Kundenmanagement und Versorgung, SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse) Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung (t. b. a. ) Dr. med. Verena Szczerba (Assistenzärztin, Klinik für Inklusive Medizin am Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe)12:00 UhrSession 3: One Health - Gesundheit für alle als Ziel für Nachhaltigkeit und VielfaltArmut macht krank, Krankheit macht arm Prof. Dr. Gerhard Trabert (Gründer und Vorsitzender, Armut und Gesundheit in Deutschland e. V. ) Zugang & Barrierefreiheit in der ambulanten ärztlichen VersorgungDr. Ines Weinhold (Geschäftsführerin, WIG2 Institut) Triple A plus Q - Ideen für einen besseren Zugang zum Gesundheitssystem mit dem REFUDOCS KonzeptDr. med. Mathias Wendeborn (Gründer, REFUDOCS Verein medizinischer Versorgung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und deren Kinder e. V. ) 13:30 UhrEnde des ersten Kongresstages, Zusammenfassung und AusblickIlka Dekan und Martin Blaschka (beide Inno3)14:30 UhrOptional (nur für Teilnehmer:innen vor Ort in Leipzig)Workshop: Grundlagen und Konzepte Transkultureller Kompetenz im Gesundheitswesen Ramazan Salman (Gründer, Ethno-Medizinisches Zentrum e. V. ) 2. Kongresstag, 1. März 202309:00 UhrBegrüßung zum 2. Kongresstag Ilka Dekan und Martin Blaschka (beide Inno3) 09:15 Uhr Session 4: Diversity Management - mehr als ein Buzzword„Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker... “Warum Gendermedizin mit Sprache beginnt, aber über optimale Versorgung und Lebensqualität entscheidetAndrea Galle (Vorständin, BKK VBU) Mission Possible - wie es gelingen kann, mehr Frauen in Führung zu bringenCornelia Wanke (Unternehmenberaterin und Coach, WANKECONSULTING! und Vorständin, Healthcare Frauen e. V. ) & Dr. Susan Niemeyer (Chief Transformation Officer, HMM Deutschland GmbH und Beirätin, Healthcare Frauen e. V. ) 10:30 UhrSession 5: Diversitäts-Kompetenz als Enabler für ein gerechtes GesundheitssystemGesundheit mit Migrant:innen für Migrant:innen – das MiMi-Programm zur transkulturellen GesundheitskompetenzRamazan Salman (Gründer, Ethno-Medizinisches Zentrum e. V. ) Diversity in Medical Education: Wie steht es um Geschlechter-aspekte an der Uni? Moritz Roloff & Sebastian Paschen (Gründer, studentische Initiative "Geschlecht in der Medizin") Diversität in der Pflege Dr. Marco Pulver (Leiter Fachstelle LSBTI*, Altern und Pflege und Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt®, Schwulenberatung Berlin) 12:00 UhrSession 6: Digital Health - eine neue und fair(er)e Welt? FemTech und Venture-Capital: 10 guidelines for building a thriving FemTech startup in EuropeHana Besbes (Investment Professional & FemTech Expertin, heal. capital) Startup-Pitch-Session: Digitale Gesundheitsinnovationen- EiS-App (Anke Schöttler, Gründerin)- Femacy (Patricia Stangner, Ex-Gründerin)- HelloBetter (Charlotte Kirchhoff, Supervisorin & Coach)- Aidhere (Dr. Nora Mehl, Co-Founder & CSO)- Inne (Eirini Rapti, Co-Founder & CEO) 13:30 UhrEnde des 2. DIVERSITY IN HEALTH CONGRESSMartin Blaschka (Inno3)VERANSTALTER:INNEN 2023 PARTNER:INNEN 2023Gold-Sponsor:innen:Silber-Sponsor:innen:Medienpartner:innen:via Livestream und Chat Gebührenfreiin Leipzig, BASISLAGER 150,- € zzgl. 19% MwSt. (begrenzt auf 10 Plätze! )KONTAKT Sie haben Fragen rund um den DIVERSITY IN HEALTH CONGRESS - als interessierte Teilnehmer:in, als Speaker:in oder Partner:in? Dann zögern Sie nicht, uns jederzeit gern zu kontaktieren! Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten.